Die Missa Luba als emblematisches Zeitzeugnis einer Entwicklung, deren Ursprünge vor das Zweite Vaticanum zurückreichen.
Forum

Die Missa Luba – Belgiens Kirche vor und nach dem 2. Vaticanum

von Amand Tim­mermans Die 50er Jah­re des 20. Jahr­hun­derts fin­den in der Kir­chen­ge­schichts­schrei­bung kaum Beach­tung. Zwi­schen den auf­re­gen­den Kriegs­jah­ren der 40er und den wil­den 60er-Jah­­ren mit dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil schei­nen sie offen­bar lang­wei­lig und wenig inter­es­sant. Zu Unrecht, wur­den doch in die­sen Jah­ren die Ten­den­zen gelegt und ver­fe­stigt, die wenig spä­ter zu der gewal­ti­gen …
Was ist das „Geheimnis von Benedikt XVI.“? Roberto de Mattei widerspricht der Kernthese des neuen Buches von Antonio Socci.
Forum

„Die Göttliche Vorsehung zwingt Benedikt XVI. das Debakel mitanzusehen, das er ausgelöst hat“

(Rom) Anto­nio Soc­ci, einer der bekann­te­sten Jour­na­li­sten Ita­li­ens leg­te vor kur­zem ein neu­es Buch vor: „Das Geheim­nis Bene­dikts XVI. War­um er noch Papst ist“. Dar­in kehrt er nicht, wie der Titel ver­mu­ten las­sen könn­te, zu sei­ner The­se zurück, mit der er zwi­schen 2014 und 2016 die Gül­tig­keit der Wahl von Papst Fran­zis­kus in Fra­ge stell­te. …
Jugendsynode
Hintergrund

Jugendsynode: Die Agenda ist bereits geschrieben

Von Ste­fa­no Fon­ta­na* Beim Lesen der von Papst Fran­zis­kus direkt ernann­ten Per­so­nen für die kom­men­de Jugend­syn­ode bleibt man ernst­haft (und unan­ge­nehm) berührt. Das betrifft vor allem das wei­te­re Schick­sal die­ser Syn­ode und der Syn­oden ins­ge­samt, auf die der Schat­ten eines Ver­dachts fällt, der ihre kirch­li­che Funk­ti­on kompromittiert.
Die Wurzeln der Kirchenkrise
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Wurzeln der Kirchenkrise und ihre Heilmittel

(Rom) Am Sams­tag, 23. Juni, fand in Rom eine Stu­di­en­ta­gung zum The­ma „Die Wur­zeln der Kir­chen­kri­se“ statt. Orga­ni­siert wur­de sie von der Stif­tung Lepan­to, deren Vor­sit­zen­der der bekann­te katho­li­sche Intel­lek­tu­el­le und Histo­ri­ker Rober­to de Mat­tei ist. Der Gene­ral­obe­re der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X (FSSPX), Mgr. Ber­nard Fel­lay, über­mit­tel­te eine aus­führ­li­che Bot­schaft, die sich mit dem …
Jesuiten
Forum

Am jesuitischen Wesen soll die Welt genesen?

Von End­re A. Bár­d­os­sy* Als Papst Fran­zis­kus am 16. Janu­ar d. J. in Chi­le bei einem pri­va­ten Fami­li­en­tref­fen sei­ne Jesui­ten­brü­der traf, for­der­te er drin­gend eine „Moral der Unter­schei­dung“. Er nann­te sie „unse­re [d. h. jesui­ten­ei­ge­ne] Fami­li­en­gna­de“, eine Gna­de, derer heu­te die Kir­che auf beson­ders drin­gen­de Wei­se im Bereich der Moral bedür­fe. Er hob in der …
Papst Franziskus „hat sich mit Beratern umgeben, die vielleicht politisches oder rhetorisches Talent haben, aber keine Männer von Gewicht und Seriosität sind“.
Hintergrund

Der Papst der Gegensätze

(Rom) Geht die Katho­li­zi­tät „der größ­ten Ver­än­de­rung seit vie­len Jahr­hun­der­ten“ ent­ge­gen? Davon über­zeugt ist Matteo Mat­zuzzi, der für die Tages­zei­tung Il Foglio berich­tet, „wie Papst Fran­zis­kus die Kir­che revo­lu­tio­niert“. Die­ser Pro­zeß geht nicht ohne Brü­che und Kon­flik­te über die Büh­ne. Bald fünf Jah­re nach sei­ner Wahl wer­fen sie immer mehr Fra­gen auf. Wohin wer­den sich …
Humane vitae, "prophetische" Enzyklika für die Kultur des Lebens
Hintergrund

Neue Akademie Johannes Paul II. für das Leben gegründet

(Rom) In Rom fand am Sams­tag, 28. Okto­ber, am Ange­li­cum eine Tagung zum The­ma 50 Jah­re Enzy­kli­ka Hum­a­nae vitae – Ihr Bedeu­tung gestern und heu­te statt. Die Tagung wur­de von 25 Lebens­­­rechts- und Fami­li­en­or­ga­ni­sa­tio­nen aus aller Welt ver­an­stal­tet. Vor einem voll­be­setz­ten Saal spra­chen meh­re­re bekann­te, ehe­ma­li­ge Mit­glie­der der Päpst­li­chen Aka­de­mie für das Leben. Sie waren …
Hermann Glettler heißt der neue Bischof von Innsbruck. Zuvor war er Bischofsvikar für die Caritas (Stichwort Refugees Welcome) und kunstsinniger Pfarrer von St. Andrä in Graz. Im Bild ein vom Künster Josef Danner gestaltetes Kirchenfenster von St. Andrä, Digitaldruck auf Glas, eingebrannt.
Genderideologie

Neuer Bischof sendet modernistische Signale – Drohen Innsbruck weitere verlorene Jahre?

(Inns­bruck) „Ja wo fin­det man sie nur!?“, sol­che neu­en Bischö­fe. Mit die­ser hilf­lo­sen Fra­ge wur­de mir die Ernen­nung des neu­en Diö­ze­san­bi­schofs von Inns­bruck mit­ge­teilt. Gemeint sind desi­gnier­te Bischö­fe, die bereits das erste Pres­se­ge­spräch nüt­zen, um ein moder­ni­sti­sches Regie­rungs­pro­gramm bekannt­zu­ge­ben und in erster Linie signa­li­sie­ren, daß sie auf der Kla­via­tur zeit­geist­ge­rech­ter Chif­fren­wor­te zu spie­len verstehen.