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Genderideologie

Christen und Konservative werden in der EU ausgegrenzt

(Berlin/Wien) Ein Gespenst geht um. Dür­fen Kon­ser­va­ti­ve und Chri­sten in der Euro­päi­schen Uni­on nichts mehr wer­den? Der ehe­ma­li­ge Chef­re­dak­teur der Wie­ner Tages­zei­tung Die Pres­se, Andre­as Unter­ber­ger, hat kei­ne Zwei­fel. Er for­mu­lier­te den Satz am 27. Juni bereits ohne Fra­ge­zei­chen. Zu dem Zeit­punkt war der Fall von Prof. Win­ter­hoff noch gar nicht bekannt. „Die Fäl­le Pabel,

Amoris laetitia : Interview des Philosophen Rocco Buttiglione zu Amoris laetitia, den Dubia und dem Risiko des Lebens.
Nachrichten

Johannes Paul II. würde heute sagen: „Folgt dem Papst“

(Rom) Im Zusam­men­hang mit dem heu­te begon­ne­nen Papst­be­such in Latein­ame­ri­ka ver­öf­fent­lich­te die chi­le­ni­sche Tages­zei­tung El Mer­cu­rio gestern ein Inter­view mit Roc­co But­tiglio­ne. Der ita­lie­ni­sche Phi­lo­soph und christ­de­mo­kra­ti­sche Poli­ti­ker wur­de in den ver­gan­ge­nen Mona­ten zu einem ent­schei­den­den Ver­tei­di­ger des nach­syn­oda­len Schrei­bens Amo­ris lae­ti­tia. Kar­di­nal Chri­stoph Schön­born, Erz­bi­schof von Wien, ver­wies auf But­tiglio­nes jüngst dazu erschie­ne­ne Buch,

Roberto de Mattei übt freundschaftliche Kritik an den Thesen von Rocco Buttiglione. Ihm und Papst Franziskus wirft er vor, mit Amoris laetitia eine Situationsethik zu vertreten.
Forum

Freundschaftliche Kritik an den Thesen von Rocco Buttiglione

Von Rober­to de Mattei* Seit mehr als 40 Jah­ren ken­ne ich Roc­co But­tiglio­ne. Wir waren bei­de Assi­sten­ten von Prof. Augu­sto Del Noce (1910 – 1989) an der Fakul­tät für Poli­ti­sche Wis­sen­schaf­ten an der Uni­ver­si­tät La Sapi­en­za, aber schon seit damals unter­schei­den sich unse­re Posi­tio­nen, vor allem was das Urteil über die Moder­ne betrifft. But­tiglio­ne hielt

Kardinal Müller: „Es kommt nur darauf an, was Jesus Christus gesagt hat, nicht was die Kardinäle oder der Papst sagen“.
Hintergrund

„Keine Ausnahmen bei der Zulassung von Wiederverheirateten zur Kommunion“

(Rom) „Nein, es gibt kei­ne Ände­rung und kei­ne Demo­lie­rung der Dubia. Der Zweck mei­nes Bei­tra­ges ist nur die Fest­stel­lung, daß der ein­zi­ge Weg, um Amo­ris lae­ti­tia zu inter­pre­tie­ren, der in der Kon­ti­nui­tät mit dem Wort Got­tes in der Bibel, dem vor­her­ge­hen­den Lehr­amt und der Tra­di­ti­on der gro­ßen Kon­zi­le von Flo­renz, Tri­ent und dem Zwei­ten Vati­ca­num

Ehesakrament: Fügte umstrittener Aufsatz von Kardinal Müller einen neuen Zweifel zu den bereits vorgebrachten Zweifeln zu Amoris laetitia in die Diskussion ein?
Hintergrund

Dubia lebendiger denn je: Neues Dubium von Kardinal Müller?

(Rom) Ein neu­es Buch sorg­te in den ver­gan­ge­nen Tagen für eini­ges Auf­se­hen und vor allem erheb­li­chen Wir­bel. Es geht um das neue Buch des ita­lie­ni­schen Phi­lo­so­phen und Poli­ti­kers Roc­co But­tiglio­ne „Freund­schaft­li­che Ant­wor­ten an die Kri­ti­ker von Amo­ris lae­ti­tia“ ((Ris­po­ste (ami­che­vo­li) ai cri­ti­ci di Amo­ris lae­ti­tia)). Die Auf­re­gung betrifft weni­ger die bereits bekann­ten The­sen But­tiglio­nes, son­dern

Rocco Buttigliones neues Buch mit einem Vorwort von Kardinal Gerhard Müller, das noch "zusätzliche Verwirrung zur bereits herrschenden Verwirrung hinzufügt".
Forum

„Zusätzliche Verwirrung zur bereits herrschenden Verwirrung“ zu Amoris laetitia

Von Rober­to de Mattei* Prof. Roc­co But­tiglio­ne schlägt sich seit Mona­ten mit den Kri­ti­kern von Amo­ris lae­ti­tia, um den Inhalt des nach­syn­oda­len Schrei­bens von Papst Fran­zis­kus zu recht­fer­ti­gen. Nun hat er sei­ne Arti­kel in einem Buch mit dem Titel „Ris­po­ste ami­che­vo­li ai cri­ti­ci dell’Amoris lae­ti­tia“ (Freund­schaft­li­che Ant­wor­ten an die Kri­ti­ker von Amo­ris lae­ti­tia) und einem

Vertritt Kardinal Müller heute andere Positionen? Torniellis Vorabdruck legt dies nahe.
Hintergrund

Wo steht Kardinal Müller in Sachen „Amoris laetitia“?

(Rom) Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler bemüh­te sich als Glau­bens­prä­fekt, das umstrit­te­ne nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia im Licht der Kon­ti­nui­tät zu lesen. Dazu hielt er am 4. Mai 2016, einen Monat nach der Ver­öf­fent­li­chung von Amo­ris lae­ti­tia, eine „monu­men­ta­le Rede“ in Ovie­do. Den­noch ant­wor­te­te ihm der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster nur zwei Tage dar­auf, daß es „zu spät“