Das seltsame Schweigen eines redseligen Papstes

Papst Franziskus in seinem Arbeitszimmer
Papst Fran­zis­kus in sei­nem Arbeitszimmer

(Rom) Weder ein Wort für die von Isla­mi­sten ent­führ­ten nige­ria­ni­schen Schü­le­rin­nen noch ein Wort für die in Paki­stan wegen angeb­li­cher Belei­di­gung des Islams zum Tode ver­ur­teil­te Chri­stin Asia Bibi. Dazu die ver­wei­ger­ten Audi­en­zen für den bis vor kur­zem amtie­ren­den Prä­si­den­ten der Vati­kan­bank IOR, Ernst von Frey­berg, und den ehe­ma­li­gen Prä­si­den­ten der Vati­kan­bank IOR, Etto­re Got­ti-Tede­schi, der ver­jagt wor­den war, weil er auf­räu­men woll­te. Mit die­sen Wor­ten lei­tet der bekann­te Vati­ka­nist San­dro Magi­ster einen Arti­kel zum „Schwei­gen“ von Papst Fran­zis­kus ein.

Zu nen­nen wäre auch der Mini-Emp­fang für Ludo­vi­ne de la Rochà¨re, der Vor­sit­zen­den der fran­zö­si­schen Bür­ger­rechts­be­we­gung Manif pour tous am ver­gan­ge­nen 12. Juni, die im Kampf gegen die sozia­li­sti­sche Gesell­schafts­po­li­tik zu den nicht ver­han­del­ba­ren Wer­ten Mil­lio­nen Fran­zo­sen auf die Stra­ße brach­te und Anstoß zu ähn­li­chen Orga­ni­sa­tio­nen und Bewe­gun­gen in ande­ren Län­dern war. Ludo­vi­ne de la Rochà¨re durf­te an einer mor­gend­li­chen Hei­li­gen Mes­se des Pap­stes in San­ta Mar­ta teil­neh­men und im Anschluß dar­an, neben ande­ren Anwe­sen­den, fünf Minu­ten mit dem Papst sprechen.

Eine wei­te­re Facet­te des päpst­li­chen Schwei­gens, die nicht Gegen­stand von Magi­sters Arti­kel ist, betrifft direkt die nicht ver­han­del­ba­ren Wer­te wie Abtrei­bung, Eutha­na­sie, Homo­se­xua­li­tät, künst­li­che Befruch­tung, die von den Geg­nern der natür­li­chen Ord­nung zu radi­ka­len und blu­ti­gen Schlacht­fel­dern gemacht wurden.
Die Zwi­schen­ti­tel stam­men von der Redaktion.

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Das seltsame Schweigen eines redseligen Papstes

von San­dro Magister

Am Gedenk­tag der hei­li­gen Mut­ter Anna, der Patro­nin von Caser­ta, besuch­te Papst Fran­zis­kus die­se Stadt im süd­ita­lie­ni­schen Kam­pa­ni­en. Alles ganz nor­mal? Nein. Denn nur zwei Tage danach kehr­te Jor­ge Mario Ber­go­glio nach Caser­ta zurück, um sei­nen ita­lie­ni­schen Freund Gio­van­ni Tra­et­ti­no, den Pastor der ört­li­chen evan­ge­li­ka­len Kir­che zu besu­chen, den er in Bue­nos Aires ken­nen­ge­lernt hatte.

Um genau zu sein, war es ursprüng­lich die Absicht von Fran­zis­kus, nur die­sen sei­nen Freund zu besu­chen, wäh­rend der Bischof von Caser­ta völ­lig im Dun­keln gelas­sen wer­den soll­te. Es brauch­te eini­ges, um den Papst davon zu über­zeu­gen, sein Besuchs­pro­gramm zu dop­peln, um die Scha­fe sei­nes Schaf­stal­les nicht zu vernachlässigen.

Mehr beschworene als praktizierte Kollegialität

Bei Fran­zis­kus wird die Kol­le­gia­li­tät in der Lei­tung mehr beschwo­ren als prak­ti­ziert. Sein Stil ist der eines Jesui­ten­ge­ne­rals, der am Ende alles allei­ne ent­schei­det. Das geht deut­lich aus sei­nen Gesten, sei­nen Wor­ten und sei­nem Schwei­gen hervor.

Zum Bei­spiel sind es Wochen, daß Ber­go­glio hin­ter den Kulis­sen die Bezie­hu­negn zu den Anfüh­rern der mäch­ti­gen „Evangelical“-Gemeinschaften der USA pflegt. In sei­ner Resi­denz in San­ta Mar­ta ver­brach­te er Stun­den um Stun­den in ihrer Gesell­schaft. Er lud sie zum Mit­tag­essen. Bei einem die­ser gesel­li­gen Momen­te ließ er sich ver­ewi­gen, wie er mit Pastor James Robi­son, einen der erfolg­reich­sten ame­ri­ka­ni­schen Fern­seh­pre­di­gern, einen Gim­me Five abklatschte.

Als noch nie­mand etwas davon wuß­te, war es Fran­zis­kus, der ihnen bereits sei­ne Absicht ankün­dig­te, in Caser­ta ihren ita­lie­ni­schen Kol­le­gen zu besu­chen und den Grund dafür erklär­te: “um sich im Namen der Katho­li­schen Kir­che für den Scha­den zu ent­schul­di­gen, den sie ihnen ange­tan hat, indem sie das Wachs­tum ihrer Gemein­schaft behinderte“.

Evangelikale nicht bekämpfen, sondern zu Freunden machen

Als Argen­ti­ni­er, der er ist, kennt Ber­go­glio aus erster Hand die über­wäl­ti­gen­de Expan­si­on der evan­ge­li­ka­len und pfingst­le­ri­schen Bewe­gung in Latein­ame­ri­ka, die der Katho­li­schen Kir­che gro­ße Mas­sen an Gläu­bi­gen weg­nimmt. Den­noch hat er so ent­schie­den: deren Anfüh­rer nicht bekämp­fen, son­dern sich zu Freun­den machen.

Es ist die­sel­be Linie, die er auch gegen­über der isla­mi­schen Welt ver­folgt: Gebet, Auf­ruf zum Frie­den, all­ge­mei­ne Ver­ur­tei­lung des­sen, was schlecht ist, aber sorg­sam bedacht, kei­ne kon­kre­ten Ereig­nis­se und Per­so­nen, ob Opfer oder Hen­ker zu benennen.

Selbst wenn die gan­ze Welt sich in Ver­tei­di­gung eines bestimm­ten Opfers der Isla­mi­sten mobi­li­siert und alle sich von ihm ein Wort erwar­ten wür­den, geht Fran­zis­kus nicht aus der Reserve.

Das Schweigen zur islamistischen Gewaltorgie

Er hat nicht ein Wort gesagt, als die jun­ge suda­ne­si­sche Mut­ter Meri­am mit ihren klei­nen Kin­dern im Gefäng­nis saß und zum Tode ver­ur­teilt wur­de, nur weil sie Chri­stin ist. Als sie Dank des inter­na­tio­na­len Drucks frei­ge­las­sen und nach eini­gem Hin und Her end­lich aus­rei­sen durf­te, emp­fing er sie jedoch.

Er hat nichts gesagt – außer einem flüch­ti­gen Tweet – für die Hun­der­te von nige­ria­ni­schen Schü­le­rin­nen, die von der Isla­mi­sten­mi­liz Boko Haram ent­führt wur­den, weil sie Chri­sten sind. Dabei setz­te sich eine welt­wei­te Kam­pa­gne unter dem Mot­to „Bring back our girls“ für ihre Frei­las­sung ein, der sich sogar Michel­le Oba­ma anschloß.

Er schweigt zum Schick­sal von Asia Bibi, jener paki­sta­ni­schen Katho­li­kin und fünf­fa­chen Mut­ter, die seit fünf Jah­ren im Gefäng­nis sitzt, vor vier Jah­ren zum Tode ver­ur­teilt wur­de und seit­her auf ihr Beru­fungs­ver­fah­ren war­tet, weil sie den Islam belei­digt haben soll.

Dabei setzt sich die katho­li­sche Welt über­all für die Frei­las­sung von Asia Bibi ein und erst Anfang des Jah­res wur­de ein Schrei­ben der Chri­stin an den Papst ver­öf­fent­licht, der ihr nicht geant­wor­tet hat.

Ansonsten großzügige Bereitschaft zu schreiben, zu telefonieren, zu …

Die­ses Schwei­gen erstaunt umso mehr, da es von einem Papst prak­ti­ziert wird, des­sen groß­zü­gi­ge Bereit­schaft bekannt ist, zu schrei­ben, zu tele­fo­nie­ren, Hil­fe zu brin­gen, Türen für jeden zu öff­nen, der anklopft gleich­gül­tig ob arm oder reich, gut oder schlecht.

So löste zum Bei­spiel sein Ver­zug etwas Kri­tik aus, die Opfer sexu­el­len Miß­brauchs durch Kle­ri­ker zu emp­fan­gen. Am ver­gan­ge­nen 7. Juli hol­te er es jedoch nach, indem er einen gan­zen Tag mit sechs die­ser Opfer ver­brach­te, die aus drei euro­päi­schen Län­dern nach Rom ein­ge­la­den wor­den waren.

Zur glei­chen Zeit mach­te die Neu­or­ga­ni­sa­ti­on der Vati­kan­fi­nan­zen durch den Aus­tausch der Füh­rungs­ebe­ne und den Abschied des tadel­lo­sen Prä­si­den­ten der Vati­kan­bank IOR, des Deut­schen Ernst von Frey­berg Fortschritte.

Unverständliche Audienz-Verweigerungen

Unver­ständ­li­cher­wei­se war es von Frey­berg in sech­zehn Mona­ten die­ses Pon­ti­fi­kats nie gelun­gen, eine Audi­enz beim Papst zu erhalten.

Noch unver­ständ­li­cher ist die dam­na­tio, die sei­nen Vor­gän­ger Etto­re Got­ti-Tede­schi trifft, der im Mai 2012 aus dem Amt gejagt wur­de, nach­dem er mit dem Auf­räu­men begon­nen hat­te. Ver­jagt von den Haupt­ver­ant­wort­li­chen übel beleum­de­ter Geschäfte.

Auf sei­ne Ansu­chen, von Papst Fran­zis­kus emp­fan­gen und ange­hört zu wer­den, erhielt er nie eine Antwort.

Einleitung/Übersetzung: Giu­sep­pe Nardi
Bild: Set­ti­mo Cielo

76 Kommentare

  1. Der Arti­kel ist nur eine Bestä­ti­gung des­sen, was wir hier schon immer sagen. Gna­de uns Gott, wenn es uns im Westen an den Kra­gen gehen soll­te. Von Ber­go­glio brau­chen wir uns kei­ner­lei Hil­fe erwar­ten. Immer­hin braucht er sei­ne Mas­ke nicht mehr fal­len las­sen- wir sehen sein Ant­litz, so wie es ist: Das macht mir gro­ße Angst. Die­ser nuscheln­de Demuts­apo­stel ist das genaue Gegen­teil von dem, des­sen Namen er ge(miß)braucht. Und wie­der kann man nur fle­hen: Ihr fei­gen Kar­di­nä­le- war­um unter­nehmt ihr nichts. Hei­lig­keit- Papst Bene­dikt- wo sind Sie ? Ist Ihnen das Heil der See­le so wenig wert ? Grei­fen Sie ein ! Hun­der­tau­sen­de unse­rer christ­li­chen Mit­men­schen erlei­den den Mar­ter­tod und Ber­go­glio juckt es nicht. Sie müs­sen Ihre Stim­me erhe­ben, Heiligkeit!

    • Das Pro­blem ist, dass Bene­dikt bei sei­nem Rück­tritt sei­nen Nach­fol­ger in jeder Hin­sicht Loya­li­tät und Gehor­sam gelobt hat. Das war an ich ja edel und rich­tig, wirkt sich in die­ser Situa­ti­on aber völ­lig ver­häng­nis­voll aus. Bene­dikt hat sich sel­ber die Hän­de gebun­den. Und wür­de er sich gegen sei­nen Nach­fol­ger äußern, hät­ten wir eine Art Schis­ma, wobei dann natür­lich nur offen­bar wür­de, was längst alle wis­sen: Es gibt bereits ein ver­bor­ge­nes Schis­ma, das sich durch die gan­ze Kir­che zieht: hier die tra­di­ti­ons­treue Ortho­do­xie, dort der refor­me­ri­sche Moder­nis­mus. Aber Bene­dikt ist in sei­ner Sanft­heit und Zurück­hal­tung nicht der Typ, die­ses Schis­ma öffent­lich zu machen.

