Erstes Livesgespräch mit einem Papst im Radio — Pfarrsender mit Direktschaltung nach Rom

Papst mit Pater Giangreco von Campo Gallo
Papst mit Pater Giang­re­co von Cam­po Gal­lo

(Bue­nos Aires) Am kom­men­den Frei­tag, den 8. August wird Argen­ti­ni­en Schau­platz einer histo­ri­schen Pre­mie­re sein. Erst­mals wird ein Papst seit Erfin­dung des Rund­funks nicht nur in einer Direkt­schal­tung bei einem Hör­funk­sen­der spre­chen, son­dern ein spon­ta­nes Gespräch füh­ren und Fra­gen beant­wor­ten.

Laut der Medi­en von Sant­ia­go del Este­ro in Argen­ti­ni­en wird Papst Fran­zis­kus am 8. August um 17.30 Uhr Mit­tel­eu­ro­päi­scher Zeit (12.30 Uhr Orts­zeit) live auf Sen­dung gehen und ein Gespräch mit einem Pfarr­sen­der in der Stadt Cam­po Gal­lo füh­ren. Der Sen­der wird vom Pfar­rer Pater Joa­quin Giang­re­co, einem Mit­bru­der von Papst Fran­zis­kus aus dem Jesui­ten­or­den gelei­tet. Die Mel­dung wur­de von Pater Giang­re­co gegen­über Nue­vo Dia­rio bestä­tigt. Er erin­ner­te dar­an, daß der Pfarr­sen­der (radio comu­ni­ta­ria de la par­ro­quia) mit Unter­stüt­zung des dama­li­gen Erz­bi­schofs von Bue­nos Aires zustan­de kam.

Der Papst habe seit lan­gem einen direk­ten Kon­takt mit der Pfar­rei. Jüngst schick­te er einen Brief zum Fest des Patro­zi­ni­ums der Pfarr­kir­che. Pater Giang­re­co erklär­te, daß es kei­nen genau­en Ablauf für das Radio­ge­spräch mit dem Papst gebe: „Mit Sicher­heit wer­den wir über die latein­ame­ri­ka­ni­sche Kul­tur spre­chen und die von Sant­ia­go del Este­ro, eben­so über die Ver­eh­rung unse­rer Mut­ter, der Jung­frau.“ Das exklu­si­ve Gespräch in Direkt­über­tra­gung wird Pater Giang­re­co selbst füh­ren.

Der Sen­der sei in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren ent­stan­den, weil das Gebiet der Pfar­rei die rie­si­ge Flä­che von 5.000 Qua­drat­ki­lo­me­tern umfaßt. „Als Ber­go­glio noch Kar­di­nal war, hat er an die­sem Pro­jekt mit­ge­wirkt und uns gehol­fen, die nöti­gen Mit­tel auf­zu­brin­gen“, so Pater Giang­re­co.

Die Stadt Cam­po Gal­lo zählt ledig­lich 6.000 Ein­woh­ner und gehört zur Pro­vinz Sant­ia­go del Este­ro im Nord­osten Argen­ti­ni­ens. Sant­ia­go del Este­ro, die Pro­vinz­haupt­stadt hat 245.000 Ein­woh­ner und ist die älte­ste spa­ni­sche Stadt­grün­dung Argen­ti­ni­ens. Seit 1960 besteht dort eine katho­li­sche Uni­ver­si­tät, seit 1973 auch eine staat­li­che. In der Umge­bung spre­chen heu­te noch etwa 100.000 Men­schen Que­chua. Die Gegend war der äußer­te süd­li­che Vor­po­sten des alten Inka-Spra­che.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Nuo­vo Dia­rio (Screen­shot)

63 Kommentare

  1. Ein wei­te­res Mal sieht man, dass For­men und gute Manie­ren in die­sem Pon­ti­fi­kat nicht viel zäh­len. Frü­her hät­te ein Prie­ster sich geschämt, mit offe­nem Kra­gen vor den Hei­li­gen Vater zu tre­ten. Aber Herr Ber­go­glio will ja nur ein Kum­pel sein. Und vor Kum­peln hat man eben kei­nen Respekt.

