Der Kreuzweg am Kolosseum gehört zu den Liturgien, die in den weltlichen Medien große Aufmerksamkeit finden. In diesem Jahr liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Familie.
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Via Crucis im Zeichen der Familie – Welcher Familie?

(Rom) Im Vati­kan lau­fen die Vor­be­rei­tun­gen für die Kar­wo­che und für Ostern. Wie das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt bekannt­gab, wird die Via Cru­cis am Kar­frei­tag beim Kolos­se­um ganz im Zei­chen der Fami­lie ste­hen. Wel­ches Bild der Fami­lie wird Papst Fran­zis­kus der Welt aber prä­sen­tie­ren? Allein, daß sich eine sol­che Fra­ge auf­drängt, läßt eine Ach­sen­ver­schie­bung erken­nen, die von

Verschiedene Symbole, die von der Radikalen Partei seit 1955 verwendet wurden.
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Antiklerikale Partei hält Kongreß in einer Kirche ab – mit Zustimmung der Diözese

(Rom) Matteo Mat­zuz­zi, Vati­ka­nist der Tages­zei­tung Il Foglio schrieb gestern, daß „die kon­ser­va­ti­ven Ame­ri­ka­ner kein Geheim­nis dar­aus machen, daß sie die der­zei­ti­ge Kir­chen­lei­tung im Vati­kan nicht mehr ertra­gen kön­nen“. Auch in Ita­li­en beginnt die katho­li­sche See­le zu kochen. „Zuviel ist zuviel!“ lau­tet der Auf­schrei. Anlaß ist die „unfaß­ba­re und skan­da­lö­se“ Tat­sa­che, daß die Radi­ka­le Par­tei

Lenin und Stalin setzten die Zerstörung der Familie um, die Karl Marx verkündet hatte.
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Die marxistische Familienzerstörung unter Lenin und Stalin

Im Jahr sei­nes 200. Geburts­tags wird Karl Marx von kirch­li­chen und welt­li­chen Reprä­sen­tan­ten rein­ge­wa­schen von aller Schuld für die mar­xi­sti­schen Mensch­heits­ver­bre­chen. Kar­di­nal Rein­hard Marx mein­te, der Begrün­der des Mar­xis­mus sei nicht ver­ant­wort­lich für die Unta­ten von Lenin und Sta­lin. Doch die bei­den Sowjet­füh­rer haben viel­fach nur umge­setzt, was Karl Marx mit sei­nen Schrif­ten pro­pa­gier­te und

68er Generation
Forum

Offener Brief an die 68er Generation

Die­ser Offe­ne Brief, eine per­sön­li­che Abrech­nung mit der 68er Genera­ti­on, soll auch mit eini­gen per­sön­li­chen Wor­ten ein­ge­lei­tet wer­den. Mai­ke Hick­son ist eine beson­de­re Frau. Jemand, der etwas zu sagen hat. Das genaue Gegen­teil der Geschwät­zig­keit, die im Medi­en­zeit­al­ter zum dröh­nen­den All­tag gehört. Die vom Wesent­li­chen aber abhält, anstatt zu ihm hin­zu­füh­ren. Ganz anders bei Hick­son.

Bischof Athanasius Schneider
Hintergrund

„Auf das Konzil folgten keine Sonnenstrahlen, sondern Wolken“

(Rom) Am 27. Juni ver­öf­fent­lich­te die ita­lie­ni­sche Tages­zei­tung Il Giorna­le ein Inter­view mit dem ruß­land­deut­schen Bischof Atha­na­si­us Schnei­der. Schnei­der, der Weih­bi­schof von Asta­na in Kasach­stan ist, bezeich­ne­te dar­in die Euro­päi­sche Uni­on als „eine Art neue Sowjet­uni­on“ mit einer „unver­wech­sel­bar frei­mau­re­ri­schen Ideo­lo­gie“. Die Mas­sen­ein­wan­de­rung nann­te er einen „seit lan­ger Zeit von den inter­na­tio­na­len Mäch­ten vor­be­rei­te­ten Plan,

Genderideologie

Warum dreht sich der Wind? Die Mahnung an Papst Franziskus

(Mon­te­vi­deo) Der Jubel der Welt für Papst Fran­zis­kus scheint zu ver­klin­gen. Er wirk­te ohne­hin gekün­stelt. Noch ist nicht ganz klar, was den Stim­mungs­um­schwung aus­lö­ste, und ob er nur ein kurz­zei­ti­ges Tief bedeu­tet, oder dau­er­haft sein wird. Die sich dar­aus erge­ben­den Fol­gen las­sen sich erst recht nicht abse­hen. Ein vor zwei Tagen erschie­ne­ner Kom­men­tar des ehe­ma­li­gen