Pilatus läßt die jüdische Volksmenge entscheiden, ob Jesus oder Barabbas freigelassen werden soll. Die jüdischen Führer forderten die Hinrichtung des Messias von Pilatus allein deshalb, weil die Römer ihnen Hinrichtungen verboten hatten. Andernfalls wäre Jesus zu diesem Zeitpunkt wohl schon tot gewesen
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Der Prozeß Jesu und die römischen Spione – eine historische Überlegung

Von Wolf­ram Schrems* Seit Jah­ren wird sei­tens kirch­li­cher Amts­trä­ger und aka­de­mi­scher Theo­lo­gen die histo­ri­sche Glaub­wür­dig­keit der Evan­ge­li­en in Fra­ge gestellt. Häu­fig geht es dabei um die Mini­mie­rung der Rol­le der jüdi­schen Auto­ri­tä­ten und des Vol­kes bei der Pas­si­on Jesu Chri­sti. Man hat den Ein­druck, daß die­se Ten­denz in den letz­ten Jah­ren, beson­ders im deut­schen Sprach­raum,
Augustinus von Hippo, Theologe, Bischof und Kirchenvater
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Der heilige Augustinus: Bewunderung, Reue, Bekehrung

Zum heu­ti­gen Gedenk­tag des hei­li­gen Bischofs und Kir­chen­va­ters. Von Pli­nio Cor­rêa de Oli­vei­ra* Die Wer­ke des hei­li­gen Augu­sti­nus (354–430) zu lesen gehört zu den größ­ten Genüs­sen, die einem Men­schen ver­gönnt sind. Das Buch der „Bekennt­nis­se“ ist wun­der­bar und in vie­ler Hin­sicht höchst erbau­lich. Augu­sti­nus schil­dert dar­in die mora­li­schen Abgrün­de von Stolz und Sinn­lich­keit, in die
Die Tiara steht am 4. November 1958 bereit für die Krönung von Johannes XXIII. zum Papst
Leo XIV.

Von der Inthronisation zur Amtseinführung

Leo XIV. wird am 18. Mai offi­zi­ell in sein Amt ein­ge­führt. Die Amts­ein­füh­rung wird im Rah­men eines fei­er­li­chen Pon­ti­fi­kal­amts auf dem Peters­platz statt­fin­den und ersetzt, was frü­her Inthro­ni­sa­ti­on genannt wur­de, als der Papst noch gekrönt wur­de und den Thron bestieg.
Der heilige Hieronymus und der Untergang des Römischen Reiches
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Der heilige Hieronymus und der Untergang des Römischen Reiches

Von Rober­to de Mat­tei* Am 30. Sep­tem­ber fei­ern wir das Geden­ken an den hei­li­gen Hie­ro­ny­mus (347–420), einen der größ­ten Kir­chen­leh­rer, der wie der hei­li­ge Augu­sti­nus das Dra­ma des Unter­gangs des Römi­schen Rei­ches erlebte.
Die Insel Patmos in der Ägäis. Ort der Gefangenschaft des Evangelisten Johannes.
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Die Datierung der Geheimen Offenbarung

Fol­gen­de Über­le­gun­gen zur Datie­rung des Buches der Offen­ba­rung des Johan­nes wur­den von Mar­co Tosat­ti ver­öf­fent­licht, der aller­dings nicht preis­gibt, wer ihr Autor ist. Aus die­sem Grund kann der sehr lesens­wer­te Text nur anonym erschei­nen. Zum Ver­gleich, der Neu­te­sta­ment­ler Klaus Ber­ger datier­te die Johan­nes­brie­fe auf die Zeit von 50 bis 55 n. Chr. und das Johan­nes­evan­ge­li­um
Das Kapitol bildete das heidnische Kultzentrum im alten Rom. Wo seit 1400 Jahren die Marienkirche in Aracoeli steht, befand sich damals ein Junotempel (gelber Kreis). Der blaue Kreis kennzeichnet die Stelle des heidnischen Haupttempels des Jupiter Optimus Maximus.
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Die Weigerung Konstantins des Großen das Kapitol aufzusuchen

Von Giu­sep­pe Nar­di Im Jahr 326, wäh­rend des drit­ten und letz­ten Auf­ent­halts von Kai­ser Kon­stan­tin dem Gro­ßen in Rom, kam es zu dem berühm­ten Skan­dal, der so schwer­wie­gend war, daß er laut dem heid­ni­schen Geschichts­schrei­ber Zosi­mos den Kai­ser ver­an­laß­te, am Bos­po­rus mit Kon­stan­ti­no­pel ein Gegen­ge­wicht zu Rom zu schaffen.
Christentum: Utopie und Realität
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Christentum: Utopie und Realität

von End­re A. Bár­d­os­sy Der Ver­dacht, daß Uto­pien & Ideo­lo­gien auch im Scho­ße des Chri­sten­tums, wäh­rend lan­ger Jahr­hun­der­te, wich­ti­ge Schlüs­sel­rol­len gespielt haben könn­ten, mag von tra­di­ti­ons­be­wuß­ten Chri­sten ent­täu­schend emp­fun­den wer­den. Unse­re Ver­gan­gen­heit war nicht immer so hoch­po­liert, wie wir das manch­mal erträu­men. Nach der Tei­lung West- und Ost­roms (395) stell­ten sogar her­aus­ra­gen­de Theo­lo­gen wie Augu­stin
Nicäa
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Die verborgene Basilika im See

(Anka­ra) 2014 wur­de im tür­ki­schen Iznik eine Basi­li­ka ent­deckt, bei der es sich zugleich um Über­re­ste des ein­sti­gen Som­mer­pa­la­stes des Kai­sers han­deln könn­te, in dem 325 nach Chri­stus das berühm­te Erste Kon­zil von Nicäa tagte.
Römischer Aquädukt: Wasserversorgung der Stadt Rom nicht mehr gewährleistet?
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Wasser in der Ewigen Stadt rationiert – Schuld sind der Klimawandel und Donald Trump?

(Rom) Die Ewi­ge Stadt stöhnt unter Was­ser­man­gel. Auch Pil­gern und Tou­ri­sten droht in der Stadt der Päp­ste in den kom­men­den Tagen eine unge­wöhn­li­che Über­ra­schung. In den ver­gan­ge­nen Mona­ten hat es in Mit­tel­ita­li­en wenig gereg­net. Nun wur­de der Was­ser­ver­brauch in Rom ratio­niert. Vom Gou­ver­neur der Regi­on Lati­um wur­de eine Unter­bre­chung der Was­ser­ver­sor­gung ange­ord­net. Zu unter­schied­li­chen Zei­ten
Völkerwanderung - Warum ging das Römische Reich im Westen zugrunde? "Durch die Masseneinwanderung", so der Historiker Alessandro Barbero.
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Warum ging das Römische Reich zugrunde? Wegen der Masseneinwanderung

(Rom) Der ita­lie­ni­sche Histo­ri­ker Ales­san­dro Bar­be­ro, Pro­fes­sor für Geschich­te des Mit­tel­al­ters an der Uni­ver­si­tät Pie­mon­te Ori­en­ta­le, erklärt in knapp 60 Sekun­den, war­um es zum Unter­gang des Römi­schen Rei­ches kam. Das Video ist Teil der Sen­dung „Ulis­se“, die vom staat­li­chen Fern­seh­sen­der RAI 3 am 8. Okto­ber 2016 aus­ge­strahlt wurde.