Kardinal Canizares mit Papst Franziskus
Hintergrund

Liturgische „Sensibilität“ von Papst Franziskus führt zur Absetzung von Kardinal Cañizares

(Rom/​​Madrid) Es wur­de bereits seit eini­gen Tagen geschrie­ben. Nun erfolg­te die Bestä­ti­gung. Papst Fran­zis­kus ernann­te heu­te Erz­bi­schof Car­los Osoro von Valen­cia zum neu­en Erz­bi­schof von Madrid. Die Abset­zung von Kar­di­nal Anto­nio Cañi­zares Llove­ra, den Prä­fek­ten der Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung durch Papst Fran­zis­kus wur­de bereits weni­ge Wochen nach dem jüng­sten Kon­kla­ve erwar­tet.
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Hintergrund

Der Rücktritt Benedikts XVI. von einem „behinderten Pontifikat“

(Rom) Cor­dia­li­ter, ein Blog der katho­li­schen Tra­di­ti­on mit zurück­hal­ten­der und aus­ge­gli­che­ner redak­tio­nel­ler Linie, ver­öf­fent­lich­te eine durch­aus für glaub­wür­dig zu hal­ten­de Schil­de­rung. Glaub­wür­dig auch im Zusam­men­hang mit den Hin­wei­sen auf jenes „behin­der­te Pon­ti­fi­kat“ von Bene­dikt XVI. Wie kein Papst der jün­ge­ren Kir­chen­ge­schich­te wur­de Bene­dikt XVI. nicht von außen ange­grif­fen, son­dern auch durch offe­nen Unge­hor­sam von innen
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Genderideologie

Südkoreaner erstes Volk, das aussterben wird

(Seo­ul) Papst Fran­zis­kus besuch­te vor weni­gen Tagen Süd­ko­rea. Wenn die Gebur­ten­ra­te in die­sem ost­asia­ti­schen Land in den kom­men­den fünf Jah­ren nicht deut­lich ansteigt, wird das süd­ko­rea­ni­sche Volk inner­halb eines Jahr­hun­derts von der­zeit 50 Mil­lio­nen auf 10 Mil­lio­nen Men­schen schrump­fen. Nur wenig spä­ter wird es bei Bei­be­hal­tung der der­zei­ti­gen Gebur­ten­ar­mut fak­tisch zur Gän­ze ver­schwun­den sein. Die
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Christenverfolgung

Die Geopolitik von Papst Franziskus

(Rom) Das Schick­sal der ver­folg­ten Chri­sten im Irak und in Syri­en ruft eine Rei­he von katho­li­schen Stim­men auf den Plan. Zu ihnen gehört der Appell des Archäo­lo­gen und Schrift­stel­lers Pier­fran­co Bruni an die „Chri­sten und Euro­pä­er“, die Iden­ti­tät der euro­päi­schen Völ­ker zu ret­ten und das Ver­hält­nis zum Islam grund­le­gend zu über­den­ken (sie­he Appell an „Chri­sten
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Hintergrund

„Doppelgänger“ des Papstes wird neuer Erzbischof von Madrid

(Madrid/​​Rom) Erz­bi­schof Car­los Osoro Sier­ra von Valen­cia wird neu­er Erz­bi­schof von Madrid. Dies hät­ten spa­ni­sche Regie­rungs­krei­se laut Spa­ni­ens Medi­en bestä­tigt. Eine offi­zi­el­le Ernen­nung durch Papst Fran­zis­kus wur­de noch nicht bekannt­ge­ge­ben. Wird Anto­nio Kar­di­nal Cañi­zares Llove­ra, der Prä­fekt der Got­tes­dienst­kon­gre­ga­ti­on zum neu­en Erz­bi­schof von Valen­cia ernannt?
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Christenverfolgung

Bergoglios Kritik an Regensburger Rede Benedikts XVI. zum Islam und kein Dementi

(Rom) Als Papst Bene­dikt XVI. am 12. Sep­tem­ber 2006 im Fest­saal der Uni­ver­si­tät sei­ne histo­ri­sche Regens­bur­ger Rede hielt, gin­gen die Wel­len hoch. Zu Gewalt­aus­brü­chen kam es in der isla­mi­schen Welt. Kri­tik bran­de­te aber auch von zwei nicht-mos­­le­­mi­­schen Sei­ten auf, die dadurch eine beach­tens­wer­te Nähe zu erken­nen gaben. Sie kam von den west­li­chen, reli­gi­ons­fer­nen Rela­ti­vi­sten und
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Christenverfolgung

„Vom Papst erwarte ich mir mehr als von Renzi oder Merkel“

(Rom) Der katho­li­sche Publi­zist Anto­nio Soc­ci wur­de für sei­ne Kri­tik am Schwei­gen von Papst Fran­zis­kus zur Tra­gö­die der Chri­sten im Nahen Osten hart ange­grif­fen. Ähn­li­che Kri­tik kommt jedoch auch von „unver­däch­ti­ger“ Sei­te und wird vom Phi­lo­so­phen Mas­si­mo Cac­cia­ri, von 1993–2000 und 2005–2010 Bür­ger­mei­ster von Vene­dig, geäu­ßert. Cac­cia­ri begann sei­nen Weg als radi­ka­ler Links­au­ßen. Gegen­über der
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Christenverfolgung

Die ermordeten Christen und das Fußballspiel „für den Frieden“

(Rom/​​Bagdad) „Wird Frie­den mit Kapi­tu­la­ti­on ver­wech­selt, hat man ein tod­si­che­res System gefun­den, aus­ge­löscht zu wer­den. Und dazu noch die Ein­la­dung an die Fuß­bal­ler“, so der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Blog Chie­sa e Post­con­ci­lio. Wüß­te man es nicht bes­ser, könn­te man in der Tat an einen schlech­ten Scherz den­ken. Doch lei­der ist alles echt. Auch die pom­pö­se per­sön­li­che Ein­la­dung,
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Hintergrund

Wer sind für Papst Franziskus die „Pelagianer“? – Eine Frage nach der Korea-Reise

(Seo­ul) Wer sind die Katho­li­ken, die Papst Fran­zis­kus unter Häre­sie­ver­dacht stellt, indem er sie als „Pela­gia­ner“ bezeich­net? Oder hat der Papst sei­ne Mei­nung grund­le­gend geän­dert und den Häre­sie­vor­wurf in Dank umge­wan­delt? Secre­tum meum mihi stell­te einen Ver­gleich „wider­sprüch­li­cher“ Hal­tun­gen des Pap­stes zu ein und der­sel­ben Sache an. „Was ist wahr? Hat der Papst inner­halb eines