      • Darf Papst Bene­dikt wirk­lich schwei­gen, um die­ses „ver­bor­ge­ne Schis­ma“, das wir doch alle schon wahr­neh­men, nicht „öffent­lich zu machen“?
        Schweigt er, sen­det er damit das Signal aus, dass er alles bil­ligt, was aus Papst Fran­zis­kus Reden und Han­deln kommt.
        Bil­ligt er es tat­säch­lich? Oder ist er nicht genau­er informiert?
        Das fra­ge ich mich schon lange.

      • Lie­be @Marienzweig,
        Ihre Fra­ge ehrt Sie ; die Fra­ge ist jedoch nicht relevant.
        Ich habe höch­ste Ach­tung für Papst Bene­dikt XVI; ich schät­ze ihn gewal­tig hoch, folg­te vom Aus­land au sei­nen Wer­de­gang in Mün­chen und dann nach Rom. Sei­ne Bücher habe ich inten­siv gele­sen und stu­diert; die Lek­tü­re des Büch­leins „Maria- Kir­che im Ursprung“, geschrie­ben zusam­men mit Hans Urs von Bal­tha­sar, gehört für mich zum Schön­sten und meist Poe­ti­schen was ich je las.
        Sein Wir­ken an der Kon­gre­ga­ti­on für die Glau­bens­leh­re, die Sabo­ta­ge der er in Rom und noch viel mehr in den peri­phe­ren Diö­ze­sen begeg­ne­te, deer Miß­gunst der Kol­le­gen-Bischö­fen, der hämi­sche und her­ab­set­zen­de Kom­men­tar in der Lai­en­pres­se- ich habe alles intens und schmerz­lich betrof­fen miterlebt.
        Man muß Gott dank­bar sein daß Jos. Card. Ratz­in­ger zum Papst gewählt wur­de und noch im hohen Alter soviel zum Wohl der Hl. Kir­che (ich den­ke beson­ders an Summorum pon­ti­fi­cum) gelei­stet hat.
        Das sehr hohe Alter, die Hoch­be­ta­gung, schrän­ken phy­sio­lo­gisch die Belast­bar­keit stark ein- beson­ders bei den vie­len Nicht­freun­den und Nicht­gut­wil­li­gen in der Umge­bung und in den Gremien.

        Nur: Ein Katho­lik hat sich zu bewäh­ren in sei­nem Stand , in der Nach­fol­ge Chri­sti, in Ein­heit mit der Leh­re, wie sie durch die Hl. Kir­che in ihrer alten Tra­di­ti­on und Ein­heit über die Zeit über­lie­fert wur­de, und in dem Respekt für die kirch­li­che Ämter und Dienste/Lasten (mun­e­ra) wie die­se von J.Christus und den Apo­steln ein­ge­setzt wurden.
        Der Hl. Rober­tus Bel­l­ar­mi­nus und der Hl. Papst Pius V haben (nicht ohne Grund, kann­ten sie doch die ver­hee­ren­de Wir­kung von unwür­di­gen Prie­stern und kirch­li­chen Amts­in­ha­bern vor und am Anfang der Refor­ma­ti­on sehr gut) klipp und klar fest­ge­stellt, daß jeder gläu­bi­ge Katho­lik nicht nur das Recht, son­dern auch die Pflicht hat den Glau­ben gegen Ver­for­mung und Ver­dre­hung zu ver­tei­di­gen, auch gegen die höch­sten Char­gen in wenn dies für sol­che zutref­fen würde.
        Es ist nicht rele­vant für Sie, für mich, für jeden von uns, was eine ande­re Per­son, X oder Y oder Z jetzt dazu sagt oder tut.
        „Du bist der Mann!“- Die­se aus­sa­ge des Pro­phe­ten Nathan zum König David nach dem Tod des Uri­as‘ gilt für uns alle.
        Es tut gut, es ist ange­nehm, es ist tröst­lich ande­re, beson­ders hoch­an­ge­se­he­ne Men­schen, an der Sei­te zu haben.
        Wirk­li­che Grö­ße zeigt sich jedoch im Klei­nen, Per­sön­li­chen, an den eige­nen Ein­satz und die eige­ne Ent­schei­dun­gen­das per­sön­li­che Gebet, an die eige­ne theo­lo­gi­sche Arbeit, sei es Lek­tü­re, Schrei­ben, Posten, an den eige­nen Einbring.
        Wir sol­len uns ein­mal nichts vor­zu­wer­fen haben: ande­ren haben gewählt, ande­re schwei­gen, ande­re tole­rie­ren- aber am Ende wird UNS gefragt wer­den: „Was hast DU für MICH getan?“
        (Ich hof­fe nur daß dann für mich bei der Absou­te wenig­stens das Libe­ra me gesun­gen wird, übri­gens herr­lich wie­der­ge­ge­ben mit einem wun­der­ba­ren klei­nen Film mit Abtei­en und dem Fried­hof von Lisieux (Frank­reich) durch die Scho­la Bellarmina)(Auch das ist Neue­van­ge­li­sie­rung pur)

      • @ Adri­en Antoine

        Wenn Sie sicher gehen wol­len, dass ein „Libe­ra“ bei Ihrer Beer­di­gung gesun­gen wird, wer­den Sie mit der Ver­fü­gung über Ihre Exe­qui­en zur Pius­bru­der­schaft gehen müs­sen. Die sind nicht nur wil­lig, son­dern auch fähig…

      • An @T. de Ahumada

        Lexi.
        Ihre schnel­le Ant­wort zeugt nicht nur wie immer von hohem Intel­lekt son­dern auch von einem-inzwi­schen kirch­lich fast kom­plett ver­schwun­de­nen- tief­sin­ni­gen Humor.

        Als begei­ster­ter Gre­go­ria­nik­sän­ger weiß ich sehr gut daß ich dann nicht sel­ber sin­gen kann- auch so lernt man Demut.

        Der Abbé Lor­ber ließ übri­gens nach Frau­en­af­fä­ren die FSSPX im Stich, nahm Kon­takt auf mit dem Vati­kan und wur­de dann schnell und nach allen Regeln der Kunst laisiert.
        Vul­pus per­dit capil­los, non mores
        (für @Marienzweig: Der Fuchs ver­liert sei­ne Haa­re, nicht sei­ne Striche)

        Totus tuus

    • Hil­fe von Ber­go­glio ? Das erwar­tet nun wirk­lich kei­ner mehr, der sei­ne Amts­füh­rung erkannt hat. Ber­go­glio ist eine schlim­me Zeiterscheinung.

    • @ Adri­en Antoine

      Ja, sehr scha­de um Abbé Lor­ber, aber am mei­sten für ihn selbst. 

      Er ist ja nicht der erste, der die FSSPX wegen „Frau­en­geschich­ten“ ver­las­sen hat. Aller­dings ist er wenig­sten so kon­se­quent gewe­sen, sei­ne Sou­ta­ne gleich mit an den Nagel zu hän­gen und nicht unter irgend­ei­nem faden­schei­ni­gen Vor­wand bei „Eccle­sia Dei“ weiterzutragen. 

      Es gibt aber durch­aus noch ande­re (und nicht nur Prie­ster) bei der FSSPX, die die Gre­go­ria­nik im Schlaf beherr­schen. Es ist eben auch eine Fra­ge der Übung und der Gele­gen­heit zur sel­ben. Wenn für jeden Ver­stor­be­nen in einem Prio­rat zwei, drei fei­er­li­che Requi­em (inkl. Jah­res­ge­dächt­nis) mit Tum­ba­ge­be­ten gefei­ert wer­den, dann ’sitzt‘ das „Libe­ra“ einfach.

      • …Sie haben wirk­lich Probleme! …

        Schau­en Sie auf die vie­len Mär­ty­rer — denen hat nicht nur kei­ner ein Requi­em im alten Ritus gesun­gen, son­dern sie sind teil­wei­se nicht mal begra­ben worden…

        Sie fürch­ten um Ihr Begräb­nis und prä­sen­tie­ren stolz ihre Gre­go­ria­nik- und Latein­kennt­nis­se, dabei soll­ten um unser See­len­heil sor­gen und alles ande­re dem Herrn überlassen…

        …und die Kir­che hat in den Mär­ty­rern, denen ohne groß­ar­ti­ges Begräb­nis, den Samen gese­hen, aus dem wirk­lich ech­ter neu­er Glau­be wächst.…

        …und der Abbé Lor­ber hat den Prie­ster­stand durch­aus nicht nur wegen Frau­en­geschich­ten ver­las­sen, da gab es auch noch diver­se theo­lo­gi­sche Unstim­mig­kei­ten, aber pss­s­s­sst, das ist ja tabu. Zum Glück kann man es auf Frau­en­geschich­ten abwälzen…

      • Ver­ehr­te Zeitschnur,

        war­um so humorlos?

        Darf man jetzt kein fei­er­li­ches Requi­em mehr fei­ern, wenn man doch noch ohne wei­te­res die Logi­stik dafür auf die Bei­ne stel­len kann? Ich dach­te, es gehört zu den sie­ben leib­li­chen Wer­ken der Näch­sten­lie­be „Tote zu begra­ben“? — So lan­ge es geht, dürf­te es unse­re hei­li­ge Pflicht sein, das auf eine mög­lichst katho­li­sche Wei­se zu tun.

        Was den Abbé Lor­ber betrifft, sind der FSSPX wohl eher sei­ne Frau­en­geschich­ten pein­lich als die theo­lo­gi­schen Dif­fe­ren­zen, die es auch gege­ben hat und die bei Nach­fra­gen immer als Grund für die Tren­nung ange­ge­ben wer­den. Über die Frau­en­geschich­ten reden nur die Lai­en unter sich. Bis­her hat die Bru­der­schaft sich noch nie über „Frau­en­geschich­ten“ eines Ex-Mit­bru­ders ver­brei­tet. Ganz im Gegen­teil: Die­je­ni­gen, die die Bru­der­schaft aus sol­chen Grün­den ver­las­sen muss­ten, aber nicht lai­siert wer­den woll­ten, hat­ten immer einen „guten“,„theologischen“ Grund zu Eccle­sia Dei zu wech­seln. Und in einem beson­ders per­fi­den Fall von Unzucht ist auch mal einer bei den Sedis­va­kan­ti­sten unter­ge­kom­men. Die dürf­ten es im Nach­hin­ein bit­ter bereut haben, auf ihn rein­ge­fal­len zu sein…

  2. Es gibt schlech­te Hir­ten, die sich lie­ber mit den Wöl­fen ver­brü­dern, als bei der eige­nen Her­de zu wachen — sei es, weil sie dem Wahn erlie­gen, auf die­se Wei­se die Wöl­fe besänf­ti­gen zu kön­nen, sei es, weil ihnen die Her­de letzt­lich gleich­gül­tig ist.
    Jeden­falls ist Ber­go­glio die größ­te Fehl­be­set­zung auf dem Stuhl Petri seit Jahr­hun­der­ten, und man muss sich fagen, was der Hei­li­ge Geist, so er denn beim letz­ten Kon­kla­ve wirk­lich gewirkt hat, will: Die ein­zi­ge Ant­wort, die ich fin­de, ist die, dass der Irr­weg, den die Kir­che mit dem Vati­ka­num II ein­ge­schla­gen hat, auch brei­ten Krei­sen des Kle­rus und den Gläu­bi­gen zu Bewusst­sein kommt und sich end­lich die Gegen­kräf­te mobi­li­sie­ren. Wenn das jetzt nicht geschieht, wird die Kir­che in eine tie­fe­re Kri­se gera­ten als zu Zei­ten der Reformation.

    • Ein­fach nur schlimm und hoch­not­pein­lich ist die­ser Amts­trä­ger, der er nun ein­mal ist.

