Gut zwölf Jahre währte das Pontifikat von Papst Franziskus. Oft wurde es an spektakulären und umstrittenen Einzelgesten festgemacht. Eine gründliche Analyse zeigt nun, daß ihm vielmehr eine konsistente innere Logik zugrunde lag.
Forum

Zur inneren Logik des Pontifikats von Papst Franziskus und seiner ekklesiologischen Sprengkraft

Die­ser Bei­trag eines anonym blei­ben­den Autors unter­sucht die inne­re Logik des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus und sei­ne ekkle­sio­lo­gi­schen Kon­se­quen­zen. Ana­ly­tisch aus­ge­rich­tet, kon­zen­triert sich die Ana­ly­se auf beob­acht­ba­re Zusam­men­hän­ge zwi­schen Leh­re, Pra­xis und Auto­ri­tät, ohne per­sön­li­che Inten­tio­nen zu bewer­ten oder pole­mi­sche Zuspit­zun­gen zu ver­wen­den. Die struk­tu­rel­len Dyna­mi­ken die­ses Pon­ti­fi­kats, das von 2013 bis 2025 dau­er­te, wer­den
Missionar in Russland
Nachrichten

„Rußland schämt sich heute nicht mehr für seinen Glauben“

Pater Luis Geo­van­ny ging in die Mis­si­on im Gei­ste der gro­ßen Mis­sio­na­re – stets auf der Suche nach den „schwie­rig­sten Orten“ – mit dem Wunsch, daß „vie­le Men­schen die Lie­be Got­tes ken­nen­ler­nen“ und um jedem Her­zen in Ruß­land die Wei­he zu brin­gen, die die Jung­frau Maria in Fati­ma gefor­dert hatte.
Papst Leo XIV. mit dem orthodoxen Patriarchen Bartholomäus I. von Konstantinopel
Leo XIV.

Papstbesuch in Nicäa am 30. November?

Der Ter­min­ka­len­der des neu­en Pap­stes ist dicht­ge­drängt. Gestern emp­fing er unter ande­rem Bar­tho­lo­mä­us I., den ortho­do­xen Patri­ar­chen von Kon­stan­ti­no­pel, in Audi­enz. Dabei ging es als äuße­res Zei­chen vor allem auch um den gemein­sa­men Besuch in Nicäa.
Deutliche Ablehnung von Fiducia supplicans kommt vom argentinischen Institut für angewandte Philosophie.
Genderideologie

Institut für angewandte Philosophie zu Fiducia supplicans: „Gott läßt Seiner nicht spotten“

Zu den zahl­rei­chen ableh­nen­den Stel­lung­nah­men gegen die jüng­ste Erklä­rung des römi­schen Glau­bens­dik­aste­ri­ums zur Seg­nung von irre­gu­lä­ren Bezie­hun­gen (homo­se­xu­el­le und außer­ehe­li­che Bezie­hun­gen und sol­che von Ehe­bre­chern), die von Papst Fran­zis­kus aus­drück­lich gut­ge­hei­ßen wur­de, kommt aus sei­ner Hei­mat jene des argen­ti­ni­schen Insti­tuts für ange­wand­te Phi­lo­so­phie (Insti­tu­to de Filosofía Prác­ti­ca, INFIP) hin­zu. Glau­bens­prä­fekt Vic­tor Manu­el Fernán­dez, der Autor
Christus-Erlöserkathedrale in Moskau
Forum

Historische Überlegungen zum Moskauer Patriarchat (Teil 3)

Von Rober­to de Mat­tei* Die Reli­gi­ons­ge­schich­te Ruß­lands ist die Geschich­te eines Vol­kes, des­sen Füh­rer sich von dem Tauf­ver­spre­chen, das der hei­li­ge Wla­di­mir in Kiew gege­ben hat­te, abwand­ten, um eine natio­na­le Reli­gi­on zu schaf­fen, die funk­tio­nal für den neu­en Staat mit dem Zen­trum Mos­kau war. Der erste Patri­arch von Mos­kau, der 1589 von Zar Fjo­dor I. ernannt
Sergei Lawrow kritisiert in einem Aufsatz die Dekadenz des Westens.
Genderideologie

Sergei Lawrow: „Im Westen lernen die Schüler, daß Jesus Christus bisexuell war“

Ein aus­führ­li­cher Auf­satz von Ser­gei Law­row, dem Außen­mi­ni­ster Ruß­lands, erschien am 28. Juni in der füh­ren­den rus­si­schen Wirt­schafts­zei­tung Kom­mersant sowie auf der Inter­net­sei­te des rus­si­schen Außen­mi­ni­ste­ri­ums. Unter der Über­schrift: „Das Gesetz, die Rech­te und die Regeln“ fin­det sich fol­gen­de Pas­sa­ge, die für west­li­che Ohren aus dem Mund eines Außen­mi­ni­sters aus­ge­spro­chen unge­wöhn­lich klingt. Nur die­se soll
Hintergrund

Wiedervereinigung von Orthodoxen und Unierten in der Ukraine?

(Kiew) In der Ukrai­ne kommt die Ortho­do­xie nicht zur Ruhe. Zugleich kommt es zu neu­er Bewe­gung in dem Land, das eine Über­gangs­zo­ne zwi­schen latei­ni­scher und grie­chi­scher Kir­che bil­det. Der Metro­po­lit der neu­en Ukrai­­nisch-Ortho­­do­­xen Kir­che und der mit Rom unier­te Groß­erz­bi­schof der Ukrai­ni­schen Grie­chisch-Katho­­li­­schen Kir­che sol­len über die Mög­lich­keit einer Ver­ei­ni­gung gespro­chen haben. Unter wel­chen Vorzeichen?
Orthodoxe in Monaco
Nachrichten

Monaco: Orthodoxe zweitstärkste Gemeinschaft

(Mona­co) Im Für­sten­tum Mona­co sind die ortho­do­xen Chri­sten nach der katho­li­schen Kir­che zur zweit­stärk­sten Reli­gi­ons­ge­mein­schaft gewor­den. Sie haben damit die Pro­te­stan­ten im Land überrundet.