Kuba
Christenverfolgung

Papst Franziskus und das sozialistische Kuba

(Rom) Im Leben gibt es manch­mal selt­sa­me Zufäl­le, und doch han­del­te es sich bei nähe­rem Hin­se­hen meist doch nicht um Zufäl­le. Ob Zufall oder nicht, kann zu den fol­gen­den Infor­ma­tio­nen nicht mit der dafür nöti­gen Gewiß­heit gesagt wer­den. Erwähnt wer­den sol­len zwei Ereig­nis­se, die mit Kuba zu tun haben, dennoch.
Marcello Pera
Nachrichten

Marcello Pera: „Franziskus verwechselt Befreiung mit Erlösung“

(Rom) Der Wis­sen­schafts­theo­re­ti­ker und ehe­ma­li­ge ita­lie­ni­sche Senats­prä­si­dent, Mar­cel­lo Pera, erneu­er­te sei­ne schar­fe Kri­tik an der Amts­füh­rung und den Zie­len von Papst Fran­zis­kus. Bereits im Juli 2017 warf Pera, ein Freund Bene­dikts XVI., dem amtie­ren­den Kir­chen­ober­haupt wegen des­sen Ein­wan­de­rungs­po­li­tik vor, Euro­pa „zer­stö­ren“ zu wollen.
Venezuela
Nachrichten

„Papst Franziskus hat der Rechten den Mund gestopft“

(Rom/​​Caracas) Zum fünf­ten Jah­res­tag sei­ner Erwäh­lung und wegen der zuneh­men­den Kri­tik an sei­ner Amts­füh­rung fehlt es nicht an „Ver­trau­ten“, die das Han­deln von Papst Fran­zis­kus öffent­lich inter­pre­tie­ren. Unter ihnen befin­det sich auch der „boli­va­ri­sche“ Staats­prä­si­dent von Vene­zue­la, Nico­las Maduro.
Frankfurter Schule: Theodor W. Adorno (1903-1969)
Forum

Marxistische Elitedenker der Frankfurter Schule

Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker. Theo­dor W. Ador­no (+ 1969) gilt als der wich­tig­ste Impuls­ge­ber der Stu­den­ten­be­we­gung von 1968. Auch die seit­he­ri­ge star­ke Strö­mung von links­ori­en­tier­ten Medi­en und Par­tei­en gehen indi­rekt auf den Frank­fur­ter Sozi­al­phi­lo­so­phen zurück.
Bischof Rifan fordert brasilianische Bischöfe auf, den Mißbrauch von Geldern für Abtreibungs- und Revolutionsorganisationen aufzuklären, den liturischen Mißbrauch zu beenden und sich vom Sozialismus zu distanzieren.
Genderideologie

Ein Bischof erhebt seine Stimme gegen die Krise der brasilianischen Kirche

(Rio de Janei­ro) Bischof Fer­nand Are­as Rifan wand­te sich mit einem Offe­nen Brief an die Gläu­bi­gen und sei­ne Mit­brü­der im Bischofs­amt, um die Kir­che zu ver­tei­di­gen gegen Abir­run­gen und Miß­brauch. „Eine Kir­che, die Abtrei­­bungs- und Homo-Orga­­ni­sa­tio­­nen finan­ziert, zwei ‚Bischö­fin­nen‘ als ‚Kon­ze­le­bran­ten‘ teil­neh­men läßt und kom­mu­ni­sten­freund­lich“, wie der Vati­ka­nist Mar­co Tosat­ti das Schrei­ben zusam­men­faßt, ist eine
Die liberale Demokratie ist entgegen ihrer Bezeichnung kein Garant für „Freiheit“ (libertas) und auch nicht für die „Volksherrschaft“ (dēmokratía).
Christenverfolgung

Der Dämon der Demokratie

Von Wolf­ram Schrems* Die zuneh­men­de Mei­nungs­dik­ta­tur durch die Euro­päi­sche Uni­on und deren destruk­ti­ve Rol­le in einer fälsch­lich so genann­ten „Flüchtlings“-Politik wecken bei immer mehr Men­schen Zwei­fel über Sinn und Nut­zen der Uni­on. Nun liegt die pro­fun­de Abhand­lung eines pol­ni­schen Poli­ti­kers zu Demo­kra­tie, Kom­mu­nis­mus, Dik­ta­tur und EU mit oben zitier­tem Titel in deut­scher Spra­che vor. Sie
Evo Morales mit Papst Franziskus im Vatikan: Handeln so „Freunde?“
Christenverfolgung

7–12 Jahre Haft für Ordenseintritt

(La Paz) Boli­vi­ens Staats­prä­si­dent, der Coca­le­ro Evo Mora­les, der Papst Fran­zis­kus sei­nen „Freund“ nennt, erklär­te das christ­li­che Apo­sto­lat zur Straf­tat. Wer im latein­ame­ri­ka­ni­schen Staat jemand dazu bewegt, in einen reli­giö­sen Orden ein­zu­tre­ten oder einer christ­li­chen Ver­ei­ni­gung bei­zu­tre­ten, dem dro­hen sie­ben bis zwölf Jah­re Gefängnis.
Papst Franziskus mit der Delegation der venezolanischen Bischöfe gestern in Bogota. Ein Phototermin, der dem Kirchenoberhaupt nicht sonderlich zugesagt zu haben scheint.
Nachrichten

Dementierte Begegnung mit Venezuelas Bischöfen – Papst spricht von Dialog, den Kardinal Urosa für „unmöglich“ hält

(Bogo­ta) Am 1. Sep­tem­ber gab das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt eine Pres­se­kon­fe­renz zur Papst-Rei­­se nach Kolum­bi­en. Dabei stell­te Vati­kan­spre­cher Greg Bur­ke im Zusam­men­hang mit Fra­gen nach mög­li­chen Tref­fen und Gesprä­chen klar:
Venezuelas Staatspräsident Nicolas Maduro und seine Sozialistische Einheitspartei PSUV führen Venezuela in eine Diktatur, "doch Papst Franziskus schweigt auch nach mehr als 100 Toten".
Hintergrund

Das „lärmende Schweigen des Papstes und angeblich fortschrittlicher Kreise zur venezolanischen Tragödie“ – und zu Kuba

(Cara­cas) „Wenn der Papst über Vene­zue­la redet“, heißt ein Leit­ar­ti­kel von Ricar­do Roa, der in der argen­ti­ni­schen Tages­zei­tung Cla­rin ver­öf­fent­licht wur­de, die gegen­über Papst Fran­zis­kus, einem Lands­mann, nicht feind­lich geson­nen ist. Den­noch übt Roa deut­li­che Kri­tik an der Hal­tung des katho­li­schen Kir­chen­ober­haup­tes zur aktu­el­len Kri­se in Vene­zue­la. Der Autor wirft dem Papst vor, das wirk­li­che