Gestern stürmte die nicaraguanische Polizei, besser bekannt als "Ortega-Milizen", die bischöfliche Kurie von Matagalpa und verhaftete den Bischof und mehrere Priester, Seminaristen und Laien.
Christenverfolgung

Wurde für den verhafteten Bischof von Matagalpa ein Deal ausgehandelt?

(Mana­gua) Am Frei­tag stürm­ten die Orte­­ga-Mili­­zen in Nica­ra­gua die Kurie der Diö­ze­se Matag­al­pa und nah­men Bischof Rolan­do Álva­rez und acht wei­te­re Per­so­nen fest. Soli­da­ri­täts­no­ten kom­men von ande­ren nica­ra­gua­ni­schen Diö­ze­sen und aus den USA. Der Sekre­tär der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on für Latein­ame­ri­ka kün­dig­te für Sonn­tag eine Stel­lung­nah­me von Papst Fran­zis­kus an. Den­noch zeich­net sich ab, daß es
Am Samstag umstellte die nicaraguanische Nationalpolizei die Kathedrale von Managua, um ein Gebet "für die Kirche und für Nicaragua" zu behindern.
Christenverfolgung

Polizeistaat Nicaragua

(Mana­gua) Der kir­chen­feind­li­chen Maß­nah­men in Nica­ra­gua wer­den zur offe­nen Unter­drückung. Den­noch schweigt Papst Fran­zis­kus zur Ver­fol­gung, wie sie sich an die­sem Wochen­en­de zeigte.
Bischof Álvarez von Matagalpa, umringt von nicaraguanischer Nationalpolizei, die ihn am Betreten der bischöflichen Kurie hindern wollte.
Christenverfolgung

„Nichts und niemand steht über ihnen, nicht einmal ein Bischof mit dem Allerheiligsten“

(Rom) Papst Fran­zis­kus reagiert sehr auf­merk­sam auf Kri­tik der New York Times. Ob dies auch für das ande­re links­li­be­ra­le Flagg­schiff der USA, die Washing­ton Post, gilt, könn­te sich bald zei­gen. Die­se Zei­tung ver­öf­fent­lich­te unter der Über­schrift „In Nica­ra­gua ist die ein­zi­ge aner­kann­te Kir­che die Orte­­ga-Mur­il­­lo-Kir­che“ eine Kolum­ne des nica­ra­gua­ni­schen Jour­na­li­sten Wil­fre­do Miran­da Abur­to zur Lage
Don Uriel Vallejos, Pfarrer in der Diözese Matagalpa (Nicaragua), ist seit Montag "Gefangener" in seiner Pfarrei, die von der Polizei gestürmt wurde.
Christenverfolgung

„Laßt mich nicht allein“ – Hilferuf eines nicaraguanischen Priesters

(Mana­gua) Der nica­ra­gua­ni­sche Prie­ster Uri­el Val­le­jos rief gestern die Gläu­bi­gen sei­ner Pfar­rei Divina Miser­i­cor­dia zu sei­ner Unter­stüt­zung auf. Am Mon­tag waren Poli­zi­sten gewalt­sam in die Pfarr­kir­che und das Pfarr­haus ein­ge­drun­gen und hal­ten sie seit­her besetzt.
In immer schnellerer Abfolge kommt es zu Schlägen, die das sandinistische Regime der Kirche in Nicaragua versetzt.
Christenverfolgung

Sandinisten besetzen katholische Schulen

(Mana­gua) Einem Medi­en­be­richt zufol­ge hat das san­di­ni­sti­sche Regime Nica­ra­gu­as in einem Hand­streich das Klei­ne Semi­nar (erz­bi­schöf­li­ches Gym­na­si­um) der Erz­diö­ze­se Mana­gua übernommen.
Juntachef Daniel Ortega 1986 mit Mutter Teresa von Kalkutta. Das Versprechen, das er damals der Ordensfrau gab, wurde vom nicaraguanischen Machthaber vergessen.
Christenverfolgung

Missionarinnen der Nächstenliebe aus Nicaragua ausgewiesen

(Mana­gua) Die Mis­sio­na­rin­nen der Näch­sten­lie­be von Mut­ter Tere­sa von Kal­kut­ta wur­den vom san­di­ni­sti­schen Orte­­ga-Regime aus Nica­ra­gua aus­ge­wie­sen und nach Costa Rica abge­scho­ben. Nica­ra­gua steht zusam­men mit Vene­zue­la und Boli­vi­en an der Spit­ze der Län­der Latein­ame­ri­kas, in denen die Kir­che ver­folgt wird.
Bischof Rolando José Álvarez Lagos von Matagalpa in Nicaragua befindet sich seit dem Abend des 19. Mai in einem unbefristeten Hungerstreik, um gegen die Verfolgung der Kirche und das repressive Regime von Daniel Ortega und der Sandinisten zu protestieren.
Nachrichten

Bischof im Hungerstreik

(Mana­gua) In Nica­ra­gua ist ein Bischof in den Hun­ger­streik getre­ten, um gegen die Repres­si­on des san­di­ni­sti­schen Regimes zu pro­te­stie­ren, mit der die Kir­che „zum Schwei­gen“ gebracht wer­den soll. In San­ta Mar­ta gilt das Orte­­ga-Regime hin­ge­gen als „befreun­de­te“ Macht.
Zweiter Adventssonntag: Die letzte heilige Messe im überlieferten Ritus in Nicaragua.
Liturgie & Tradition

Letzte heilige Messe im überlieferten Ritus in Nicaragua zelebriert

(Mana­gua) Nica­ra­gua ist ein Zen­trum der mar­xi­sti­schen Befrei­ungs­theo­lo­gie. Ihrem zer­set­zen­den Wir­ken wird kaum Ein­halt gebo­ten, was nur durch eine weit­ge­hen­de Untä­tig­keit der kirch­li­chen Hier­ar­chie mög­lich ist. Der ein­zi­ge Meß­ort im über­lie­fer­ten Ritus des Lan­des wur­de jedoch besei­tigt. Am Zwei­ten Advents­sonn­tag wur­de in Nica­ra­gua die letz­te hei­li­ge Mes­se in der außer­or­dent­li­chen Form des Römi­schen Ritus zele­briert
In Nicaragua wird die Kirche verfolgt. Schaut der Heilige Stuhl weg, weil es sich um ein sozialistisches Regime handelt?
Christenverfolgung

Kirche in Nicaragua verfolgt von Freunden des Papstes

(Mana­gua) Das san­di­ni­sti­sche Regime hat vier katho­li­sche Prie­ster des Lan­des ver­wie­sen. Gestern wur­de bekannt, daß auch dem sal­va­do­ria­ni­schen Fran­zis­ka­ner­pa­ter José Javier Lemus die Rück­kehr nach Nica­ra­gua ver­wei­gert wur­de. In den ver­gan­ge­nen drei Mona­ten wur­den min­de­stens vier Prie­ster aus­ge­wie­sen oder ihnen die Ein­rei­se ver­wei­gert. „Die Stim­me der Kir­che, die Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen anpran­gert, soll zum Schwei­gen gebracht werden.“