    • Der unter Kle­ri­kern sog. „Tippex“-Kragen (benannt nach Kor­rek­tur­fo­li­en zum Über­decken von Tipp­feh­lern beim Schrei­ben mit der Schreib­ma­schi­ne) war eine ita­lie­ni­sche Erfin­dung gegen Ende des CVII. Bei den Ita­lie­ner „cler­gy­man“ genannt und an sich eine gera­de­zu lächer­li­che Redu­zie­rung geistlli­cher Klei­dung auf den Rest eines Restes stell­te er für die jun­gen Kle­ri­ker das Emblem schlecht­hin dar, sich von den tal­ar­tra­gen­den älte­ren Mit­brü­dern als fort­schritt­lich, welt­of­fen etc. abzu­set­zen. Das klei­ne wei­ße Pla­stik­plätt­chen salopp bei­sei­te zu schie­ben und den Kra­gen zu öff­nen soll gewis­ser­ma­ßen „kess“ gel­ten. In den deutsch­spra­chi­gen Län­dern wur­de das häß­li­che Ding rät­sel­haf­ter­wei­se zum Abzei­chen der Neo­kon­ser­va­ti­ven und löste sogar bei den Bischö­fen den „Ora­to­ria­ner­kra­gen“ ab (Das Pla­stik­plätt­chen „kess“ bei­sei­te zu schie­ben ist bei Bischö­fen in der Öffent­lich­keit nicht üblich, höch­stens bei der Bier­run­de nach lan­gem Gere­de). Was den Ordens­bru­der unse­res Sum­mus Pon­ti­fex auf dem Foto angeht: Wie ein Küken unter die Flü­gel der Glucke schlüpft, erschleicht sich kes­se Salopp­heit in aller Devo­ti­on höhe­re Wei­hen.
      Die imma­nen­te Falsch­heit die­ser Hal­tung wur­de und wird nur noch von den Demon­stra­tio­nen auf der Log­gia über­bo­ten.

      • Zum Tip­pex:

        Schau­en Sie mal bit­te auf new litu­gui­cal move­ment an wie sich der Kle­rus-sogar Bischö­fe im 19. Jahr­hun­dert-also noch weit vor der „Jesus ist mein Kum­pel Theo­lo­gie“ ange­zo­gen haben-und zwar in ROM nicht im auf­müp­fi­gen Ger­ma­ni­en! Da konn­te man froh sein einen Tip­pex zu fin­den.

        Die Sou­ta­ne war nicht so sehr ver­brei­tet wie man meint-das ist eine neue­re Ent­wick­lung. Sie war eigent­lich eher für die Lit­ur­gie gedacht und weni­ger für den All­tag. Ich mag die­sen Tip­pex auch nicht da er soweit ich infor­miert bin aus dem angel­säch­si­schen Pro­te­stan­tis­mus stammt. Es gibt die­se ordent­li­chen Anzieh­sa­chen für den Kle­rus:
        1. die Sou­ta­ne
        2. die Kol­lar­we­ste-das ist heu­te das Mar­ken­zei­chen für Tra­dis die nor­ma­le Welt­prie­ster sind. Ent­we­der vor­ne geschlos­sen oder wie der Kra­gen der Sou­ta­ne. Also kein Welt­prie­ster trägt die­ses Teil aus ver­se­hen! Damit zeigt man: Ich bin Tra­di oder zumin­dest Reform der Reform.
        3. römi­sches Kol­lar­hemd-oft jedoch nur von Kir­chen­recht­lern getra­gen
        4. gegen den Ora­to­ria­ner Kra­gen habe ich nichts so lan­ge er von älte­ren Prie­stern getra­gen wird.…aber bit­te nicht von jun­gen Prie­stern-schreck­lich sowas. Also wei­ße Haa­re müss­ten es schon sein.

        Als nicht Kle­ri­ker weiß ich nicht ob eine Kol­lar­we­ste sehr unbe­quem und umständ­lich ist da sie kaum zu sehen ist oder wegen dem Tra­di Image.
        Lei­der habe ich nicht weni­ge FSSP Patres gese­hen die den Tip­pex tra­gen-auf der Straße,im Restaurant,bei Tref­fen mit Kar­di­nä­len usw. Fin­de ich scha­de aber die Kol­lar­we­ste kann man nicht unter der Sou­ta­ne tra­gen.

