Islamische Gewalt
Nachrichten

Der namenlose Fundamentalismus

(Rom) Papst Franziskus kritisierte vergangene Woche den „Fundamentalismus“ im Nahen Osten, vermied aber peinlichst jede Erwähnung des Islams. Im Nahen Osten werden die Christen verfolgt, und ihnen geschieht „großes Leid“, doch die Täter bleiben unbekannt. Sie haben keinen Namen und man weiß – geht es nach Papst Franziskus – auch nicht, was sie antreibt.

Islamisierung
Forum

„Europa wird islamisch, so Allah will“

Von Roberto de Mattei* Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erfogan feiert offiziell, inzwischen schon seit einigen Jahren, den 29. Mai 1453, den Tag, an dem Mehmed II. Konstantinopel eroberte. Und er feiert auch den 26. August 1071, als die Seldschuken unter Alp Arslan bei Manzikert das byzantinische Heer besiegten und den ersten türkischen Staat in

Das tätowierte Kreuz ist eine jahrhundertealte Tradition im Nahen Osten. Das Bekenntnis bedeutete für den jungen Kopten Bassem Herz Attalhah den Tod. Vor fünf Tagen wurde er von Dschihadisten in seiner Heimat, dem Sinai, ermordet.
Christenverfolgung

„Bist du Christ?“ – Dschihadisten ermorden jungen Kopten

(Kairo) Der koptische Christ Bassem Herz Attalhah wurde vor den Augen seines Bruders ermordet, der sich nur durch einen Zufall retten konnte. Bereits 2010 hatte Al Qaida verkündet, den Sinai von Christen „zu säubern“. Die Mörder von Bassem bekräftigten das Versprechen: „Wir werden noch mehr Kopten töten“.

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin über die Haltung des Heiligen Stuhls zu Jerusalem, zum Nahen Osten, Venezuela und Kolumbien.
Hintergrund

„Für den Nahen Osten gibt es die Lösung, aber niemand will sie“ – Kardinalstaatssekretär Parolin zu Jerusalem, Venezuela und Kolumbien

(Rom) „Für den Nahen Osten gibt es eine Lösung, aber niemand will sie in Wirklichkeit.“ Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin nahm in einem Interview des Avvenire, der Tageszeitung der Italienischen Bischofskonferenz, zu mehreren Brennpunkten der Weltpolitik und der internationalen Bemühungen des Heiligen Stuhls Stellung, darunter dem Nahen Osten, Venezuela und Kolumbien. Der Kardinal hält sich gerade in