Zehn Jahre Amoris laetitia: Leo XIV. nimmt keine Korrektur oder zumindest Präzisierung vor, sondern bestätigt den bergoglianischen Kurs
Leo XIV.

Amoris laetitia und Leo XIV.: Keine Korrektur, sondern Kontinuität

Zum zehn­ten Jah­res­tag der Ver­öf­fent­li­chung der umstrit­te­nen post­syn­oda­len Exhorta­ti­on Amo­ris lae­ti­tia wur­de von Papst Leo XIV. ein eige­nes Schrei­ben vor­ge­legt. Ange­sichts der anhal­ten­den theo­lo­gi­schen Kon­tro­ver­sen um die­ses Doku­ment – ins­be­son­de­re im Hin­blick auf sei­ne moral­theo­lo­gi­schen und sakra­men­ta­len Impli­ka­tio­nen – stell­te sich im Vor­feld die Fra­ge, ob das neue Pon­ti­fi­kat Anlaß zu einer Klä­rung, Kor­rek­tur oder
Am 19. März jährt sich zum zehnten Mal die Promulgierung des umstrittenen nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia von Papst Franziskus. Eine Korrektur ist noch nicht erfolgt.
Nachrichten

Zehn Jahre Amoris laetitia

Von Cri­sti­na Sic­car­di* Zehn Jah­re sind ver­gan­gen, seit Papst Fran­zis­kus das apo­sto­li­sche Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia ver­öf­fent­licht hat. In die­sem Zeit­raum hat sich die Lage der Fami­lie wei­ter ver­schlech­tert. Betrach­tet man etwa die Sta­ti­sti­ken des ita­lie­ni­schen Sta­ti­stik­am­tes Istat, so ist allein in Ita­li­en die Zahl der Geschie­de­nen seit 2015 um 59 Pro­zent gestie­gen und über­schritt im
Bischof Michael Martin OFMConv. würgt im Namen der "liturgischen Einheit" den überlieferten Ritus und den knienden Kommunionempfang ab, zeigt selbst aber einen seltsamen Umgang mit seinen liturgischen Insignien. Am 29. August 2024 setzte er scherzhaft während der Predigt einer Studentin seine Mitra auf.
Liturgie & Tradition

Dubia zum Liturgieverständnis des Bischofs von Charlotteville

In der Diö­ze­se Char­lot­te im Staat North Caro­li­na (USA) haben 31 Prie­ster, rund ein Vier­tel des gesam­ten Kle­rus, am 5. Janu­ar 2026 for­mell Dubia an den Hei­li­gen Stuhl gerich­tet. Die Art und Dimen­si­on der Initia­ti­ve ist in der Geschich­te wohl bei­spiel­los. Die Fra­gen wur­den dem Dik­aste­ri­um für die Geset­zes­tex­te über­mit­telt, um Rechts­klar­heit über jüng­ste lit­ur­gi­sche
Kardinal Willem Eijk verteidigt mit seinem Buch "Das Band der Liebe" das Ehesakrament – und tut dies mit großer pastoraler Sensibilität auch bewußt gegen das umstrittene bergoglianische Schreiben Amoris laetitia.
Nachrichten

Kardinal: Bei sexuellen Handlungen kein Kommunionempfang für wiederverheiratete Geschiedene

Wie­der­ver­hei­ra­te­te geschie­de­ne Paa­re kön­nen in der Kir­che die Hei­li­ge Kom­mu­ni­on „nur emp­fan­gen, wenn sie kei­ne sexu­el­len Bezie­hun­gen haben“. Der nie­der­län­di­sche Kar­di­nal Wil­lem Eijk, Erz­bi­schof von Utrecht, bekräf­tig­te ein festes katho­li­sches Prin­zip, das Papst Fran­zis­kus in sei­nem nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia abzu­schwä­chen versuchte.
Msgr. Marcelo Colombo, Erzbischof von Mendoza und Vorsitzender der Argentinischen Bischofskonferenz, untersagt den Gläubigen die kniende Mundkommunion
Forum