  3. Nach dem Rück­tritt Bene­dikt XVI. muss­te man befürch­ten, dass ein pro­gres­si­sti­scher Kar­di­nal zum Papst gewählt wür­de oder ein pro­fil­lo­ser Zeit­geist-Anpas­ser. Die Zei­ten erlau­ben der­zeit kei­nen Opti­mis­mus. Es wäre schlimm genug gewesen.
    Doch dass ein regel­rech­ter Feind der Kir­che gewählt wer­den könn­te, schien unvor­stell­bar, mir wenigstens.

    Wenn Herr Ber­go­glio das Wach­sen der evan­ge­li­ka­len, pfingst­le­ri­schen Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten in Latein­ame­ri­ka wünscht, die von mäch­ti­gen Lob­by-Grup­pen in den USA finan­ziert wer­den, dann leug­net er nicht nur den Wahr­heits­an­spruch der katho­li­schen Kir­che, was ihn für das Papst­amt unfä­hig macht.
    Er ver­hält sich destruk­ti­ver als jeder klei­ne Ver­eins­vor­sit­zen­de. Wenn der die Kon­kur­renz unter­stüt­zen wür­de, er wür­de abgewählt. 

    Herr Ber­go­glio, der gewähl­te Papst, ist ein Feind der katho­li­schen Kir­che. Des­halb kann er kein Mit­ge­fühl für Katho­li­ken emp­fin­den, die wegen ihres Glau­bens ver­folgt und gequält wer­den. Katho­li­ken, die in wich­ti­gen Insti­tu­tio­nen der Kir­che „auf­räu­men“, sind ihm ein Dorn im Auge. Sie schei­nen ihm wider­wär­tig zu sein, er kann sie nicht emp­fan­gen. Genau­so wenig wie die Katho­li­ken, die sich in der Gesell­schaft offen für die katho­li­sche Auf­fas­sung über Ehe, Fami­lie, Lebens­recht, Moral einsetzen.

    Herr Ber­go­glio ist ein Feind der katho­li­schen Kir­che. Des­we­gen wird er von den kir­chen­has­sen­den Leit­me­di­en so sehr geliebt. Einen bes­se­ren Papst könn­ten sie sich nicht wün­schen. Des­we­gen sehen sie ihm alles nach: Sei­ne Flat­ter­haf­tig­keit, sein hans­wurst­ar­ti­ges, vul­gä­res Auf­tre­ten, er darf sich auf­füh­ren wie ein Narr. Und wird gefeiert.

    Na ja, auch von kath.net, dem Vati­can-Medi­zin und ähn­li­chen katho­li­schen Medi­en. Doch deren Situa­ti­on ist anders: Wem sol­len sich die Redak­teu­re sich anschlie­ßen: etwa der FSSPX, die sie immer mehr oder weni­ger gehasst haben? Und die zu allem inzwi­schen selbst in das Rom des Herrn Ber­go­glio strebt, alle sei­ne Unta­ten verschweigt.

    Dann lie­ber den Kopf in den Sand stecken, sich an künst­li­chen Per­len und ande­rem Tand erfreu­en, als zuzu­ge­ben: Unse­re katho­li­sche Kir­che liegt ihrem Erschei­nungs­bild nach in Trüm­mern. In Trüm­mern leben zu müs­sen, ist wenig ein­la­dend. Dann sich lie­ber tagträumend
    ein­bil­den, unse­re katho­li­sche Kir­che blüht unter Fran­zis­kus auf. Doch sie wer­den aus ihren Träu­men geris­sen werden…

    • Ich stim­me völ­lig mit Ihnen über­ein. Ein geschwo­re­ner Feind der Kir­che regiert die Kir­che. Der Feind von Anbe­ginn ist in das Aller­hei­lig­ste der Kir­che ein­ge­drun­gen, um sie von innen zu zer­stö­ren. Was selbst ein Paul VI. erkannt hat, wird jetzt zur sicht­ba­ren Gewißheit.

    • Vie­len Dank für Ihre kla­re Ana­ly­se. Kann ich nur teilen.
      Wie man aus dem Vati­kan hört, sind die Ver­fas­ser der Per­len und des Vati­can Maga­zins mit die­sem Pon­ti­fi­kat auch nicht sehr glück­lich. Nur kön­nen sie sich nicht dazu durch­rin­gen, das öffent­lich zu machen. Wenn man über­legt, wie aggres­siv der güti­ge, ande­re Mei­nun­gen immer beach­ten­de Bene­dikt kir­chen­in­tern kri­ti­siert wur­de und wie bei dem auto­kra­ti­schen und into­le­ran­ten Ber­go­lio nie­mand wagt, den Mund auf­zu­ma­chen, so ist das schon erschreckend. Wenn Mar­tin Mose­bach von Paul VI. sag­te, er sei ein Tyrann der Kir­che gewe­sen, was muss dann erst über Ber­go­glio sagen?

      • Sehr gut beob­ach­tet. Der sich um die Armen sor­gen­de, für Barm­her­zig­keit wer­ben­de Fran­zis­kus läßt kei­ne Mei­nun­gen Ande­rer gel­ten. Das ist sei­ne beson­de­re Form von Demut.

    • sic est! Beson­ders Abschnitt drei und vier glas­klar ana­ly­siert. Allein, ich kann nicht glau­ben, dass die FSSPX unter die Fit­ti­che Ber­go­gli­os strebt. Viel­leicht will man die unter Bene­dikt geöff­ne­ten Türen nicht ein­fach wie­der zuschla­gen und hofft auf einen geeig­ne­te­ren Nach­fol­ger. Aber eine Rück­kehr unter Ber­go­glio hal­te ich für aus­ge­schlos­sen. Es sei denn, man hät­te die FSSPX mit irgend­wel­chen Teu­fe­lei­en in der Hand und wür­de sie zu die­sem Schritt erpressen.

      • @ hicest­ho­die: Mit den Teu­fe­lei­en könn­ten Sie recht haben. Vom ersten Moment an (und es dürf­te mitt­ler­wei­le klar sein, dass Ber­go­gli­os Aus­sa­ge von den „Kar­ne­va­lia­den“ unmit­tel­bar nach sei­ner Wahl wohl so zutrifft) bis zum heu­ti­gen Tag erle­ben wir ein Pon­ti­fi­kat, dass kei­ner­lei objek­ti­ve Gesichts­punk­te mehr auf­weist- will hei­ßen: Wohl­ver­hal­ten wird belohnt- muti­ges Ein­tre­ten für die Kir­che wird abge­straft. Ber­go­glio ist kein für­sor­gen­der Vater (die­se Show über­zeugt nur die Medi­en und abso­lut Blin­de) son­dern ein unbarm­her­zi­ger Dik­ta­tor. Das zei­gen die Bei­spie­le der Fran­zis­ka­ner von der Imma­cu­la­ta und der Diö­ze­se in Par­aquay über­deut­lich. Ber­go­glio geht mit der Brech­stan­ge vor- Tole­ranz und Aus­ge­gli­chen­heit: Fehl­an­zei­ge. Des­halb blei­be ich dabei: Unse­re hei­li­ge Kir­che befin­det sich in der schlimm­sten Kri­se seit Jahr­hun­der­ten. Ber­go­glio ist der neue Ari­us. Wenn doch nur end­lich ein muti­ger Atha­na­si­us auf­ste­hen wür­de. Denn es geht- wie ja vie­le bereits am Tag der Wahl rich­tig fest­ge­stellt haben- nicht um Ober­fläch­lich­kei­ten, son­dern hin­ter jeder Akti­on Ber­go­gli­os steckt eine per­fi­de Absicht. Per­fi­de für die­je­ni­gen, die in Treue zur Kir­che in ihrer Tra­di­ti­on ste­hen. Denn jede Akti­on Ber­go­gli­os wird als Auf­bruch in ein neu­es huma­nes Zeit­al­ter der Kir­che beju­belt. Ber­go­glio, der Barm­her­zi­ge, der Demü­ti­ge, der Beschei­de­ne, der Kum­pel von neben­an. Jede Kri­tik an ihm wird als Hoch­ver­rat betrach­tet. Bei S.H. Papst Bene­dikt XVI. war man da wesent­lich weni­ger zurück­hal­tend. Das was sich in Rom abspielt, ist eine Schmie­ren­ko­mö­die von übel­ster Qua­li­tät. Und bei allem Ver­ständ­nis für den alten und fein­gei­sti­gen Hei­li­gen Vater, Papst Bene­dikt XVI.: Er kann und darf nicht schwei­gen, denn Ber­go­glio ist (noch) nicht der lie­be Gott. Auch er muß Gott mehr gehor­chen, als den Men­schen- auch wenn es bit­te­re Kon­se­quen­zen nach sich zieht. Schwei­gen ist nicht mehr gebo­ten. Es ist die Zeit der Beken­ner und viel­leicht auch die der Martyrer.

      • FSSPX zer­fällt, wenn die Füh­rung sich Ber­go­glio unter­wer­fen wür­de. Das weiß natür­lich Fel­lay. Man will offen­bar (reich­lich kom­pro­miß­le­risch) die Türen offen hal­ten, wenn es auch dem Glau­ben nicht dient.

  4. Aus der Rede von Papst Fran­zis­kus zum „Welt­frie­dens­tag“ 2014; Haupt­the­ma: Die „all­ge­mei­ne Brüderlichkeit“ :
    -
    Brü­der­lich­keit – Fun­da­ment und Weg des Friedens
    [.…]
    “ In der Tat ist die Brü­der­lich­keit eine wesent­li­che Dimen­si­on des Men­schen, der ein rela­tio­na­les Wesen ist. Das leben­di­ge Bewusst­sein die­ser Bezüg­lich­keit bringt uns dazu, jeden Men­schen als wirk­li­che Schwe­ster bzw. wirk­li­chen Bru­der zu sehen und zu behan­deln; ohne die­ses Bewusst­sein wird es unmög­lich, eine gerech­te Gesell­schaft und einen gefe­stig­ten, dau­er­haf­ten Frie­den aufzubauen.
    [.…]
    Die stän­dig stei­gen­de Zahl der Ver­bin­dun­gen und Kon­tak­te, die unse­ren Pla­ne­ten über­zie­hen, macht das Bewusst­sein der Ein­heit und des Tei­lens eines gemein­sa­men Geschicks unter den Natio­nen greif­ba­rer. So sehen wir, dass in die Geschichts­ab­läu­fe trotz der Ver­schie­den­heit der Eth­ni­en, der Gesell­schaf­ten und der Kul­tu­ren die Beru­fung hin­ein­ge­legt ist, eine Gemein­schaft zu bil­den, die aus Geschwi­stern zusam­men­ge­setzt ist, die ein­an­der anneh­men und für­ein­an­der sorgen. 
    [.…]
    Wer das Leben Chri­sti akzep­tiert und in ihm lebt, erkennt Gott als Vater an und schenkt sich ihm gänz­lich hin, da er ihn über alles liebt. Der ver­söhn­te Mensch sieht in Gott den Vater aller und fühlt sich folg­lich gedrängt, eine Brü­der­lich­keit zu leben, die gegen­über allen offen ist. In Chri­stus kann er den ande­ren anneh­men, ihn als Sohn oder Toch­ter Got­tes, als Bru­der oder Schwe­ster lie­ben und ihn nicht als Frem­den und weni­ger noch als Gegen­spie­ler oder sogar als Feind betrach­ten. In der Fami­lie Got­tes, wo alle Kin­der des einen Vaters und, in Chri­stus eingefügt,„Söhne im Sohn „sind, gibt es kei­ne „Weg­werf-Leben“. Alle erfreu­en sich der­sel­ben unan­tast­ba­ren Wür­de. Alle sind von Gott geliebt, alle sind durch das Blut Chri­sti erlöst, der für einen jeden am Kreuz gestor­ben und auf­er­stan­den ist. Das ist der Grund, war­um man gegen­über dem Geschick der Brü­der und Schwe­stern nicht gleich­gül­tig blei­ben kann.“

    http://m.vatican.va/content/francescomobile/de/messages/peace/documents/papa-francesco_20131208_messaggio-xlvii-giornata-mondiale-pace-2014.html

    • Punkt 1) ….“gerechte Gesell­schaft und einen gefe­stig­ten, dau­er­haf­ten Frie­den aufzubauen“
      Hier wird kein Bezug zu Jesus Chri­stus als die allei­ni­ge Quel­le von Gerech­tig­keit und Frie­den hergestellt.

