Ausgebrannte Kirche, geplündert und in Brand gesteckt während der Unruhen der vergangenen Tage.
Christenverfolgung

„Ein dunkler Feind“ – In Chile brennen die Kirchen

(Sant­ia­go de Chi­le) Seit Tagen gelan­gen Berich­te nach Euro­pa von gewalt­tä­ti­gen Aus­schrei­tun­gen in Chi­le. Über die Hin­ter­grün­de erfährt man weni­ger Genau­es, auch kaum etwas über das wirk­li­che Aus­maß. In den ver­gan­ge­nen Tagen wur­den sechs Kir­chen geplün­dert und zum Teil ein Raub der Flam­men. Wie aber kann es sein, daß die Kir­chen bren­nen, weil eine Preis­er­hö­hung

Hinrichtung der Kirche durch den Freimaurer Emile Combes, 1902-1905 Premierminister von Frankreich
Hintergrund

Freimaurer – die unsichtbare Macht

Die Frei­mau­rer sind seit 1717 die gro­ße Unbe­kann­te. Bis zum heu­ti­gen Tag hüllt sie sich in Geheim­hal­tung. Sie bleibt „unsicht­bar“, weil sie bestimmt, wann und wie sie öffent­lich sicht­bar wird. Zu ihren Wesens­merk­ma­len gehört es sich für Neo­phyten wich­tig zu machen, wäh­rend sie in der Öffent­lich­keit ihre Bedeu­tung her­un­ter­spielt. Die­se gewoll­te Undurch­sich­tig­keit ist kon­sti­tu­tiv und

Verschiedene Symbole, die von der Radikalen Partei seit 1955 verwendet wurden.
Nachrichten

Antiklerikale Partei hält Kongreß in einer Kirche ab – mit Zustimmung der Diözese

(Rom) Matteo Mat­zuz­zi, Vati­ka­nist der Tages­zei­tung Il Foglio schrieb gestern, daß „die kon­ser­va­ti­ven Ame­ri­ka­ner kein Geheim­nis dar­aus machen, daß sie die der­zei­ti­ge Kir­chen­lei­tung im Vati­kan nicht mehr ertra­gen kön­nen“. Auch in Ita­li­en beginnt die katho­li­sche See­le zu kochen. „Zuviel ist zuviel!“ lau­tet der Auf­schrei. Anlaß ist die „unfaß­ba­re und skan­da­lö­se“ Tat­sa­che, daß die Radi­ka­le Par­tei

„Kardinal Pell ist unschuldig. Wer es nicht glaubt, soll die Gerichtsakten oder die Anti-Pell-Pamphlete der vergangenen Jahre lesen.“
Hintergrund

„Kardinal Pell ist unschuldig, seine Ankläger sind es nicht“

„Kar­di­nal Pell ist unschul­dig“, sei­ne Anklä­ger sind es hin­ge­gen ganz und gar nicht. Mit die­ser Aus­sa­ge nahm der bekann­te Vati­ka­nist Mar­co Tosat­ti zur Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts im Staat Vic­to­ria in Austra­li­en Stel­lung, mit der die Ver­ur­tei­lung des austra­li­schen Kar­di­nals erster Instanz bestä­tigt wur­de. Dabei blickt der Vati­ka­nist vor allem auch Rich­tung USA und West­eu­ro­pa, wo

Zerstörter Altar in Nimes (Februar 2019).
Christenverfolgung

Warum haben sich die Angriffe auf Kirchen vervierfacht?

(Paris) Van­da­lis­mus, Dieb­stahl, Brand­stif­tung, Pro­fa­nie­rung, Angrif­fe gegen Kir­chen aller Art häu­fen sich in Frank­reich. Erst der noch unge­klär­te Brand von Not­­re-Dame de Paris am Abend des 15. April lenk­te die Auf­merk­sam­keit auf die­ses erschrecken­de Phä­no­men. Zumin­dest kurz­zei­tig, wenn der gro­ße Medi­en­troß, an der christ­li­chen Glau­bens­wahr­heit des­in­ter­es­siert und der Kir­che gegen­über nicht sel­ten sogar feind­se­lig gesinnt,

Kein Bild
Christenverfolgung

„Frankreich krankt an seiner Laizität“ — Priester für Pariser U‑Bahnen „zu politisch“?

(Paris) Für die Ver­wal­tung der Pari­ser U‑Bahnen sind Pla­ka­te, auf denen katho­li­sche Prie­ster zu sehen und auch als sol­che erkennt­lich sind, inak­zep­ta­bel, weil „zu poli­tisch“. Mit die­ser Begrün­dung lehn­te die RATP Pla­ka­te ab, mit denen für ein Kon­zert von „Les Prȇ­tres“ gewor­ben wer­den soll­te. Nach Pro­te­sten wur­de die Ent­schei­dung zwar zurück­ge­nom­men, doch vie­le Fra­gen ste­hen

Der Staat und die Beschimpfung von Religionen
Forum

Wie soll der Staat mit Beschimpfungen von Religionen und Religionsvertretern umgehen?

Vor eini­gen Wochen hat­te ich in mei­nem Arti­kel zu Char­lie Heb­do auch Erör­te­run­gen zum Blas­phe­mie­ge­setz auf­ge­führt. Die­se Über­le­gun­gen sind in Tei­len von Lesern kri­ti­siert wor­den. Hier nun eine Über­ar­bei­tung mei­nes Bei­trags. Von Hubert Hecker Das Ver­bot von Got­tes­lä­ste­rung (Bla­s­­phe­­mie-Ver­­­bot) beruht für unse­ren Kul­tur­kreis auf dem 2. Gebot des Deka­logs: Du sollst den Namen Got­tes nicht

Kein Bild
Forum

Das Turiner Grabtuch — Katholisches Heiligtum

von Josef Bordat Von heu­te an hat die inter­es­sier­te Öffent­lich­keit 44 Tage lang die Chan­ce, das so genann­te „Turi­ner Grab­tuch“ zu sehen. Ob sie dabei auf das Lei­chen­tuch Jesu oder ein Tuch aus dem Mit­tel­al­ter blicken, ist Gegen­stand einer 700 Jah­re wäh­ren­den Kon­tro­ver­se, die sich im Zuge neu­er Prüf­ver­fah­ren seit den 1970er Jah­ren zuge­spitzt hat