Die Kardinäle, die Papstwähler sind, halten, nach menschlichem Ermessen, den Kompaß in der Hand, nach dem der Weg eingeschlagen wird, den die Kirche in die Zukunft gehen wird.
Nachrichten

Der Vatikan von morgen

Die katho­li­sche Online-Tages­­­zei­tung La Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na (NBQ) ver­öf­fent­lich­te am 29. Febru­ar exklu­siv in sechs Spra­chen eine Denk­schrift, die unter den Kar­di­nä­len mit Blick auf das bevor­ste­hen­de Kon­kla­ve und unter den Gläu­bi­gen als Denk­an­stoß über die Prio­ri­tä­ten der Kir­che ver­brei­tet wird. Der Text wur­de von einem Kar­di­nal ver­faßt, indem er die Vor­schlä­ge ande­rer Kar­di­nä­le und
Kardinal Nichols sprach ein Verbot für den überlieferten Ritus während der drei heiligen Tage aus
Liturgie & Tradition

Erzdiözese Westminster: Kein Ostern mehr im überlieferten Ritus

(Lon­don) Im Kampf gegen den über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus wur­de von Kar­di­nal Vin­cent Nichols, dem Erz­bi­schof von West­min­ster und Vor­sit­zen­den der Bischofs­kon­fe­renz von Eng­land und Wales, für sei­ne Diö­ze­se die Fei­er des Hei­li­gen Tri­du­ums im tra­di­tio­nel­len Ritus ver­bo­ten. Der Vor­stoß wiegt dop­pelt schwer, da für Eng­land bis­her der Aga­­tha-Chri­­stie-Indult von 1971 galt. Papst Fran­zis­kus mach­te das
Neue Bücher, die das Märchen zerlegen, das als "Evolutionstheorie" seit 150 Jahren aufgetischt wird.
Buchbesprechungen

Zwei Bücher von Dominique Tassot zerlegen die Evolutionstheorie

Von Rober­to de Mat­tei* Seit 150 Jah­ren ist die Evo­lu­ti­ons­theo­rie die Grund­la­ge für unzäh­li­ge Irr­tü­mer in allen Berei­chen, auch im reli­giö­sen. Der von Papst Fran­zis­kus gegen­über den Ver­tei­di­gern der katho­li­schen Tra­di­ti­on erho­be­ne Vor­wurf des „Indiet­ris­mus“ impli­ziert bei­spiels­wei­se eine evo­lu­tio­ni­sti­sche Auf­fas­sung vom Leben der Kir­che, die auf dem Grund­satz beruht, daß das „Nach­her“ immer bes­ser ist
Das nächste Konklave wird zum hart umkämpften Schauplatz im Ringen um die Kirche
Nachrichten

Das Konklave verlangsamen?

(Rom) Der nach­las­sen­de Gesund­heits­zu­stand von Papst Fran­zis­kus und sein ange­zo­ge­nes Tem­po bei der „Revo­lu­ti­on der Barm­her­zig­keit“ las­sen in Rom das näch­ste Kon­kla­ve aus unter­schied­li­chen Rich­tun­gen immer öfter ins Blick­feld rücken. Die einen wol­len Berg­o­glio zu einem Zwi­schen­spiel degra­die­ren und so gründ­lich als mög­lich been­den, die ande­ren wol­len sein Pon­ti­fi­kat in einer Neu­auf­la­ge unbe­dingt fort­set­zen. Es
Linda Pocher (vorne Mitte) beim C9-Kardinalsrat mit Papst Franziskus, links von ihr die anglikanische Bischöfin Jo Bailey Wells, rechts von ihr Giuliva Di Berardino.
Nachrichten

