Am 16. September unterzeichnete das Maduro-Regime mit abhängigen Kleinparteien ein Abkommen zur Durchführung von Wahlen. Die Opposition spricht von einer Farce.
Hintergrund

Maduro ruft Farce-Wahlen aus – mit dem Segen des Papstes

(Cara­cas) Vom sozia­li­sti­schen Regime in Vene­zue­la unter Staats- und Regie­rungs­chef Nico­las Madu­ro wur­den Par­la­ments­wah­len aus­ge­ru­fen, die von der Oppo­si­ti­on und dem Groß­teil der inter­na­tio­na­len Staa­ten­ge­mein­schaft als Far­ce kri­ti­siert wer­den. Den Segen des Vati­kans haben sie hin­ge­gen.

Papst Franziskus beim vorsynodalen Treffen, das gestern in Rom stattfand.
Nachrichten

Jugendarmut ist Grund für IS-Terror

(Rom) Kri­ti­ker der Amts­füh­rung von Fran­zis­kus sagen, daß der Papst die Jugend­syn­ode 2018 und die Ama­zo­nas­syn­ode 2019 unter ande­rem als Vor­wand ver­wen­den will, um den Zöli­bat des sakra­men­ta­len Prie­ster­tums zu tor­pe­die­ren. Eben­so wird Papst Fran­zis­kus vor­ge­wor­fen, zwar Papst Paul VI. im Rah­men der Jugend­syn­ode hei­lig­zu­spre­chen, aber des­sen Enzy­kli­ka Huma­nae vitae unter­mi­nie­ren zu wol­len.

Der letzte militärische Oberbefehlshaber und nunmehrige Präsidentschaftskandidat der kommunistischen Guerillaoriganisation FARC. Wie Kolumbien betrogen und ohne Wahlen eine linksextreme Partei installiert wird.
Hintergrund

Das empörte Kolumbien lehnt die FARC ab

Von Euge­nio Tru­ji­l­lo Ville­gas* Der 3. Febru­ar 2018 wird in der Geschich­te Kolum­bi­ens als der Tag ein­ge­hen, an dem den FARC, den Revo­lu­tio­nä­ren Streit­kräf­ten Kolum­bi­ens, die tief­ste Ableh­nung ent­ge­gen­ge­bracht wur­de. Gemeint ist die mar­xi­sti­sche Nar­­co-Gue­­ril­­la, die seit ihrer Grün­dung 1964 als bewaff­ne­ter Arm der Kom­mu­ni­sti­schen Par­tei Kolum­bi­ens Zig­tau­sen­de von unschul­di­gen Opfern auf dem Gewis­sen hat,

Kolumbien: Projektion kommunistischer Symbole der neuen, linksradikalen Partei FARC (vormals Terrororganisation FARC) auf die Kathedrale von Bogota.
Christenverfolgung

FARC, Kolumbiens Jesuiten und linkskatholische Blindheit

(London/Bogota) The Tablet, die pro­gres­si­ve, katho­li­sche Wochen­zei­tung Groß­bri­tan­ni­ens, ver­öf­fent­lich­te einen Arti­kel über Kolum­bi­en und wähl­te dazu als Titel­bild aus­ge­rech­net eine Dar­stel­lung, die Kolum­bi­ens gläu­bi­ge Katho­li­ken belei­dig­te. Über die FARC in Kolum­bi­en und die „Treff­si­cher­heit“ der euro­päi­schen Ver­tre­ter einer „ande­ren“ Kir­che.

Attentat linksradikaler Mapuche: Kirche niedergebrannt
Christenverfolgung

Mapuche-Terrorismus gegen christliche Kirchen

(Sant­ia­go de Chi­le) Seit eini­gen Mona­ten bren­nen radi­ka­le Mapu­che Kir­chen in Chi­le nie­der. Allein in den ver­gan­gen Tagen wur­den vier Kir­chen in Arauca­nia ein Raub der Flam­men. Extre­mi­sti­sche Indio-Grup­­pen hat­ten vor eini­gen Jah­ren Kon­tak­te zu den kom­mu­ni­sti­schen Ter­ror­or­ga­ni­sa­tio­nen FARC und ETA geknüpft, von denen sie im Ter­ro­ris­mus und der Gewalt­aus­übung aus­ge­bil­det wur­den.

