Kardinal George Pell mit seinem Anwalt Robert Ritcher
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Rechtsanwalt fordert Ermittlungen über „ein Komplott“ gegen Kardinal Pell

(Rom) Der Rechts­bei­stand von Kar­di­nal Geor­ge Pell for­dert eine „inter­na­tio­na­le Unter­su­chung über ein Kom­plott“ gegen sei­nen Man­dan­ten. Damit reagier­te Robert Rit­cher, der Kar­di­nal Pell bereits vor Gericht ver­tei­digt hat­te, auf die jüng­sten Ent­hül­lun­gen, daß die Anklä­ger, die dem Kar­di­nal sexu­el­len Miß­brauch Min­der­jäh­ri­ger vor­ge­wor­fen und ihn damit vor Gericht gebracht hat­ten, von Kar­di­nal Ange­lo Becciu dafür

Das Gendarmeriekorps des Vatikanstaates führt für die vatikanische Staatsanwaltschaft die Ermittlungen im Finanzskandal um Kardinal Becciu durch.
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Anschwellender Ermittlungsakt gegen Kardinal Becciu

(Rom) Nicht nur die Luxus­im­mo­bi­lie Har­rods in der Lon­do­ner Sloa­ne Ave­nue, in deren Antei­le seit 2014 vom Vati­kan 385 Mil­lio­nen Euro für Kauf und Umbau inve­stiert wur­den, brin­gen Kar­di­nal Ange­lo Becciu in Ver­le­gen­heit. Die Finan­cial Times bestä­tig­te wei­te­re Inve­sti­tio­nen in Luxus­im­mo­bi­li­en im Wert von rund 110 Mil­lio­nen Euro. Die bri­ti­sche Tages­zei­tung zitiert dazu E‑Mails, Kon­to­aus­zü­ge

Papst Franziskus mit Kardinal Becciu, dem die Purpurwürde bleibt, aber die Kardinalsrechte entzogen wurden. Die ungewöhnliche Reaktion auf die Vorwürfe gegen seinen Vertrauten.
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Kardinal ohne Rechte – die Detonation eines Finanzskandals

(Rom) Gestern akzep­tier­te Papst Fran­zis­kus den Rück­tritt von Kar­di­nal Ange­lo Becciu vom Amt des Prä­fek­ten der Kon­gre­ga­ti­on für die Hei­­lig- und Selig­spre­chungs­ver­fah­ren sowie, was noch sen­sa­tio­nel­ler ist, „von allen Rech­ten” eines Kar­di­nals. Der Vati­kan nann­te kei­ne Grün­de für die­sen unge­wöhn­li­chen Schritt, wes­halb sie hier nach­ge­reicht wer­den sol­len.

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Darf Kardinal Becciu den Vatikan nicht verlassen?

(Rom) Die Sus­pen­die­rung meh­re­rer Funk­tio­nä­re des vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­ta­ri­ats könn­te noch höhe­re Krei­se erfas­sen. Papst Fran­zis­kus habe Kar­di­nal Ange­lo Becciu, dem Prä­fek­ten der Kon­gre­ga­ti­on für die Selig- und Hei­lig­spre­chungs­pro­zes­se, unter­sagt, den Vati­kan zu ver­las­sen.

Schreiben des Staatssekretariats vom 18. Februar 2019.
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Vatikan bezeichnet Benedikt XVI. als regierenden Papst

(Rom) Im Vati­kan gab es schon man­che Besorg­nis und auch Ärger dar­über, weil nicht weni­ge Gläu­bi­ge in Bene­dikt XVI. noch einen Papst oder sogar „den“ Papst sehen. Wun­dern soll­te sich der Hei­li­ge Stuhl aller­dings nicht dar­über, da er selbst dazu bei­trägt.

WikiLeaks-Enthüllungen zum Machtkampf im Malteserorden von 2016/2017.
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WikiLeaks enthüllt Hintergründe zum Machtkampf im Malteserorden

(Rom) Wiki­Leaks ver­öf­fent­lich­te Doku­men­te, mit denen die Moti­ve ent­hüllt und Hin­ter­grün­de bestä­tigt wer­den, war­um Papst Fran­zis­kus den Sou­ve­rä­nen Mal­te­ser­or­den in einem dra­ma­ti­schen und völ­ker­recht­lich umstrit­te­nen Macht­kampf Anfang 2017 unter kom­mis­sa­ri­sche Ver­wal­tung stell­te.

Machtkampf um die Vatikanmedien: Im Bild Papst Franziskus mit Vatikansprecher Greg Burke, dazwischen dahinter Andrea Tornielli, der „Papstsprecher“.
Hintergrund

Kardinalstaatssekretär Parolin als „Papabile“ geschwächt

„Was dem unschlüs­si­gen Msgr. Dario Edo­ar­do Viganò, Prä­fekt des vati­ka­ni­schen Dikaste­ri­ums für die Kom­mu­ni­ka­ti­on von 2015 bis 2018, in drei Jah­ren nicht gelun­gen ist, gelang sei­nem metho­di­schen Nach­fol­ger Pao­lo Ruf­fi­ni in weni­gen Tagen um Weih­nach­ten.“ Mit die­sen Wor­ten lei­tet der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster sei­ne Ana­ly­se zu den jüng­sten Dia­do­chen­kämp­fen um die vati­ka­ni­schen Medi­en ein. Sie

Vatican Insider
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Päpstliches Lob für Vatican Insider

(Rom) Die vati­ka­ni­schen Büro­kra­ten haben im ver­gan­ge­nen Jahr die Jagd auf Info­Va­ti­cana, die größ­te unab­hän­gi­ge, katho­li­sche Nach­rich­ten­platt­form im spa­ni­schen Sprach­raum, auf­ge­nom­men. Angeb­lich weil sie den Vati­kan im Namen führt. Mit einem Schrei­ben von Papst Fran­zis­kus an die mehr­spra­chi­ge Nach­rich­ten­platt­form Vati­can Insi­der lie­fer­te der Vati­kan nun selbst den Beweis, daß es sich dabei nur um einen

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Vatikan verlangt Aus von InfoVaticana

(Rom) Die „Revo­lu­ti­on der Zärt­lich­keit“ for­dert neue Opfer. Zuerst mach­te sich P. Anto­nio Spa­daro SJ, Papst-Ver­­­trau­­ter und Chef­re­dak­teur der römi­schen Jesui­ten­zeit­schrift La Civil­tà Cat­to­li­ca, am 17. Febru­ar die For­de­rung zu eigen, gegen EWTN eine Kir­chen­stra­fe zu ver­hän­gen, bis sich der Sen­der von sei­nem Repor­ter Ray­mond Arro­yo trennt. Nun will das vati­ka­ni­sche Staats­se­kre­ta­ri­at das spa­ni­sche Nach­rich­ten­por­tal