Argentinische Bischofskonferenz empfiehlt „nur“ Handkommunion, wodurch die Mundkommunion implizit zur Bedrohung erklärt wird.
Hintergrund

Das Coronavirus oder Wie steht es um den Glauben der Bischöfe?

(Rom) Auch Argen­ti­ni­ens Bischofs­kon­fe­renz erließ „prä­ven­ti­ve Maß­nah­men“, um die Aus­brei­tung des Coro­na­vi­rus zu ver­hin­dern. All­tags­be­geg­nun­gen zei­gen, wel­che Ver­un­si­che­rung in der Bevöl­ke­rung ent­stan­den ist, die in Mit­tel­eu­ro­pa durch Medi­en und Regie­run­gen her­bei­ge­führt wur­de. Anstatt Risi­ko­grup­pen zu benen­nen, für die­se und gegen­über die­sen kla­re Ver­hal­tens­wei­sen zu emp­feh­len und Jagd auf das Virus zu machen, wer­den flä­chen­decken­de Ein­schrän­kun­gen
Das Coronavirus – warum ist die Sterblichkeitsrate in Italien so hoch und in Südkorea so niedrig?
Hintergrund

Coronavirus: Was machen Südkorea, Taiwan und Singapur besser als China und Italien?

(Rom) Das Coro­na­vi­rus brei­tet sich wei­ter aus, jeden­falls in Euro­pa und beson­ders in Ita­li­en. Auf vie­le Fra­gen gibt es noch kei­ne Ant­wor­ten, bei­spiels­wei­se auf die Fra­ge, war­um Ita­li­en am stärk­sten betrof­fen ist von allen Län­dern welt­weit. Umstrit­ten ist auch eine Rei­he von Gegen­maß­nah­men. Ein Ver­gleich mit ost­asia­ti­schen Län­dern (nicht nur Chi­na) lohnt, dazu noch die
39 Jahre nach der Bugnini-Instruktion und 20 Jahre nach der Einführung der Handkommunion in Italien kehrte Papst Benedikt XVI. für die päpstlichen Zelebrationen zur knienden Mundkommunion zurück.
Liturgie & Tradition

Kolumbiens Bischöfe nehmen Zwangs-Handkommunion zurück

(Bogo­ta) Die Kolum­bia­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz kor­ri­gier­te ihre erste Anord­nung wegen des Coro­na­vi­rus und ersetz­te sie durch eine zwei­te. Dar­in wird bestä­tigt, daß die Mund­kom­mu­ni­on auch wei­ter­hin mög­lich ist. Durch das Coro­na­vi­rus ist die Kom­mu­ni­ons­pen­dung auf die Tages­ord­nung zurück­ge­kehrt. Grund genug für eine kur­zen histo­ri­schen Rück­blick auf einen Unge­hor­sam, mit dem alles begann.
Nur mehr Polizisten: Der Petersplatz und der Petersdom sind seit heute wegen des Coronavirus faktisch gesperrt.
Nachrichten

Der Vatikan verbarrikadiert sich – Petersplatz und Petersdom (fast) gesperrt

(Rom) Kei­ne Erleich­te­run­gen, son­dern immer neue Ein­schrän­kun­gen wer­den von den Ver­ant­wor­tungs­trä­gern im Zusam­men­hang mit dem Coro­na­vi­rus erlas­sen. Die Apo­the­ke und der Super­markt des Vati­kans blei­ben geöff­net, der Peters­platz und der Peters­dom aber wer­den geschlos­sen – zumin­dest fast. Das wur­de heu­te Mit­tag vom vati­ka­ni­schen Pres­se­amt bekanntgegeben.
Papstaltar in der Lateranbasilika, der Haupt- und Mutterkirche aller Kirchen.
Nachrichten

Appell an Kardinal Sarah gegen Meßverbot für Gläubige

Mit einem Offe­nen Brief haben sich Gläu­bi­ge in Ita­li­en an Kar­di­nal Robert Sarah, den Prä­fek­ten der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, gewandt. Sie ersu­chen ihn, gegen die Anord­nung der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz ein­zu­grei­fen, die bis zum 3. April alle Mes­sen und reli­giö­sen Zere­mo­nien, auch Begräb­nis­se, unter­sagt hat. Das Schrei­ben wur­de von La Fede
Kirchenrechtler äußern schwere Bedenken zu den Maßnahmen von Staat und Bischöfen wegen des Coronavirus.
Nachrichten

Coronavirus in Italien: Polizisten vor den Kirchen

(Rom) Von einer neu­en, west­li­chen „Reli­gi­ons­po­li­zei“ ist in Ita­li­en die Rede. Poli­zi­sten ste­hen in man­chen Städ­ten vor den Kir­chen, um zu ver­hin­dern, daß Gläu­bi­ge wäh­rend der Mes­se die Kir­che betre­ten. Die Prie­ster zele­brie­ren von den Bischö­fen ver­ord­net sine popu­lo. Die Kir­chen­tü­ren müs­sen wäh­rend der Zele­bra­ti­on ver­schlos­sen sein. Andrea Zam­bra­no von La Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na berich­tet
Das Dokument, mit dem die Italienische Bischofskonferenz bis zum 3. April alle Messen absagte.
Liturgie & Tradition

Das Dokument der Schande – Keine Messen in Italien

Das „Doku­ment der Schan­de“, wie es von vie­len Gläu­bi­gen genannt wird, mit dem die Ita­lie­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz (vor­erst) bis zum 3. April alle Mes­sen unter­sag­te. Von einer Schan­de sprach der katho­li­sche Intel­lek­tu­el­le Rober­to de Mat­tei bereits vor meh­re­ren Tagen im Zusam­men­hang mit den Reak­tio­nen von Bischö­fen auf das Coro­na­vi­rus, indem sie die Gläu­bi­gen der geist­li­chen Gna­den­mit­tel
Anordnung der Kolumbianischen Bischofskonferenz: Zwang zur Handkommunion.
Liturgie & Tradition

Zwang zur Handkommunion auch in Kolumbien

(Rom) In Ita­li­en wur­de die Fra­ge nach der Kom­mu­ni­ons­pen­dung dadurch „gelöst“, daß die Ita­lie­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz lan­des­weit alle Mes­sen bis zum 3. April absag­te. Damit stellt sich die Fra­ge, ob doch Mund­kom­mu­ni­on oder auf­ge­zwun­ge­ne Hand­kom­mu­ni­on, vor­erst nicht mehr. Histo­risch dürf­te es sich frei­lich um einen bei­spiel­lo­sen Vor­gang han­deln, daß die Bischö­fe selbst das gläu­bi­ge Volk, und