      Punkt 2) …“Gemeinschaft zu bil­den, die aus Geschwi­stern zusammengesetzt“
      Hier wird kein Bezug zu Jesus Chri­stus her­ge­stellt als die gött­li­che Per­son, in der sei­ne Kir­che Gemein­schaft und Fami­lie ist. Und nur in IHM ist auf ewig Gemein­schaft mög­lich, weil alles auf ihn hin geschaf­fen wor­den ist.

      Punkt 3)…Gott allein bestimmt, wer wür­dig ist in Ewig­keit an sei­nem Leben teil­zu­neh­men. Gott ist es der in sei­nem Sohn vor­gibt, wer wür­dig ist. Nicht der Mensch oder eine Men­schen gemach­te Gemeinschaft.

      • Das bringt es genau auf den Punkt!

        ad 1 noch: Das könn­te auch Robes­pierre unterschreiben!

        ad 2 noch: Klingt wirk­lich nach Frei­mau­rer-Kate­chis­mus und nach Paul VI. — und nur zur Erin­ne­rung: hat uns unser Herr nicht vor­her­ge­sagt, dass kurz vor Sei­nem Kom­men sich ein Volk wider das ande­re erhe­ben wird, und haben wir die­sen Zustand nicht erreicht? Seit 1945 war auf die­ser Erde nicht mehr einen Tag ein­mal Frie­den! Davor gab es vie­le Tage, an denen auf der gan­zen Erde kein Krieg war.

        ad 3. noch: O — end­lich wird vom „Blut Chri­sti“ gespro­chen. Bes­ser spät als nie? Nein, selbst das tut Ber­go­glio miss­bräuch­lich, denn es sind nicht nach dem Gieß­kan­nen­prin­zip, in dem einer an den andern geket­tet wird, wie das Ber­golglio for­mu­liert, „alle erlöst“, auto­ma­tisch und ohne eige­nen Willen!
        Das behaup­te­te bereits Johan­nes XXIII. in sei­ner Eröff­nungs­re­de zum Kon­zil, aber das ist eben nicht Leh­re der Kir­che… nach der Leh­re ist der Mensch auf­ge­ru­fen, dem Heils­an­ge­bot zuzu­stim­men. Tut er das nicht, geht er der Erlö­sung verlustig.

  5. Eins zum Ande­ren. Da kommt doch eins zum Ande­ren. Ich habe von Papst Fran­zis­kus über­reich­lich genug gele­sen, was kei­ne Freu­de auf­kom­men läßt.

  6. Leu­te, alles ver­läuft bio­lo­gisch normal.

    Als der Total-Moder­nis­mus zunächst über die Pro­fes­so­ren in die Kir­che ein­ge­schleust wur­de, waren Prie­ster, Bischö­fe und Papst noch katholisch. 

    Doch die Wir­kung blieb nicht aus. Die von die­sen Pro­fes­so­ren aus­ge­bil­de­ten Prie­ster hat­ten das Gift gefres­sen und lehr­ten moder­ni­stisch; die Bischö­fe, die älter sind, waren noch katholisch.

    Doch alles wird älter. Aus den moder­ni­sti­schen Prie­stern wur­den die Bischö­fe kre­iert. So wur­den auch die­se modernistisch.

    Da aber der Moder­nis­mus kei­nen Nach­wuchs gebiert — den Glau­ben kann man nur ein­mal zer­stö­ren; ist er zer­stört, hat der Prie­ster kei­ne Aner­ken­nung mehr; so will auch kein Moder­nist mehr, dem es nur um Aner­ken­nung und Wich­tig­tue­rei geht, Prie­ster werden -
    ja, da nun der Moder­nis­mus kei­nen Nach­wuchs gebiert, kamen zu den Prie­stern zuneh­mend mehr gläu­bi­ge Prie­ster hin­zu. Inzwi­schen sind nahe­zu alle jun­gen Prie­ster wie­der glau­bens­treu. Vie­le wol­len die Alte Mes­se lernen.

    Doch auf der Hier­ar­chie-Lei­ter geht das Altern wei­ter. Der Moder­nis­mus ist nun beim (i.d.R.) noch älte­ren Papst ange­langt. Und die jun­gen Prie­ster wer­den so lang­sam Bischö­fe. Inwi­schen hat gar der Epi­sko­pat gegen die­se Zurück-zur-Tra­di­ti­on-Strö­mung zu kämp­fen. Bei­spie­le: Hanke von Eich­stätt, Teb­arz van Elst, Oster von Pas­sau und Bur­ger von Freiburg.

    Es gilt: die Moder­ni­sten­wel­le geht schlicht und ein­fach von jung zu alt und ist dann weg. Eine zwei­te Wel­le kommt nicht nach, da der Moder­nis­mus unfrucht­bar ist.

    Des­we­gen kommt es jetzt dann (wie­vie­le Jah­re noch, weiß ich nicht) zum gro­ßen Knall: drei­tä­gi­ge Fin­ster­nis usw., die schlech­ten Bischö­fe wer­den sie nicht überleben.

    Die Mehr­heit der Kle­ri­ker sind aber gewöhn­li­che Prie­ster. An wen sol­len sich die Leu­te wen­den, wenn sie nach der drei­tä­gi­gen Fin­ster­nis Glau­bens­wahr­hei­ten suchen? An die Prie­ster halt. Und die sind bis dahin schon fast alle wie­der rich­tig glau­bens­treu. Sieht man ja jetzt schon an den vie­len jun­gen Priestern.

    • Par­don, aber Elst ist kein Bischofs­sitz. Wie lan­ge die Fin­ster­nis währt, bleibt dahin­ge­stellt, anson­sten durch­aus zustimmungswürdig.

      • Klingt in dem Zusam­men­hang natür­lich irre­füh­rend. Bei den ande­ren drei Bei­spie­len schrei­be ich Bischofs­na­me von Bischofs­sitz; bei Tebartz-van Elst habe ich den Sitz ver­ges­sen. Ich hät­te schrei­ben müs­sen: „Tebartz-van Elst von Limburg“. 

        An sei­ner Abset­zung sieht man auch, dass der Moder­nis­mus wie­der eine Hier­ar­chie-Stu­fe höher geklet­tert ist. Frü­her schmis­sen die Bischö­fe jeden Prie­ster raus, der die Alte Mes­se fei­er­te. Jetzt schmeißt der Papst die kon­ser­va­ti­ven Bischö­fe raus, sofern es halt die „Brü­der“ irgen­wie begrün­den können.

  7. Ach was, Fran­zis­kus und Kol­le­gia­li­tät. Er regiert nach Guts­her­ren­art. Da muss er suich nicht wun­dern, wenn der katho­li­sche Teil der Kir­che sich empört.

    • Vor allem ist das 9. Gebot zu beach­ten: „Du sollst vie­le ande­re Göt­ter neben dir haben!“ oder wie es bei Bild heißt: 

      „9. Respek­tie­ren Sie ande­re Religionen​: …“

    • Sumsum
      Dan­ke für die­sen Verweis!
      Die­ser Glücks-Deka­log von Papst Fran­zis­kus ist für Chri­sten und das Chri­sten­tum wie ein Keulenschlag.
      Ich hof­fe, katholisches.info wid­met ihm einen gan­zen Artikel.
      Es ist so unge­heu­er­lich, was sich da abspielt, dass ich gera­de­zu um Wor­te rin­gen muss.
      „Wer Augen hat zu sehen, der sehe, wer Ohren hat zu hören, der höre!“
      Es ist aber ein unfrucht­ba­res Krei­sen, über Papst Fran­zis­kus zu klagen.
      Man kann m.E. die heu­ti­ge Situa­ti­on nur im Zusam­men­hang der gan­zen Rich­tung begrei­fen, die das römisch-katho­li­sche Chri­sten­tum seit sei­nem Bünd­nis mit der Welt im 4. Jahr­hun­dert genom­men hat. Kai­ser Kon­stan­tin blieb auch nach dem Mai­län­der Edikt Pon­ti­fex Maxi­mus der heid­ni­schen Staats­re­li­gi­on. Schon damals wur­de die „sowohl — als auch“-Haltung zum Kenn­zei­chen des römi­schen Katho­li­zis­mus, des­sen apo­ka­lyp­ti­sches End­sta­di­um als syn­kre­ti­sti­sche, uni­ver­sa­le Mensch­heits­re­li­gi­on wir jetzt erle­ben. Das 9. Fran­zis­kus-Gebot zum Men­schen­glück ist nack­te Apost­asie. Ich bin über­zeugt, auch wenn ich es kon­kret nicht bewei­sen kann, dass der Vor­stoß Zapa­teros zur Schaf­fung einer glo­ba­len Reli­gi­ons-UNO und der Glücks-Deka­log von Fran­cis Punk­te eines kon­zer­tier­ten Akti­ons­plans sind.
      In sei­nem Buch „Glo­ba­ler Frie­de und Auf­stieg des Anti­chri­sten“ (Ham­burg 1993) berich­tet David Hunt „von dem weit­hin geheim­ge­hal­te­nen ‚Welt­vor­um der Geist­li­chen und Par­la­men­ta­ri­er zur Ret­tung der Mensch­heit‘, das fast unbe­merkt bereits im Okto­ber 1985 gegrün­det wur­de. In die­sem haben sich ‚geist­li­che Füh­rungs­per­sön­lich­kei­ten‘ der fünf größ­ten Welt­re­li­gio­nen und Par­la­men­ta­ri­er aus allen fünf Kon­ti­nen­ten zusam­men­ge­fun­den, umn — wie­der­um in einer vor­der­grün­dig ‚guten‚ Ziel­set­zung — einen ‚Gedan­ken­aus­tausch zur öko­lo­gi­schen Ret­tung und zum Welt­frie­den‘ zu füh­ren. Die aus die­sem Welt­fo­rum her­vor­ge­gan­ge­ne Arbeits­ge­mein­schaft fass­te fol­gen­den Beschluss:
      ‚Wir haben uns mit dem Wesen der Bezie­hun­gen zwi­schen poli­ti­schem und reli­giö­sem Leben beschäf­tigt und … sind mit­ein­an­der über­ein­ge­kom­men, daß bei­de Par­tei­en (die poli­ti­schen und reli­giö­sen Füh­rer) die Zusam­men­ar­beit brau­chen und erstre­ben … und wir wer­den auf regio­na­ler, natio­na­ler und loka­ler Ebe­ne jede erdenk­li­che Zusam­men­ar­beit der Geist­lich­keit­mit den Par­la­men­ta­ri­ern för­dern. Wir ste­hen am Anfang einer neu­en Epo­che des Welt­bür­ger­tums … Die­ses neue Bewußt­sein über­springt alle Ras­sen­schran­ken, alle Gren­zen zwi­schen Reli­gio­nen, Ideo­lo­gien und Natio­na­li­tä­ten … Wir sind Trä­ger der Visi­on einer neu­en Welt­ge­mein­schaft, mit der die lan­ge und tra­gi­sche Geschich­te mensch­li­cher Gewalt durch ein Zeit­al­ter gegen­sei­tig zuge­si­cher­ten Wohl­erge­hens und Frie­dens abge­löst wird‘ (S. 164).“ (Zitiert nach: Lothar Gas­smann, Klei­nes Katho­li­zis­mus-Hand­buch, Schacht-Audorf 2006, S. 51 f).

      Schluss folgt.

