Ein Reskript von Kardinal Roche bedeutet einen neuen Schlag gegen den überlieferten Ritus, den Papst Franziskus zutiefst ablehnt.
Liturgie & Tradition

Der „irreversible“ Würgegriff – Reskript über die Umsetzung von Traditionis Custodes

Rück­blick von Giu­sep­pe Nar­di auf einen Tag im päpst­li­chen Kampf gegen den über­lie­fer­ten Ritus 50 Tage nach dem Tod von Bene­dikt XVI. leg­te der Hei­li­ge Stuhl bei der Zer­trüm­me­rung des Motu pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum noch nach. Das Tages­bul­le­tin des vati­ka­ni­schen Pres­se­am­tes vom 20. Febru­ar 2022 berich­te­te über eine Audi­enz, die Papst Fran­zis­kus dem Prä­fek­ten des Dik­aste­ri­ums
Aufruf zu Gebet und Fasten für die Freiheit des überlieferten römischen Ritus
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Aufruf zu Gebet und Fasten für die Freiheit des überlieferten Ritus

Am Sams­tag trat die Inter­na­tio­na­le Föde­ra­ti­on Una Voce, deren Mit­glied im deut­schen Sprach­raum die Lai­en­ver­ei­ni­gung Pro Mis­sa Triden­ti­na ist, mit einem Gebets­auf­ruf für die bevor­ste­hen­de Fasten­zeit an die Öffent­lich­keit, einem „Auf­ruf zum Gebet in der Fasten­zeit für die Frei­heit des tra­di­tio­nel­len römi­schen Ritus“.
Bischof Dominique Rey von Fréjus-Toulon gerät immer mehr in die traditionsfeindliche Schußlinie Roms. Das Bild zeigt ihn, als er für die internationale Wallfahrt Populus Summorum Pontificum ad Petri Sedem im Petersdom ein Pontifikalamt im überlieferten Ritus zelebrierte. Rechts im Bild Abbé Claude Barth, der geistliche Assistent der Wallfahrt.
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Papst Franziskus schickt einen Visitator in die Diözese Fréjus-Toulon

(Paris) Es geht Schlag auf Schlag. Der Hei­li­ge Stuhl hat über das Dik­aste­ri­um für die Bischö­fe eine Apo­sto­li­sche Visi­ta­ti­on der Diö­ze­se Fré­­­jus-Tou­­lon ange­ord­net. Der Grund ist mit einem Adjek­tiv benannt: Bischof Domi­ni­que Rey ist „tra­di­ti­ons­ver­bun­den“.
Will Papst Franziskus den überlieferten Ritus noch mehr unterdrücken? Das behaupten Gerüchte, die nach dem Tod von Benedikt XVI. kursieren.
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Plant Papst Franziskus „eine zusätzliche Unterdrückung“ des überlieferten Ritus?

(Rom) Der Tod von Bene­dikt XVI. hat die Gerüch­te­kü­che in Rom stark ange­heizt. Der Nebel ist dicht, da in tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Krei­sen die Sor­ge groß ist, nach dem Able­ben des gro­ßen Schutz­pa­trons, Opfer einer ver­spä­te­ten „Rache“ von Papst Fran­zis­kus an sei­nem Vor­gän­ger zu wer­den. Seit eini­gen Tagen wird gerüch­te­wei­se kol­por­tiert, Fran­zis­kus berei­te ein wei­te­res Doku­ment zur
Kardinal Joseph Zen, nachdem er am Morgen des 5. Januar persönlich Abschied von Benedikt XVI. genommen hatte.
Hintergrund

Kardinal Zen: „Tendenziöse Verallgemeinerungen von Franziskus haben viele Menschen verletzt“

