Der israelische Soldat, der Marienstatue schändete, wurde inhaftiert
Christenverfolgung

Geschändete Marienstatue: Soldat inhaftiert

Die Schän­dung christ­li­cher Sym­bo­le wiegt schwer und schmerzt, unab­hän­gig davon, wo und durch wen sie geschieht. Beson­ders sen­si­bel sind dabei Dar­stel­lun­gen der Got­tes­mut­ter Maria und des gekreu­zig­ten Herrn, die im west- wie ost­kirch­li­chen Ver­ständ­nis nicht blo­ße Kunst­ob­jek­te, son­dern Trä­ger einer tie­fen sakra­len Bedeu­tung sind.
Don Louis Salman besuchte mit jungen palästinensischen Christen am 1. Oktober 2025 die Generalaudienz von Papst Leo XIV. auf dem Petersplatz in Rom
Christenverfolgung

Israel weist jordanischen Priester aus

Die israe­li­schen Behör­den haben dem jor­da­ni­schen Prie­ster Lou­is Sal­man die Ver­län­ge­rung sei­nes Auf­ent­halts­vi­sums ver­wei­gert und ihn damit gezwun­gen, Palä­sti­na zu ver­las­sen (kon­kret sind die soge­nann­ten Palä­sti­nen­si­schen Auto­no­mie­ge­bie­te gemeint). Der Geist­li­che war Pfar­rer in Beit Sahur bei Beth­le­hem und galt als eine der bekann­te­sten Stim­men für die palä­sti­nen­si­schen christ­li­chen Jugendlichen.
Die Vorfälle blasphemischer Akte israelischer Soldaten gegen christliche Symbole im Südlibanon, aber auch Angriffe jüdischer Siedler schockieren die christliche Welt
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Israels Umgang mit Christen in der Kritik

Die Span­nun­gen zwi­schen Isra­el und den christ­li­chen Gemein­den im Hei­li­gen Land ver­schär­fen sich wei­ter. Inner­halb weni­ger Wochen häuf­ten sich Vor­fäl­le, bei denen christ­li­che Sym­bo­le geschän­det, Geist­li­che ange­grif­fen und reli­giö­se Gefüh­le mas­siv ver­letzt wur­den. Beson­ders gro­ße Empö­rung lösten nun erneut Bil­der aus dem Süd­li­ba­non aus, die einen israe­li­schen Sol­da­ten zei­gen, der neben einer Mari­en­sta­tue raucht und
Mit Empörung reagierten die Oberhäupter der katholischen Kirchen im Heiligen Land auf die unsägliche Schändung des gekreuzigten Jesus durch einen israelischen Soldaten im Südlibanon
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Empörung über Schändung eines Christusbildes im Südlibanon

Die Schän­dung einer Dar­stel­lung des gekreu­zig­ten Jesus in einem Dorf im Süd­li­ba­non hat in kirch­li­chen Krei­sen des Nahen Ostens schar­fe Reak­tio­nen aus­ge­löst. Aus­lö­ser der Kon­tro­ver­se ist ein Vor­fall in der Ort­schaft Debel, bei dem ein israe­li­scher Sol­dat eine Chri­stus­fi­gur ent­haup­te­te. Die Tat wird von der katho­li­schen Kir­che in der Regi­on als gra­vie­ren­der Angriff auf reli­giö­se
Die Echtheit des schockierenden Vorfalls wurde von der israelischen Armee bestätigt. Ein israelischer Soldat zerstörte im Südlibanon ein Kruzifix und ließ sich dabei photographieren, wie er mit einer Axt auf das Gesicht des gekreuzigten Jesus Christus einschlägt. Israels Regierung entschuldigte sich.
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Die Macht der Bilder – ein israelischer Soldat zerstört eine Christus-Darstellung

Die israe­li­schen Streit­kräf­te haben eine Unter­su­chung ein­ge­lei­tet, nach­dem in sozia­len Netz­wer­ken ein Bild ver­brei­tet wor­den war, das einen israe­li­schen Sol­da­ten zeigt, der offen­bar die Chri­stus­fi­gur eines umge­stürz­ten Kru­zi­fi­xes zer­stört. Das Foto soll im Süd­li­ba­non auf­ge­nom­men wor­den sein. Das ver­brei­te­te Bild zeigt eine schockie­ren­de Sze­ne. Die Macht der Bil­der ist enorm. Bil­der kön­nen natür­lich auch lügen.
Leo XIV. appellierte eindringlich, nicht weiter an der Eskalationsspirale zu drehen. Für heute nacht stand der Einsatz von Atomwaffen gegen den Iran im Raum.
Leo XIV.

