Papst Franziskus mit dem 2016 neugewählten Jesuitengeneral Sosa (links)
Hintergrund

Jesuitenorden in der Krise

Der Jesuitenorden, der größte, bekannteste, von vielen bewunderte und von vielen gefürchtete Orden, steckt in einer tiefen Krise. Die 500jährige Geschichte des Ordens wird durch große Männer Gottes ausgezeichnet, durch eine Vielzahl von Märtyrern und Heiligen. Ihnen stehen in den vergangenen 50 Jahren aber auch viele umstrittene Gestalten gegenüber, die rebellieren und häretische Ideen verbreiten.

Rafael Velasco, der neue Jesuitenprovinzial von Argentinien und Uruguay
Genderideologie

Neuer Jesuitenprovinzial „das Schlimmste vom Schlimmsten“

(Buenos Aires) Der Jesuitengeneral Arturo Sosa Abascal ernannte Pater Rafael Velasco zum neuen Provinzial der Ordensprovinz Argentinien und Uruguay. Die Ernennung sei „das Schlimmste vom Schlimmsten“, so der spanische Kolumnist Francisco Fernandez de La Cigoña. Von 1973 bis 1979 war Jorge Mario Bergoglio, der heutige Papst Franziskus, Provinzial dieser Provinz.

"Der einzige Chef des Papstes", der Jesuitengeneral Arturo Sosa Abascal
Genderideologie

Jesuitengeneral widerspricht erneut der kirchlichen Lehre (und Papst Franziskus): „Der Teufel ist nur eine symbolische Figur“

(Rom) Arturo Sosa Abascal ist seit Oktober 2016 31. Generaloberer des Jesuitenordens. Bisher machte er vor allem mit irritierenden Aussagen von sich Reden, die im Häresieverdacht stehen. Der Jesuitengeneral ist der Überzeugung, daß die Kirche ihre hierarchische Struktur ändern muß. In einem gestern veröffentlichten Interview mit der Zeitschrift Papel rief er zur staatlichen Anerkennung homosexueller