Linda Pocher: „Der Papst ist nicht gegen das Frauendiakonat“

(Rom) Die Sale­sia­ne­rin Lin­da Pocher, die zusam­men mit einer angli­ka­ni­schen Bischö­fin jüngst Papst Fran­zis­kus und den C9-Kar­­di­nal­s­rat zur Frau­en­fra­ge beriet, ist der­zeit in bestimm­ten Kir­chen­krei­sen gern gese­he­ner Gesprächs­part­ner. Gestern war die katho­li­sche spa­ni­sche Online-Tages­­­zei­tung El Deba­te an der Rei­he, ein Inter­view mit ihr zu veröffentlichen.
Belgiens Bischöfe bei ihrem Ad-limina-Besuch 2022 in Rom. Damals begann ein offenkundiges Zusammenspiel mit Santa Marta, das nun in die zweite und dritte Runde geht.
Papst Franziskus

Belgiens Bischöfe wollen die Weihe von „Diakoninnen“ und die Abschaffung des priesterlichen Zölibats

Eini­ge Anmer­kun­gen von Giu­sep­pe Nar­di Bel­gi­ens Bischö­fe wer­den bei der zwei­ten und abschlie­ßen­den Ses­si­on der Syn­oda­li­täts­syn­ode im kom­men­den Okto­ber in Rom die Ein­füh­rung von „Dia­ko­nin­nen“ und die Abschaf­fung des „Pflicht­zö­li­bats“ vor­schla­gen. Aus­gangs­punkt ihrer Über­le­gun­gen sei, so die Bischö­fe, die Fra­ge, was „uns die Gesell­schaft, die Kul­tur und die Zeit, in der wir leben, lehren“.
Papst Franziskus ließ sich 2015 von Boliviens Staatspräsident Evo Morales einen Hammer-und-Sichel-Orden umhängen und ein Hammer-und-Sichel-Kreuz überreichen.
Hintergrund

Papst Franziskus ist der Papst, auf den die Jesuiten gewartet hatten

Die Kir­che ist seit der Wahl von Papst Fran­zis­kus „von selt­sa­men ideo­lo­gi­schen Kon­no­ta­tio­nen unter­wan­dert, die man bei den mit dem Kom­mu­nis­mus sym­pa­thi­sie­ren­den Befrei­ungs­theo­lo­gen fin­det“, so Anne Hen­ders­hott in ihrer Ana­ly­se, die am 24. Febru­ar im US-ame­ri­­ka­­ni­­schen Cri­sis Maga­zi­ne ver­öf­fent­licht wur­de. Fran­zis­kus sei der Papst, auf den die Jesui­ten gewar­tet hät­ten, so die Pro­fes­so­rin der Sozio­lo­gie
2013 wurden vom päpstlichen Zeremonienmeister die Türen zum Konlave geschlossen. Wer wird aus dem nächsten Konklave als Papst hervorgehen? Einige Gedanken.
Forum

Flüchtige Hypothesen zum nächsten Papst

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Vor­her­sa­gen, Pro­phe­zei­un­gen oder Mut­ma­ßun­gen über die Iden­ti­tät des näch­sten Pap­stes kön­nen nur kurz­le­bi­ge Hypo­the­sen sein. Um sie zu bestä­ti­gen, muß das Ereig­nis, das wir erwar­ten, erst ein­mal ein­tre­ten, und solan­ge das nicht der Fall ist, haben unse­re Hypo­the­sen nur eine sehr begrenz­te Gül­tig­keit. Vor eini­gen Mona­ten haben wir gedacht, daß einer der
Papst Franziskus mit Forester de Rothschild, Kardinal Turkson und anderen Vertretern der Initiative Inklusiver Kapitalismus.
Forum

Der Abtreibungsgenozid und das mitschuldige Schweigen von Papst Franziskus

Von José Arturo Quar­ra­ci­no* Das Schwei­gen Berg­o­gli­os zum Abtrei­bungs­ge­no­zid wäh­rend sei­nes gesam­ten Pon­ti­fi­kats ist so grau­en­haft und abscheu­lich, daß er selbst zugibt, daß die­ser Geno­zid nicht nur nicht auf sei­ner Agen­da steht, son­dern daß er ihn nicht ein­mal als ein Dra­ma unse­rer Zeit wahr­nimmt. Er koket­tiert so sehr mit der Lega­li­sie­rung und Nor­ma­li­sie­rung der Homo­se­xua­li­tät