Papst Franziskus mit der Delegation der venezolanischen Bischöfe gestern in Bogota. Ein Phototermin, der dem Kirchenoberhaupt nicht sonderlich zugesagt zu haben scheint.
Nachrichten

Dementierte Begegnung mit Venezuelas Bischöfen — Papst spricht von Dialog, den Kardinal Urosa für „unmöglich“ hält

(Bogo­ta) Am 1. Sep­tem­ber gab das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt eine Pres­se­kon­fe­renz zur Papst-Rei­­se nach Kolum­bi­en. Dabei stell­te Vati­kan­spre­cher Greg Bur­ke im Zusam­men­hang mit Fra­gen nach mög­li­chen Tref­fen und Gesprä­chen klar:

Papst Franziskus mit Kolumbiens linksliberalem Staatspräsidenten Santos im Dezember 2016 im Vatikan
Hintergrund

Franziskus landet in Kolumbien mit Blick Richtung Venezuela

(Bogo­tà ) Um 22.30 Uhr Mit­tel­eu­ro­päi­scher Zeit wird Papst Fran­zis­kus heu­te in Kolum­bi­en lan­den und sei­nen 20. Pasto­ral­be­such im Aus­land begin­nen. Der bis zum 11. Sep­tem­ber dau­ern­de Kolu­m­­bi­en-Besuch steht nach Wunsch des katho­li­schen Kir­chen­ober­haup­tes ganz im Zei­chen von „Frie­den und Dia­log“, wie er gestern in einer Video­bot­schaft ankün­dig­te.

Neues FARC-Symbol auf Kathedrale von Bogota projiziert: Rote Rose mit Rotem Stern
Hintergrund

Kommunistisches Symbol auf Kathedrale von Bogota projiziert — Wenige Tage vor Papst-Besuch: FARC nun politische Partei

(Bogo­ta) Der am Mitt­woch begin­nen­de Papst-Besuch in Kolum­bi­en ver­setzt das gan­ze Land in Unru­he. Wäh­rend aus poli­ti­schen und reli­giö­sen Grün­den teils hef­ti­ge Kri­tik am Papst-Besuch geübt wird, wur­de in der Nacht vom 1. auf den 2. Sepetmber das Sym­bol der mar­xi­sti­schen Gue­ril­la­or­ga­ni­sa­ti­on FARC auf die Fas­sa­de der Kathe­dra­le von Bogo­ta pro­ji­ziert. Mit die­ser emble­ma­ti­schen Pro­vo­ka­ti­on

Kritik am Papst-Besuch in Kolumbien: sie betrifft die RIchtung, die Franziskus der Kirche aufdrängt, aber auch die politische Haltung, die er zum innenpolitischen Konflikt mit der marxistischen Guerillaorganisation FARC einnimmt. Ein Priester sagte RCN Radio: "Viele beten dafür, daß er nicht kommt".
Genderideologie

Kritik vor Papst-Besuch: „Viele sind überzeugt, daß Franziskus mit der Freimaurerei verbunden ist“

(Bogo­ta) Aus der Viel­zahl der Mel­dun­gen zum bevor­ste­hen­den Kolu­m­­bi­en-Besuch vom 6. – 11. Sep­tem­ber sticht die Mel­dung von Prie­stern her­vor, die unzu­frie­den sind mit der Rich­tung, die Fran­zis­kus der Kir­che gege­ben hat. Ein Prie­ster, der an einer direk­ten Begeg­nung mit Fran­zis­kus teil­neh­men wird, will ihm bei die­ser Gele­gen­heit sei­ne Vor­be­hal­te vor­tra­gen und auch sagen, daß

Corriere della Sera über Papst-Besuch in Kolumbien: ein Besuch der mit dem "Friedensvertrag" mit den kommunistischen FARC zusammenhängt, aber "nichts damit zu tun hat".
Hintergrund

Der Politiker Franziskus — und sein Kolumbien-Besuch, der „nichts mit dem Friedensvertrag mit den FARC zu tun hat“

(Bogo­ta) Vom 6. bis 11. Sep­tem­ber wird Papst Fran­zis­kus Kolum­bi­en besu­chen. Ein Besuch, der unter star­ken Geburts­we­hen litt und noch immer zu lei­den scheint. Seit die Rei­se vom Hei­li­gen Stuhl offi­zi­ell bestä­tigt wur­de, wird vom Vati­kan mit Nach­druck betont, daß es sich aus­schließ­lich um eine Pasto­ral­rei­se hand­le. Pasto­ra­le Grün­de spie­len bei einem Papst natür­lich immer