      • Schluss
        ———-
        Um zu recht­fer­ti­gen, dass er sogar die Gebe­te von Medi­zin­män­nern und Feu­er­an­be­tern respek­tier­te und wür­dig­te, erklär­te Papst Johan­nes Paul II. 1986 den Teil­neh­mern der Assi­si-Ver­an­stal­tung: „Die Her­aus­for­de­rung, den Frie­den zu errin­gen, … ist höher zu bewer­ten als alle reli­giö­sen Unter­schie­de“. (Ibid.)
        Sei­en wir gewarnt. Frü­her oder spä­ter kommt für jeden Katho­lik der Punkt, wo er sich ent­schei­den muss zwi­schen dem end­zeit­li­chen apo­sta­ti­schen, anti­christ­li­chen Reli­gi­ons­sy­stem, das in der Offen­ba­rung des Johan­nes als „Hure Baby­lon“ umschrie­ben wird, — und dem Herrn Jesus Chri­stus und den Gebo­ten Got­tes. Wir sind schon die­se Generation.
        Bezeich­nen­der­wei­se wird „Baby­lon“ –zur Zeit der hll. Apo­stel ein bibli­sches Kode­wort für Rom– „M u t t e r der Huren“ genannt. Die ande­ren Huren und Hür­lein sind ver­mut­lich alle die ande­ren christ­li­chen Groß­kir­chen, wie neu­er­dings die heiß­um­wor­be­nen Pfingst­ler und son­sti­ge Evan­ge­li­ka­le, sowie die nicht­christ­li­chen Reli­gio­nen, wel­che ja von Natur aus Huren sind.
        Nie­mand kann ver­ken­nen, wer seit dem 2. Vati­ka­num die Füh­rung in der welt­wei­ten Reli­gio­nen­ö­ku­me­ne über­nom­men hat.

    • 9. Respek­tie­ren Sie ande­re Reli­gio­nen: „Die schlimm­ste Sache von allen ist es, ande­re zu einer Reli­gi­on bekeh­ren zu wol­len, was so viel heißt wie: Ich spre­che mit dir, um dich zu überreden.“

      Bekeh­ren heißt nicht über­re­den. Erstens. Hier müss­te man im Ori­gi­nal nach­le­sen, ob BIld das sau­ber wie­der­ge­ge­ben hat, muss geprüft wer­den. Aber wenn das so rich­tig wie­der­ge­ge­ben wur­de, na ja …
      Zweitens:
      Kann es sein, dass der Vica­ri­us hier gera­de sei­nen HERRN JESUS CHRISTUS HIMSELF in die Schran­ken gewie­sen hat? Wenn man bei Johan­nes liest, der vie­le Wor­te des Herrn über das Sen­den und Gesen­det wer­den über­lie­fert hat, und das im wei­te­ren Sin­ne auch als Spre­chen von Gott und Chri­stus ver­steht, dann steht ab sofort das Spre­chen über unse­ren Erlö­ser Jesus Chri­stus als den wah­ren und allei­ni­gen Erlö­ser unter Ankla­ge?! Was ist das denn ande­res, als das Evan­ge­li­um zu ver­kün­den und ande­re vom Irr­weg hin zu Chri­stus zu bekehren?
      Was ist das ande­res, als Suchen­de zur wah­ren Quel­le des Lebens, zum wah­ren Licht der Welt, zur Wahr­heit, auf den rich­ti­gen Weg hin zu Gott zu füh­ren, vwenn man ihnen von Chri­stus berich­tet? Vom eige­nen Glau­ben an Chri­stus als den Ret­ter, der einen selbst frei macht?
      Das ist also das Schlimm­ste, was man machen kann? 

      Damit hat er den gesam­ten Grund­ge­dan­ken Chri­sti, alles, wofür unser Erlö­ser steht, mit einem Satz erle­digt und als schlimm­ste bezeich­net, was man als Mensch tun kann? Wenn das stimmt, wie es hier zitiert ist in der BILD; hat er sich dann gera­de in toto gegen Chri­stus aus­ge­spro­chen und als Sein Die­ner von ihm los­ge­sagt? Hat die gesam­te Kir­che ad absur­dum geführt?
      Wie hieß noch­mal der Gedan­ke? Wenn Recht unter­drückt wird, wird Wider­stand zur Pflicht? HIer geht es um alles, wor­an wir als Chri­sten je geglaubt haben!
      Ich mag hier nicht mehr aus­drücken, was ich den­ke, aber wenn man die­se Sät­ze zu Ende denkt, … GOTT IM HIMMEL!

  8. Aber Ber­go­glio wider­spricht sich ja selbst fortwährend.Ein zwie­päl­ti­ger und zwie­ge­sich­ti­ger Papst. Und die­se Zwie­ge­sich­tig­keit steht ihm im Geicht gechrieben.Er wirkt verkrampft,wenn er die Mes­se liest.Die Fah­ne steht auf Halb­mast. Seit er Platz im Gäste­haus genom­men hat,gehen die Rat­ten auf Stel­zen. Ja, es herrscht nun ein kal­ter Nord­wind im Vati­kan, das spü­ren ins­be­son­de­re die Tra­di­tion­treu­en, die „Pala­gia­ner“, wie es so despek­tier­lich aus dem Mun­de von Ber­go­glio zu ver­nehz­men ist. Aber wie geht er mit Kri­tik um? Offen­bar hält er sich für einen gross­ar­ti­ge­ren Katho­li­ken als alle vor­her­ge­hen­den. Mit Vor­wür­fen und Kri­tik an sei­nem des­po­ti­schen Füh­rungs­til kann man ihn nicht bein­drucken, da er so ver­bohrt an sei­nem Tabu­la Rasa wütend fest­hält. Aber wenn man ihm sagen wür­de, er sei theo­lo­gisch halb­ge­bil­det und ein klein­bür­ger­li­cher Aktio­nist, dann wäre er wirk­lich beleidigt.

    • Er woll­te nie begrei­fen, was Papst bedeu­tet, er hat nie begrif­fen, was Papst bedeu­tet und er wird viel­leicht nie begrei­fen, was Papst bedeu­tet. Er ist die Nie­te, die der angeb­li­che Hei­li­ge Geist (was ich nach­drück­lich bezweif­le) aus dem Kar­di­nals­hut gezau­bert hat. Theo­lo­gisch halb­ge­bil­det, lit­ur­gisch eine Kata­stro­phe und von den Manie­ren her verheerend.

    • ja aber es sind auch eine Men­ge Leu­te dar­an betei­ligt, den halb­ge­bil­de­ten Theo­lo­gen und „ein­fa­che Leu­te ver­ste­hen“ spie­len­den und sich dafür fei­ern las­send, dass man voll­mun­dig und rein ver­bal, auf die Rei­chen schimpft und die Armen hoch­lobt, Spross aus groß­bür­ger­li­chem Haus, der ein­fach noch nie „aus dem Blech­napf fraß“ und von daher redet wie der Blin­de von der Far­be.… dass die­ser über­haupt die Kar­rie­re­lei­ter so hoch gefal­len ist, dass er nun Papst ist.
      Wie sag­te zu Beginn die­ses Pon­ti­fi­kats jemand?
      „Mit man­chen Päp­sten straft Gott“

      • Ich glau­be, dass er nur Platz­hal­ter für Bene­dikt XVI. ist, Platz­hal­ter fürs Umge­bracht­wer­den. Das drit­te Geheim­nis von Fati­ma bzw. der ver­öf­fent­lich­te Teil davon (der ande­re war ja die sog. diplo­ma­ti­sche Ver­si­on, wo’s um das Absau­fen gan­zer Län­der ging) sagt ja, dass der Papst umge­bracht wird, wäh­rend ande­re Pro­phe­ten vom flie­hen­den Papst spre­chen, der her­nach in Köln den römisch-deut­schen Kai­ser krö­nen wird. Letz­te­rer dürf­te wohl Bene­dikt XVI. sein, der als eme­ri­tier­ter Papst wohl kaum noch im Focus der Poli­tik und des poli­ti­schen Mor­dens steht.

      • Bene­dikt ist alt und krank, er ist nicht aus Jux und Tol­le­rei zurück­ge­tre­ten, wohl aber weil er zu weni­ge um sich wuss­te, auf deren Loya­li­tät er sich ver­las­sen konn­te, wo er davon aus­ge­hen konn­te, dass sei­ne Schwä­chen nicht aus­ge­nutzt und in der Öffent­lich­keit breit­ge­tre­ten würden.
        JPII hat­te Leu­te um sich, die ihn in sei­nen letz­ten Jah­ren geschützt haben, er JPII konn­te öffent­lich sie­chen, wobei man auch hört dass man JPII auch eini­ges unter­ge­scho­ben habe, aber Bene­dikt muss zu der Erkennt­nis gelangt sein, dass sein Ver­blei­ben im Amt einen grö­ße­ren Scha­den anrich­te, als sein Zurücktreten.
        Ich ken­ne die Pro­phe­zei­un­gen wo es heißt „der Papst flieht über die Lei­chen sei­ner Kar­di­nä­le“ „er kommt uner­kannt bis Köln und krönt dort den Monarchen“
        Bene­dikt ist das nicht, schau­en Sie auf die paar aktu­el­len Bil­der die es von ihm so gibt!
        Wenn auf ihn was zutrifft dann eher das Lied von der Lin­de: ..Rom zer­haut wie Vieh die Priesterschar,
        Scho­net nicht den Greis im Silberhaar,

  9. Mir kommt es so vor als wenn sich „Fran­zis­kus“ schä­men wür­de der Einen, Hei­li­gen, Katho­li­schen und Apo­sto­li­schen Kir­che anzu­ge­hö­ren. Den nur so ist sein Wir­ken im Bezug auf die Hei­li­gen Tra­di­ti­on der Kir­che Got­tes unse­res Herrn, sie­he Fran­zis­ka­ner der Imma­cu­la­ta, das inter­re­li­giö­se Frie­dens­ge­bet in den vati­ka­ni­schen Gär­ten (wel­ches ja alles ande­re als Frie­den brach­te) und die Aus­sa­ge das die Juden und Mus­li­me den sel­ben Gott wie wir Katholiken/innen anbe­ten und sein pri­va­tes Wüten sie­he Tele­fo­na­te , und sein Schwei­gen zu allen was gegen Gott den Herrn, sei­nen Hei­li­gen Wil­len, der Glau­bens­leh­re und den CHRISTEN (mei­ne hier auch die noch Unge­bo­re­nen die ja Mas­sen­haft noch in den Lei­bern ihrer Müt­ter abge­schlach­tet wer­den, gerich­tet ist zu erklären.

    Got­tes und Mari­ens Segen auf allen Wegen

  10. Adri­en Antoi­ne am 3. August 2014 um 15:16

    Ich dan­ke Ihnen sehr für Ihre Ant­wort an mich, die zum Wei­ter­den­ken anregt.….
    Sie haben von der Ver­ant­wor­tung gespro­chen, die jeder von uns für sein Glau­bens­le­ben und sein Ver­hal­ten über­neh­men muss, unge­ach­tet des Ver­hal­tens ande­rer, auch Höhergestellten.
    Ich woll­te nicht sagen, dass ich mich abhän­gig machen wür­de von einer (oder kei­ner) Reak­ti­on des emer. Pap­stes Benedikt.
    Doch es ist tat­säch­lich so, dass ich mich ‑schon län­ger- inter­es­siert fra­ge, wie er die Vor­gän­ge wohl beur­teilt, vor­aus­ge­setzt — er ver­fügt über alle Informationen.
    Sie haben mir gezeigt, dass dies im Grun­de unwich­tig ist.
    Im Moment bin ich zwar ein biss­chen zusam­men­ge­zuckt, aber ich weiß, dass Sie Recht haben.
    Wir alle und jeder Ein­zel­ne von uns ist gefordert.
    Für die­sen Hin­weis dan­ke ich Ihnen ausdrücklich!

    • Bei einer Pri­vat­au­di­enz soll er letzt­lich gesagt haben: „Nicht immer hat der Hei­li­ge Geist bei den Papst­wah­len sei­ne Hand im Spiel. Sonst hät­te es nicht so vie­le schlech­te Päp­ste gegeben“.
      Bene­dikt soll kör­per­lich sehr gebrech­lich, aber gei­stig noch hell­wach sein. Ich den­ke, er wird eini­ges mit­be­kom­men. Aber nüt­zen wird uns das nichts.

  11. @Adrien Antoine/ Habe, Libe­ra me,Scholla Bellarmina,jetzt ange­hört und angeschaut.Nur,ohne viel Worte,Ihnen,ein herz­li­chen Dank,für die­sen Hin­weis hier,für Ihren Bei­trag an Marienzweig.Schaue hier in den vor­abend­li­chen Him­mel in Belgien,..Frieden.