    • Es stimmt alles, was Bava­ria anführt:
      Card. Erco­le Con­s­al­vi trat auf dem Wie­ner Kon­greß im schwar­zen Frack, schwar­zer Knie­bund­ho­se und roten Strümp­fen aus. Ein Papst ritt noch im spä­ten 18. Jht. in wei­ßer Redin­go­te, wei­ßer Culot­te und wei­ßen Knie­strümp­fen auf die Jagd. Mons. Achil­le Rat­ti (Pius XI.) trug bei der Bestei­gung des Mon­te Rosa kei­nen Ves­per­man­tel.
      Es gibt Fotos von EB Mar­cel Lef­eb­v­re, die ihm im Anzug mit Kol­lar­we­ste zei­gen.
      Ande­rer­seits sah man sogar den stets kurz­är­me­li­gen Erwin Kräut­ler bei sei­nem Besuch beim Papst in Prä­la­ten­klei­dung.
      Vom hei­li­gen Tho­mas Beckett wird gesagt, dass er beim Got­tes­dienst edel­stein­ge­schmück­ter Para­men­te bedien­te, wäh­rend er sich im All­tag gera­de­zu ärm­lich klei­de­te.
      Fran­zis­kus — ich mei­ne den Hei­li­gen — ist auf einem ma. Fres­ko in Greccio im kost­ba­ren Ornat eines Dia­kons zu sehen. — In Greccio sind mit rotem Men­ni­ge Kreu­ze auf den nack­ten Fels gemal­tem, die den Bet­tel­mön­chen ihre Schlaf­stel­le zuwei­sen — von wegen San­ta Mar­ta.
      Nie­mals jedoch ist die Ästhe­tik so sehr aus dem Leim gera­ten und nie­mals steck­te hin­ter allem eine so ver­que­re, fal­sche, wider­li­che Hal­tung wie jetzt.
      Die Klei­dung ist die Anschau­ung sei­ner selbst, die man an sich trägt, sagt Hen­ri Michaux. Die Anschaung ist ent­we­der wahr­haf­tig oder ver­lo­gen.
      Man könn­te sich viel­leicht sogar einen Papst wün­schen, der zur Jagd aus­rei­tet, mei­net­we­gen in wei­ßen Jeans — wenn es ihm denn gelingt, nicht in den Rachen der mass media zu geraten‑, wenn es dazu bei­trü­ge, nicht der der­zei­ti­gen all­ge­mei­nen bigot­ten Falsch­heit zu ver­fal­len.

  2. Hof­fent­lich ist das Gespräch vor­be­rei­tet. Eine wei­te­re Kata­stro­phe ist wohl eher wie­der zu erwar­ten, was nicht heißt, dass vor­be­rei­te­te Gesprä­che gut sein müß­ten mit Ber­go­glio. War­um läßt er so etwas nicht und liest nur Tex­te ab am besten die Bibel wört­lich.

    • 100 % Zustim­mung –> Hof­fent­lich ist das gut vor­be­rei­tet! Das war auch mein erster Gedan­ke! Zumin­dest kann in die­sem Fall dann kei­ner sagen, der Papst wäre falsch zitiert wor­den.

  3. Bin ja gespannt wie dort „Fran­zis­kus“ ant­wor­ten wird, als Bischof von Rom, oder als Pri­vat­mann? Und was danach Msgr. Lom­bar­di als vati­ka­ni­scher Pres­se­spre­cher so aus­le­gen und dar­stel­len muss, damit es doch noch irgend­wie als katho­lisch durch­geht.

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

    • Ich den­ke, er wird als tri­um­phie­ren­der Frei­mau­rer her­um­nu­scheln und den lie­ben Gott einen guten Mann sein las­sen. Und er wird es sicher­lich aus­ko­sten, dass unter den Katho­li­ken sovie­le Trot­tel sind, die ihm begei­stert zuju­beln. Für die­je­ni­gen, die noch einen Rest katho­li­schen Emp­fin­dens haben und ruhig gestellt wer­den müs­sen, gibt es ein Häpp­chen Mari­en­ver­eh­rung und sicher wird auch der Teu­fel mal wie­der her­hal­ten müs­sen, um Ber­go­gli­os offen­sicht­li­chen Abfall vom katho­li­schen Glau­ben schön­zu­re­den. Die­se gan­ze Kos­me­tik ändert aber nicht mehr das Gering­ste am Befund: Man hat einen Feind der Kir­che auf den Stuhl des hei­li­gen Petrus gesetzt und nie­mand gebie­tet ihm Ein­halt. Die über­aus muti­gen Kar­di­nä­le sind ohne­hin fast alle schon ans häre­ti­sche Ufer gepad­delt und die weni­gen, die noch am katho­li­schen Ufer übrig sind, zit­tern vor Angst und Feig­heit. Und über allen strahlt der neue Stern am Unter­hal­tungs­him­mel: Kum­pel­chen Ber­go­glio, der sei­ne belieb­te Show inze­niert: „Wie­vie­le Häre­si­en dür­fens heu­te sein!“

  4. Deutsch­land hat­te einst einen Bundespräsidenten,bei dem die Bür­ger mehr Angst hat­ten wenn er rede­te als die­ser selbst.So unge­fähr sehe ich die­se kom­men­de Radioübung.Hilf Her­re diner Kristenheit!(Walter von der Vogel­wei­de)

