Novene zu Christkönig für den Erhalt des überlieferten Ritus

Traditionis custodes und seine Folgen

Novene zum Christkönigsfest, damit der überlieferte Ritus in den Gemeinden erhalten bleibt.
Novene zum Christkönigsfest, damit der überlieferte Ritus in den Gemeinden erhalten bleibt.

Von der Redak­ti­on der US-ame­ri­ka­ni­schen katho­li­schen Inter­net­sei­te One­Pe­ter­Fi­ve wur­de ein Auf­ruf ver­öf­fent­licht, fol­gen­de Nove­ne für den Erhalt des über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus in den Gemein­den zu beten und für alle und im Sin­ne aller, die der­zeit für den Erhalt des über­lie­fer­ten Ritus kämp­fen. Die­sen Auf­ruf machen wir uns zu eigen und laden die Leser ein, sich die­ser Nove­ne anzu­schlie­ßen, die am Frei­tag die­ser Woche, dem 22. Okto­ber, beginnt und neun Tage lang dau­ert. Die Über­set­zung wur­de von Pro Mis­sa Triden­ti­na zur Ver­fü­gung gestellt. Wr ver­öf­fent­li­chen sie als PDF, geeig­net für den unkom­pli­zier­ten Ausdruck.

Möglich sind:

  • die neun­tä­gi­ge Nove­ne zu Christ­kö­nig ohne Rosen­kranz; oder
  • die neun­tä­gi­ge Nove­ne zu Christ­kö­nig im Anschluß an den Rosenkranz

Zeit

Erster Tag: Frei­tag, 22. Okto­ber
Letz­ter Tag: Sams­tag, 30. Oktober

Für das Christ­kö­nigs­fest am 31. Oktober

Novene

All­mäch­ti­ger und barm­her­zi­ger Gott, Du hast die Macht des Bösen gebro­chen und in Dei­nem Sohn Jesus Chri­stus, dem König des Uni­ver­sums, alles neu gemacht. Mögen alle im Him­mel und auf Erden jubelnd Dei­ne Herr­lich­keit ver­kün­den und nie auf­hö­ren, Dich zu preisen.

(hier die Inten­ti­on ein­fü­gen – sie­he unten)

Dar­um bit­ten wir durch unse­ren Herrn Jesus Chri­stus, Dei­nen Sohn, der mit Dir und dem Hei­li­gen Geist lebt und herrscht, Gott von Ewig­keit zu Ewig­keit. Amen.

Ein Vater­un­ser, ein Ave Maria und ein Ehre sei dem Vater pro Tag,
anschlie­ßend das Novenengebet:

Herr unser Gott, Du allein bist der hoch­hei­li­ge König und Herr­scher über alle Völ­ker.
Wir beten zu Dir, Herr, in der gro­ßen Hoff­nung, von Dir, gött­li­cher König,
Barm­her­zig­keit, Frie­den, Gerech­tig­keit und alles zu emp­fan­gen, was uns zum Hei­le dient.
Beschüt­ze o Herr, unser König, unse­re Fami­li­en und unse­re Hei­mat.
Behü­te uns, treue­ster Herr.
Schüt­ze uns vor unse­ren Fein­den und vor Dei­nem gerech­ten Gericht.
Ver­gib uns, erha­be­ner König, alles, was wir gegen Dich gesün­digt haben.
Jesus, Du bist der König der Barm­her­zig­keit.
Wir haben Dein gerech­tes Urteil ver­dient.
Hab Erbar­men mit uns, o Herr, und ver­gib uns.
Wir ver­trau­en auf Dei­ne gro­ße Barm­her­zig­keit.
O ehr­furcht­ge­bie­ten­der König, wir ver­nei­gen uns vor Dir und beten:
Möge Dein Reich, Dein König­tum auf Erden aner­kannt wer­den.
Amen.

