Kardinal Victor Manuel "Tucho" Fernández, Präfekt des Glaubensdikasteriums, sprach in den vergangenen Tagen über die Priorität seines Dikasteriums und drohte der Piusbruderschaft mit Exkommunikation
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Leo XIV. zwischen Zukunftsagenda und innerkirchlicher Zerreißprobe

In den ver­gan­ge­nen Tagen setz­te Papst Leo XIV. eine Rei­he von Initia­ti­ven, die Kon­tu­ren erken­nen las­sen: eine star­ke Kon­zen­tra­ti­on auf die ethi­schen Fol­gen der Künst­li­chen Intel­li­genz und eine demon­stra­ti­ve Öff­nung zur inter­na­tio­na­len Diplo­ma­tie. Inwie­fern auch eine deut­li­che Ver­schär­fung der Span­nun­gen mit der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. durch das Glau­bens­dik­aste­ri­um auf ihn zurück­geht, muß sich
Glaubenspräfekt Kardinal Tucho Fernández droht der Piusbruderschaft mit Exkommunikation
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Roms Exkommunikationsdrohung

Nico Spun­to­ni, Vati­ka­nist der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung Il Giorn­a­le, hat­te es in der heu­ti­gen Aus­ga­be vor­weg­ge­nom­men: Der Vati­kan äußer­te sich heu­te mit unge­wohn­ter Klar­heit zu den von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen. Die Bischofs­wei­hen sind für den 1. Juli ange­setzt und wol­len ohne päpst­li­ches Man­dat gespen­det wer­den – ein Schritt, der aus römi­scher Sicht
Tröpfchenweise werden die explosiven Berichte der Arbeitsgruppen der Synodalitätssynode veröffentlicht
Leo XIV.

Synodaler Umbau ohne Ende

Die nach­syn­oda­len Arbeits­grup­pen des von Papst Fran­zis­kus begon­ne­nen soge­nann­ten Syn­oda­len Pro­zes­ses lie­fern ihre Ergeb­nis­se wei­ter­hin nur tröpf­chen­wei­se. Nun wur­den zwei wei­te­re Abschluß­be­rich­te ver­öf­fent­licht – jene der Arbeits­grup­pen 7 und 9 –, aller­dings bis­lang nur in ita­lie­ni­scher und eng­li­scher Spra­che. Auf deutsch gibt es nicht ein­mal eine Zusam­men­fas­sung, die auf fran­zö­sisch, spa­nisch und por­tu­gie­sisch vor­liegt. Das
Papst Leo XIV. ließ ein Schreiben des Glaubensdikasteriums zu den deutschen Homo-Segnungs-Plänen veröffentlichen, das bereits vom Herbst 2024 stammt, also noch bergoglianischen Ursprungs ist.
Genderideologie

Die heimliche Lehre zur Homosexualität

Die jüng­ste Ver­öf­fent­li­chung eines bis­lang unbe­kann­ten Schrei­bens des römi­schen Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re wirft ein auf­schluß­rei­ches Licht auf die inner­kirch­li­chen Span­nun­gen rund um den Umgang mit Homo-Seg­nun­­­gen – ins­be­son­de­re im deut­schen Kon­text. Das Doku­ment, datiert auf den 18. Novem­ber 2024, also noch unter Fran­zis­kus, wur­de jedoch erst am 30. April 2026, unter Leo XIV., ohne
Bischofsweihe von Karol Wojtyla am 28. September 1958 in der Wawel-Kathedrale in Krakau
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Zu den Bischofsweihen der Piusbruderschaft

Von Don Fran­ces­co d’Erasmo* Ich hal­te an dem fest, was ich über die vol­le Gül­tig­keit der Sakra­men­te dar­ge­legt habe, die in der katho­li­schen Kir­che außer­halb der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) gespen­det wer­den. Eben­so bekräf­ti­ge ich ihre vol­le Wirk­sam­keit als „wirk­sa­me Zei­chen der Gna­de Got­tes“, die sie wei­ter­hin ausüben.
Kardinal Victor Manuel Fernández, Präfekt des Glaubensdikasteriums, bereitet laut einigen Quellen bereits eine radikale Reaktion auf die unerlaubten Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Der Tag nach dem möglichen Schisma im Vatikan

