Reste eines zerstörten Kruzifixes und einer Heiligenfigur auf dem Boden einer katholischen Kirche in Jaffa (Tel Aviv)
Christenverfolgung

Jaffa, Taibeh, Rom: Wo Christen im Heiligen Land um ihre Zukunft ringen

In Jaf­fa, einem Stadt­teil von Tel Aviv, ist erneut eine katho­li­sche Kir­che Ziel eines Van­da­len­ak­tes gewor­den. In der Kir­che St. Anto­ni­us von Padua wur­den meh­re­re Sta­tu­en und Kru­zi­fi­xe zer­stört. Die israe­li­sche Poli­zei nahm einen etwa 20jährigen Juden fest, der im Ver­dacht steht, für die Beschä­di­gun­gen ver­ant­wort­lich zu sein. Die Ermitt­lun­gen dau­ern an.
Kardinal Pizzaballa, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, besuchte das altrituelle Benediktinerkloster von Nursia, als ihm in der umbrischen Stadt der Internationale Sankt-Benedikt-Preis verliehen wurde
Liturgie & Tradition

Kardinal Pizzaballa auf den Spuren des heiligen Benedikt

Der latei­ni­sche Patri­arch von Jeru­sa­lem, Kar­di­nal Pier­bat­ti­sta Piz­za­bal­la, hat sich im Juli 2026 in das Herz Umbri­ens bege­ben, in jene Land­schaft, die eng mit dem Erbe des hei­li­gen Bene­dikt von Nur­sia ver­bun­den ist. Anlaß der Rei­se war die Ver­lei­hung des Inter­na­tio­na­len Sankt-Bene­­dikt-Prei­­ses (Pre­mio Inter­na­zio­na­le San Bene­det­to) an den Kir­chen­mann, der seit Jah­ren für Frie­den, Dia­log
Pius XII. veröffentlicht 1956 drei kurze Hirtenschreiben zur aktuellen Lage
Forum

Als Pius XII. an einen Kreuzzug dachte

Von Rober­to de Mat­tei* Vor sieb­zig Jah­ren, im Jah­re 1956, erleb­te die Welt einen der dra­ma­tisch­sten Augen­blicke der Nach­kriegs­zeit. Zwei Ereig­nis­se, die sich nur weni­ge Tage nach­ein­an­der zutru­gen, präg­ten jenes Jahr tief­grei­fend: der Auf­stand gegen das kom­mu­ni­sti­sche Regime in Ungarn am 23. Okto­ber und der Aus­bruch des ara­­bisch-israe­­li­­schen Krie­ges mit der Suez­kri­se am 29. des­sel­ben
Die Kreuzritterburg Beaufort im heutigen Südlibanon
Forum

Die Burg Beaufort

Von Rober­to de Mat­tei* Nur weni­ge kann­ten den Namen der Burg Beau­fort im Süd­li­ba­non, bevor die Armee des Staa­tes Isra­el am 31. Mai ihre Ein­nah­me bekannt­gab. Die Welt­öf­fent­lich­keit erfuhr dadurch von der Exi­stenz einer Kreuz­rit­ter­fe­stung, die auch neun­hun­dert Jah­re nach ihrer Errich­tung noch immer einen bedeu­ten­den stra­te­gi­schen Stütz­punkt im gegen­wär­ti­gen Krieg des Nahen Ostens darstellt.
Kardinal Pizzaballa, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, wurde von Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron zum Ritter der Ehrenlegion ernannt
Nachrichten

Macron zeichnet Kardinal Pizzaballa mit der Ehrenlegion aus

Der fran­zö­si­sche Prä­si­dent Emma­nu­el Macron ernann­te den Latei­ni­schen Patri­ar­chen von Jeru­sa­lem, Kar­di­nal Pier­bat­ti­sta Piz­za­bal­la, zum Rit­ter der Ehren­le­gi­on, der höch­sten staat­li­chen Aus­zeich­nung Frank­reichs. Dies teil­te Macron am Mitt­woch über sein Kon­to auf der Platt­form X mit.
Nachrichten