  5. O barm­her­zi­ger Gott ! Na da kann uns ja was erwar­ten. Ber­go­glio fährt sicher zu Höchst­form auf und hat mit Sicher­heit eini­ge unan­ge­neh­me Über­ra­schun­gen bereit. Mal sehen, was er dies­mal leug­net oder wel­che Glau­bens­wahr­heit dies­mal bezwei­felt wird. Die Katho­li­ken wer­den wohl ob ihrer Unta­ten streng gemaß­re­gelt, die Isla­mi­sten zu einem Täss­chen Kaf­fee bei Kum­pel Ber­go­glio ein­ge­la­den. Wie zu sehen ist, steht die Klei­der­ord­nung als näch­stes auf dem Pro­gramm. Mir wäre es recht, wenn Ber­go­glio im grü­nen Anzug daher­kä­me- dann wür­de end­lich nicht mehr die wei­ße Sou­ta­ne von die­sem Men­schen miß­braucht. Wie bemerk­te Ber­go­glio doch so tref­fend: Nicht immer kön­ne man ange­sichts der vie­len schlech­ten Päp­ste davon aus­ge­hen, dass im Kon­kla­ve immer der Hei­li­ge Geist am Werk war. Rich­tig- Ber­go­glio- da stim­me ich zu und der größ­te Fehl­griff fand im Jah­re 2013 statt.

  6. Das ist erst der Anfang — Ber­go­glio wird sicher bald im spa­nisch- und/oder ita­lie­nisch­spra­chi­gen Fern­se­hen auf­tre­ten und sich in Talk­shows live mit Kri­ti­kern der Kir­che schla­gen.
    Ein biss­chen wie bei — wie hie­ßen die­se Talk­show-Damen auf RTL und Sat1 noch mal alle…hab die Namen nicht mehr parat — die­sen Sen­dun­gen mit Titeln wie „Was ich dir schon immer mal sagen woll­te, was ich an dir sch…finde“ oder „Heu­te rück ich damit raus — ich hab längst ne neue Reli­gi­on“.

    Es geht immer noch tie­fer.

    Aber was soll es — es ist nun wenig­stens auch für Nicht-Gei­stes­wis­sen­schaft­ler ein­deu­tig und ohne Aus­flucht erkenn­bar, dass Ber­go­glio nicht der Papst ist und folg­lich die Kir­che „unter ihm“ auch nicht die katho­li­sche Kir­che ist.
    Wer jetzt immer noch nichts merkt, wird unwei­ger­lich die Tal­fahrt voll­ends mit­voll­zie­hen.
    Nie­mand kann sagen, er habe nichts gewusst oder gemerkt!

  7. Net­tes Bild. Anpro­be für einen Hei­li­gen­schein für den Pater Ber­go­glio inklu­si­ve.
    Echt drol­lig.

      • @Methodus. Sieht eher aus wie eine klei­ne Mond­si­chel — das Sym­bol des Islam. Ein Schelm wer „Böses“ denkt.…

      • In der in Ita­li­en erschei­nen­den Wochen­zeit­schrift il Mio Papa, kommt in der aktu­el­len Aus­ga­be die­ser Woche der päpst­li­che Zere­mo­ni­ar Mons. Kar­cher zu Wort der doch tat­säch­lich von einer ‚gött­li­chen Aura‘ von Papa Fran­s­ces­co redet.
        Wohl orche­striert das gan­ze Brim­bo­ri­um. Bis­her bringt mich das zum Lachen,aber eher freud­los ein­ge­denk der Vie­len, die täu­schen las­sen.

  8. Ich den­ke, da bahnt sich die näch­ste Kata­stro­phe an!
    Aber mitt­ler­wei­le über­rascht einen nichts mehr.
    Es ist so glas­klar durch­schau­bar, dass man sich wun­dert, dass die brei­te Mas­se nichts merkt.
    Schlimm, schlimm.
    Wenn man sich allein das Gesicht (spe­zi­ell die Augen) von der „wan­deln­den Demut und Barm­her­zig­keit“ anschaut, über­kommt einen das kal­te Frö­steln.
    Jeden­falls ist es bei mir so.
    Selbst, wenn er lächelt, erreicht die­ses Lächeln nie sei­ne Augen!!
    Ich hat­te das Glück, bei Bene­dikt in Ber­lin dabei zu sein.
    Er strahl­te so eine Lie­be und Hei­lig­keit aus, dass er Unter­schied zwi­schen den Bei­den nicht grö­ßer sein könn­te.….
    Aber es passt ja offen­sicht­lich kein Blatt Papier zwi­schen die Bei­den.….

    • Äh, täu­schen nicht viel­mehr Sie sich?

      Die brei­te Mas­se WILL doch genau einen sol­chen Papst (vgl. sei­ne oben ver­link­ten „Bild“-Ratschläge“!).

