Bischof Gustavo Oscar Zanchetta durfte Argentinien verlassen und hält sich wieder bei Papst Franzsikus in Santa Marta auf.
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Bischof Zanchetta wieder in Santa Marta

(Rom) Bischof Gusta­vo Oscar Zan­chet­ta wur­de erlaubt, in den Vati­kan zurück­zu­keh­ren. Anfang Juni war gegen ihn ein Aus­rei­se­ver­bot aus Argen­ti­ni­en ver­hängt wor­den. Zan­chet­ta gehört neben Ex-Kar­­di­­nal McCar­rick zu den Fäl­len von Bischö­fen in der Kir­che, die das Image von Papst Fran­zis­kus im Zusam­men­hang mit dem sexu­el­len Miß­brauchs­skan­dal beson­ders bela­sten.

Wie geht der Vatikan konkret mit dem sexuellen Mißbrauchsskandal um?
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Verurteilter Mißbrauchstäter schreibt im Osservatore Romano

(Rom) In der Tages­zei­tung des Pap­stes, dem Osser­va­to­re Roma­no, schreibt ein Prie­ster, der wegen sexu­el­ler Belä­sti­gung ver­ur­teilt wur­de. Kri­ti­ker wer­fen die Fra­ge nach glaub­wür­di­gen Maß­nah­men gegen den sexu­el­len Miß­brauchs­skan­dal auf.

Giuliano Ferrara verteidigt Kardinal Pell gegen eine "skandalöse" Verurteilung.
Christenverfolgung

Kardinal Pell – der neue Fall Dreyfus

(Rom) Mit einem histo­ri­schen Ver­gleich ergreift ein jour­na­li­sti­sches und intel­lek­tu­el­les Schwer­ge­wicht Par­tei für den in Austra­li­en in erster Instanz ver­ur­teil­ten Kar­di­nal Geor­ge Pell. Giu­lia­no Fer­ra­ra, Her­aus­ge­ber der Tages­zei­tung Il Foglio, sieht hin­ter der Ver­ur­tei­lung des Kar­di­nals eine anti-katho­­li­­sche Kam­pa­gne, die sich als Miß­brauchs­be­kämp­fung tarnt. Es gehe um eine Ope­ra­ti­on, die von weit grö­ße­rer Dimen­si­on und

Vatikan leitete kanonisches Verfahren gegen Kardinal Pell ein.
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Papst verhängt weitere Sanktionen – Kanonisches Verfahren gegen Kardinal Pell

(Rom) Kar­di­nal Geor­ge Pell wur­de gestern in Unter­su­chungs­haft genom­men. Die Maß­nah­me ist für kon­ti­nen­tal­eu­ro­päi­sche Rechts­stan­dards unge­wöhn­lich, nicht aber für den angel­säch­si­schen Raum. In 70 Pro­zent der Fäl­le wird sie in Austra­li­en nach einer Ver­ur­tei­lung ersten Gra­des wegen eines Sexu­al­de­likts ver­hängt. Wäh­rend in Austra­li­en Zwei­fel an der Ver­ur­tei­lung laut wer­den, weil sie nur auf­grund einer Zeu­gen­aus­sa­ge,

Kardinal Pell könnte morgen in Untersuchungshaft genommn werden.
Hintergrund

Randbemerkungen zur Verurteilung von Kardinal Pell

(Ade­lai­de) Nach lan­ger Geheim­nis­tue­rei wur­de vom austra­li­schen Gericht, vor dem sich Kar­di­nal Geor­ge Pell ver­ant­wor­ten muß­te, bekannt­ge­ge­ben, daß er schul­dig gespro­chen wur­de. Das Urteil über­rascht, und das letz­te Wort in der Sache dürf­te noch nicht gespro­chen sein.

Mißbrauchsgipfel ohne über das Haupttatmotiv Homosexualität zu sprechen? Gläubige fordern vor dem Vatikan Nulltoleranz.
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Mißbrauchsgipfel ohne über die Homosexualität zu sprechen?

(Rom) Im Vati­kan wird heu­te in Anwe­sen­heit von Papst Fran­zis­kus der Gip­fel zum sexu­el­len Miß­brauch durch Kle­ri­ker fort­ge­setzt. Der Papst ließ der Ver­samm­lung einen Maß­nah­men­ka­ta­log mit 21 Punk­ten vor­le­gen: psy­cho­lo­gi­sche Tests, mehr Selek­ti­on, Aus­bil­dungs­pro­gram­me, eine ver­stärk­te Unter­schei­dung… Doch an das eigent­li­che Haupt­pro­blem, die Homo­se­xua­li­tät, wagt er sich nicht.

Der brasilianische Priester Rodrigo de Souza wurde von Papst Franziskus laisiert, weil er gegen Ordensfrauen und Novizinnen Gewalt angewendet haben soll, auch sexuelle.
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Priester wegen Mißbrauchs von Ordensfrauen laisiert

(Bra­si­lia) Der bra­si­lia­ni­sche Prie­ster Jean Rogers Rodri­go de Sou­za wur­de von Papst Fran­zis­kus aus dem Kle­ri­ker­stand ent­las­sen und lai­siert. Ihm machen ehe­ma­li­ge Ordens­frau­en und Novi­zin­nen schwe­re Vor­wür­fe, auch den des sexu­el­len Miß­brauchs. Der Betrof­fe­ne beteu­er­te stets sei­ne Unschuld und sieht sich als Opfer „bestimm­ter Krei­se“.

Papst Franziskus mit Kardinal McCarrick – ein nicht geklärtes Kapitel.
Genderideologie

McCarrick laisiert – sein Verhältnis zu Papst Franziskus aber bleibt ungeklärt

(Rom) Ex-Kar­­di­­nal Theo­do­re McCar­rick wur­de ein hal­bes Jahr nach der Aberken­nung sei­ner Kar­di­nal­s­wür­de auch aus dem Prie­ster­stand aus­ge­schlos­sen und lai­siert. Mit die­ser Maß­nah­me war seit Wochen noch vor Beginn des vati­ka­ni­schen Gip­fels über den sexu­el­len Miß­brauchs­skan­dal durch Kle­ri­ker gerech­net wor­den, der am kom­men­den Don­ners­tag beginnt.

Attentat auf dem Petersplatz: Sein Sekretär Stanislaus Dziwisz hält den schwerverletzten Johannes Paul II.
Hintergrund

Kardinal Dziwisz bezweifelt von Papst Franziskus erzählte Anekdote

(Rom) Auf dem Rück­flug von Abu Dha­bi erzähl­te Papst Fran­zis­kus in der flie­gen­den Pres­se­kon­fe­renz eine Epi­so­de, die Papst Bene­dikt XVI. und Papst Johan­nes Paul II. betrifft. Zwei­fel an der Dar­stel­lung äußer­te inzwi­schen Sta­nis­laus Kar­di­nal Dzi­wisz, der per­sön­li­che Sekre­tär von Johan­nes Paul II.