Euthanasie an Krebspatienten in Flandern.
Lebensrecht

Euthanasie an Krebspatienten

(Brüssel) Laut einer belgischen Studie, die in The British Journal of Cancer veröffentlicht wurde, ist in Flandern im Untersuchungszeitraum das Leben von 10,6 Prozent der Krebspatienten durch „Sterbehilfe oder ärztlich assistierten Suizid“ beendet worden. Hinzukommen 1,7 Prozent der Krebspatienten, die eine „Lebensverkürzung ohne ausdrückliche Patientenbefragung“ erlitten, also Opfer von Euthanasie wurden.

WMA-Kongreß zu Fragen des Lebensendes
Forum

Papst Franziskus ist gegen Lebensverkürzung und für eine bessere Palliativversorgung

Am vergangenen 16./17. November fand auf Einladung der Päpstlichen Akademie für das Leben im Vatikan ein Kongreß der World Medical Association (WMA) zu Fragen des Lebensendes statt. Katholisches.info berichtete im Vorfeld und danach: Päpstliche Akademie für das Leben lädt Euthanasie-Befürworter ein, Papst Franziskus und seine „Heiligen Worte“ über die Euthanasie und Papst für aktive Sterbehilfe?

Lebensrecht

Papst für aktive Sterbehilfe?

(Rom) Die Päpstliche Akademie für das Leben unter der Leitung von Kurienerzbischof Vincenzo Paglia lud am 16./17. November zu einer Tagung über Euthanasie in den Niederlanden. Unter den Referenten befanden sich zahlreiche Euthanasie-Befürworter. Das allein, da in offenem Widerspruch mit der katholischen Lehre über die Heiligkeit des Lebens, wäre bereits ein Skandal, der nach Konsequenzen

Euthanasie ist im Vatikan angekommen.
Hintergrund

Päpstliche Akademie für das Leben lädt Euthanasie-Befürworter ein

(Rom) „Euthanasie in den Niederlanden: Autonomie und Mitleid abwägen“ ist nicht der Titel eines Dossiers von linken oder liberalradikalen Kräften, sondern einer Tagung, die von der Päpstlichen Akademie für das Leben in Zusammenarbeit mit der Medical Association vom 16.-17. November im Vatikan stattfinden wird. Die Ausrichtung der Tagung sei eine „Schande“, so Benedetta Frigerio.

Gebetsvigil für Eluana Englaro im Februar 2009: "Eluana wollte nicht sterben, sondern leben".
Hintergrund

Die laizistische Humanität und die Wertlosigkeit des Lebens – Der Euthanasiefall Eluana Englaro: Region muß Schadenersatz zahlen wegen Nicht-Tötung

(Rom) Am 9. Februar 2009 starb die damals 39jährige Eluana Englaro. Man hatte sie verhungern und verdursten lassen. Die katholische Kirche Italiens und der Vatikan sprachen von einer De-facto-Einführung der Euthanasie. Acht Jahre später wurde gestern die Region Lombardei zur Zahlung von 133.000 Euro „Schmerzensgeld“ verurteilt, weil sie die Tötung Eluanas behindert hatte. Und das

Die belgischen Broeders van LIefde führen an ihren ordenseigenen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen die Euthanasie ein
Lebensrecht

Katholischer Spitalsorden führt in Belgien die Euthanasie ein – Wird Papst Franziskus intervenieren?

(Brüssel) Die Broeders van Liefde (Brüder der Liebe) sind in Belgiens Sozial- und Gesundheitsfürsorge eine einflußreiche Organisation. Der 1807 gegründete katholische Orden, der vor allem aus Laienbrüdern besteht, betreibt vor allem im flämischen Nordbelgien ein ausgedehntes Netz an Gesundheitseinrichtungen, besonders auch im Bereich der Altenpflege und Behindertenfürsorge. Niederlassungen des Ordens gibt es auch in etlichen

Hintergrund

Dignitas hatte suizidwillige Deutsche zu Prozess angestiftet. Ökonomische Argumente mischen sich schleichend in die Suizid-Debatte

Erst kürzlich hatte in Deutschland ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig heftige Kritik hervorgerufen: Patienten sollen in Ausnahmefällen das Recht auf ein tödliches Medikament zum Zweck der Selbsttötung haben, sofern palliativmedizinische Maßnahmen bereits ausgeschöpft wurden. Die Urteilsbegründung dürfte erst in zwei Monaten vorliegen, inzwischen wurden jedoch Details zu den Hintergründen des tragischen Falles öffentlich. Frau K.