"Vaterland, Sozialismus oder der Tod". Aufschrift auf einem Gebäude des staatlichen venezolanischen Ölkonzerns PDVSA.
Nachrichten

Was das Regime gerne hört

(Rom/​​Caracas) Heu­te fin­det in Cara­cas die Selig­spre­chung des Die­ners Got­tes José Gre­go­rio Hernán­dez (1864–1919) statt. Papst Fran­zis­kus über­mit­tel­te dazu eine Video­bot­schaft, die dem schwer gebeu­tel­ten sozia­li­sti­schen Regime von Staats­prä­si­dent Nico­las Madu­ro gele­gen kommt.
Jose Gregorio Hernandez in der Kirche Nuestra Señora de la Candelaria in Caracas.
Hintergrund

Seligsprechung bringt Heiligen Stuhl in politische Verlegenheit

(Cara­cas) In Vene­zue­la herrscht gro­ße Vor­freu­de auf die mor­gen bevor­ste­hen­de Selig­spre­chung des christ­li­chen Arz­tes José Gre­go­rio Hernán­dez (1864–1919). Das Selig­spre­chungs­ko­mi­tee hat­te Kar­di­nals­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin ange­kün­digt, der in Ver­tre­tung von Papst Fran­zis­kus die Selig­spre­chung des Die­ners Got­tes voll­zie­hen soll­te. Gestern wur­de vom vati­ka­ni­schen Pres­se­amt jedoch bekannt­ge­ge­ben, daß Kar­di­nal Paro­lin wegen der Coro­­na-Pan­­de­­mie „nicht wie gewünscht“ nach …
Drohung: „Tod den Priestern“, gezeichnet PSUV, wurde in Venezuela auf etliche Kirchenmauern geschmiert.
Nachrichten

Der Papst und der linke Diktator

(Rom) Betreibt Papst Fran­zis­kus eine „zyni­sche Real­po­li­tik“? Die­se Fra­ge stellt der Vati­ka­nist der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung Il Foglio, Matteo Mat­zuzzi, mit Blick auf Venezuela.
Der türkische Staatspräsident Erdogan besuchte auf dem Rückweg vom G20-Gipfel das krisengeschüttelte Venezuela und erklärte sich zum Retter des Maduro-Regimes. Im Gegenzug sicherte er sich Schürfrechte, Handelsbegünstigungen und eine offene Tür für den Islam.
Hintergrund

Erdogan „rettet“ Venezuela mit Wirtschaftshilfe und Islam

(Cara­cas) Der tür­ki­sche Staats­prä­si­dent Recep Tayyip Erdo­gan besuch­te nach der Teil­nah­me am G20-Gip­­fel in Argen­ti­ni­en auf dem Rück­flug noch Vene­zue­la. Das „boli­va­ri­sche“, sozia­li­sti­sche Regime von Staats- und Regie­rungs­chef Nico­las Madu­ro befin­det sich durch Mas­sen­ex­odus, Auf­stän­de und Wirt­schafts­kri­se mit dem Rücken zur Wand. In Cara­cas ist daher jeder will­kom­men, der Aus­sicht auf Hil­fe bringt. Das sind …
Die Spitze der Venezolanischen Bischofskonferenz wird am Donnerstag erneut Papst Franziskus aufsuchen, um ihm die Venezuela-Krise zu "erklären"
Christenverfolgung

„Notstandstreffen“: Venezuelas Bischöfe wollen Papst Franziskus die schwere Krise in ihrem Land „erklären“

(Rom) Die Vene­zo­la­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz teil­te gestern in einer Pres­se­er­klä­rung mit, daß ihr Stän­di­ger Rat am kom­men­den Don­ners­tag in Rom von Papst Fran­zis­kus in Pri­vat­au­di­enz emp­fan­gen wird. Es han­delt sich um ein „Not­stands­tref­fen“, bei der die Bischö­fe mit dem Papst „über die Vene­­zu­e­­la-Kri­­se“ spre­chen wol­len. Das latein­ame­ri­ka­ni­sche Land befin­det sich in einer schwe­ren Kri­se. „Bei uns …
Don José Palmar kritisiert die Haltung von Papst Franziskus, der in der schweren Krise, in der Venezuela steckt, das sozialistische Regime unterstützt.
Christenverfolgung

Anklage eines Priester: „Wir verhungern in Venezuela. Das Schweigen von Papst Franziskus ist schlimm“

(Cara­cas) In Vene­zue­la befin­det sich die „Boli­va­ri­sche Revo­lu­ti­on“ in ihrer größ­ten Kri­se. Die Ver­sor­gungs­la­ge hat sich dra­ma­tisch ver­schlech­tert. Das Regime hat abge­wirt­schaf­tet und ver­sucht mit Gewalt und Sprech­ver­bo­ten die Kon­trol­le zu behal­ten. Die jüng­ste „Idee“ des Vize­prä­si­den­ten Diosdado Cabel­lo sind Tafeln in allen öffent­li­chen Ämtern, auf denen geschrie­ben steht: „Hier spricht man nicht schlecht über …
Venezuelas Staatspräsident Nicolas Maduro im Herbst 2016 bei einem unerwarteten Kurzbesuch bei Papst Franziskus im Vatikan. Zu jenem Zeitpunkt schien sein unmittelbarer Sturz bevorzustehen.
Nachrichten

„Katholiken der Welt, seid wachsam“ – Venezuelas Staatspräsident warnt vor „Kampagne der Weltmächte“ gegen Papst

(Cara­cas) Vene­zue­las „Boli­va­ri­scher“ Staats­prä­si­dent Nico­las Madu­ro beklag­te in einem Inter­view eine „inter­na­tio­na­le Kam­pa­gne“, die gegen Papst Fran­zis­kus im Gan­ge sei und rief die Katho­li­ken auf, „wach­sam“ zu sein.