Papst Franziskus legte gestern überraschend dem neuernannten Lateinischen Patriarchen von Jerusalem persönlich das Pallium an.
Nachrichten

Patriarch Pizzaballa und die verminte Mission im Heiligen Land

(Rom/Jerusalem) Vier Tage nach sei­ner Ernen­nung wur­de Erz­bi­schof Pier­bat­ti­sta Piz­zabal­la, dem neu­en Patri­ar­chen des Latei­ni­schen Patri­ar­chats von Jeru­sa­lem, von Papst Fran­zis­kus das Pal­li­um ange­legt. Seit mehr als vier Jah­ren lei­te­te der ita­lie­ni­sche Fran­zis­ka­ner bereits das Patri­ar­chat als Apo­sto­li­scher Admi­ni­stra­tor, wes­halb sei­ne Ernen­nung von man­chen erwar­tet wur­de. Über­ra­schend war hin­ge­gen die kur­ze, schmuck­lo­se Zere­mo­nie gestern.

Abtransport des byzantinischen Taufbeckens in den Morgenstunden von Montag.
Christenverfolgung

Israelische Armee beschlagnahmt ein Taufbecken aus dem 5. Jahrhundert

(Jeru­sa­lem) Eine Grup­pe israe­li­scher Sol­da­ten beschlag­nahm­te in der palä­sti­nen­si­schen Stadt Tuqu in der Nähe von Beth­le­hem ein Tauf­becken aus dem 5. Jahr­hun­dert. Das Werk stammt aus byzan­ti­ni­scher Zeit und ist von gro­ßem histo­ri­schem Wert: Im Hei­li­gen Land gibt es nur zwei wei­te­re sol­cher Tauf­becken, von denen sich eines in der Geburts­kir­che befindet.

Das griechisch-orthodoxe und das lateinische Patriarchat von Jerusalem sind mit umstrittenen Immobilienverkäufen befaßt.
Nachrichten

Immobilienverkäufe im Heiligen Land

(Jeru­sa­lem) „Radi­ka­le jüdi­sche Grup­pen ver­su­chen die plu­ra­li­sti­sche Iden­ti­tät der Hei­li­gen Stadt zu sabo­tie­ren“, lau­tet der jüng­ste Alarm, den drei­zehn Patri­ar­chen und Ober­häup­ter der christ­li­chen Kir­chen und Gemein­schaf­ten in Jeru­sa­lem schla­gen. Im christ­li­chen Vier­tel der Jeru­sa­le­mer Alt­stadt ver­su­chen jüdisch-radi­­ka­­le Krei­se kirch­li­ches Eigen­tum zu erwer­ben und dadurch die christ­li­che Prä­senz in der Stadt zu schwä­chen. Doch nicht

Israel, Nationalstaat der Juden
Nachrichten

„Große Sorge“ wegen jüdischem Nationalstaatsgesetz

(Jeru­sa­lem) Als „gro­ße Sor­ge“ bezeich­ne­te das Latei­ni­sche Patri­ar­chat von Jeru­sa­lem das neue israe­li­sche Staats­ge­setz, mit dem Isra­el zum jüdi­schen Natio­nal­staat erklärt wur­de. Das Patri­ar­chat, die höch­ste kirch­li­che Auto­ri­tät der latei­ni­schen Chri­sten des Hei­li­gen Lan­des, sieht im Gesetz eine Dis­kri­mi­nie­rung der nicht-jüdi­­schen Bevöl­ke­rung, dar­un­ter auch der Chri­sten des Landes. 

Zwei dorische Säulen des Innenhofes der Festung Machärus. Im Hintergrund das Tote Meer.
Hintergrund

Mikwe des Herodes auf Machärus gefunden — Hinrichtungsort von Johannes dem Täufer

(Amman) Archäo­lo­gen haben in den Rui­nen von Machä­rus eine enor­me Mikwe ent­deckt. Machä­rus, eigent­lich Machai­rous, war eine Festung von König Hero­des dem Gro­ßen (73 — 4 v. Chr). In ihr wur­de Johan­nes der Täu­fer gefan­gen­ge­hal­ten und hingerichtet.