Papst Julius I. nimmt zur Zeit des Konzils von Sardica (343) von einem Boten eine Botschaft des hl. Athanasius, Patriarch von Alexandria, entgegen, der damals gerade gebannt war. In diesem Schreiben erklärt Athanasius (im Bild links im Gebäude zu sehen) seinen Widerstand. Sardica ist das heute Sofia in Bulgarien.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Spaltung ist vorprogrammiert

Die Ankün­di­gung der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X., am 1. Juli 2026 in Ecô­ne neue Bischö­fe auch ohne Erlaub­nis des Pap­stes zu wei­hen, hat die Span­nun­gen mit dem Vati­kan erneut ver­schärft. Im Inter­view mit Bern­hard Mül­ler vom Vati­can Maga­zin (April-Aus­­­ga­­be) äußert sich der Schwei­zer Bene­dik­ti­ner und eme­ri­tier­te Weih­bi­schof von Chur, Msgr. Mari­an Ele­gan­ti, kri­tisch und warnt
Msgr. Marian Eleganti widerspricht Msgr. Athanasius Schneider, was die kirchenrechtliche Interpretation der angekündigten Bischofsweihen durch die Piusbruderschaft betrifft
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischof Eleganti widerspricht Bischof Schneider

Der Schwei­zer Bischof Mari­an Ele­gan­ti hat der Auf­fas­sung wider­spro­chen, mög­li­che Exkom­mu­ni­ka­tio­nen gegen die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) wegen geplan­ter Bischofs­wei­hen sei­en ungül­tig. In einem Kom­men­tar im Catho­lic Herald erklär­te er, sol­che Argu­men­te ver­fehl­ten das kir­chen­recht­li­che Schi­s­­ma-Ver­­­stän­d­­nis und stell­ten die objek­ti­ve Natur eines ent­spre­chen­den Aktes falsch dar.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche und die vielen Schismen

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Ich habe als Reak­ti­on auf mei­ne Bei­trä­ge vie­le Kom­men­ta­re gele­sen, Vide­os ange­schaut, Emails und Social-Media-Bot­­schaf­ten erhal­ten. Mit gro­ssem Auf­wand ver­su­chen Tra­di­tio­na­li­sten und ihnen nahe ste­hen­de Per­so­nen etwas zu recht­fer­ti­gen, was ein­fach nicht zu recht­fer­ti­gen ist: Bischofs­wei­hen ohne die Zustim­mung des Pap­stes! Bischofs­wei­hen ent­schei­den objek­tiv (ipso fac­to) über das Inner­halb oder
Steht die Schismagefahr im Raum? Ja, sagt Msgr. Marian Eleganti und warnt davor
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Und dennoch bleibt es ein Schisma

Die­se Stel­lung­nah­me schließt an eine vor­her­ge­hen­de an: Für die, wel­che bis jetzt zwei­fel­ten: Nun gehen sie wie­der ins Schis­ma! Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Nach Canon 1382 CIC zieht eine Bischofs­wei­he ohne päpst­li­ches Man­dat die Tat­stra­fe der auto­ma­ti­schen Exkom­mu­ni­ka­ti­on (latae sen­ten­tiae) für Spen­der und Emp­fän­ger nach sich: Can. 1382: «Ein Bischof, der jeman­den ohne päpst­li­chen Auf­trag
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Für die, welche bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Der uni­ver­sa­le Juris­dik­ti­ons­pri­mat des Pap­stes (ex sese) über die gan­ze Kir­che ist seit dem Ersten Vati­ka­num eine unfehl­ba­re, dog­ma­ti­sier­te Wahr­heit. Wir kön­nen also in die­sem Arti­kel nicht von einem lega­li­sti­schen Miß­ver­ständ­nis des kirch­li­chen Gehor­sams unse­rer­seits spre­chen, wenn wir die ange­kün­dig­te Wei­he von Bischö­fen durch die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX)
Papst Franziskus 2017 mit Martin-Luther-Statue in der großen Audienzhalle des Vatikans
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Die allgegenwärtigen Schismen im Christentum

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Wla­di­mir Solo­wjew schreibt: «Die „Latei­ner“, wie Sie die eine, hei­li­ge, katho­li­sche und apo­sto­li­sche Kir­che nen­nen, haben den Glau­ben nie ver­las­sen. Kei­ne noch so aus­führ­li­che Argu­men­ta­ti­on kann die Tat­sa­che wider­le­gen, dass es ausser Rom nur natio­na­le Kir­chen wie die arme­ni­sche oder die grie­chi­sche Kir­che, Staats­kir­chen wie die rus­si­sche oder die angli­ka­ni­sche
Jesus Christus
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Unbequeme und vernachlässigte Wahrheiten

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Die Rela­ti­vie­rung der Heils­mit­t­ler­schaft JESU CHRISTI ist auch inner­halb der katho­li­schen Kir­che ein weit ver­brei­te­tes und Besorg­nis erre­gen­des Phä­no­men. Das «extra eccle­si­am nulla salus» (kein Heil ohne die Kir­che) wur­de in unse­rer Zeit sehr stark rela­ti­viert. Rich­tig ist, dass GOTT unschul­dig irren­de Men­schen (Gewis­sen) auf Wegen, die ihm allein bekannt
Die päpstliche Kommission, welche die Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils umsetzen sollte.
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Keine klaren Signale aus dem hörenden Rom

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* In einem Inter­view mit Dia­ne Mon­tagna vom 20. Jan. 20261 macht Bischof Atha­na­si­us Schnei­der auf eini­ge histo­ri­sche Fak­ten der Lit­ur­gie­re­form nach dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil auf­merk­sam, wel­che die mei­sten Bischö­fe und Kar­di­nä­le igno­rie­ren bzw. nicht mehr kennen:
Jesus Christus, das alleinige Heil, als Pantokrator im Apsismosaik der Kathedrale von Cefalù auf Sizilien
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Universelle Brüderlichkeit – Eine kritische Reflexion

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Am 25. Janu­ar 1986 kün­dig­te Papst Johan­nes Paul II. das erste mul­ti­re­li­giö­se Welt­ge­bets­tref­fen für den Frie­den an, das im glei­chen Jahr dann am 27. Okto­ber statt­ge­fun­den hat. Es nah­men 150 Ver­tre­ter ver­schie­de­ner reli­giö­ser Grup­pie­run­gen dar­an teil, dar­un­ter der Dalai Lama Ten­zin Gyat­so, Ver­tre­ter des tibe­ti­schen Bud­dhis­mus, Hin­du­is­mus und Sik­his­mus, Inamul­lah
Selbsternannte Priesterinnen mit Bischöfin (wenn schon, denn schon)
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Um zu dienen, braucht es keine Weihe

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* Die Stu­di­en­kom­mis­si­on zur Fra­ge des Dia­ko­na­tes der Frau kommt einer­seits zum Schluss, dass die Mög­lich­keit, Frau­en zum Dia­ko­nat (als Teil des Wei­he­sa­kra­ments) zuzu­las­sen, aus­ge­schlos­sen wer­den muss, gleich­zei­tig es nicht mög­lich sei, dar­über „ein end­gül­ti­ges Urteil zu fäl­len, wie im Fall der Prie­ster­wei­he“.1 Das leuch­tet wenig ein. Es geht all­zu offen­sicht­lich