Wo enden Glaubenseifer und Kirchentreue, wo beginnt die Papolatrie? Und wie konnte es zu diesem Phänomen kommen?
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Theolatrie und Papolatrie

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* In weni­gen Mona­ten wird Papst Leo Argen­ti­ni­en besu­chen. Ich wer­de dann nicht im Lan­de sein und könn­te ihn daher ohne­hin nicht sehen. Und selbst wenn ich dort wäre, muß ich sagen, daß ich nicht hin­ge­hen wür­de. Nicht aus Gering­schät­zung oder man­geln­der Wert­schät­zung für den Römi­schen Pon­ti­fex, son­dern weil ich mich bei Mas­sen­ver­an­stal­tun­gen
Der heilige Augustinus, Bischof von Hippo Regius (heute Algerien)
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Der heilige Augustinus, Bonifatius und die letzten Tage von Hippo

Von Rober­to de Mat­tei* Im Früh­jahr des Jah­res 430 zogen Scha­ren von Flücht­lin­gen über die Stra­ßen, die nach Hip­po führ­ten. Sie kamen aus Mau­re­ta­ni­en und Numi­di­en und führ­ten mit sich, was sie aus den Ver­wü­stun­gen noch hat­ten ret­ten kön­nen. Hin­ter ihnen rück­ten die Van­da­len unter Gei­serich vor, die im Jahr zuvor gemein­sam mit Grup­pen von
Mosaike in der Memorialkapelle von Betiga in Istrien
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Die Mosaiken von Sankt Andreas in Betiga

Im Kom­plex von St. Andre­as bei Beti­ga im kroa­ti­schen Istri­en sind früh­christ­li­che Mosai­ken aus dem 5. Jahr­hun­dert n. Chr. wie­der sicht­bar gewor­den. Obwohl schon in den 1970er Jah­ren ent­deckt, waren sie zu ihrem Schutz fast ein hal­bes Jahr­hun­dert lang der Öffent­lich­keit weit­ge­hend ver­bor­gen geblie­ben. Unter den Inschrif­ten befin­det sich auch jene von Feli­cia­nus und Inge­nua.
Boden der wiederentdeckten frühchristlichen Basilika von Oderzo
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Wiederentdeckte frühchristliche Basilika

In unmit­tel­ba­rer Nähe des Doms von Oder­zo, dem anti­ken Opi­ter­gi­um, sind unter dem Are­al der ehe­ma­li­gen Pesche­ria (Fisch­markt) bedeu­ten­de Reste einer früh­christ­li­chen Basi­li­ka frei­ge­legt wor­den. Der Befund gilt als einer der wich­tig­sten archäo­lo­gi­schen Neu­fun­de zur spät­an­ti­ken Sakral­to­po­gra­phie im nord­ost­ita­lie­ni­schen Raum und erwei­tert das Bild der Chri­stia­ni­sie­rung der Regi­on erheblich.
Pilatus läßt die jüdische Volksmenge entscheiden, ob Jesus oder Barabbas freigelassen werden soll. Die jüdischen Führer forderten die Hinrichtung des Messias von Pilatus allein deshalb, weil die Römer ihnen Hinrichtungen verboten hatten. Andernfalls wäre Jesus zu diesem Zeitpunkt wohl schon tot gewesen
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Der Prozeß Jesu und die römischen Spione – eine historische Überlegung

Von Wolf­ram Schrems* Seit Jah­ren wird sei­tens kirch­li­cher Amts­trä­ger und aka­de­mi­scher Theo­lo­gen die histo­ri­sche Glaub­wür­dig­keit der Evan­ge­li­en in Fra­ge gestellt. Häu­fig geht es dabei um die Mini­mie­rung der Rol­le der jüdi­schen Auto­ri­tä­ten und des Vol­kes bei der Pas­si­on Jesu Chri­sti. Man hat den Ein­druck, daß die­se Ten­denz in den letz­ten Jah­ren, beson­ders im deut­schen Sprach­raum,
Augustinus von Hippo, Theologe, Bischof und Kirchenvater
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Der heilige Augustinus: Bewunderung, Reue, Bekehrung

Zum heu­ti­gen Gedenk­tag des hei­li­gen Bischofs und Kir­chen­va­ters. Von Pli­nio Cor­rêa de Oli­vei­ra* Die Wer­ke des hei­li­gen Augu­sti­nus (354–430) zu lesen gehört zu den größ­ten Genüs­sen, die einem Men­schen ver­gönnt sind. Das Buch der „Bekennt­nis­se“ ist wun­der­bar und in vie­ler Hin­sicht höchst erbau­lich. Augu­sti­nus schil­dert dar­in die mora­li­schen Abgrün­de von Stolz und Sinn­lich­keit, in die
Die Tiara steht am 4. November 1958 bereit für die Krönung von Johannes XXIII. zum Papst
Leo XIV.

Von der Inthronisation zur Amtseinführung

Leo XIV. wird am 18. Mai offi­zi­ell in sein Amt ein­ge­führt. Die Amts­ein­füh­rung wird im Rah­men eines fei­er­li­chen Pon­ti­fi­kal­amts auf dem Peters­platz statt­fin­den und ersetzt, was frü­her Inthro­ni­sa­ti­on genannt wur­de, als der Papst noch gekrönt wur­de und den Thron bestieg.
Der heilige Hieronymus und der Untergang des Römischen Reiches
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Der heilige Hieronymus und der Untergang des Römischen Reiches

Von Rober­to de Mat­tei* Am 30. Sep­tem­ber fei­ern wir das Geden­ken an den hei­li­gen Hie­ro­ny­mus (347–420), einen der größ­ten Kir­chen­leh­rer, der wie der hei­li­ge Augu­sti­nus das Dra­ma des Unter­gangs des Römi­schen Rei­ches erlebte.
Die Insel Patmos in der Ägäis. Ort der Gefangenschaft des Evangelisten Johannes.
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Die Datierung der Geheimen Offenbarung

Fol­gen­de Über­le­gun­gen zur Datie­rung des Buches der Offen­ba­rung des Johan­nes wur­den von Mar­co Tosat­ti ver­öf­fent­licht, der aller­dings nicht preis­gibt, wer ihr Autor ist. Aus die­sem Grund kann der sehr lesens­wer­te Text nur anonym erschei­nen. Zum Ver­gleich, der Neu­te­sta­ment­ler Klaus Ber­ger datier­te die Johan­nes­brie­fe auf die Zeit von 50 bis 55 n. Chr. und das Johan­nes­evan­ge­li­um
Das Kapitol bildete das heidnische Kultzentrum im alten Rom. Wo seit 1400 Jahren die Marienkirche in Aracoeli steht, befand sich damals ein Junotempel (gelber Kreis). Der blaue Kreis kennzeichnet die Stelle des heidnischen Haupttempels des Jupiter Optimus Maximus.
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Die Weigerung Konstantins des Großen das Kapitol aufzusuchen

Von Giu­sep­pe Nar­di Im Jahr 326, wäh­rend des drit­ten und letz­ten Auf­ent­halts von Kai­ser Kon­stan­tin dem Gro­ßen in Rom, kam es zu dem berühm­ten Skan­dal, der so schwer­wie­gend war, daß er laut dem heid­ni­schen Geschichts­schrei­ber Zosi­mos den Kai­ser ver­an­laß­te, am Bos­po­rus mit Kon­stan­ti­no­pel ein Gegen­ge­wicht zu Rom zu schaffen.