Sind Gespräche zwischen Rom und der Piusbruderschaft noch möglich? Ja, sagen Erzbischof Pozzo und Kardinal Müller
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Kritik, Gültigkeit und künftige Gespräche

Mit dem Inter­view des ehe­ma­li­gen Sekre­tärs der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei, Msgr. Gui­do Poz­zo, geführt von La Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na, erhält die Debat­te um die gül­ti­gen, aber uner­laub­ten Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. vom 1. Juli eine neue Dimen­si­on. Erst­mals schil­dert ein unmit­tel­bar an den Gesprä­chen zwi­schen Rom und der FSSPX betei­lig­ter Vati­kan­ver­tre­ter aus­führ­lich,
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die vorhersehbaren Exkommunikationen. Eine erste Betrachtung

Im fol­gen­den wur­den die bei­den ersten Wort­mel­dun­gen von Cami­nan­te Wan­de­rer zur römi­schen Reak­ti­on auf die Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X (FSSPX) hin­ter­ein­an­der ver­öf­fent­licht, aber in einem Bei­trag zusam­men­ge­nom­men. Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Am 1. Juli weih­te Msgr. Alfon­so de Galar­re­ta im Semi­nar von Écô­ne vier Bischö­fe – Pas­cal Schrei­ber, Micha­el Gold­a­de, Michel Poin­si­net de Sivry
Victor Manuel Kardinal Fernández, Bergoglios Statthalter in Rom, legte mit dem Exkommunikationsdekret auch gleich ein "Verfahren" zur Wiedereingliederung in die volle Einheit der Kirche für ehemalige Lefebvrianer vor.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Das Exkommunikations-Chaos von Kardinal Fernández

Rand­no­tiz eines Unge­frag­ten Das erwar­tungs­ge­mä­ße Vor­ge­hen des Hei­li­gen Stuhls gegen die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. bestä­tigt jenes eigen­tüm­lich ambi­va­len­te Ver­hal­ten des der­zei­ti­gen Rom: Die Kom­mu­ni­sti­sche Par­tei Chi­nas wird geschont, weil sie mäch­tig ist; die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. wird geschla­gen, weil sie – gemes­sen an den welt­li­chen Macht­ver­hält­nis­sen – macht­los ist. Die­ses wenig wür­de­vol­le Spiel
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Ein erster Kommentar zur Exkommunikation der Piusbruderschaft

Von Giu­sep­pe Nar­di Als erste spon­ta­ne per­sön­li­che Reak­ti­on auf die Bekannt­ga­be des Exkom­mu­ni­ka­ti­ons­de­krets des römi­schen Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re unter der Lei­tung von Kar­di­nal Víc­tor Manu­el ‚Tucho‘ Fernán­dez kam mir Shake­speare in den Sinn, der in „Ham­let“ den Polo­ni­us sagen läßt:  „Und ist es Wahn­sinn, so hat es doch Metho­de.“ Bild: Wikicommons
Römische Note zum Exkommunikationsdekret gegen die Piusbruderschaft
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Römische Note zum Exkommunikationsdekret

DIKASTERIUM FÜR DIE GLAUBENSLEHRE Prot. Nr. 99/​​2009 ERLÄUTERUNGSNOTE Seit den Zei­ten des hei­li­gen Paul VI. bis zu den letz­ten Gesprä­chen, die kürz­lich in die­sem Dik­aste­ri­um statt­ge­fun­den haben, haben sich die viel­fäl­ti­gen Ver­su­che, die Anhän­ger der von Msgr. Mar­cel Lefeb­v­re initi­ier­ten Bewe­gung zur vol­len Gemein­schaft mit der katho­li­schen Kir­che zurück­zu­füh­ren, als ver­geb­lich erwie­sen. Die­se Situa­ti­on hat
Caminante Wanderer analysiert das Denken von Kardinal Victor Manuel "Tucho" Fernández, Präfekt des Glaubensdikasteriums, und seinen Umgang mit Kirchenvätern, Kirchenlehrern und Konzilsdokumenten
Forum

Ein brillanter Geist: Kardinal Tucho Fernández (I)

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Wir haben bereits auf die Wor­te von Papst Leo in sei­ner ersten Enzy­kli­ka hin­ge­wie­sen, als er sag­te: „Ich dan­ke Ihnen auch für das, was Sie über die Miß­stän­de in der Kir­che bekannt­ma­chen …“ Gera­de des­halb möch­te ich den Hei­li­gen Vater auf einen Umstand auf­merk­sam machen, der nach mei­ner Über­zeu­gung zu den Din­gen
Liturgie & Tradition

Miterlöserin der Welt – kurzer Abriß über einen Marientitel

Von Fran­ces­co Brac­co Die durch die am 4. Novem­ber 2025 vom Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re ver­öf­fent­lich­te Lehr­no­te Mater Popu­li Fide­lis neu ent­fach­ten Dis­kus­sio­nen haben gezeigt, wie sehr die Mari­en­ti­tel „Mit­erlö­se­rin“ und „Mitt­le­rin aller Gna­den“ heu­te oft­mals miß­ver­stan­den oder sogar offen bestrit­ten werden.
Kardinal Victor Manuel "Tucho" Fernández, Präfekt des Glaubensdikasteriums, sprach in den vergangenen Tagen über die Priorität seines Dikasteriums und drohte der Piusbruderschaft mit Exkommunikation
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Leo XIV. zwischen Zukunftsagenda und innerkirchlicher Zerreißprobe

In den ver­gan­ge­nen Tagen setz­te Papst Leo XIV. eine Rei­he von Initia­ti­ven, die Kon­tu­ren erken­nen las­sen: eine star­ke Kon­zen­tra­ti­on auf die ethi­schen Fol­gen der Künst­li­chen Intel­li­genz und eine demon­stra­ti­ve Öff­nung zur inter­na­tio­na­len Diplo­ma­tie. Inwie­fern auch eine deut­li­che Ver­schär­fung der Span­nun­gen mit der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. durch das Glau­bens­dik­aste­ri­um auf ihn zurück­geht, muß sich
Glaubenspräfekt Kardinal Tucho Fernández droht der Piusbruderschaft mit Exkommunikation
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Roms Exkommunikationsdrohung

Nico Spun­to­ni, Vati­ka­nist der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung Il Giorn­a­le, hat­te es in der heu­ti­gen Aus­ga­be vor­weg­ge­nom­men: Der Vati­kan äußer­te sich heu­te mit unge­wohn­ter Klar­heit zu den von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen. Die Bischofs­wei­hen sind für den 1. Juli ange­setzt und wol­len ohne päpst­li­ches Man­dat gespen­det wer­den – ein Schritt, der aus römi­scher Sicht