      Im Ver­gleich zu sei­nen noch etwas ver­krampft und reich­lich „uncool“ daher­kom­men­den Vor­gän­gern, die sich aller­dings nur im Stil, indes — ein­schließ­lich Bene­dikt — nicht glau­bens­in­halt­lich von Fran­zis­kus unter­schie­den (haben), ist er nun die radi­ka­le Ver­kör­pe­rung und Ver­mitt­lung des­sen, was mit und durch Johan­nes XXXIII. offen in Gang gesetzt wor­den ist.

      Die Kata­stro­phe hat schon lan­ge ihren Lauf genom­men, was soll sich da noch „anbah­nen“?

    • @ sina: Genau mei­ne Rede: Die­ser Ber­go­glio strahlt etwas Kal­tes und Unheim­li­ches aus. Auch ich kann ihn nicht ertra­gen. Die­se dro­hen­de nuscheln­de Stim­me macht einem Angst. Er ver­mag viel­leicht die 99,9 % täu­schen, die dem Tier auf dem Leim gegan­gen sind, aber bei mir war vom ersten Moment an klar, wes Gei­stes Kind der gro­ße wun­der­tä­ti­ge Demut­s­kum­pel ist. Bei S.H. Papst Bene­dikt merk­te man die Lie­be und Zunei­gung, die er den Men­schen ent­ge­gen­brach­te- Ber­go­glio dage­gen ist eine Kühl­tru­he, die mir das Lächeln im Gesicht ein­friert, wenn ich ihn sehe und höre. Wie sag­te doch ein Prie­ster zu mir: Ihn umgibt die Aura des ewi­gen Wider­sa­chers.

  9. Ber­go­glio schwa­dro­niert wie eine mit­tel­mä­ßi­ge Pasto­ral­re­fer­in­tin beim „Wort zum Sonn­tag“.

    • Die­se Aus­sa­ge gefällt mir ! Echt klas­se ! Wenn ich von Ihnen das copy­right bekom­me, über­neh­me ich das auch in mei­nen Wort­schatz. Ich muß­te so lachen- weil es ein­fach so genau passt.

      • Ber­go­glio schwa­dro­niert wie eine mit­tel­mä­ßi­ge Pasto­ral­re­fe­ren­tin bei der sonn­täg­li­chen Sit­ten- und Glau­bens­ver­derb­nis ! Und was ein guter Katho­lik ist, ent­schei­den Sie, wer­te Sarah, ganz bestimmt nicht. Also husch, husch zurück in den Ber­go­glio Fan­club- hier sind Sie am fal­schen Platz.

  10. Oh Herr bit­te, lass doch am Frei­tag den Strom aus­fal­len oder wenig­stens das Mikro kaputt­ge­hen!

  11. Wie man auf dem Foto sehr schön sieht, ist Ber­go­gli­os Kopf deut­lich grö­ßer als der Hei­li­gen­schein auf dem Bild im Hin­ter­grund. Das sagt doch alles: Um ein Hei­li­ger zu sein, hat er einen zu gro­ßen Dick­kopf. Den­noch wird es nach sei­nem Tod sicher­lich ein san­to subi­to geben — ein san­to subitis­si­mo sogar, was zwar nicht gram­ma­ti­ka­lisch, wohl aber kir­chen­po­li­tisch mög­lich sein wird.

    • Aber aber, Bava­ria, Sie wer­den hier doch nicht das Bild der „Tra­di­ti­on“ erschüt­tern wol­len :-).

  12. “ son­dern ein spon­ta­nes Gespräch füh­ren und Fra­gen beant­wor­ten.“
    Ich hät­te an ihm nur eine ein­zi­ge Fra­ge.
    „Ist Jesus Chri­stus der Weg, die Wahr­heit und das Leben. Und nie­mand kommt zum Vater denn durch Ihn?“
    Nur ein kla­res Ja oder Nein wür­de ich akzep­tie­ren, kein theo­lo­gi­sches Geschwätz der moder­nen Jesui­ten wür­de mich auf­hal­ten. Der gan­ze öku­me­ni­sche Kla­mauk der Welt­ein­heits­re­li­gi­on wür­de sofort zusam­men­bre­chen.
    „Seg­ne uns Maria“.
    Per Mari­am ad Chri­stum.