Die Span­nun­gen zwi­schen dem Vati­kan und der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) könn­ten in den kom­men­den Mona­ten einen neu­en Höhe­punkt errei­chen. Hin­ter­grund sind mög­li­che uner­laub­te Bischofs­wei­hen, die – soll­te es dazu kom­men – kir­chen­recht­lich schwer­wie­gen­de Kon­se­quen­zen bis hin zu einer for­mel­len Schi­s­­ma-Erklä­rung nach sich zie­hen könn­ten. Berich­ten zufol­ge lau­fen im Vati­kan bereits kon­kre­te Vor­be­rei­tun­gen für
Kardinal Victor Manuel "Tucho" Fernández gab der Tageszeitung Il Giornale ein Interview
Leo XIV.

„Kein besonderer Auftrag des Papstes“ – Leo XIV. und Kardinal Tucho Fernández

Eine jüngst ver­öf­fent­lich­te Inter­view­pas­sa­ge des Prä­fek­ten des römi­schen Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re, Kar­di­nal Vic­tor Manu­el Fernán­dez, läßt auf­hor­chen – nicht nur wegen ihres Inhalts, son­dern auch wegen der Dis­kre­panz zu frü­he­ren Ver­laut­ba­run­gen aus dem­sel­ben Umfeld. Das Haupt­an­lie­gen des Kar­di­nals besteht dar­in, die Erin­ne­rung an Papst Fran­zis­kus leben­dig zu hal­ten. Es sei „unehr­lich“, zu behaup­ten, Papst
Die Pietà von Michelangelo im Petersdom zeigt die Gottesmutter Maria, die den vom Kreuz abgenommenen Leichnam ihres göttlichen Sohnes in ihren Armen hält.
Nachrichten

Erneut Klärung zu Mater populi fidelis gefordert

Die Inter­na­tio­na­le Maria­ni­sche Ver­ei­ni­gung hat ihre For­de­rung nach einer offi­zi­el­len Klar­stel­lung durch das Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re bekräf­tigt. Anlaß ist die umstrit­te­ne Lehr­no­te Mater popu­li fide­lis, die nach Ansicht der Ver­ei­ni­gung gra­vie­ren­de mario­lo­gi­sche Män­gel und inhalt­li­che Unschär­fen aufweist.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Blockade zwischen Rom und der Piusbruderschaft überwinden

Von Dom Alcuin Reid* Es scheint, daß wir – etwas mehr als einen Monat nach­dem die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. ihre Ent­schei­dung bekannt­ge­ge­ben hat, mit der Wei­he neu­er Bischö­fe fort­zu­fah­ren, die sie nach eige­nem Urteil benö­tigt, um ihr Apo­sto­lat auf­recht­zu­er­hal­ten, und nur weni­ge Wochen nach einem hastig ein­be­ru­fe­nen Tref­fen zwi­schen ihrem Gene­ral­obe­ren und dem Prä­fek­ten
Kardinal Joseph Zen 2012 bei der Zelebration im überlieferten Römischen Ritus
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Kardinal Zen stellt sich hinter die Tradition

Der Hong­kon­ger Kar­di­nal Joseph Zen hat sich mit unge­wöhn­lich kla­ren Wor­ten zur Lage der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) geäu­ßert. In einer geist­li­chen Betrach­tung zum Frei­tag der zwei­ten Fasten­wo­che ver­bin­det der eme­ri­tier­te Bischof von Hong­kong die bibli­schen Tages­le­sun­gen mit der seit Jahr­zehn­ten andau­ern­den Span­nung zwi­schen der Bru­der­schaft und dem Vati­kan. Sein Text ist weni­ger eine