Nachrichten

Kardinal: „Alles, was Franziskus sagt, ist Lehramt“

(Rom) Ist alles, was Papst Fran­zis­kus sagt, Teil des Lehr­am­tes? Das behaup­tet Kar­di­nal Loren­zo Bal­dis­se­ri, einer der eng­sten Ver­trau­ten des regie­ren­den Pap­stes. Und von den anson­sten vor jedem bloß ver­meint­li­chen Auto­ri­ta­ris­mus war­nen­den pro­gres­si­ven Theo­lo­gen ist kein Ton zu hören.

Wiederholt waren in der Vergangenheit zwei Versionen von Papst-Ansprachen im Umlauf. Nun übt eine papstnahe, öffiziöse Einrichtung des Vatikans Kritik an dieser Kommunikationspolitik von Franziskus.
Hintergrund

Vatikanmedium übt Kritik an päpstlicher Kommunikationspolitik

(Rom)  Mit Aus­sa­gen von Papst Fran­zis­kus gibt es seit sei­nem Amts­an­tritt eini­ge Pro­ble­me. Das betrifft nicht nur man­che Inhal­te, son­dern auch die For­men der Kom­mu­ni­ka­ti­on. Das gilt nicht nur für sei­ne „pri­va­ten“ Äuße­run­gen, son­dern auch für Wort­mel­dun­gen mit lehr­amt­li­chem Anspruch. Unter­schied­li­che Text­ver­sio­nen beschäf­ti­gen nicht nur Jour­na­li­sten, son­dern Theo­lo­gen, Kir­chen­recht­ler und alle, die sich mit ihnen

Weihbischof Andreas Laun: Dank an den "Löwen von Salzburg"
Forum

Der „Löwe von Salzburg“

von Dr. Mar­kus Büning In der Tat, wenn ein Bischof deut­scher Zun­ge es ver­dient, in Anleh­nung an den seli­gen Cle­mens August Kar­di­nal Graf von Galen als „Löwe“ bezeich­net zu wer­den, dann ist es der nun frisch eme­ri­tier­te Weih­bi­schof Andre­as Laun aus Salz­burg.

Abbé Claude Barthe: Die Ablehnung einer Audienz durch Papst Franziskus "läßt daran denken, daß die Linie einer respektvollen, aber entschiedenen 'brüderlichen Zurechtweisung' fortgesetzt wird".
Nachrichten

„Ein ohrenbetäubendes Schweigen“ — Abbé Claude Barthe über den Papst, Amoris laetitia und die Kardinäle

(Paris) Am 20. Juni wur­de bekannt, daß die vier Kar­di­nä­le, die Papst Fran­zis­kus seit neun Mona­te ohne Ant­wort auf ihre Dubia (Zwei­fel) zum umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris Lae­ti­tia läßt, seit zwei Mona­ten auch ver­geb­lich auf eine Ant­wort auf ihr Gesuch um eine Audi­enz war­ten. Am Tag dar­auf ver­öf­fent­lich­te L’Homme Nou­veau ein Inter­view mit dem bekann­ten

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Arbeitspapier der Bischofssynode 2018: Heiligkeit out, „Geruch der Schafe“ in und die Selbstgenügsamkeit

(Rom) Am 13. Janu­ar wur­de im Vati­kan das Arbeits­pa­pier (Instru­men­tum labo­ris) der XV. Ordent­li­chen Bischofs­syn­ode zum The­ma „Die Jugend­li­chen, der Glau­be und die Beru­fungs­ent­schei­dung“ vor­ge­stellt. Die Bischofs­syn­ode wird 2018 statt­fin­den. Das Arbeits­pa­pier wur­de in gedruck­ter Aus­ga­be vor­ge­legt und umfaßt rund 70 Sei­ten. „Bei der Lek­tü­re sind eini­ge Merk­ma­le auf­ge­fal­len“, so der Vati­ka­nist Mar­co Tosat­ti. Hei­lig­keit