Knapp am Atomkrieg vorbei

Die Welt hat in den ver­gan­ge­nen Tagen einen Moment äußer­ster Anspan­nung erlebt. Nie seit Anfang der 1960er Jah­re war die Mensch­heit einem Atom­krieg näher als ver­gan­ge­ne Nacht. Im Vor­feld des Aus­lau­fens eines von Donald Trump gesetz­ten Ulti­ma­tums an den Iran ver­dich­te­ten sich in den USA und in Isra­el die Signa­le einer mög­li­chen mili­tä­ri­schen Eska­la­ti­on. Öffent­li­che
Von der Kirche Dominus flevit aus segnete Kardinal Pizzaballa, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, am gestrigen Palmsonntag, die Stadt Jerusalem.
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Palmsonntag: Israel verweigert Kirchenführern Zugang zur Grabeskirche

Die Ereig­nis­se des gest­ri­gen Palm­sonn­tags in Jeru­sa­lem fügen sich zu einem Bild zusam­men, das eben­so irri­tie­rend wie bezeich­nend ist: Sicher­heits­ar­gu­men­te, die in letz­ter Kon­se­quenz dazu füh­ren, daß selbst höch­ste kirch­li­che Wür­den­trä­ger am Zugang zu ihrer hei­lig­sten Stät­te gehin­dert wer­den – und ein poli­ti­sches Kri­sen­ma­nage­ment, das erst im nach­hin­ein und nur nach welt­wei­ter Empö­rung reagiert.
Die Palmsonntagsprozession in Jerusalem 2025. Die Erklärung des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem zur prekären Situation, in der Zelebrationen der Karwoche und von Ostern abgesagt oder verschoben werden müssen
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Palmsonntagsprozession in Jerusalem abgesagt

Das Latei­ni­sche Patri­ar­chat von Jeru­sa­lem kün­dig­te ange­sichts der anhal­ten­den Kriegs­la­ge tief­grei­fen­de Ein­schrän­kun­gen für die dies­jäh­ri­gen Fei­ern der Kar­wo­che an. In einer Mit­tei­lung wird deut­lich, daß zen­tra­le lit­ur­gi­sche Zele­bra­tio­nen auf­grund der staat­li­chen Ein­schrän­kun­gen durch die israe­li­schen Behör­den ent­we­der abge­sagt oder ver­scho­ben wer­den müs­sen – ein Schritt, der die außer­ge­wöhn­li­che Bela­stung der christ­li­chen Gemein­schaft im Hei­li­gen Land
Die Grabeskirche in Jerusalem ist seit dem 28. Februar behördlich geschlossen.
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Leo XIV.: „Kampfhandlungen beenden, Wege zum Frieden öffnen“

Nach dem tra­di­tio­nel­len Mit­tags­ge­bet des Ange­lus ver­ur­teil­te Papst Leo XIV. am gest­ri­gen Sonn­tag mit unge­wöhn­li­cher Deut­lich­keit die anhal­ten­den Krie­ge der Gegen­wart. In sei­nen abschlie­ßen­den Wor­ten rich­te­te er den Blick ins­be­son­de­re auf den Nahen Osten, bezog aber auch ande­re Kon­flikt­re­gio­nen aus­drück­lich mit ein. Mit sicht­ba­rer Betrof­fen­heit sprach er von der Unmög­lich­keit, ange­sichts des Leids unzäh­li­ger unschul­di­ger
Das Tor zur Grabeskirche in Jerusalem wurde von Israels Behörden geschlossen. Seit dem 28. Februar ist keine Liturgie mehr möglich.
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Die verschlossene Grabeskirche

Isra­els Behör­den haben am 28. Febru­ar die Schlie­ßung der Gra­bes­kir­che in Jeru­sa­lem ver­ord­net. Seit­her ist das Hei­lig­tum von Gol­go­tha und das Hei­li­ge Grab nicht ein­mal für die Lit­ur­gie zugäng­lich. Mit vor­sich­ti­gen Wor­ten ver­sucht Pater Ibra­him Fal­tas vom Fran­zis­ka­ner­or­den, ein palä­­sti­­nen­­sisch-ara­­bi­­scher Christ, in Jeru­sa­lem gebo­ren, das Leid über die staat­li­che Will­kür zu kla­gen. Von P. Ibra­him