Kar­di­nal Joseph Zen, eme­ri­tier­ter Bischof von Hong­kong und graue Emi­nenz der chi­ne­si­schen Unter­grund­kir­che, wird von chi­ne­si­schen Katho­li­ken als „leben­der Hei­li­ger“ ver­ehrt. Er selbst weist das ent­schie­den von sich. Im kom­mu­ni­sti­schen Chi­na droht dem Kar­di­nal, der die Kir­chen­ver­fol­gung und die neue vati­ka­ni­sche Ost­po­li­tik kri­ti­siert, lebens­lan­ge Haft. Den 91jährigen scheint das nicht zu beein­drucken. Im Mai 2022
Zwischen Befürwortern und Gegnern des derzeitigen Pontifikats werden Unfreundlichkeiten ausgetauscht.
Nachrichten

„Eine Klärung unter vier Augen“

(Rom) Beim Ange­lus am gest­ri­gen Sonn­tag mahn­te Papst Fran­zis­kus „zur Ein­heit“ in der Kir­che. Der Vati­ka­nist der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung Il Giorn­a­le, Fabio Mar­che­se Rago­na, sieht dar­in, offen­bar zurecht, eine Ant­wort des Pap­stes auf die hef­ti­gen Kon­tro­ver­sen, die durch Äuße­run­gen von Kuri­en­erz­bi­schof Georg Gäns­wein, dem per­sön­li­chen Sekre­tär des ver­stor­be­nen Pap­stes Bene­dikt XVI., aus­ge­löst wur­den. Zugleich gießt
Benedikt XVI., der von 2005 bis 2013 die heilige Kirche regierte, ist am heutigen Vormittag im Kloster Mater Ecclesiae entschlafen.
Nachrichten

Benedikt XVI. ist heute entschlafen

Ein erster Nach­ruf von Giu­sep­pe Nar­di In Dank­bar­keit und Ehr­furcht ver­nei­gen wir uns vor Bene­dikt XVI., die­ser gro­ßen Gestalt, die das Papst­tum mit so gro­ßer Wür­de aus­ge­füllt hat und ein Leh­rer der Men­schen war. Im Gegen­satz zu den unzäh­li­gen Schwät­zern unse­rer Zeit war er jener, der der Mensch­heit etwas zu sagen hat­te. Daß die­se ihn kaum
Kardinal Robert Sarah: Es herrscht kein liturgischer Frieden in der Kirche, weil eine Liturgiereform umgesetzt wurde, wie sie das Zweite Vatikanische Konzil so nicht wollte.
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Kardinal Sarah: „Es gibt in der Kirche ein tiefes Unbehagen und ein echtes Leiden an der Liturgie“

(Paris) Die fran­zö­si­sche Wochen­zei­tung Valeurs Actu­el­les (Aktu­el­le Wer­te) ver­öf­fent­lich­te ein aus­führ­li­ches Inter­view mit Kar­di­nal Robert Sarah, dem eme­ri­tier­ten Prä­fek­ten der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung (heu­te Dik­aste­ri­um für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung). Der Kar­di­nal, der bis 2021 im Amt war, erteilt dar­in, so das Wochen­ma­ga­zin, eine „Lek­ti­on“ in Sachen Zivi­li­sa­ti­on. Er
Papst Franziskus mit Kardinal Mario Aurelio Poli, Erzbischof von Buenos Aires und Primas von Argentinien, der heute seinen 75. Geburtstag begeht und damit sein Rücktrittgesuch einreichen muß.
Nachrichten

Erzbischof von Buenos Aires wird 75: Ein „häretischer“ Bergoglianer steht in den Startlöchern

(Bue­nos Aires) Kar­di­nal Mario Aure­lio Poli, der Erz­bi­schof von Bue­nos Aires und Pri­mas von Argen­ti­ni­en, begeht heu­te sei­nen 75. Geburts­tag. Laut Kir­chen­recht muß er damit dem Papst sei­nen Rück­tritt anbie­ten, was er bereits getan haben soll. Ist damit der Weg an die Spit­ze der Kir­che in Argen­ti­ni­en frei für Msgr. Vic­tor Manu­el Fernán­dez, den Pro­te­gé