Kardinal Müller verteidigt den Marientitel "Miterlöserin", zu dem er sich noch vor einigen Jahren zurückhaltend äußerte
Liturgie & Tradition

Kardinal Müller verteidigt den Titel „Miterlöserin“

Damit war nicht unbe­dingt zu rech­nen: Kar­di­nal Ger­hard Mül­ler, ehe­ma­li­ger Prä­fekt der römi­schen Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on, sprach sich für den Mari­en­ti­tel Cor­re­demptrix aus. Bei dem inter­na­tio­na­len Mario­lo­gie­kon­greß De Maria num­quam satis, der am 7. und 8. Okto­ber im Päpst­li­chen Patri­sti­schen Insti­tut Augu­sti­nia­num in Rom statt­fand, ver­tei­dig­te er in sei­nem Vor­trag über die Mit­wir­kung der seli­gen Jung­frau Maria …
Christus König
Nachrichten

„Venite ad me“: Der Vatikan sucht nach Wegen aus der Krise der Glaubensweitergabe

Seit gerau­mer Zeit wird im Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re unter der Lei­tung von Kar­di­nal Vic­tor Manu­el „Tucho“ Fernán­dez an einem Doku­ment gear­bei­tet, das sich einer der ent­schei­den­den Fra­gen der gegen­wär­ti­gen Kir­chen­kri­se wid­men soll: Wie kann der katho­li­sche Glau­be in einer Welt wei­ter­ge­ge­ben wer­den, in der immer mehr Men­schen – vor allem die jün­ge­ren Gene­ra­tio­nen – …
Nostra aetate gefällt bestimmten politischen Kreisen, doch um den Preis, den Wahrheitsanspruch der göttlichen Offenbarung aufzugeben, denn Christus, wahrer Gott vom wahren Gott, ist der eigentlich Abwesende.
Leo XIV.

Glaubensabfall und Realitätsverlust, Bedingungen für die „neue Weltordnung“ – die neueste Verwirrung aus dem Vatikan

Von Wolf­ram Schrems* Es nimmt kein Ende mit den skan­da­lö­sen Ver­laut­ba­run­gen aus Rom. Sie fol­gen im Gegen­teil in immer kür­ze­ren Abstän­den. Giu­sep­pe Nar­di ver­öf­fent­lich­te bereits am 16. Sep­tem­ber eine erste Ana­ly­se der aktu­el­len Note mit dem blu­mi­gen Titel EIN WEG DER HOFFNUNG – Sech­zig Jah­re Dia­log und inter­re­li­giö­se Geschwi­ster­lich­keit im Licht der Erklä­rung des Zwei­ten …
Der Künstlerpriester Marko Ivan Rupnik mit seinem Protektor Papst Franziskus. Ist das zweite Verfahren gegen den ehemaligen Jesuiten bereits entschieden?
Nachrichten

Ist auch das zweite Rupnik-Verfahren entschieden?

Ein neu­es Gerücht um das kir­chen­recht­li­che Ver­fah­ren gegen den ehe­ma­li­gen Jesui­ten und Prie­ster­künst­ler Mar­ko Ivan Rup­nik löste erheb­li­che Unru­he aus. Aus­gangs­punkt war der in vati­ka­ni­schen Ange­le­gen­hei­ten gut infor­mier­te tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Blog Mes­sa in Lati­no. Nach des­sen Dar­stel­lung soll das Ver­fah­ren bereits abge­schlos­sen wor­den sein – mit einem für Rup­nik gün­sti­gen Aus­gang. Eine offi­zi­el­le Bestä­ti­gung hier­für gibt …
Der römische Kanonist Msgr. Juan Ignacio Arrieta nahm in einem Gespräch zum Exkommunikationsdekret des Glaubensdikasteriums Stellung.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Der Kanonist Msgr. Arrieta analysiert das Vatikandekret gegen die Piusbruderschaft