Das langsame Verschwinden der Christen aus dem Heiligen Land

Die Chri­sten des Hei­li­gen Lan­des schla­gen erneut Alarm. Ver­tre­ter ver­schie­de­ner christ­li­cher Gemein­schaf­ten beklag­ten gestern, am 2. Juni, in Jeru­sa­lem eine zuneh­men­de Atmo­sphä­re von Bedräng­nis, Gewalt und gesell­schaft­li­cher Aus­gren­zung. Die Ent­wick­lung betrifft sowohl Isra­el als auch Ost­je­ru­sa­lem (Alt­stadt) und die palä­sti­nen­si­schen Gebie­te. Beson­ders besorg­nis­er­re­gend ist dabei nicht nur die Zahl der doku­men­tier­ten Über­grif­fe, son­dern die Tat­sa­che,
Der israelische Soldat, der Marienstatue schändete, wurde inhaftiert
Christenverfolgung

Geschändete Marienstatue: Soldat inhaftiert

Die Schän­dung christ­li­cher Sym­bo­le wiegt schwer und schmerzt, unab­hän­gig davon, wo und durch wen sie geschieht. Beson­ders sen­si­bel sind dabei Dar­stel­lun­gen der Got­tes­mut­ter Maria und des gekreu­zig­ten Herrn, die im west- wie ost­kirch­li­chen Ver­ständ­nis nicht blo­ße Kunst­ob­jek­te, son­dern Trä­ger einer tie­fen sakra­len Bedeu­tung sind.
Don Louis Salman besuchte mit jungen palästinensischen Christen am 1. Oktober 2025 die Generalaudienz von Papst Leo XIV. auf dem Petersplatz in Rom
Christenverfolgung

Israel weist jordanischen Priester aus

Die israe­li­schen Behör­den haben dem jor­da­ni­schen Prie­ster Lou­is Sal­man die Ver­län­ge­rung sei­nes Auf­ent­halts­vi­sums ver­wei­gert und ihn damit gezwun­gen, Palä­sti­na zu ver­las­sen (kon­kret sind die soge­nann­ten Palä­sti­nen­si­schen Auto­no­mie­ge­bie­te gemeint). Der Geist­li­che war Pfar­rer in Beit Sahur bei Beth­le­hem und galt als eine der bekann­te­sten Stim­men für die palä­sti­nen­si­schen christ­li­chen Jugendlichen.
Die Vorfälle blasphemischer Akte israelischer Soldaten gegen christliche Symbole im Südlibanon, aber auch Angriffe jüdischer Siedler schockieren die christliche Welt
Christenverfolgung

Israels Umgang mit Christen in der Kritik

Die Span­nun­gen zwi­schen Isra­el und den christ­li­chen Gemein­den im Hei­li­gen Land ver­schär­fen sich wei­ter. Inner­halb weni­ger Wochen häuf­ten sich Vor­fäl­le, bei denen christ­li­che Sym­bo­le geschän­det, Geist­li­che ange­grif­fen und reli­giö­se Gefüh­le mas­siv ver­letzt wur­den. Beson­ders gro­ße Empö­rung lösten nun erneut Bil­der aus dem Süd­li­ba­non aus, die einen israe­li­schen Sol­da­ten zei­gen, der neben einer Mari­en­sta­tue raucht und
Mit Empörung reagierten die Oberhäupter der katholischen Kirchen im Heiligen Land auf die unsägliche Schändung des gekreuzigten Jesus durch einen israelischen Soldaten im Südlibanon
Nachrichten

Empörung über Schändung eines Christusbildes im Südlibanon

Die Schän­dung einer Dar­stel­lung des gekreu­zig­ten Jesus in einem Dorf im Süd­li­ba­non hat in kirch­li­chen Krei­sen des Nahen Ostens schar­fe Reak­tio­nen aus­ge­löst. Aus­lö­ser der Kon­tro­ver­se ist ein Vor­fall in der Ort­schaft Debel, bei dem ein israe­li­scher Sol­dat eine Chri­stus­fi­gur ent­haup­te­te. Die Tat wird von der katho­li­schen Kir­che in der Regi­on als gra­vie­ren­der Angriff auf reli­giö­se