Vorsitzender der Argentinischen Bischofskonferenz verbietet die kniende Mundkommunion

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Es ist bedau­er­lich, daß wir in den ver­gan­ge­nen Wochen den Raum dar­auf ver­wen­den muß­ten, Miß­stän­de und Über­grif­fe argen­ti­ni­scher Bischö­fe zu the­ma­ti­sie­ren. Wir wür­den uns lie­ber mit tie­fer­ge­hen­den The­men befas­sen, die berei­chern­de Dis­kus­sio­nen ermög­li­chen. Doch die Rea­li­tät, die uns von den Prä­la­ten auf­ge­drängt wird, läßt uns nicht schweigen.
Erzbischof Angonese von Cascavel, der es nicht fassen kann, daß noch immer viele Gläubige die Mundkommunion wünschen
Liturgie & Tradition

Die Mundkommunion ist etwas „Mittelalterliches“ – weg damit

Am 9. Juni 2024 trat Msgr. José Mario Sca­lon Ango­ne­se sein Amt als neu­er Erz­bi­schof von Cas­ca­vel in Bra­si­li­en an. Nun zeigt er sich dank­bar und setzt zum Kampf gegen die tra­di­tio­nel­le Form der Kom­mu­ni­ons­pen­dung an. Die Mund­kom­mu­ni­on „macht kei­nen Sinn“, denn sie sei etwas „aus dem Mit­tel­al­ter“, ließ der Erz­bi­schof wissen.
Hintergrund

Das Knien wieder erlernen

„Wer glau­ben lernt, lernt auch knien, und ein Glau­be oder eine Lit­ur­gie, die das Knien nicht mehr kenn­te, wäre an zen­tra­ler Stel­le krank. Wo es ver­lo­ren gegan­gen ist, müs­sen wir das Knien wie­der erler­nen.“ Im Sin­ne die­ser Leh­re von Papst Bene­dikt XVI. („Der Geist der Lit­ur­gie“) ver­öf­fent­lich­te die katho­li­sche Ver­ei­ni­gung Ver­bün­de­te der Eucha­ri­stie (Allea­ti dell’Eucaristia)
Die Kardinäle Blase Cupich und Theodore McCarrick im Jahr 2016.
Liturgie & Tradition

Kardinal Cupich wurde 75 und bleibt natürlich im Amt

Der Erz­bi­schof von Chi­ca­go im Staat Illi­nois in den USA, Kar­di­nal Bla­se Cupich, voll­ende­te gestern sein 75. Lebens­jahr. Gemäß Kir­chen­recht ist er ver­pflich­tet, mit dem Errei­chen die­ser Alters­gren­ze, dem Papst sei­nen Rück­tritt anzu­bie­ten. Selbst das offi­zi­el­le Nach­rich­ten­por­tal der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz berich­te­te den Geburts­tag, was deut­lich macht, wie wich­tig Cupich als Stüt­ze für das der­zei­ti­ge Pon­ti­fi­kat
Der Fundamentaltheologe Don Alfredo Morselli analysiert systematisch, auf welchen Pfaden Papst Franziskus und sein neuer Glaubenspräfekt unterwegs sind.
Nachrichten

Die Dubia der Kardinäle: Probleme einer ausstehenden Antwort

Von Don Alfre­do Mor­sel­li* Es ist bekannt, daß fünf Kar­di­nä­le1, besorgt über „die Aus­sa­gen eini­ger Bischö­fe, die weder kor­ri­giert noch wider­ru­fen wur­den“ 2, dem Papst am 21. August 2023 fünf Dubia, d. h. fünf Fra­gen zu Glau­bens­fra­gen, vor­ge­legt haben.3Eine erste Fas­sung der­sel­ben Fra­gen war bereits am 10. Juli 2023 ein­ge­reicht wor­den. Die Ant­wort des Pap­stes