  12. Franz ist der Wirt, der uns jetzt die moder­ni­sti­sche Rech­nung prae­sen­tiert die das Vat II aus­ge­löst hat.

  13. In der Tat: jeder Ein­zel­ne von uns ist gefor­dert, aber die Klug­heit gebie­tet, dass dies jeder in dem Rah­men tut, in dem es ihm mög­lich ist. Ich kann mir vor­stel­len, dass ein Prie­ster, der all­zu deut­lich pre­digt, was er von dem Regime in Rom hält, sehr schnell von sei­nem im Regel­fall fei­gen Ober­hir­ten abge­straft wird. Nach 1 1/2 Jah­ren ber­go­glia­ni­scher Dik­ta­tur bemer­ke ich mit Ent­set­zen, wie Angst im Kle­rus umgeht ( natür­lich nur bei denen, die noch glau­ben). Unter dem Pon­ti­fi­kat S.H. Papst Bene­dikt XVI, war das völ­lig anders: egal wie, aber man konn­te sei­ne Mei­nung äußern. Was vie­le von uns hier schon tref­fend fest­ge­stellt haben: Unter Ber­go­glio schweigt man. Heu­te habe ich unse­ren Aus­hilfs­prie­ster dar­auf­hin ange­spro­chen (ein muti­ger und from­mer Mann): Er schwieg. Als ich nach­fass­te, mein­te er, dass mitt­ler­wei­le die Wei­chen gestellt sei­en, dass alles, was Papst Bene­dikt an Segens­rei­chem der Kir­che schenk­te, zer­trüm­mert und zer­stört wird. Von den 4 Zele­bran­ten der alten Mes­se bei uns sind bereits 3 abge­sprun­gen- sie haben Angst. Und der vier­te Prie­ster hat mit Datum vom 31.07. sei­ne über­ra­schen­de Ver­set­zung ans ande­re Ende der Diö­ze­se mit­ge­teilt bekom­men. Wie viel­fach vor­her­ge­sagt wur­de: wir gehen auf die Kir­che der Kata­kom­ben zu. Ich geste­he: Ich hät­te das NIEMALS für mög­lich gehal­ten. Das Pon­ti­fi­kat von Papst Bene­dikt hat so viel Posi­ti­ves ange­sto­ßen und ich dach­te, das sei unum­kehr­bar. Da habe ich mich gründ­lich getäuscht. Wer ist denn die­ser Ber­go­glio über­haupt, dass er sich anmaßt, zu tun und zu las­sen, was er will? Er nimmt sich Rech­te her­aus, die ihm nicht zuste­hen. Sei­ne Gren­zen sind die gött­li­chen Gebo­te und die Dog­men der Kir­che. Auch indi­rekt steht ihm dar­über kei­ner­lei Ver­fü­gungs­ge­walt zu. Wie oben bereits fest­ge­stellt: Als Katho­lik bin ich ver­pflich­tet, für mei­nen Glau­ben ein­zu­ste­hen und für den hei­li­gen Glau­ben zu strei­ten. Die Herr­schaf­ten wuß­ten schon, war­um sie das Micha­els­lied im neu­en Got­tes­lob eli­mi­niert haben. da heißt es: „Die Kirch dir anbe­foh­len ist, Sankt Micha­el, du unser Schutz- und Schirm­herr bist: Hilf uns im Strei­te, zum Sieg uns lei­te, Sankt Michael.“

    • Ich kann Ihnen da nur bei­pflich­ten. In Anbe­tracht mei­ner eige­nen Schwach­hei­ten, habe ich jedoch nie an den lan­gen Bestand des „Früh­lings“ nach dem Ende der Ära Bene­dikts geglaubt. Es hät­te jedoch eines Ray­mond Leo Bur­ke auf der Kathe­dra Petri bedurft, um den Fort­be­stand zu gewährleisten.
      Es saßen und sit­zen in den mei­sten Bis­tü­mern die­sel­ben Per­so­nen an den Schalt­he­beln, die schon unter Bene­dikt Obstruk­ti­on betrie­ben haben. In den Gemein­den ist es auch nicht anders. Wer sich unter Bene­dikt XVI. hat aus der Reser­ve locken las­sen, hat nun schlech­te Karten.
      Siegerjustiz.…

  14. Wenn ein red­se­li­ger Papst die­se Welt in Ver­zückung bringt dann ist er mit Sicher­heit den ent­schei­de­nen The­men vor Chri­stus irgend­wie aus dem Weg gegan­gen. Nun kei­ner wird als Held gebo­ren aber dann soll­te man auch nicht zu einer Papst­wahl antre­ten. Das behaup­te ich mal so.
    Nun ich beken­ne es vor Chri­stus ohne zu zögern. Der Kon­zils­geist ist der letz­te Mist der jemals vor den Füßen des Herrn her­um­ge­kro­chen ist.
    Per Mari­am ad Christum.

  15. Das ist der Fal­sche Pro­phet, wie er im Buche steht.
    Der Ech­te ist im Exil.
    Also rüsten wir uns am besten im Gebet!
    Denn das was kommt ist Got­tes Werk.

    L.G

  16. Immer haben sich Katho­li­ken zu fra­gen, ihr Gewis­sen zu erfor­schen, wie sie ihren Glau­ben in die Tat umset­zen, ihr Gebets­le­ben för­dern, die Näch­sten­lie­be üben, sich im Glau­ben wei­ter­bil­den. Das ist völ­lig unab­hän­gig davon, was der Papst in Rom denkt, sagt, tut. Es ist unse­re Pflicht als erwach­se­ne Katho­li­ken. Die wir hof­fent­lich gern erfüllen.
    In die­sem Bei­trag geht es jedoch nicht um unse­re per­sön­li­che Frömmigkeit.
    Son­dern um mehr­fa­che Skan­da­le, die sich Herr Bego­glio, gewähl­ter Papst, immer wie­der lei­stet. Gegen unse­ren Glau­ben, gegen unse­re Kirche.

    Ich zitie­re aus die­sem Bei­trag nur eine Stel­le, in der sich der Papst ent­schul­di­gen will bei einem hoch­ran­gi­gen Evan­ge­li­ka­len: “ um sich im Namen der Katho­li­schen Kir­che für den Scha­den zu ent­schul­di­gen, den sie ihnen ange­tan hat, indem sie das Wachs­tum ihrer Gemein­schaft behinderte.“

    Was hat die katho­li­sche Kir­che den Evan­ge­li­ka­len in Latein­ame­ri­ka ange­tan? Hat sie die evan­ge­li­ka­len Sek­ten ver­leum­det, sie ohne Grund vor Gericht gebracht, evan­ge­li­ka­le Got­tes­häu­ser ange­zün­det, zer­stört, beschmiert oder was?
    Dafür oder für ande­res kri­mi­nel­les lieb­lo­ses Ver­hal­ten hät­te sie sich wahr­haft zu ent­schul­di­gen. Doch davon ist bis­her nichts bekannt.

    Wenn sie aller­dings ver­kün­det, dass Jesus Chri­stus nur eine Kir­che gestif­tet hat, die römisch-katho­li­sche Kir­che, dann ist das ihre Pflicht. Oder sie ist eine Reli­gi­ons­ge­mein­schaft unter anderen.
    Wenn Herr Ber­go­glio die­se Mei­nung ver­tritt, und sei­ne Ent­schul­di­gung lässt kei­nen ande­ren Schluss zu, dann ist er ein Häre­ti­ker. Ein Ver­rä­ter auf dem Stuhl Petri.

    Was der eme­ri­tier­te Papst Bene­dikt dazu sagt, was man ihm mög­li­cher­wei­se erlaubt zu sagen, ist so uner­heb­lich wie das bekann­te Rad, das in Chi­na umfällt.

    Im Glau­bens­be­kennt­nis beken­nen wir, dass wir an die e i n e, hei­li­ge, katho­li­sche und apo­sto­li­sche Kir­che glau­ben. Und nicht an die Viel­falt aller christ­li­chen Konfessionen.

    Herr Ber­go­glio leug­net durch sein Reden und Tun immer wie­der die­se ele­men­ta­re, fun­da­men­ta­le Glaubenswahrheit.

    Wie wir per­sön­lich unser Glau­bens­le­ben gestal­ten, hat damit nicht das gering­ste zu tun. Nicht ganz: Wenn uns bewusst wird, was in Rom geschieht, und wir schwei­gen dazu, obwohl wir reden könn­ten, dann haben wir uns zu fra­gen, ob wir uns durch unser Schwei­gen mit­schul­dig machen.

    Natür­lich liegt es nicht jedem, offen zu spre­chen und zu schrei­ben. Über Schuld oder Unschuld ent­schei­det der barm­her­zi­ge und gerech­te Gott.

    Nur das ist sicher: Man tut dem Glau­ben und der katho­li­schen Kir­che kei­nen Gefal­len, wenn man nicht nur über das Unrecht schweigt, son­dern ein­fach die Ebe­ne wech­selt und anfängt mit dem indi­vi­du­el­len per­sön­li­chen geist­li­chen Leben zu argumentieren. 

    Ja, beten wir. Beten wir, dass die­se fast uner­träg­li­che Situa­ti­on, in der wir uns mit unse­rer Kir­che befin­den, bald ein Ende nimmt. Doch wenn wir die bedroh­li­che Situa­ti­on gar nicht wahr­neh­men wol­len, dann lau­fen wir Gefahr, dass unser Gebet zur Flucht und damit unfrucht­bar wird.

    • Doch, ver­ehr­te® Zeit­los, die bedroh­li­che Situa­ti­on wird wahrgenommen.
      Men­schen brau­chen Zeit, um Ungu­tes, Bedroh­li­ches zu erkennen.
      Und dann braucht es noch ein­mal gerau­me Zeit, sein Han­deln danach auszurichten.
      Man­che sind in die­sen Din­gen klar­sich­ti­ger und durch­schau­en frü­her als es ande­re vermögen.
      Die Leu­te, die „sehen“ und ihre Ein­schät­zun­gen hier kom­men­tie­ren, wer­den als vor­kon­zi­li­ar, besten­falls als schrul­lig, im ungün­sti­gen Fal­le als Papst­hasser eingestuft.
      Sie erken­nen nicht, dass es in den mei­sten Fäl­len nicht Hass ist, der zum Kom­men­tie­ren drängt, son­dern die „bren­nen­de Sor­ge“ um die Zukunft der katho­li­schen Kirche.
      Der Auf­er­stan­de­ne sichert uns zu:
      „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28,20)
      Aber wel­che Art von Kir­che ist es, die Er nie­mals unter­ge­hen las­sen und die Er am Ende der Zeit vor­fin­den wird?

  17. Ich gehe mit den vor­ge­hen­den Usern in so vie­lem über­ein und lei­de mit ihnen unter der fort­schrei­ten­den Radi­ka­li­sie­rung der moder­ni­sti­schen Akti­vi­tä­ten des Pon­ti­fex. Immer schlim­mer. Für mich ein Zei­chen, die mäch­ti­gen Waf­fen des Glau­bens zu ergrei­fen. Instän­dig zu bit­ten, Got­tes Erbar­men möge ihn vor schwe­ren sub­stan­zi­el­len Miss­grif­fen zurück­hal­ten in Sei­ner gro­ssen Barm­her­zig­keit — akzi­den­tel­le Marot­ten jesui­ti­scher Ueber­heb­lich­keit — Bes­ser Grö­sser sein und vor allem das Rich­ti­ge­re zu tun, das sei ihm belas­sen — wir wis­sen woher das kommt. Aber: wie­der und wie­der las­set uns beten für unsern Papst Fran­zis­kus, dass der Herr ihn erleuch­te und füh­re und wenn er zu sich gekom­men die heil­ge Her­de lei­te, bestär­ke und behü­te. WIR BITTEN DICH ERHÖRE UNS!

  18. Im Umgang mit dem Islam hat sich weit­ge­hend schon völ­li­ge Ernüch­te­rung ein­ge­stellt und man kann sagen, daß das Expe­ri­ment nicht gefruch­tet hat. Das war ja in Ord­nung, das zu pro­bie­ren, aber in Rom macht man ein­fach wei­ter als gäbe es kei­ne Islam­wei­te Chri­sten­ver­fol­gung, also von Marok­ko bis Indo­ne­si­en und von der Tür­kei bis ins Herz Afri­kas hin­ein. „Kir­che in Not“ kommt mit der Bericht­erstat­tung dar­über gar nicht mehr nach.
    Inzwi­schen wer­den auch bei uns die Chri­sten von den ein­ge­wan­der­ten Frem­den, den Mos­lems feind­lich attackiert. Das ver­schwei­gen die Zei­tun­gen, ist aber schon Realität.

