Victor Manuel Fernandez über Priesterzölibat und warum Papst Franziskus seine Heimat Argentinien nicht besucht.
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Papst-Vertrauter Victor Manuel Fernandez: „Neuer Organisationstypus in den Pfarreien ohne Zölibatsabschaffung“

(Bue­nos Aires) „Ohne not­wen­di­ger­wei­se den Zöli­bat zu abzu­schaf­fen, könn­te es einen ande­ren Typus von Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tur in den Pfar­rei­en geben.“ Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, dem 12. August, ver­öf­fent­lich­te im argen­ti­ni­schen Cor­do­ba La Voz del Inte­ri­or ein Inter­view mit Titu­lar­erz­bi­schof Vic­tor Manu­el Fer­nan­dez. Msgr. Fer­nan­dez ist Rek­tor der Päpst­li­chen Katho­li­schen Uni­ver­si­tät von Argen­ti­ni­en. Er ist der Ghost­wri­ter von
Marcelo Sanchez Sorondo, der "politische Arm" des Papstes. "Jahrzehntelang verhielt er sich an der Römischen Kurie unauffällig, bis zur Wahl von Papst Franziskus". Der Name Sanchez Sorondo ist wegen seines Großvaters und seines Vaters in Argentinien noch heute ein Begriff.
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Marcelo Sanchez Sorondo, der „politische Arm“ des Papstes

(Rom) Der argen­ti­ni­sche Bischof Mar­ce­lo Sanchez Sor­on­do, offi­zi­ell Groß­kanz­ler der Päpst­li­chen Aka­de­mien der Wis­sen­schaf­ten und der Sozi­al­wis­sen­schaf­ten, ist der „poli­ti­sche Arm“ von Papst Fran­zis­kus. Er zeich­net ver­ant­wort­lich für eine neue Zwei­deu­tig­keit und Anpas­sung in Sachen Lebens­recht, Kul­tur des Todes und Ste­ri­li­sa­ti­on als Lösung der Umwelt­pro­ble­me und des Kli­ma­wan­dels. Die Poli­tik wur­de dem poli­ti­schen Bera­ter des
Bischof Macà­n in San Rocco. Gruppenbild mit wiederverheirateten Geschiedenen.
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Amoris laetitia – Von der Einzelfallprüfung zur Kollektivabfertigung

(Bue­nos Aires) Grup­pen­bil­dung zur Zulas­sung von wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen zur Kom­mu­ni­on? Die­se Con­fu­sio­nis lae­ti­tia (Freu­de der Ver­wir­rung), so der Vati­ka­nist Mar­co Tosat­ti, herrscht in der argen­ti­ni­schen Diö­ze­se Recon­qui­sta im Staat San­ta Fe. Wer nach dem umstrit­te­nen nach­syn­oda­len Schrei­bens Amo­ris lae­ti­tia gedacht habe, nun gebe es eine „Unter­schei­dung“ durch „Ein­zel­fall­prü­fung“, wird eines Bes­se­ren belehrt. Die Tür ist
Kardinal Giuseppe Siri: Manche Anschuldigungen werden hartnäckig vorgetragen, aber deshalb nicht zutreffender.
Hintergrund

Verwicklung von Kardinal Siri in „Rattenlinie“ zur Fluchthilfe für Kriegsverbrecher ein Märchen

(Rom) Es gibt Ereig­nis­se in der Geschich­te, die gro­ßes Inter­es­se fin­den, wäh­rend ande­re, bedeu­ten­de Kapi­tel kaum bekannt sind. Zu den Gespen­stern, die in Abstän­den immer wie­der auf­tau­chen, gehört die Rol­le der Stadt Genua nach dem Zwei­ten Welt­krieg als Hafen für Men­schen, die nach Über­see woll­ten, um ein neu­es Leben zu begin­nen. Das Völk­chen, das sich
Bischof Sergio Osvaldo Buenanueva von San Francisco en Cordoba, im Bild als Weihbischof von Mendoza, im Hintergrund der damalige Erzbischof von Buenos Aires, Jorge Mario Bergoglio.
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Keine „brüderliche Visitation“ für „offene“ Diözese

(Rom) Das Ver­sa­gen im prie­ster­li­chen Keusch­heits­ver­spre­chen ist so alt wie das Prie­ster­tum, man weiß dar­um, stellt es in Rech­nung, und den­noch ist es immer neu ein Ärger­nis, und zwar den Gläu­bi­gen wie den Ungläu­bi­gen, wobei letz­te­re es ger­ne zur mora­li­schen Ankla­ge gegen die Kir­che nüt­zen. Das war zur Zeit Luthers nicht anders als heu­te. Ulrich
Oscar Eduardo Miñarro, der von Papst Franziskus neuernannte Weihbischof von Merlo-Moreo
Genderideologie

Tercermundismo, Volkstheologie, Opcion por los pobres

(Bue­nos Aires) Papst Fran­zis­kus ernann­te am 19. Sep­tem­ber Oscar Edu­ar­do Miñar­ro zum Weih­bi­schof der argen­ti­ni­schen Diö­ze­se Mer­­lo-Moreno. Der 1960 in Bue­nos Aires gebo­re­ne neue Bischof ist ein Ver­tre­ter einer bestimm­ten argen­ti­ni­schen „Tra­di­ti­on“: des rebel­li­schen Linksd­ralls der Drit­te-Welt-Ideo­­lo­­gie, dem Papst Fran­zis­kus nicht nur in Argen­ti­ni­en Blu­men streut.
Papst Franziskus: Haben die Bischöfe der Kirchenprovinz Buenos Aires "die einzig mögliche" Interpretation der umstrittenen Teile von Amoris laetitia erarbeitet?
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Verschwundener Papst-Brief – „Einzig mögliche Interpretation von Amoris laetitia“?

(Bue­nos Aires)  Am 6. Sep­tem­ber ver­öf­fent­lich­te die spa­nisch­spra­chi­ge, katho­li­sche Inter­­net-Tages­­­zei­tung Info­Ca­to­li­ca einen Bericht und zwei Doku­men­te von explo­si­vem Inhalt. Der Titel des Berich­tes lau­te­te: „Der Papst bestä­tigt eine Inter­pre­ta­ti­on der Bischö­fe von Bue­nos Aires von Amo­ris lae­ti­tia als ein­zig mög­li­che“. Das Kapi­tel VIII ist der umstrit­ten­ste Teil des am ver­gan­ge­nen 8. April ver­öf­fent­li­chen nach­syn­oda­len Apo­sto­li­schen