Am 23. Dezember gab Papst Franziskus den Weihnachtsempfang für die in Rom anwesenden Kardinäle und Mitarbeiter der Römischen Kurie. Dabei hielt das Kirchenoberhaupt eine Ansprache, die subtiler war als in den vergangenen Jahren.
Liturgie & Tradition

Papst Franziskus an die Römische Kurie: „Die Wurzeln erzählen von unserer lebendigen Verbindung mit der Vergangenheit“

Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag hielt Papst Fran­zis­kus die tra­di­tio­nel­le Weih­nachts­an­spra­che an die in Rom anwe­sen­den Mit­glie­der des Kar­di­nals­kol­le­gi­um und die Mit­ar­bei­ter der Römi­schen Kurie. Wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren unter­ließ er auch dabei nicht Schel­te und Sei­ten­hie­be, ver­zich­te­te jedoch auf die auf­se­hen­er­re­gen­de Här­te der vor­her­ge­hen­den Jah­re. Er for­mu­lier­te sub­ti­ler. Die wich­tig­sten Stich­wör­ter sind her­vor­ge­ho­ben. Die Anspra­che

Der heilige Missionar Josef Freinademetz (1852–1908), ein Fürsprecher für China.
Forum

Warum wir den heiligen Josef Freinademetz anrufen sollen

Von Rober­to de Mattei* Nur weni­ge ken­nen und beten zum hei­li­gen Josef Freinade­metz, einem mis­sio­na­ri­schen Hei­li­gen, der unse­re Ver­eh­rung in der gegen­wär­ti­gen Stun­de ver­dient. Josef wur­de am 15. April 1852 in Oies im Gader­tal, einem Dorf inmit­ten von Wie­sen und Wäl­dern am Fuß hoher Ber­ge, als Sohn einer tief­gläu­bi­gen Bau­ern­fa­mi­lie gebo­ren. Er war Tiro­ler, genau­er

Spanische Königsfamilie besucht das Geburtshaus des heiligen Junipero Serra. Eine subitile Geste gegen die extremistischen Bilderstürmer.
Hintergrund

Königsfamilie erweist dem heiligen Junipero Serra die Ehre

(Madrid) Die könig­li­che Fami­lie von Spa­ni­en, König Feli­pe VI., Köni­gin Leti­zia und ihre Kin­der, Kron­prin­zes­sin Leo­nor und Infan­tin Sofia, besuch­ten auf Mal­lor­ca das Geburts­haus des hei­li­gen Juni­pe­ro Ser­ra. Der Besuch ist eine sub­ti­le Geste der „Wie­der­gut­ma­chung“, nach­dem Sta­tu­en des balea­ri­schen Hei­li­gen den ras­si­sti­schen „Black Lives Matter“-Ausschreitungen zum Opfer gefal­len sind. Der kir­chen­feind­li­che Bil­der­sturm erfolg­te mit

Priesterweihen der FSSP in der Kathedrale von Laon/Frankreich am 28. Juni 2020
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Die missionarische Dimension der überlieferten Liturgie

von einer Katho­li­kin  „Ich bin über­zeugt, daß die außer­or­dent­li­che Form (des römi­schen Ritus) aus ihrer Natur her­aus mis­sio­na­risch ist: durch den Reich­tum ihrer Sym­bo­lik, die Dich­te ihrer Gebe­te, ihren Sinn für das Sakra­le und ihren sehr aus­ge­präg­ten Theo­zen­tris­mus. So, wie sie vie­le jun­ge Katho­li­ken anzieht, zieht sie auch jun­ge Beru­fun­gen an, die es nach dem

Wer ist der Missionar von heute? Die neuheidnische „Mutter Erde“-Göttin wird durch den Petersdom getragen, vorne und seitlich ein Bischof, dahinter ein Kardinal.
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Die Mission, wo seit 53 Jahren nicht mehr getauft wird

Von Cri­sti­na Sic­car­di* Es wur­de bereits dar­über gespro­chen, daß am Sakra­ment der Tau­fe, dem ersten Schritt der Bekeh­rung zum Chri­sten­tum, bei der Ama­zo­nas­syn­ode kein Inter­es­se bestand. Die­se absur­de Wirk­lich­keit unse­rer Zeit, in der die Tau­fe in der Pra­xis zur blo­ßen Deko­ra­ti­on gewor­den scheint, die je nach Bedarf  ange­wandt oder weg­ge­las­sen wird, bezeugt die Catri­­ma­­ni-Mis­­si­on der

Jesus Christus oder Pachamama/Mutter Erde/Gaia? Die Verantwortlichen der Amazonassynode müssen sich entscheiden.
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Kult- und Kulturbruch mit der 2000jährigen Missionsgeschichte der Kirche

Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker.  Papst Fran­zis­kus unter­stützt die Bestre­bun­gen in der Ama­zo­nas­syn­ode, nach denen sich das Chri­sten­tum der ama­zo­ni­schen Indio-Kul­­tur anpas­sen soll­te. Vor einer Grup­pe von Indi­os ver­all­ge­mei­ner­te er kürz­lich sei­ne The­se von der Inkul­tu­ra­ti­on des Evan­ge­li­ums: Die christ­li­che Reli­gi­on soll­te sich in jede der ver­schie­de­nen Kul­tu­ren inte­grie­ren. Das wäre auch histo­risch seit der

Neue Briefmarke: Franziskus und der Sultan. Geht es um 1219 oder um 2019?
Forum

1219 – Franziskus und der Sultan

Von einer Katho­li­kin Am 10.Oktober 2019 gibt das Bun­des­mi­ni­ste­ri­um der Finan­zen ein Son­der­post­wert­zei­chen her­aus, das die Begeg­nung von Fran­zis­kus von Assi­si mit dem ägyp­ti­schen Sul­tan al-Malik al-Kámil 1219 zeigt. 2019 fei­ern die römisch-katho­­li­­sche Kir­che und die fran­zis­ka­ni­schen Orden gemein­sam mit mus­li­mi­schen Geist­li­chen und ara­bi­schen Staats­ober­häup­tern die­se histo­ri­sche Begeg­nung. Die neue Brief­mar­ke wird heu­te in der

Forum

Der kirchliche Kampf gegen den Klimawandel rettet keine Seele

Ein Witz? Kein Witz! Man glaubt es aber kaum. Das Erz­bis­tum Madrid will von allen Pfar­rei­en den CO2-Aus­­­stoß wis­sen. Die Akti­on geht von einer bis­her unbe­kann­ten „Diö­ze­san­kom­mis­si­on Inte­gra­le Öko­lo­gie“ aus. Sie wur­de erst neu errich­tet und ver­schick­te einen Fra­ge­bo­gen: „Wur­de eine Erhe­bung des CO2-Aus­­­sto­­ßes der Pfar­rei vor­ge­nom­men?“ „Ver­wen­det die Pfar­rei Büro­ma­te­ria­li­en recy­cel­ten Ursprungs?“ „Wel­che Ener­gie­quel­len

Papst Franziskus
Hintergrund

„Keinen Proselytismus“

(Rom) Papst Fran­zis­kus betei­lig­te sich an der 47. Woche der Insti­tu­te des geweih­ten Lebens mit einer Video­bot­schaft, die eigent­lich bereits Bekann­tes wie­der­holt und den­noch für Stau­nen sorgt.