    • Ber­go­glio könn­te doch in einer Stadt in NRW als Sozi­al­ar­bei­ter anfan­gen. Das wäre doch eine net­te neue Wer­be­i­dee. Kum­pel Ber­go­glio erklärt den Leu­ten, war­um die Isla­mi­sten viel bes­se­re Katho­li­ken sind als die Katho­li­ken. Weil ja die bösen Katho­li­ken so viel Schlech­tes im Lauf der Geschich­te getan haben. Und über­haupt ist die Welt ja nur des­halb so schlecht, weil die Katho­li­ken so schlimm sind.

  19. hedi züg­ler, sehen Sie es mir bit­te nach, dass ich Ihnen teil­wei­se wider­spre­che. Die „sub­stan­zi­el­len Miss­grif­fe vor denen ihn Got­tes Barm­her­zig­keit“ zurück­hal­ten möge, sind bereits erfolgt.
    Wir lesen es hier fast täglich.

    Als 1986 das inter­re­li­giö­se Tref­fen auf Anre­gung und Lei­tung Johan­nes Paul II. statt­fand, da hat er das Ende der Mis­si­on ein­ge­läu­tet. Es bedarf nicht der Mis­si­on, wenn es ver­schie­de­ne Heils­we­ge gibt, jeder kann in sei­ner Reli­gi­ons­ge­mein­schaft bleiben.

    Wenn Herr Ber­go­glio, den lei­der die Kar­di­nä­le im Kon­kla­ve zum Papst gewählt haben, sich noch ent­schul­digt bei den Evan­ge­li­ka­len, dass die katho­li­sche Kir­che sie am Wachs­tum gehin­dert hat, dann ist das direkt ein Ver­bot der Mission. 

    Bei­de Päp­ste haben sich schwer gegen den Mis­si­ons­be­fehl Jesu Chri­sti versündigt.

    Johan­nes Paul II, hei­lig­ge­spro­chen von Herrn Ber­go­glio, bete­te mit Reli­gi­ons­füh­rern aller Welt­re­li­gio­nen in einer katho­li­schen Kir­che, vor einer Götzenstatue.

    Herr Ber­go­glio ist raf­fi­nier­ter. Er ver­mei­det — bis jetzt — gro­ße öffent­li­che Zere­mo­nien, doch in sei­nen halb pri­va­ten, halb öffent­li­chen Reden und Hand­lun­gen geht er noch weiter.

    Die Ent­schul­di­gungs­or­gi­en Johan­nes Paul II. dürf­ten noch nicht ganz ver­ges­sen sein. Er „mein­te es gut“, die Kir­chen­has­ser freu­ten sich. Der Papst selbst gab zu, dass die Kir­che der Ver­gan­gen­heit eine „kri­mi­nel­le Ver­ei­ni­gung“ war…
    Die­ses undif­fe­ren­zier­te Ent­schul­di­gen Johan­nes Paul II. — aus jedem histo­ri­schen Zusam­men­hang geris­sen — war schon schlimm.

    Doch jetzt darf die katho­li­sche Kir­che — nach Herrn Ber­go­glio — nicht ein­mal mehr mis­sio­na­risch tätig sein, denn damit könn­te sie ja das Wach­sen der ande­ren Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten hin­dern und sich schul­dig machen.

    Damit beweist Herr Ber­go­glio, dass er ein Feind der katho­li­schen Kir­che ist. Allein mit die­ser Aus­sa­ge. Die nur einen Bruch­teil sei­ner Mis­se­ta­ten gegen den Glau­ben ausmacht.

    Die Psal­men sind ein unschätz­ba­res Erbe des Vol­kes Isra­el, die als Gebe­te ihren festen Platz im Leben des Neu­en Bun­des haben.

    Viel­leicht wür­de der Psal­mist in sei­ner inne­ren kraft­vol­len Leben­dig­keit beten: „Befreie uns, Herr, von Päp­sten, die unse­re Kir­che zerstören.“
    Nein, er wür­de es nicht nur bes­ser for­mu­lie­ren, er wür­de auch mit Sicher­heit noch wei­ter­ge­hen. Er wür­de hadern, er wür­de die berech­tig­te Fra­ge stel­len, ob der Herr uns ver­las­sen, für immer ver­ges­sen hat. Um sich dann der hei­li­gen Vor­se­hung Got­tes zu unterwerfen…

  20. Nach dem Link von sumsum fra­ge ich mich, wes­halb wir uns eigent­lich Sor­gen machen und uns stän­dig echauf­fie­ren? Mit Ent­spannt­heit und Gelas­sen­heit à la Fran­zis­kus geht’s doch pri­ma, das schafft beste Lau­ne — wie man sieht! Strah­le­mann (und Söh­ne) — „Alles in Butter“!!

  21. …und so spie­len wir täg­lich was Neues …

    So hieß es in einem mei­ner Kin­der­bü­cher damals, und das täg­lich neue Spiel war täg­lich das­sel­be alte Spiel.

    Wann been­den wir unse­re Empö­rung über den bösen Papst?

    Ber­go­glio ist nicht der Papst. Es geht nicht drum, ihn zu ver­ur­tei­len oder dem Urteil Gotes vor­zu­grei­fen, son­dern es geht um ein wah­res Urteil über ihn hier und jetzt um unse­res See­len­hei­les wil­len. Unmög­lich kön­nen wir einem Aposta­ten anhan­gen, ohne den Herrn zu belei­di­gen. Das ist der sprin­gen­de Punkt!

    Und dass Ber­go­glio ein Apostat ist, hat sich inzwi­schen x‑fach schwarz auf weiß gezeigt.

    Wer jetzt noch sagt, das stün­de nur Gott zu, das zu beur­tei­len, der ist unred­lich. Gott hat uns Ver­nunft und die Leh­re der Kir­che geschenkt.

    Die Kir­che hat stets Ver­wer­fun­gen und Anathe­ma­ta, aber auch Defi­ni­tio­nen und ein depo­si­tum fidei vor­ge­legt, damit jeder Gläu­bi­ge einen Urteils­maß­stab hat!

    Das ist ja nicht aus Jux und Tol­le­rei alles aus­ge­foch­ten wor­den, son­dern für uns, für uns v.a. jetzt am Ende, damit wir ein Kri­tie­ri­um zur „Unter­schei­dung“ haben.

    Und jeder, der die Geset­ze der Logik aner­kennt, wie das die christ­li­che Phi­lo­so­phie immer tat, der muss erken­nen, wer hier in Rom regiert.

    Ich habe kei­ne Lust mehr, mich täg­lich wie­der über Ber­go­glio zu echauf­fie­ren. Cui bono?
    In Schock­star­re sit­zen und die­sen Chri­stus­feind durch stän­di­ge Auf­merk­sam­keit ehren?
    Nein!
    Möge der Herr uns schen­ken, auf­zu­se­hen und IHN allei­ne anzu­schau­en, in der rech­ten Wei­se, soll es gesche­hen. Maria, mater Dei, ora pro nobis!

    Obli­vi­sci­mi­ni Bergoglionem!

    • Die Sache ist die, zur Kir­che gehört der Papst, und wenn wir sagen, er ist, weil er ein schlech­ter Theo­lo­ge, ein unge­ho­bel­ter Mensch und ein Ver­äch­ter der For­men, ein Mensch mit kei­ner­lei Sinn für Lit­ur­gie u.a. kein Papst, dann machen wir uns die Sache, den­ke ich, zu einfach.

      • …ja, das habe ich auch nicht gesagt — lesen Sie bit­te genau!

        Ich sag­te: er ist nicht der Papst, weil er ein ein­deu­ti­ger Häre­ti­ker ist. 

        Bit­te ver­su­chen Sie den Unter­schied zwi­schen einem unge­ho­bel­ten Men­schen und einem Häre­ti­ker zu kontemplieren.

      • @ ein besorg­ter Christ
        „Papst“ Fran­zis­kus ist nicht nur ein Häre­ti­ker, er ist ein Apostat.
        Der letz­te Beweis ist das in aller Welt zig-mil­lio­nen­fach ver­brei­te­te 9. Gebot aus sei­nem Wellness-Dekalog.
        Wei­te­re Bewei­se wer­den folgen.
        zeit­schnur hat recht: hier geht es um das Seelenheil.
        Wer Wahr­heit nicht von Lüge unter­schei­den w i l l , taugt nicht für das Reich Gottes.
        Lesen Sie es in der Offen­ba­rung des Johan­nes nach: Lüg­ner gehen nicht ein ins neue Jeru­sa­lem, son­dern wer­den in den Feu­er­pfuhl geworfen.

      • Ich strei­te über­haupt nicht ab, dass das was unser Papst Fran­zis­kus so von sich gibt, im besten Fall blau­äu­gig, meist ver­kehrt und ein­fach auf dem Niveau eines Pfar­rers, der allen wohl und nie­mand weh tun will und des­halb der Mehr­heit nach dem Mund schwätzt, ist.
        Nur eine Häre­sie liegt erst dann vor, wenn der Papst sei­nen Unfug auch noch lehr­amt­lich ver­kün­det und davor hat uns bis­lang der Hei­li­ge Geist bewahrt.
        Es glaubt doch kei­ner im Ernst, dass irgend­ein Renais­sance­papst, wenn er mit sei­ner Mätres­se ganz pri­vat gere­det hat, nicht auch Häre­si­en ver­kün­det hat.
        Nun redet Papst Fran­zis­kus nicht mit sei­ner Mätres­se,. son­dern mit der Welt und ja es ist eine Kata­stro­phe, was er sagt,aber des­halb den Stuhl Petri für vakant erklä­ren, das fin­de ich verkehrt

    • „Chri­stus­feind“, das ist genau der pas­sen­de Aus­druck. Der Papst, der ein Feind der von Jesus Chri­stus gegrün­de­ten Kir­che ist, sie zu zer­stö­ren trach­tet, muss als Feind Jesu Chri­sti betrach­tet werden.
      Doch ich kann nur für mich per­sön­lich spre­chen: Ich „ehre“ Herrn Ber­go­glio nicht durch „stän­di­ge Auf­merk­sam­keit.“ Die Fra­ge habe ich mir seit län­ge­rem mit ande­ren Wor­ten gestellt. Und ich habe mich ent­schie­den: Wenn auch nur einer Min­der­heit von Katho­li­ken die bedroh­li­che Situa­ti­on unse­rer Kir­che, die Rom zu ver­ant­wor­ten hat, bekannt wird, dann lohnt sich der Einsatz.
      Wenn nur eine Min­der­heit anfängt, neu über das 2. Vati­ka­ni­sche Kon­zil nach­zu­den­ken, viel­leicht sogar das eine oder ande­re Doku­ment liest, zu einem vor­kon­zi­lia­ren Dog­ma­tik­hand­buch oder dem Kate­chis­mus greift und ver­gleicht, dann lohnt sich die Mühe.
      @Marienzweig wies dar­auf hin, dass wir als „schrul­lig, vor­kon­zi­li­ar, papst­has­send“ ange­se­hen werden.
      Blei­ben wir mal bei dem Vor­wurf, wir sei­en „vor­kon­zi­lar.“ Den­je­ni­gen, die „vor­kon­zi­li­ar“ abwer­tend gebrau­chen, fällt nicht auf, dass sie damit die Unfehl­bar­keit des päpst­li­chen Lehr­am­tes leug­nen. Dass sie einen Bruch ver­tre­ten. Dass sie glau­ben, die Kir­che kön­ne sich so sehr ver­än­dern, dass alle, die am über­lie­fer­ten katho­li­schen Glau­ben fest­hal­ten wol­len, skur­ril, nicht ernst zu neh­men sei­en. Sie ver­tre­ten damit die Auf­fas­sung, die katho­li­sche Kir­che sei erst ab 1962 zu sich selbst gekom­men, ca. 1500 Jah­re Glau­bens-und Kir­chen­ge­schich­te sei­en als „Vor­spiel“ zu sehen.
      Das ist frei­lich so absurd, dass es nicht mehr nach­voll­zieh­bar ist.
      Ich weiß nicht, was Kom­men­ta­re letzt­lich bewir­ken. Die mei­sten Bei­trä­ge von katholisches.info fin­de ich unver­zicht­bar in einer Zeit der all­ge­mei­nen Des­in­for­ma­ti­on. Wenn Kom­men­ta­re zusätz­lich einen mehr oder weni­ger klei­nen Bei­trag lei­sten, dann lohnt sich die Mühe. Mei­ne ich jedenfalls.

