Humanae vitae und Paul VI. Ein neues Buch erzählt die Entstehungsgeschichte neu.
Buchbesprechungen

Humanae vitae: „Geheimkommission“ legt Ergebnisse vor

(Rom) Papst Franziskus setzte vor einem Jahr eine geheimnisvolle Kommission ein, die sich der bedeutendsten und umstrittensten Enzyklika von Papst Paul VI. annehmen sollte. Humanae vitae wird von Lebensschützern und glaubenstreuen Katholiken als „prophetische“ Enzyklika gesehen, während sie von progressiven Kirchenkreise offen abgelehnt wird – und das seit dem Tag ihres Erscheinens 1968. Bedenken und

Prophetische Enzyklika Humanae vitae (1968) von Paul VI.
Hintergrund

Humanae vitae: Verteidiger und Gegner tagen in Rom

(Rom) Vor 50 Jahren bekräftigte Papst Paul VI. mit der Enzyklika Humanae vitae auf verbindliche Weise die Position der Kirche zu Verhütungsmitteln. Das Stichwort damals lautete „Anti-Baby-Pille“, mit der seit Anfang der 60er Jahre auch der europäische Markt überschwemmt wurde. Nomen est omen. Mit der „Pille“ kam der „Pillenknick: Die Anti-Baby-Pille hielt, was sie „versprach“.

Zweieinhalb Monate Gerüchte und Dementis folgte die offizielle Bestätigung. Papst Franziskus hat eine Kommission zur Enzyklika Humanae vitae eingesetzt.
Hintergrund

Geheimniskrämerei ist zu Ende: Papst Franziskus hat Kommission zu „Humanae vitae“ eingesetzt – Mit welchem Auftrag?

(Rom) Nun ist es offiziell: Auch die Enzyklika Humanae vitae kommt unter das Fallbeil der neuen „Unterscheidung“. Mitte Mai kamen durch den Vatikanisten Marco Tosatti erste Gerüchte auf, Papst Franziskus habe eine „Geheimkommission“ zur Revision von Humanae vitae eingesetzt. Die Enzyklika von Paul VI. aus dem symbolträchtigen Jahr 1968 steht für einen Bruch, der von

Benedeikt XVI., maßgeblicher Autor der Enzyklika "Veritatis splendor" (1993), gratuliert Gerhard Müller zur Kardinalswürde (2016).
Papst Franziskus

Sandro Magister: „Müller ist raus. Der wirkliche Angriff richtet sich aber gegen Veritatis splendor“

„Müller ist raus. Der wirkliche Angriff richtet sich aber gegen Veritatis splendor((„Der Glanz der Wahrheit“, Enzyklika, die am 6. August 1993 von Papst Johannes Paul II. veröffentlicht wurde.)). Es genügt zu sehen, daß gut vier der fünf Dubia, die Papst Franziskus im September des Vorjahres von den Kardinälen Walter Brandmüller, Raymond Burke, Carlo Caffarra und

Kurienerzbischof Paglia dementierte gegenüber CNA die Existenz einer vom Papst ernannten Kommission zur Neuinterpretation von Humanae vitae. Gleichzeitig bestätigte er die Existenz einer Studiengruppe, die Humanae vitae "studieren" soll.
Hintergrund

Kurienerzbischof Paglia dementiert: „Keine Neuinterpretation von Humanae vitae“ – Mentalreservation?

(Rom) Papst Franziskus hat, laut Sandro Magister, dem Doyen der Vatikanisten, eine „Studienkommission“ ernannt, um die Enzyklika Humanae vitae von Papst Paul VI. „erneut zu lesen“. Die Ernennung interpretiert Magister als Absicht, die „prophetische“ Enzyklika, mit der die kirchliche Ablehnung künstlicher Geburtenbeschränkung gegen die „Pille“ bekräftigt wurde, einer „Neuinterpretaton“ zu unterziehen. Eine Enthüllung, die vom

Hat Papst Franziskus einer "geheimen" Kommission den Auftrag erteilt, die prophetische Enzyklika "Humanae vitae" einer Uminterpretation zu unterziehen?
Forum

Der Plan zur „Neuinterpretation“ von Humanae vitae

Von Roberto de Mattei* Msgr. Gilfredo Marengo, Dozent am Päpstlichen Institut Johannes Paul II., wird anläßlich des 50. Jahrestages ihrer Veröffentlichung, die im kommenden Jahr stattfinden wird, die von Papst Franziskus ernannte Kommission zur „Neuinterpretation“ der Enzyklika Humanae vitae von Paul VI. koordinieren.

Die katholische Kirche erwies sich als weit resistenter gegen den Nationalsozialismus als der Protestantismus (im Bild der evangelische "Reichsbischof" Ludwig Müller, der bereits 1931 NDSAP-Mitglied wurde).
Christenverfolgung

Bischöfe und Klerus bekämpften den NS-Rassismus

Die Kirche war im Dritten Reich weitgehend immun gegen nationalsozialistisches Gedankengut. Auf allen Ebenen stellte sie sich gegen die rassistische Ideologie der Nazis. Ein Gastbeitrag von Hubert Hecker. Bei den sogenannten Erbitterungswahlen im September 1930 hatte die NSDAP im Reichsdurchschnitt 18 Prozent der Stimmen bekommen. Die Hitler-Partei war zu einem gesellschaftlichen Faktor geworden, mit dem