Auf Chinas Katholiken rollt eine neue Repressionswelle zu – doch im Vatikan stellt man sich taub.
Christenverfolgung

In China beginnt 2020 für Christen mit neuer Repression – im Vatikan stellt man sich taub

(Peking) Das Jahr 2020 beginnt in der kom­mu­ni­sti­schen Volks­re­pu­blik Chi­na mit neu­en reli­gi­ons­feind­li­chen Maß­nah­men. Am 1. Febru­ar tre­ten anti­christ­li­che Bestim­mun­gen in Kraft. Ab die­sem Datum sind sämt­li­che Akti­vi­tä­ten, Tref­fen, Ver­samm­lun­gen, Pro­gram­me von Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten geneh­mi­gungs­pflich­tig. Die Anträ­ge um Geneh­mi­gung müs­sen beim zustän­di­gen Amt für reli­giö­se Ange­le­gen­hei­ten ein­ge­reicht wer­den.

Die engischsprachige Tageszeitung des kommunistischen Regimes berichtet über die neuen Pläne des Vatikans.
Christenverfolgung

Peking-Vatikan – Der nächste Schritt

Von Mar­co Tosat­ti Die vati­ka­ni­sche Ost­po­li­tik gegen­über Chi­na geht wei­ter, trotz der alles ande­re als tröst­li­chen Nach­rich­ten aus vie­len Tei­len des Rei­ches der Mit­te und der Hal­tung von Per­sön­lich­kei­ten wie Kar­di­nal Joseph Zen, die war­nen: Es besteht die rea­le Gefahr, daß der Hei­li­ge Stuhl einer schis­ma­ti­schen Kir­che unter der Ägi­de der Kom­mu­ni­sti­schen Par­tei in Chi­na

Katholiken in der Volksrepublik China. Kardinal Joseph Zen kritisiert das neue China-Dokument des Vatikans.
Christenverfolgung

Kardinal Zen: „Mit dem neuen China-Dokument des Vatikans könnte man sogar Apostasie rechtfertigen“

(Hong Kong) Kar­di­nal Joseph Zen, die graue Emi­nenz der chi­ne­si­schen Unter­grund­kir­che, ver­öf­fent­lich­te Dubia (Zwei­fel) zur Hal­tung des Hei­li­gen Stuhls zur staat­li­chen Regi­strie­rung des Kle­rus in der Volks­re­pu­blik Chi­na. Dazu hat der Vati­kan jüngst „Ori­en­tie­run­gen“ für die chi­ne­si­schen Bischö­fe, Prie­ster und Gläu­bi­gen ver­öf­fent­licht. Kar­di­nal Zen hat sie einer kri­ti­schen Ana­ly­se unter­zo­gen.

Tiananmen, der Platz des Himmlischen Friedens in Peking. Am 3. und 4. Juni 1989 wurden die Demokratiebewegung mit Gewalt zerschlagen.
Hintergrund

Museum über das Tiananmen-Massaker wiedereröffnet

(Hong Kong) Fast drei Jah­re war das Muse­um über das Tia­­n­an­­men-Mas­­sa­ker in Hong Kong geschlos­sen. Es ist der ein­zi­ge Ort, an dem der gewalt­sa­men Nie­der­schla­gung des Volks­auf­stan­des in der Volks­re­pu­blik Chi­na am 3. und 4. Juni 1989 gedacht wird. Nun wur­de das Muse­um wie­der­eröff­net.