In Nicaragua wird die Kirche verfolgt. Schaut der Heilige Stuhl weg, weil es sich um ein sozialistisches Regime handelt?
Christenverfolgung

Kirche in Nicaragua verfolgt von Freunden des Papstes

(Mana­gua) Das san­di­ni­sti­sche Regime hat vier katho­li­sche Prie­ster des Lan­des ver­wie­sen. Gestern wur­de bekannt, daß auch dem sal­va­do­ria­ni­schen Fran­zis­ka­ner­pa­ter José Javier Lemus die Rück­kehr nach Nica­ra­gua ver­wei­gert wur­de. In den ver­gan­ge­nen drei Mona­ten wur­den min­de­stens vier Prie­ster aus­ge­wie­sen oder ihnen die Ein­rei­se ver­wei­gert. „Die Stim­me der Kir­che, die Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen anpran­gert, soll zum Schwei­gen gebracht werden.“

Zum Tod von Ernesto Cardenal, dem „Vermittler zwischen Marxismus und Christentum“
Nachrichten

Der uneinsichtige Revolutionär – Zum Tod von Ernesto Cardenal

(Mana­gua) Am Sonn­tag ist in der nica­ra­gua­ni­schen Haupt­stadt Mana­gua der Prie­ster, Befrei­ungs­theo­lo­ge, Dich­ter und mar­xi­sti­sche Revo­lu­tio­när und Poli­ti­ker Erne­sto Car­denal im Alter von 95 Jah­ren ver­stor­ben. Gefei­ert wur­de und wird er als „Ver­mitt­ler zwi­schen Mar­xis­mus und Christentum“.

Miguel D'Escoto wird im Bild mit dem höchsten nicaraguanischen Orden geehrt. Der marxistische Befreiungstheologe und Priester ist am Donnerstag im Alter von 84 Jahren gestorben.
Hintergrund

Miguel D’Escoto gestorben — Sandinist, Befreiungstheologe, marxistischer Revolutionär, suspendierter Priester — von Papst Franziskus wiedereingesetzt

(Mana­gua) „Bestür­zung und Schmerz“ herr­schen unter den nica­ra­gua­ni­schen Revo­lu­tio­nä­ren über den Tod des San­di­ni­sten Miguel D’Escoto – einen lan­ge Zeit a divi­nis sus­pen­dier­ten katho­li­schen Prie­ster, den Papst Fran­zis­kus 2014 wie­der in sein Prie­ster­tum einsetzte.