Katholiken in der Volksrepublik China. Kardinal Joseph Zen kritisiert das neue China-Dokument des Vatikans.
Christenverfolgung

Kardinal Zen: „Mit dem neuen China-Dokument des Vatikans könnte man sogar Apostasie rechtfertigen“

(Hong Kong) Kardinal Joseph Zen, die graue Eminenz der chinesischen Untergrundkirche, veröffentlichte Dubia (Zweifel) zur Haltung des Heiligen Stuhls zur staatlichen Registrierung des Klerus in der Volksrepublik China. Dazu hat der Vatikan jüngst „Orientierungen“ für die chinesischen Bischöfe, Priester und Gläubigen veröffentlicht. Kardinal Zen hat sie einer kritischen Analyse unterzogen.

Tiananmen, der Platz des Himmlischen Friedens in Peking. Am 3. und 4. Juni 1989 wurden die Demokratiebewegung mit Gewalt zerschlagen.
Hintergrund

Museum über das Tiananmen-Massaker wiedereröffnet

(Hong Kong) Fast drei Jahre war das Museum über das Tiananmen-Massaker in Hong Kong geschlossen. Es ist der einzige Ort, an dem der gewaltsamen Niederschlagung des Volksaufstandes in der Volksrepublik China am 3. und 4. Juni 1989 gedacht wird. Nun wurde das Museum wiedereröffnet.

Festakt: 60 Jahre Patriotische Vereinigung in Nanking.
Christenverfolgung

60 Jahre Patriotische Vereinigung

(Peking) Die vom kommunistischen Regime in der Volksrepublik China errichtete Parallelkirche feiert ihr 60jähriges Bestehen. 48 Bischöfe erschienen zum Festakt.

Kommunistische Partei verordnet den „Glücklichen Sonntag“ als Konkurrenzveranstaltung, um an Sonntagen Chinesen vom Besuch des Gottesdienstes abzuhalten.
Christenverfolgung

Volksrepublik China verordnet „Glückliche Sonntage“

(Peking) In vielen Bezirken und Kreise der chinesischen Provinz Henan organisieren die Behörden an Sonntagen in direkter Nähe zu Kirchen Kundgebungen und Unterhaltungsspektakel – und das genau zu den Gottesdienstzeiten. Die Kommunistische Partei Chinas will „mit Gott um das Volk konkurrieren“.

Am vergangenen Freitag wurde in der Volksrepublik China Untergrundbischof Shao Zhumin verhaftet. Sein Fall legt die wirkliche Dimension des vor kurzem zwischen Rom und Peking unterzeichneten Geheimabkommens offen.
Christenverfolgung

Chinas Kommunisten verhaften Untergrundbischof

(Rom/Peking) Das umstrittene Abkommen zwischen dem Heiligen Stuhl und der Volksrepublik China wird geheimgehalten. Dennoch sickern langsam Inhalte durch. Sie treffen sich mit dem, was bereits vermutet wurde und können die besorgten chinesischen Katholiken nicht beruhigen. Vor allem die jüngste Verhaftung eines Untergrundbischofs legt offen, wie prekär die Lage der Kirche in China ist –