"Die Jagd ist eröffnet." Kirchenfeindliche Karikatur aus den frühen 1860er Jahren - mit geopolitischem Kontext. Garibaldi im roten Hemd schießt auf Kleriker. Der neue italienische König Viktor Emanuel II. will den Papst abschießen. Der Franzose (Napoleon III.) ruft: "Im Kirchenstaat wird nicht gejagt". Der Brite (Premierminister Palmerston) antwortet, während er sein Gewehr lädt: "Laß ihn (den italienischen König) einen guten Schuß machen, dann sind wir alle zufrieden."
Hintergrund

1870: Rom wird Hauptstadt – zwischen Licht und vielen Schatten

Von Anto­nel­lo Can­n­a­roz­zo* Bevor ich die­sen Arti­kel geschrie­ben habe, habe ich bewußt län­ger gewar­tet, um fest­zu­stel­len, wie das histo­ri­sche Datum des 20. Sep­tem­ber 1870, das an die Ein­nah­me Roms und das Ende des Kir­chen­staa­tes und damit der welt­li­chen Herr­schaft der Päp­ste erin­nert, seit eini­gen Jah­ren immer mehr ver­blaßt und inzwi­schen weit­ge­hend tot­ge­schwie­gen wird.
Der Jerusalemer Tempelschatz wurde 71 n. Chr. nach Rom gebracht und im Triumphzug durch die Straßen der Stadt getragen
Forum

Antijudaismus, Antisemitismus, Nostra aetate und die Freiheit der Kritik

Seit meh­re­ren Jahr­zehn­ten beschäf­tigt sich Don Cur­zio Nito­glia mit phi­lo­so­phi­schen und theo­lo­gi­schen Fra­gen, mit Kir­chen­ge­schich­te und auch mit dem Ver­hält­nis zwi­schen Chri­sten­tum und Juden­tum. In sei­nen Schrif­ten und Vor­trä­gen wid­me­te er sich beson­ders der soge­nann­ten Juden­fra­ge aus theo­lo­gi­scher Sicht, dem Anti­se­mi­tis­mus, dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil und der Erklä­rung Nost­ra aet­a­te. Außer­dem ver­öf­fent­lich­te er ein Buch …
Die durchsichtigen Versuche der Anti-Weißen-Ideologie, das Christentum in den Schuldkult einzubeziehen und unter Anklage zu stellen. Das Bild zeigt die "Erzbischöfin" von Canterbury Sarah Mullally, wie sie den islamischen Religionsvertreter Hafiz Muhammad Tahir Mehmood Ashrafi (mit seiner Frau und einer Tochter) mit dem Hubert-Walter-Preis "für Versöhnung und interreligiöse Zusammenarbeit" auszeichnet.
Nachrichten

Wenn Christen sich selbst verleugnen

Der bri­ti­sche Publi­zist Ste­ven Tucker kri­ti­siert in einem heu­te auf der Inter­net­sei­te des Cri­sis maga­zi­ne ver­öf­fent­lich­ten Arti­kel eine Ent­wick­lung, in der Tei­le des west­li­chen Chri­sten­tums ihre eige­ne reli­giö­se und kul­tu­rel­le Über­lie­fe­rung zuneh­mend unter dem Vor­zei­chen von „Ras­sis­mus“ und „wei­ßer Vor­herr­schaft“ in Fra­ge stel­len. Aus­gangs­punkt sei­ner Über­le­gun­gen ist der Begriff des „non-prac­ti­cing white“ – des „nicht …
Auch im britischen Oberhaus regiert die Kultur des Todes. Der Westen im freien Fall.
Lebensrecht

Schockierend: England legalisiert Tötung ungeborener Kinder bis zur Geburt

Am 18. März 2026 hat das bri­ti­sche Ober­haus zwei ent­schei­den­de Geset­zes­än­de­run­gen abge­lehnt, was fak­tisch die voll­stän­di­ge Ent­kri­mi­na­li­sie­rung der Abtrei­bung bis zur Geburt ermög­licht. Mit 185 zu 148 Stim­men wur­de der Ver­such, die umstrit­te­ne Klau­sel 208 auf­zu­he­ben, ver­wor­fen, wäh­rend ein wei­te­res Gesetz zur ver­pflich­ten­den medi­zi­ni­schen Bera­tung vor einer che­mi­schen Abtrei­bung durch die Tötungs­pil­le Mifegy­ne mit 191 …
Priester
Forum

Niedergang des progressiven Katholizismus?

Von Julio Lore­do* Wäh­rend Stu­di­en eine über­ra­schend kon­ser­va­ti­ve, ja sogar tra­di­tio­na­li­sti­sche Reak­ti­on inner­halb des ame­ri­ka­ni­schen Kle­rus auf­zei­gen, offen­ba­ren ähn­li­che Unter­su­chun­gen ein ent­spre­chen­des Phä­no­men in Euro­pa. Die Rede ist vom Nie­der­gang des pro­gres­si­ven Katholizismus.
Staatliche gewollte und gedeckte Abtreibung ist der Rückschritt auf die Barbarenstufe primitiver Höhlenmenschen
Forum

Der Rückschritt zur troglodytischen Barbarei

Von José Arturo Quar­ra­ci­no* Die Lega­li­sie­rung der Abtrei­bung bis zur Geburt in Groß­bri­tan­ni­en ist der ein­deu­ti­ge Beweis dafür, daß das schein­hei­lig so genann­te „Recht auf Abtrei­bung“ nichts ande­res ist als die Lega­li­sie­rung des Rechts ist, das eige­ne Kind zu töten – sowohl im Mut­ter­leib als auch bei der Geburt. Die­se Neue Welt­ord­nung ist in Wirk­lich­keit …
In Jalta trafen sich im Februar 1945 die drei Siegermächte Großbritannien, die USA und die UdSSR, um die Welt unter sich aufzuteilen und die Nachkriegsordnung festzulegen. Weder die Besiegten noch die anderen europäischen Völker, über deren Schicksal entschieden wurde, waren eingeladen.
Forum

Jalta 1945: Der Verrat des Westens

Von Rober­to de Mat­tei* Vor acht­zig Jah­ren, vom 4. bis 11. Febru­ar 1945, tra­fen die Füh­rer der drei gegen den Natio­nal­so­zia­lis­mus ver­bün­de­ten Mäch­te, Frank­lin D. Roo­se­velt, Win­s­ton Chur­chill und Josef Sta­lin, in Jal­ta auf der Krim zusam­men, um über die Nach­kriegs­zeit zu bera­ten. Die drei Poli­ti­ker hat­ten sich bereits im Novem­ber 1943 in Tehe­ran getrof­fen, …
Schottische Rotröcke bildeten eine dünne rote Linie, die 1854 die Schlacht von Balaklawa entschied.
Forum

Die „dünne rote Linie“

Von Rober­to de Mat­tei* Unter den vie­len Krie­gen, die Euro­pa seit der Fran­zö­si­schen Revo­lu­ti­on heim­ge­sucht haben, ist der Krim­krieg, der zwi­schen 1853 und 1856 statt­fand, einer der am wenig­sten bekann­ten. Er wur­de nach der gro­ßen Halb­in­sel im Schwar­zen Meer benannt, die heu­te zwi­schen Ruß­land und der Ukrai­ne umstrit­ten ist.