Altar und Kirche, dargestellt von Stefan Heid in seiner jüngsten Publikation.
Buchbesprechungen

Die entfernte Ikonostase des Westens und der moderne Volksaltar

Von Chri­stoph Mat­thi­as Hagen Als vor fünf­zig Jah­ren die Lit­ur­gie­re­form Pauls VI. erfolg­te, für die sich der Papst auf die Beschlüs­se des II. Vati­ka­ni­schen Kon­zils berief, wur­de häu­fig und gern argu­men­tiert, damit gesche­he nichts ande­res als 400 Jah­re zuvor, als Pius V. im Auf­trag des Tri­en­ter Kon­zils sein Mess­buch her­aus­ge­ge­ben habe. Tat­säch­lich berie­fen sich bei­de

Martin Luther und Agatha Christie
Hintergrund

Agatha Christie gegen Martin Luther

(Lon­don) Luther hat­te kein Erbar­men mit der Hei­li­gen Mes­se. Er zer­riß sie. Er hat­te eben­so­we­nig Erbar­men mit dem Papst­tum. Er ver­senk­te es. Gera­de durch die Zer­le­gung des lit­ur­gi­schen Ritus führ­te der Häre­si­arch aus Eis­le­ben sei­nen gna­den­lo­sen Krieg gegen die Kir­che. Ein Dra­ma, aus dem erst das Kon­zil von Tri­ent und der hei­li­ge Pius V., der

Papst Franziskus mit Pastor Jens-Martin Kruse von der evangelisch-lutherischen Kirche in Rom (November 2015).
Forum

Die Reform von Papst Franziskus wurde bereits von Martin Luther geschrieben

(Rom) Rund um den fünf­ten Jah­res­tag des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus wur­de viel geschrie­ben. Beson­ders häu­fig wur­de dabei der Begriff „Revo­lu­ti­on“ gebraucht. Der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster ver­öf­fent­lich­te auf sei­nem Blog Set­ti­mo Cie­lo die Ana­ly­se von Rober­to Per­ti­ci, Ordi­na­ri­us für Zeit­ge­schich­te an der Uni­ver­si­tät Ber­ga­mo. Per­ti­cis For­schungs­schwer­punkt sind das 19. und 20. Jahr­hun­dert mit beson­de­rer Berück­sich­ti­gung

Amoria laetitia Kardinal Kasper Franziskus
Papst Franziskus

Kardinal Kasper: „Schluß mit dem Häresievorwurf gegen Papst Franziskus“

(Rom) Kar­di­nal Kas­per ver­tei­digt in einem Inter­view mit dem neu­en vati­ka­ni­schen Nach­rich­ten­por­tal Vati­can News das umstrit­te­ne, nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia. Die Gläu­bi­gen hät­ten das Schrei­ben genau ver­stan­den. Es müs­se Schluß sein mit „Häre­sie­vor­wür­fen“ gegen Papst Fran­zis­kus.

Priesterweihe
Genderideologie

Trient und Johannes Paul II. haben schon entschieden — Forderung nach sakramentalem Frauendiakonat häretisch!

Von Mar­kus Büning* Nach eini­gen Tagen des Nach­den­kens über die Fürst­sche For­de­rung und die inzwi­schen bekann­te gegen­tei­li­ge Stel­lung­nah­me von Bischof Dr. Rudolf Vor­der­hol­zer, der – Gott Dank! – völ­lig zu Recht im Ergeb­nis die For­de­rung sei­nes bischöf­li­chen Mit­bru­ders mit dem Zeug­nis von Schrift und Tra­di­ti­on zurück­weist, bedarf es m.E. noch einer kla­ren dog­ma­ti­schen Posi­tio­nie­rung in

Am 13. Janaur 1547 verabschiedete das Konzil von Trient das Dekret über die Rechtfertigung (Bild: Die Bischofskirche von Trient).
Liturgie & Tradition

Vor 470 Jahren: Dekret über die Rechtfertigung des Konzils von Trient (1547)

(Rom) Am 13. Janu­ar 1547 ver­ab­schie­de­te das Kon­zil von Tri­ent das Dekret über die Recht­fer­ti­gung. Die Recht­fer­ti­gung bil­de­te einen der zen­tra­len Streit­punk­te, zu denen Mar­tin Luther 30 Jah­re zuvor die „Refor­ma­ti­on“ los­ge­tre­ten hat­te. Nach Jah­ren der Ver­wir­rung wur­de 1545 ein öku­me­ni­sches Kon­zil ein­be­ru­fen, das Klar­heit schaff­te. In die­ser ersten Pha­se tag­te das Kon­zil in der

Die Heilige Liturgie und das Problem der Liturgiereform
Buchbesprechungen

Das Problem der Liturgiereform – Die Messe des II. Vaticanum und Pauls VI.

Eine wich­ti­ge theo­lo­gi­sche und lit­ur­gi­sche Stu­die vor­ge­stellt von Wolf­ram Schrems* Vor kur­zem wur­de ich von einem Anru­fer auf eine Stel­lung­nah­me der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. zum Pro­blem der Lit­ur­gie­re­form hin­ge­wie­sen und ange­fragt, ob ich die­se anspruchs­vol­le Abhand­lung für ein grö­ße­res Publi­kum ver­ständ­lich auf­be­rei­ten könn­te. Nun ist es so, daß die­se Publi­ka­ti­on tat­säch­lich von gro­ßem Wert

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Nachrichten

Kniebänke und Kommunionbank aus Konzilskirche von Trient entfernt

(Tri­ent) Die Kir­che, in der zum Teil das Kon­zil von Tri­ent (1545–1563) tag­te, wur­de nach aus­gie­bi­gen archäo­lo­gi­schen Gra­bun­gen (2007–2010) und Reno­vie­rungs­ar­bei­ten wie­der­eröff­net. Es han­delt sich um die Mari­en­kir­che San­ta Maria Mag­gio­re der nord­ita­lie­ni­schen Stadt Tri­ent. Im Zuge der Aus­gra­bun­gen und Reno­vie­run­gen wur­den sowohl die Knie­bän­ke als auch die Kom­mu­ni­on­bank aus der Kir­che ent­fernt, wie die