  13. - Bene­dikt der XVI. emp­fing die Prie­ster­wei­he 1951.
    — Ab dem 6.4.1969 durf­te das Römi­sche Pon­ti­fi­ka­le nicht mehr ver­wen­det wer­den (https://www.katholisches.info/2013/06/18/vor-45-jahren-pontificalis-romani-erlassen-beginn-der-liturgiereform/).
    — Fran­zis­kus emp­fing die Prie­ster­wei­he am 13.12.1969.
    — Zum Unter­schied zwi­schen alter und neu­er Prie­ster­wei­he: http://www.summorum-pontificum.de/meinung/may_priesterweihe.shtml
    — Ist es das, was den Unter­schied zwi­schen bei­den Amts­trä­gern aus­macht?
    .…
    P.S. Erst hielt ich den Hei­li­gen­schein für einen Pileo­lus. Doch dann merk­te ich, dass der Hei­li­gen­schein aus dem Hin­ter­grund ver­deut­licht, dass hier von Fran­zis­kus kein Pileo­lus (=Soli Deo!) getra­gen wird. Wiki­pe­dia weiß: „Des­halb wird das Käpp­chen auch Soli Deo genannt, was soviel bedeu­tet wie: „Nur vor Gott“ (und vor nie­mand ande­rem) wird die­ser Hut gezo­gen.“
    Hier das zum Foto zuge­hö­ri­ge Han­dy-Video: http://www.diariopanorama.com/seccion/locales_13/mira-el-saludo-que-envio-el-papa-francisco-a-la-comunidad-de-campo-gallo_a_155586

    • Die­ser Papst ist schlam­pig in sei­ner Klei­dung. Er ist schlam­pig in sei­nem Den­ken. Er ist schlam­pig in sei­ner Lit­ur­gie. Er ist schlam­pig in sei­ner Amts­füh­rung. Wie sol­len wir da nicht glau­ben, er sei auch schlam­pig in sei­ner Fröm­mig­keit?

      • Das ist aber kein gutes Argu­ment. Sehr äußer­lich gedacht…Nach allen Berich­ten war auch der Pfar­rer von Ars nach Ihren Kri­tie­ri­en „schlam­pig“ in sei­ner Klei­dung, ja, er wei­ger­te sich sogar, ordent­li­che und neue Klei­dung anzu­neh­men und gab sie gleich an ande­re wei­ter…

      • @zeitschnur
        Ich glau­be, zwi­schen schlam­pig und ärm­lich geklei­det besteht ein gro­ßer Unter­schied.
        Es ist der Unter­schied im Den­ken, der sich dann im Stil der Klei­dung aus­drückt.
        Men­schen, die gezwun­gen sind, sich ärm­lich zu klei­den, müs­sen des­halb nicht schlam­pig gewan­det sein, es kann ihnen trotz­dem eine Wür­de anhaf­ten.
        Ich gehe davon aus, dass der Pfar­rer von Ars die­se Wür­de besaß und aus­strahl­te, trotz sei­ner „arm-seli­gen“ Klei­dung.

      • Las­sen wir die Kir­che im Dorf — auch der Pfar­rer von Ars muss­te nicht so geklei­det sein — wie gesagt, er gab sei­ne guten Klei­der gleich wei­ter.

        Und im übri­gen kann ich nicht sehen, dass Ber­go­glio schlam­pig geklei­det ist — er ver­wei­gert nur einen gro­ßen Teil der Amts­klei­dung, aber das ist was anders.

        Hier wird seit Neue­stem viel zu viel über rei­ne Äußer­lich­kei­ten pala­vert — uns steht das Was­ser geist­lich bis zum Hals und man beliebt über Sou­ta­nen, Tip­pex­krä­gen und lit­ur­gi­sche Fein­hei­ten zu par­lie­ren. Wird das nun ein katho­li­sches Tee­kränz­chen mit bür­ger­li­cher Schlag­sei­te?

        Ich kann da nur den Kopf schüt­teln — wir haben nur ein Pro­blem, näm­lich die tota­le Zer­stö­rung der kirch­li­chen Räu­me durch meh­re­re Häre­si­ar­chen seit Jahr­zehn­ten. Denn das zer­stört das See­len­heil vie­ler Men­schen, gleich ob der Prie­ster­kra­gen nun rich­tig sitzt oder nicht.

      • „Wird das nun ein katho­li­sches Tee­kränz­chen mit bür­ger­li­cher Schlag­sei­te?“

        Jetzt haben Sie mich aber zum Lachen gebracht. Guten Mor­gen, lie­be zeit­schnur. Die­se Ober­fläch­lich­keit und das Bedacht­sein auf Äußer­lich­kei­ten habe ich schon bei mei­nem aller­er­sten Besuch hier fest­ge­stellt.