Das seit Mai 2026 akti­ve eng­lisch­spra­chi­ge katho­li­sche Nach­rich­ten­por­tal AdVa­ti­ca­num ver­öf­fent­lich­te einen aus­führ­li­chen Bei­trag des Vati­­kan-Kor­­re­s­pon­­den­ten Niwa Lim­bu, in dem der Kir­chen­recht­ler Erz­bi­schof Juan Igna­cio Arrie­ta die jüng­ste Reak­ti­on des Hei­li­gen Stuhls auf die uner­laub­ten Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) erläutert.
Da sich die römische Reaktion auf die unerlaubten Bischofsweihen 2026 auf einer ganz anderen Ebene der Rechtsqualität bewegt als 1988, geht die FSSPX den Rechtsweg und rekurriert beim Heiligen Stuhl gegen das Exkommunikationsdekret.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Piusbruderschaft zieht die kirchenrechtliche Karte

Die Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen Rom und der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. geht in eine neue Pha­se. Nach dem Dekret des Glau­bens­dik­aste­ri­ums vom 2. Juli 2026 beschrei­tet die Bru­der­schaft den vor­ge­se­he­nen kir­chen­recht­li­chen Weg und legt einen Rekurs ein. Damit setzt die FSSPX nicht auf eine poli­ti­sche Erklä­rung oder eine demon­stra­ti­ve Zurück­wei­sung des römi­schen Vor­ge­hens, son­dern auf die …
Sind Gespräche zwischen Rom und der Piusbruderschaft noch möglich? Ja, sagen Erzbischof Pozzo und Kardinal Müller
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Kritik, Gültigkeit und künftige Gespräche

Mit dem Inter­view des ehe­ma­li­gen Sekre­tärs der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei, Msgr. Gui­do Poz­zo, geführt von La Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na, erhält die Debat­te um die gül­ti­gen, aber uner­laub­ten Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. vom 1. Juli eine neue Dimen­si­on. Erst­mals schil­dert ein unmit­tel­bar an den Gesprä­chen zwi­schen Rom und der FSSPX betei­lig­ter Vati­kan­ver­tre­ter aus­führ­lich, …
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die vorhersehbaren Exkommunikationen. Eine erste Betrachtung

Im fol­gen­den wur­den die bei­den ersten Wort­mel­dun­gen von Cami­nan­te Wan­de­rer zur römi­schen Reak­ti­on auf die Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X (FSSPX) hin­ter­ein­an­der ver­öf­fent­licht, aber in einem Bei­trag zusam­men­ge­nom­men. Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Am 1. Juli weih­te Msgr. Alfon­so de Galar­re­ta im Semi­nar von Écô­ne vier Bischö­fe – Pas­cal Schrei­ber, Micha­el Gold­a­de, Michel Poin­si­net de Sivry …
Victor Manuel Kardinal Fernández, Bergoglios Statthalter in Rom, legte mit dem Exkommunikationsdekret auch gleich ein "Verfahren" zur Wiedereingliederung in die volle Einheit der Kirche für ehemalige Lefebvrianer vor.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Das Exkommunikations-Chaos von Kardinal Fernández

Rand­no­tiz eines Unge­frag­ten Das erwar­tungs­ge­mä­ße Vor­ge­hen des Hei­li­gen Stuhls gegen die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. bestä­tigt jenes eigen­tüm­lich ambi­va­len­te Ver­hal­ten des der­zei­ti­gen Rom: Die Kom­mu­ni­sti­sche Par­tei Chi­nas wird geschont, weil sie mäch­tig ist; die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. wird geschla­gen, weil sie – gemes­sen an den welt­li­chen Macht­ver­hält­nis­sen – macht­los ist. Die­ses wenig wür­de­vol­le Spiel …
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Ein erster Kommentar zur Exkommunikation der Piusbruderschaft

Von Giu­sep­pe Nar­di Als erste spon­ta­ne per­sön­li­che Reak­ti­on auf die Bekannt­ga­be des Exkom­mu­ni­ka­ti­ons­de­krets des römi­schen Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re unter der Lei­tung von Kar­di­nal Víc­tor Manu­el ‚Tucho‘ Fernán­dez kam mir Shake­speare in den Sinn, der in „Ham­let“ den Polo­ni­us sagen läßt:  „Und ist es Wahn­sinn, so hat es doch Metho­de.“ Bild: Wikicommons