Intention

(gege­be­nen­falls reicht es aus, sie am ersten Tag zu beten)

Hei­li­ge Mut­ter Got­tes, wir bit­ten Dich, tra­ge unse­re demü­ti­ge Bit­te Dei­nem Sohn, unse­rem Herrn Jesus Chri­stus, in die­sen Anlie­gen vor:

Daß jedes Vor­ge­hen der Hoch­wür­di­gen Bischö­fe im Zusam­men­hang mit der Triden­ti­ni­schen Mes­se vom Hei­li­gen Geist gelei­tet sei und vor dem Wil­len der Welt beschirmt blei­be; daß jedem Bischof das wah­re Wis­sen, die Gna­de, die Beson­nen­heit und die Kraft gege­ben wer­den, die not­wen­dig sind, um rich­ti­ge und gerech­te Ent­schei­dun­gen hin­sicht­lich der Bewah­rung der Hei­li­gen Mes­se Dei­nes Soh­nes in jeder ein­zel­nen Diö­ze­se zu tref­fen. Wir bit­ten dar­um, daß alle Betei­lig­ten eine voll­kom­me­ne Erge­ben­heit in Got­tes Wil­len bewah­ren mögen, und daß Unser Herr bei all ihren Hand­lun­gen König der Her­zen ist.

Wir bit­ten dar­um in der Hoff­nung, unser Herr möge alle treu­en und frucht­ba­ren Pfar­rei­en, Orden und Gemein­schaf­ten, in denen die tra­di­tio­nel­le latei­ni­sche Mes­se gefei­ert wird, beschüt­zen und bewah­ren. Trotz ver­gan­ge­ner, gegen­wär­ti­ger und zukünf­ti­ger Ver­fol­gun­gen bit­ten wir dar­um, daß unse­re Gebe­te ein noch grö­ße­res Auf­blü­hen und eine noch grö­ße­re Aus­brei­tung des tra­di­tio­nel­len Ritus bewir­ken; daß die­se Mes­se aller Zei­ten nicht behin­dert, son­dern bekannt und allen zugäng­lich gemacht wird; daß es ihr erlaubt wird, im Ange­sicht des Fein­des hell zu erstrah­len, wäh­rend sie die ver­här­te­ten Her­zen ihrer Ver­fol­ger zum Schmel­zen bringt und Herz und Geist derer erleuch­tet, die sich ihrer Geschich­te, Schön­heit, Pracht und Maje­stät nicht bewußt sind.

Wir bit­ten, ihren Ver­fol­gern möge wahr­haft offen­bart wer­den, daß das Wachs­tum der Mes­se aller Zei­ten nicht im Wider­spruch zu ande­ren gül­ti­gen lit­ur­gi­schen Riten ste­hen muß, son­dern daß sie ihnen viel­mehr als Inspi­ra­ti­on die­nen kann; daß ihr Gedei­hen kein Hin­der­nis für den wah­ren Frie­den und die Ein­heit inner­halb der Kir­che sein muß. Wenn die Her­zen aber noch immer ver­här­tet und – wie einst das Herz des Pha­rao – in den Hän­den des Wider­sa­chers sind, so bit­ten wir instän­dig, daß sie in die Schlin­gen ihres eige­nen Plans fal­len; daß sol­che Schlin­gen nur zu einer wei­te­ren Erhö­hung der Herr­lich­keit Chri­sti füh­ren wer­den, und zwar nicht nur im hei­li­gen Opfer des römi­schen Ritus, son­dern in allen gül­ti­gen und ehr­wür­di­gen Riten, die in der einen, hei­li­gen, katho­li­schen und apo­sto­li­schen Kir­che ent­hal­ten sind.

Schließ­lich bit­ten wir dar­um, uns möge, wenn irgend­et­was davon im Wider­spruch zur gött­li­chen Vor­se­hung steht, die rich­ti­ge Ein­sicht gege­ben wer­den, die not­wen­dig ist, um der Vor­se­hung gehor­sam sein zu kön­nen. Wie auch immer der Aus­gang sein mag, laß uns alle vom Hei­li­gen Geist zu gerech­tem und umsich­ti­gem Han­deln gelei­tet wer­den, beson­ders wenn wir mit Ent­schei­dun­gen der kirch­li­chen oder welt­li­chen Obrig­keit kon­fron­tiert wer­den, die im Wider­spruch zu dem ste­hen, was rich­tig und wahr ist.

O Unbe­fleck­te Jung­frau, Köni­gin des Him­mels, läu­te­re unse­re Bit­ten in dei­nen Hän­den, auf daß sie unse­rem Herrn der Herr­lich­keit, Chri­stus dem König, wohl­ge­fäl­lig sei­en. Amen.

Nove­ne mit Anga­ben, Gebet und Inten­ti­on als PDF zum Ausdrucken.

Bild: Latin Mass Society

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