      • @ zeit­schnur und the-true-life: Ich den­ke, hier wird etwas Grund­le­gen­des über­se­hen. Es gibt Prie­ster, die sind ärm­lich oder auch nach­läs­sig geklei­det, weil sie ganz im Gei­sti­gen auf­ge­hen. Und ent­spre­chend gei­stig sind auch ihre Lit­ur­gie und ihre Theo­lo­gie. Ber­go­gli­os Schlam­pig­keit ist aber etwas ande­res: sie ist eine ganz bewuss­te Kampf­an­sa­ge gegen alles, was mit Wür­de, Schön­heit und Erha­ben­heit zu tun hat. Sie ent­springt einem Welt­ver­ständ­nis, das, so steht zu befürch­ten, weni­ger theo­zen­trisch und mehr anthro­po­zen­trisch ist.
        Und inso­fern ist sein Habi­tus (im dop­pel­ten Wort­sinn als eine äuße­re und inne­re Hal­tung) eben tat­säch­lich Aus­druck einer tie­fen theo­lo­gi­schen Kri­se. Wie sehr er sich mit die­sem Ver­hal­ten sich auf Kosten der Auto­ri­tät sei­nes Amtes zum Kum­pel degra­diert, zeigt auch der „locke­re“ Umgang, den der ande­re Herr ihm gegen­über an den Tag legt. Sor­ry, lie­be Zeit­schnur, aber mit Tee­kränz­chen-Pala­ver hat die­se Kri­tik nichts zu tun.

  14. Ob die bei­den auch über die­sen Plei­te­staat spre­chen wer­den? Argen­tie­ni­en ist Bank­rott. Finan­zi­ell — und nicht nur dies. Wahr­schein­lich tun sie das nicht. Die Welt brennt an allen Ecken und Enden. Krieg in Gaza, Syri­en, Irak, Ukrai­ne, Mol­da­wi­en, Berg-kara­bach, usw, Die Gefahr eines drit­ten Welt­krie­ges ist gefähr­lich nahe. Und da reist der Bischof von Rom nach Argen­ti­ni­en zur Plau­der­stun­de. Mein Gott Wal­ter!

  15. Abge­se­hen ein­mal von dem Hei­li­gen­schein, der die Hei­lig­keit des auf der Iko­ne Abge­bil­de­ten ver­deut­li­chen soll (und des­sen Abbild der wenig gewin­nend schau­en­de Herr in weiß ver­deckt!), fällt mir auf, daß der momen­ta­ne Stuhl­in­ha­ber aus Argen­ti­ni­en sehr vie­les über „alte Bekannte/alte Freun­de“ aus der Hei­mat lau­fen läßt. In Eng­land nennt man sowas „old-boys-net­work“, auf Deutsch „Vet­tern­wirt­schaft“ oder baye­risch „Ami­goaf­fä­re“. Ob das nun das unsäg­li­che Mul­ti-Tref­fen in den Gär­ten war, das „Abmei­ern“ alter Geg­ner (sie­he Visi­ta­tio­nen) oder die angeb­lich freund­li­che Hal­tung FSSPX, weil man sich aus Bue­nos Aires noch gut in Erin­ne­rung hat und gleich­zei­tig die FI zer­schla­gen. Das wirkt alles sehr per­sön­lich aber wenig welt­kirch­lich gedacht. Ein fru­strier­ter, eigen­wil­li­ger, alter Mann bekommt Macht und räumt ver­är­gert und ohne Sinn und Ver­stand mit sei­ner unglück­li­chen Ver­gan­gen­heit auf, lieb­los, hart, gna­den­los, will­kür­lich. Was dabei auf der Strecke bleibt, ist ihm voll­kom­men egal!
    Ich muß nur das Gesicht des Man­nes auf dem Bild betrach­ten!
    Mich läßt es erschau­dern!

  16. Wenn ein glo­ba­ler Krieg kommt, dann wis­sen wir zumin­dest wer nach Ansicht von Ber­go­glio dar­an schuld ist: Die bösen Katho­li­ken und schlech­ten Päp­ste in der Ver­gan­gen­heit. Mein lie­ber herr Gesangs­ver­ein: Der läßt wirk­lich kei­ne Gele­gen­heit aus, um den eige­nen Laden schlecht zu reden. Das wäre über­all ein Kün­di­gungs­grund. BENEDIKT- KOMM BITTE ZURÜCK !

    • Bene­dikt ist zurück­ge­tre­ten. Eine begna­de­te See­le hat mit­ge­teilt, dass er sich hier umge­se­hen hat, frag­te „Was sind das für Katho­li­ken?“ und dann nur die­se eine Ent­schei­dung tref­fen konn­te.

      • Jetzt wis­sen wir den eigent­li­chen Grund für den Rück­tritt. Vie­len Dank, dass Sie Sich geof­fen­bart haben. Bene­dikt sah also Sie und Ihre begna­de­te See­le und sag­te sich dann: Ich muß zurück­tre­ten. Könn­ten Sie nicht viel­leicht auch mal bei Bego­glio tätig wer­den?

  17. Ich kanns nicht gewe­sen sein, lie­ber Mar­cel­lus :-). Den Schuh dür­fen Sie sich ger­ne selbst anzie­hen. Ich bin erst nach der Wahl Sei­ner Hei­lig­keit, Papst Fran­zis­kus auf die­se Sei­te auf­merk­sam gewor­den.

