Vertreter der Kampagne „Freiheit für Lula“ bei Papst Franziskus.
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Papst Franziskus und die Kampagne „Freiheit für Lula“

(Rom) Papst Franziskus unterhält gute Kontakte zu politischen Linkskreisen in Lateinamerika. Er machte in der Vergangenheit auch kein Hehl daraus, mit dem brasilianischen Ex-Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva zu sympathisieren. Lula befindet sich seit April 2018 im Gefängnis. Dessen Twitter-Account wird von Unterstützern der Arbeiterpartei (PT) weiterbetrieben. Dort wurde gestern ein Foto von Papst

Der christlich-konservative Jair Bolsonaro ist der unumstrittenen Sieger der brasilianischen Präsidentschaftswahlen. Der Frage nach den Gründen für seinen Wahlsieg gehen nicht nur die meisten westlichen Medien, sondern auch die katholische Kirche aus dem Weg.
Hintergrund

Bolsonaros Sieg verändert Lateinamerika

(Rio de Janeiro) Vor nicht einmal vier Wochen wurde Jair Bolsonaro mit 55, 1 Prozent der Stimmen vom Volk zum Staatspräsidenten und Regierungschef von Brasilien gewählt, einem gigantischen Land, fast so groß wie ganz Europa, mit 210 Millionen Einwohnern und enormen Bodenschätzen. Das Land ist ebenso groß wie vielschichtig. In den drei südlichsten Bundesstaaten beispielsweise

Papst Franziskus und die Diktatoren Lateinamerikas
Hintergrund

„Staatsstreich im Namen des Papstes“

(Buenos Aires) Die Solidaritätsbekundung von Papst Franziskus für den in Brasilien wegen Korruption inhaftierten Ex-Staatspräsidenten Luiz Inácio Lula da Silva schlägt in Lateinamerika hohe Wellen. Ein Teil der Medien versucht den Vorfall kleinzureden oder zu rechtfertigen. Ein anderer Teil sieht darin eine Einmischung in die innerstaatlichen Angelegenheiten aller Staaten eines ganzen Halbkontinents. Gemeint ist nicht