Papst Franziskus ernannte den Päpstlichen Zeremonienmeister Msgr. Guido Marini zum Bischof von Tortona. Ein Signal.
Nachrichten

Päpstlicher Zeremonienmeister verläßt Rom

(Rom) Papst Fran­zis­kus hat den Päpst­li­chen Zere­mo­ni­enmeis­ter Msgr. Gui­do Mari­ni, den Bene­dikt XVI. beru­fen hat­te, zum Bischof von Tor­to­na ernannt. Ein Schritt, der in einer logi­schen Linie mit dem Motu pro­prio Tra­di­tio­nis custo­des steht. Er wird damit Nach­fol­ger des Bug­ni­­ni-Rin­g­­trä­­gers Msgr. Vit­to­rio Vio­la, der von Fran­zis­kus im ver­gan­ge­nen Mai an die Römi­sche Kurie beru­fen wurde.

Die Glaubenskongregation will ein umfassendes Bild der Umsetzung des Motu proprio Summorum Pontificum. Die Italienische Bischofskonferenz legt diesen Wunsch auf ganz eigene Weise aus.
Hintergrund

Fragebogen zu Summorum Pontificum: Italiens Bischofskonferenz antwortet kollektiv

(Rom) In meh­re­ren Län­dern zeig­te sich eine Abnei­gung des Epi­sko­pats gegen das Motu pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum von Papst Bene­dikt XVI. Als Haupt­grund wird die „Ein­heit“ der Kir­che auf Pfar­rebe­ne genannt. Ita­li­en gehört zu die­sen Län­dern und die Abnei­gung wird auch im Zusam­men­hang mit der welt­wei­ten Befra­gung der Diö­ze­san­bi­schö­fe zur Umset­zung von Summorum Pon­ti­fi­cum deutlich.

Notwendige Anmerkungen zum Zweiten Vatikanischen Konzil
Forum

Einige Überlegungen zum Zweiten Vatikanischen Konzil – und zur aktuellen Krise in der Kirche

von S. Ex. Bischof Atha­na­si­us Schnei­der* In den letz­ten Jahr­zehn­ten haben nicht nur erklär­te Moder­ni­sten, son­dern auch Theo­lo­gen und Gläu­bi­ge, die die Kir­che lie­ben, eine Hal­tung gezeigt, die ähn­lich ist einer blin­den Ver­tei­di­gung von allem, was vom Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil gesagt wur­de. Eine sol­che Ein­stel­lung schien manch­mal ech­te men­ta­le Akro­ba­tik und eine „Qua­dra­tur des Krei­ses“

Polizei in der Kirche, um Meßzelebration zu unterbrechen, weil vor der Kirche Gläubige beteten.
Liturgie & Tradition

Stichwörter zum Coronavirus 2 – Von guten Priestern, Präsidenten und Stadtvätern

(Rom) Nach­dem vom Vati­kan die Unter­sa­gung der Meß­teil­nah­me auf die päpst­li­chen Zele­bra­tio­nen ein­schließ­lich Ostern aus­ge­wei­tet wur­de, ist mit ähn­li­chen Maß­nah­men auch in ande­ren Staa­ten zu rech­nen.  In wei­te­ren Gebie­ten dürf­ten die Gläu­bi­gen am Palm­sonn­tag, in der Kar­wo­che und zu Ostern ohne die Mög­lich­keit zur Meß­fei­er bleiben.

Papstaltar in der Lateranbasilika, der Haupt- und Mutterkirche aller Kirchen.
Nachrichten

Appell an Kardinal Sarah gegen Meßverbot für Gläubige

Mit einem Offe­nen Brief haben sich Gläu­bi­ge in Ita­li­en an Kar­di­nal Robert Sarah, den Prä­fek­ten der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, gewandt. Sie ersu­chen ihn, gegen die Anord­nung der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz ein­zu­grei­fen, die bis zum 3. April alle Mes­sen und reli­giö­sen Zere­mo­nien, auch Begräb­nis­se, unter­sagt hat. Das Schrei­ben wur­de von La Fede

Heinz-Lothar Barth über die Heilige Liturgie
Buchbesprechungen

Die Messe der Kirche – Heinz-Lothar Barths Beitrag zur Behebung liturgischer Verwirrung

Von Wolf­ram Schrems* Der Bon­ner Dozent für Klas­si­sche Phi­lo­lo­gie Dr. Heinz-Lothar Barth (s. die Bespre­chung sei­nes Buches Her­me­neu­tik der Kon­ti­nui­tät oder des Bruchs? – Aspek­te der Theo­lo­gie Papst Bene­dikts XVI.) leg­te vor weni­gen Mona­ten wie­der­um ein Buch vor, das zur Ori­en­tie­rung in ver­wirr­ter Zeit bei­trägt. Da die hl. Mes­se der wich­tig­ste Voll­zug des kirch­li­chen Lebens