    • Das mach ich doch glatt. Ich gehe zu Ber­go­glio und sage: Hey Kum­pel­chen, schau Dir mal die schreck­li­chen Katho­li­ken auf der Sei­te katholisches.info an. Tritt zurück und sor­ge dafür, dass die alle dadurch wie­der auf den rich­ti­gen Weg kom­men. Viel­leicht kannst Du Kar­di­nal Bur­ke als Papst­ad­mi­ni­stra­tor ein­set­zen. Super true-life: Sie brin­gen mich wirk­lich auf genia­le Ideen. Dan­ke, viel­mals Dan­ke dafür !

      • “ Tritt zurück und sor­ge dafür, dass die alle dadurch wie­der auf den rich­ti­gen Weg kom­men. “

        Mar­vel­lus, Sie sind also der Ansicht, dass die Katho­li­ken auf die­ser Sei­te nicht mehr auf dem rich­ti­gen Wege sind? Inter­es­sant!

  18. Tja- da sehen Sie mal, wel­che Erkennt­nis­qua­li­tä­ten die­se Sei­te ver­mit­telt. Ich wer­de eif­rig dar­um bit­ten, dass Ihnen auch ein klei­nes Quan­tum zuteil wird. Die­ser Erkennt­nis­ge­winn wird sich sicher­lich sehr frucht­bar auf Ihr geist(l)iches Leben aus­wir­ken. Dann wer­den Sie vol­ler Freu­de mer­ken, dass man ganz ohne Ber­go­glio hei­lig wer­den kann. Und in einem näch­sten Schritt wird Ihnen viel­leicht die Gna­de zuteil, dass Sie mer­ken, dass Ber­go­glio- falls er so wei­ter­macht- ein Hin­der­nis auf dem Weg zur Hei­lig­keit ist.

    • Nein, Mar­cel­lus, das dür­fen Sie ger­ne sein las­sen. Ihr Katho­li­zis­mus bzw. das, was davon übrig ist, defi­niert sich nur in selbst­ge­rech­ten Erei­fe­run­gen über den Hl. Vater und in Ober­fläch­lich­kei­ten. Auf die­sen Weg möch­te ich mich gar nicht bege­ben ;-).

      • Das hat auch nie­mand von Ihnen ver­langt. Und mein Katho­li­zis­mus defi­niert sich als die Sum­me der von Gott geof­fen­bar­ten Glau­bens­wahr­hei­ten in Ver­bin­dung mit den 10 Gebo­ten und der katho­li­schen Sozi­al­leh­re. Ihrer auch?

  19. @Leone wie kom­men sie dar­auf, dass Fran­zis­kus nach Argen­ti­ni­en reist. Sowas erle­digt man am Tele­fon.
    Mir wird übel wie die­ses Por­tal über Papst Fran­zis­kus her­zieht und sie wol­len Chri­sten sein.

    Vom Rich­ten
    1 Rich­tet nicht, damit ihr nicht gerich­tet wer­det!
    2 Denn wie ihr rich­tet, so wer­det ihr gerich­tet wer­den, und nach dem Maß, mit dem ihr meßt und zuteilt, wird euch zuge­teilt wer­den.
    3 War­um siehst du den Split­ter im Auge dei­nes Bru­ders, aber den Bal­ken in dei­nem Auge bemerkst du nicht?
    4 Wie kannst du zu dei­nem Bru­der sagen: Lass mich den Split­ter aus dei­nem Auge her­aus­zie­hen! — und dabei steckt in dei­nem Auge ein Bal­ken?
    5 Du Heuch­ler! Zieh zuerst den Bal­ken aus dei­nem Auge, dann kannst du ver­su­chen, den Split­ter aus dem Auge dei­nes Bru­ders her­aus­zu­zie­hen.

    • Immer die glei­chen „Sprü­che„ ‚ beim Ber­go­glio-Fan­club.
      Mir ist unver­ständ­lich, dass dort kei­ner alles Wider­sin­ni­ge und Häre­ti­sche bei ihm nicht bemerkt wird. Will man nicht oder kann man nicht!
      Es ist unglaub­lich.
      Außer­dem ist Tat­sa­chen anspre­chen kein Her­zie­hen.…
      Und — kei­ner muss ja hier mit­le­sen. Der Fan­club kann sich ja bei kath­net aus­to­ben und die Ber­go­glio-Per­len polie­ren…

      • Muss natür­lich hei­ßen:
        .…dass dort kei­ner alles Wider­sin­ni­ge und Häre­ti­sche bei ihm bemerkt haben will!

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