Kirche weit denken
Hintergrund

Will Bischof Manfred Scheuer heiraten?

Von Martha Burger Was ist los mit dem Bischof von Linz? Will er heiraten? Das fragen sich seit dem Wochenende aufmerksame Katholiken an der Donau. Es gibt kein Thema, das Bischof Manfred Scheuer mit größerem Nachdruck verfolgt als die Aufhebung des priesterlichen Zölibats.

Zölibat
Hintergrund

Der Zölibat und seine Gegner

(Berlin) Falls es noch Zweifel gab, daß die Amazonassynode gelenkt ist, dürften sie sich zerstreut haben. Die Amazonassynode wird nicht irgendwie, sondern im Hintergrund aus dem deutschen Sprachraum gelenkt. Am deutschen Wesen soll die Kirche genesen, lautet das Motto deutscher Modernisten nicht erst seit den 60er Jahren. Mit Hegel im Marschgepäck scheinen sie den aus

verheiratete Priester
Nachrichten

Bischof Scheuer: „Meine Hoffnung sind verheiratete Priester“

(Wien) Ein großformatiges Bild kündigt die Meldung an. Ein deutliches Signal: Es geht um etwas Wichtiges. Die Oberösterreichischen Nachrichten, die führende Regionalzeitung im selbigen österreichischen Bundesland, haben den Ortsbischof Manfred Scheuer groß auf die Titelseite gesetzt, wie dies nur der Fall ist, wenn das Land einen neuen Landeshauptmann oder einen neuen Bischof bekommt. Weder das

Pfarrkirche von Pettneu am Arlberg im Tiroler Stanzertal
Hintergrund

Psychoterror gegen Priester, der seine Berufung bewußt lebt

(Innsbruck) Reibereien zwischen Priestern und Gläubigen gab es auf der persönlichen Ebene zu allen Zeiten. Anders sieht die Sache aus, wenn es um Inhalte geht. Das Glaubenswissen schrumpft rapide, auch unter Katholiken, wie ein Fall in Tirol zeigt. Das Pfarrnetz dünnt aus, weil der Priestermangel eine Folge der Glaubensverdunstung ist. Davon ist in der Kirche

Hermann Glettler heißt der neue Bischof von Innsbruck. Zuvor war er Bischofsvikar für die Caritas (Stichwort Refugees Welcome) und kunstsinniger Pfarrer von St. Andrä in Graz. Im Bild ein vom Künster Josef Danner gestaltetes Kirchenfenster von St. Andrä, Digitaldruck auf Glas, eingebrannt.
Genderideologie

Neuer Bischof sendet modernistische Signale – Drohen Innsbruck weitere verlorene Jahre?

(Innsbruck) „Ja wo findet man sie nur!?“, solche neuen Bischöfe. Mit dieser hilflosen Frage wurde mir die Ernennung des neuen Diözesanbischofs von Innsbruck mitgeteilt. Gemeint sind designierte Bischöfe, die bereits das erste Pressegespräch nützen, um ein modernistisches Regierungsprogramm bekanntzugeben und in erster Linie signalisieren, daß sie auf der Klaviatur zeitgeistgerechter Chiffrenworte zu spielen verstehen.