      • „Vor­kon­zi­li­ar“ — so hat ein PGR-Kol­le­ge das Ver­hal­ten unse­res Ober­mi­ni­stran­ten F. genannt.
        F. ist ein tief­gläu­bi­ger jun­ger Mann von 18 Jah­ren und das drückt sich tat­säch­lich auch an sei­nem Ver­hal­ten aus. Er latscht nicht im Altar­raum umher, macht eine Knie­beu­ge vor dem Tabernakel.
        Sich mit ihm unter­hal­ten ist eine Freu­de, er ist durch­drun­gen vom Glau­ben, dabei nicht schwär­me­risch, wie man ver­mu­ten könnte.
        Die­sen jun­gen Mann umgibt etwas, das für alle spür­bar ist, zumin­dest für jene, die eine Anten­ne dafür haben.
        Statt die­sen Glau­bens­schatz im Innern von F. anzu­er­ken­nen, stößt er auf Miß­bil­li­gung, ja pure Ableh­nung die­ses PGR-Kollegen.
        F. ließ sich nie etwas zuschul­den kom­men, aller­dings ver­such­te er frü­her, sei­ne Mit-Mini­stran­ten zu bekehren.
        Dies wur­de ihm übelgenommen.
        F. genießt neben mei­nem auch den Rück­halt unse­res guten und treu­en Pfar­rers, der aber ziem­lich schwach ist, nicht kämp­fen kann und uns lei­der bald verlässt.
        In der Betreff­zei­le einer Rund­mail des besag­ten PGR-Kol­le­gen an uns stand: „Sofor­ti­ges Stop­pen von F.“
        Ich war ent­setzt, schon auch wegen die­ser Wortwahl.
        Er ver­lang­te eine Son­der­sit­zung mit dem Lei­tungs­team der Minis, der Betreue­rin der Minis, Pfar­rer und PGR.
        Das Tref­fen fand statt, F. hat sich sehr wacker geschla­gen, er blieb sach­lich und ruhig.
        Ich gewann immer mehr den Ein­druck, dass es eine ganz per­sön­li­che Sache zwi­schen dem Mann und dem from­men Ober­mi­ni F. ist.
        Der PGR-Kol­le­ge ist sehr libe­ral, das sagt er auch.
        F. ist in sei­nen Augen vor­kon­zi­li­ar und so etwas geht nicht.
        Es „ist nicht mehr zeit­ge­mäß“, sagt er.

      • Wenn ich Ber­go­glio als Häre­ti­ker erken­ne, spre­che ich in dem Moment nicht mehr nur für mich selbst! Da wür­de ich mir was in die Tasche lügen.

        Es han­delt sich ja nicht um ein gefühls­mä­ßi­ges, rein sub­jek­ti­ves Urteil, son­dern um ein per­sön­li­ches Urteil — in Erman­ge­lung einer funk­tio­nie­ren­den Hier­ar­chie — das nun lebens­ret­tend wer­den muss — MUSS!, denn wir hät­ten nie­man­den, der es uns bestä­tigt, als nicht eben die Prü­fung anhand der Leh­re der Kirche.

        Wenn ich die Bri­sanz der Lage erken­ne, und auch erken­ne, dass ich mit einem Häre­ti­ker nicht mehr „una cum“ sein kann, weil ich sonst den Herrn ver­leug­nen wür­de, dann hat das höch­ste Warn- und Alarmstufe.
        Andern­falls müss­te ich mir ja die­se Gedan­ken gar nicht machen, dann wäre es ein­fach nicht so wichtig.

        Ist es aber höch­ste Alarm­stu­fe, geht es um unser aller See­len­heil. Mein urteil ist um größt­mög­li­che Objek­ti­vi­tät bemüht, und ich bin nicht die ein­zi­ge, die zu den Schlüs­sen kommt. Immer noch gibt es Prie­ster und See­len­füh­rer (auch wenn man sie erst suchen muss), die recht ste­hen, die einem hel­fen, zu einem auf­rich­ti­gen Urteil zu kommen.

        Zieht man aber die­se Schlüs­se, sind sie nicht bloß was Per­sön­li­ches. Wenn ich mei­ne, mich ret­ten zu müs­sen, kann ich kaum anneh­men, dass das für ande­re nicht eben­so gälte.

        Alles ande­re wür­de eine logi­sche Absur­di­tät bedeu­ten. Es wäre so wie bei Ber­go­glio (und sei­nen Vor­gän­gern), der es nicht not­wen­dig ansieht, aus einer ande­ren Reli­gi­on sich zur wah­ren Reli­gi­on zu bekeh­ren. Denn auch da ist nicht aus­schla­ge­bend, ob ein aktu­el­ler Papst­dar­stel­ler es so oder so sagt, son­dern ob ich es selbst durch die Gna­de Got­tes erkannt habe.

        Allen­falls kann es sein, dass ein ande­rer dies alles (noch) nicht voll erkennt — dann ist es was anderes.

  22. Und war­um schweigt der Papst zur vati­ka­ni­schen Homo­lob­by? Wird
    der Skan­dal in Rom oder Wien öffent­lich, beför­dert man sogar die Her­ren Diplo­ma­ten des Hei­li­gen Stuhls. Bank­fach­mann oder Kreuz­fahrt­seel­sor­ger sind die bei­den Prä­la­ten gut
    bezahl­te Homos, die — was inter­es­siert das Papst und Bischö­fe? — ihr Laster leben können.

    • Wachen wir auf — war­um? fra­gen Sie. Ja, warum?
      Weil es ihm recht sein kann, den gan­zen Saft­la­den mög­lichst kun­ter­bunt und plan­los zu beset­zen! Es ist ihm völ­lig wurscht, wer wo sitzt. Viel­leicht wür­felt er es abends aus…

      Ver­ste­hen Sie doch: es geht nur um eines: dass kei­ne Ord­nung mehr in dem Laden erkenn­bar sein wird.

      Es ist, bevor nicht der Herr selbst ein­greift, nichts mehr zu hof­fen, wachen wir auf!
      Ret­te sich jeder aus die­ser gro­ßen Not — und ich blei­be dabei: zu Maria, denn nur wo sie ist, ist sicher Chri­stus. Sie ist uns als ech­ter und wah­rer, müt­ter­li­cher Weg­wei­ser gege­ben, denn andern­falls ver­fal­len wir dem „Hier ist Chri­stus!“ und „Da ist Chri­stus!“ Es hilft nicht, hier Grund­satz­de­bat­ten anzu­lei­ern, son­dern das Heils­mit­tel des Hei­li­gen Gei­stes nicht aus­zu­schla­gen. Es geht dabei nicht um Pseu­do­er­schei­nun­gen wie Med­ju etc., son­dern um das, was reich und über­reich tra­diert wur­de — und dies von Mysti­kern Hand in Hand mit den Päp­sten: das MUSS doch jedem zuden­ken geben, die­ses Anschwel­len der Rea­li­tät mari­as in der Kir­che! Nie­mand las­se sich hier durch Prin­zi­pi­en­rei­te­rei ver­füh­ren, denn auch das Lehr­amt hat dies voll und ganz so aus­ge­ar­bei­tet! gera­de Leo XIII. als der letz­te papst, bevor das moder­ne Cha­os des 20. Jh begann. jeder den­ke nach!
      Und weil es bis kurz vor das Kon­zil immer noch rei­cher wur­de, die­ses Anschwel­len der Rea­li­tät Mari­as in der Kir­che, soll­te uns das zu den­ken geben und klar­ma­chen, dass uns in ihr wirk­lich die­se „Fah­ne Chri­sti“ gege­ben ist im Schlach­ten­lärm, in dem man sonst nicht mehr aus noch ein wüsste.
      Der, der sich Papst nennt, ist ein Ver­füh­rer, daher kann er die­se Rol­le nicht mehr aus­fül­len. Es ist alles ganz schlüs­sig wie in der Offen­ba­rung geschrie­ben. Und dort heißt es, dass sie (Maria — es ist Maria, nicht die Kir­che, denn wo soll die der­zeit eigent­lich sein!?) ihre Kin­der, die noch die Gebo­te Jesu fest­hal­ten, durch die­se schlim­me Zeit beglei­ten und ret­ten wird.

      Auch heißt es dort in der Apo­ka­lyp­se, dass die­se ech­ten Jesus­freun­de in der „Kir­che“ kei­nen Platz mehr haben wer­den. Neh­men wir es ernst! Ist es nicht so? Doch, es ist so, buch­stäb­lich! Sehen wir es denn nicht?

      Es geht mir nicht um eine theo­re­ti­sche Debat­te, son­dern dar­um, das aus­zu­spre­chen, was not tut. Jeder den­ke nach, ganz in Ruhe und am besten vor einem Taber­na­kel, in dem gül­tig geweih­te Hosti­en und nicht bloß ein­fa­ches Brot liegt, und wenn es das auf Kilo­me­ter nicht gibt, wird es mit Gott auch ohne gehen, und bit­te um Erkennt­nis dar­über, wie nun für ihn/für sie wei­ter zu ver­fah­ren sei.
      Es gibt hier ein Zuspät. Nie­mand soll­te es leicht­fer­tig und aus eige­ner Schuld und Starr­sinn verpassen.
      Ich habe ver­stan­den, dass es offen­bar kein Zurück mehr gibt, und ein offe­ner Häre­ti­ker besetzt den Papst­stuhl. So gut wie kein Bischofs­sitz ist mehr mit einem ech­ten, glau­bens­treu­en, „vor­kon­zi­lia­ren“ Hir­ten besetzt.

      • es ist eine schlim­me Zeit, aber den­noch steht es kei­nem von uns zu, sich zum eige­nen Lehr­amt zu machen.
        Genau das ist doch der Irr­tum aller Abspal­tun­gen seit 1600 Jahren!
        Ibi Petrus ibi eccle­sia, das ist ein Satz der hart ist, so hart, dass es einem zerreist.
        Und es gibt kei­ner­lei Hin­wei­se dar­auf, dass ein Oku­pa­tor auf dem Stuhl Petri sitzt!
        Ich stim­me ihren Ana­ly­sen weit­ge­hend zu, aber sagen wir so. Das Schiff Petri wim­melt von Pira­ten und Rat­ten, aber wenn wir nun ins Meer sprin­gen, sind wir verloren.
        Was bleibt? Ent­we­der kämp­fen mit Gebet und Opfer oder wenig­stens ver­su­chen eines der Ret­tungs­boot zu Was­ser zu las­sen, aber auch hier sind die zu Was­ser gelas­se­nen Ret­tungs­boo­te ver­gan­ge­ner Zei­ten (alt katho­li­ken FSSPX) schon lan­ge dabei vom Kurs abzukommen.

      • Wenn Sie nur ein­mal präszi­se lesen und ver­ste­hen wür­den, bevor Sie sich zum Wider­spruch auf­ge­ru­fen fühlen!
        Ich mache mich nicht zum Lehr­amt, son­dern ich ver­glei­che das Lehr­amt in den Jahr­hun­der­ten vor dem Kon­zil mit dem mit und nach dem Kon­zil. Ein­deu­ti­ge Wider­sprü­che tun sich auf.

        Das Lehr­amt ist ja nicht dazu da gewe­sen, sich selbst zu genü­gen, son­dern uns zu leh­ren. Und das neh­me ich in Anspruch. wenn der, der gelehrt wird, am Ende unge­lehrt ist, wozu dann das Lehr­amt? Wozu dann nicht ein­fach bloß ein Domp­teur und wir hup­fen und sprin­gen nach befehl? Wozu hat der Herr uns ein Gehirn gegeben?

        Ich sprin­ge nicht ins Was­ser — ich gehe auf dem Was­ser, wenn ER es mir sagt, und wer­de nicht unter­ge­hen. beden­ken Sie doch, wohin ER uns­ret­we­gen gegan­gen ist — und da wol­len Sie bequem bei „Petrus“ blei­ben, der wie ein böser Geist ist und bil­den sich auch noch ein, Sie hät­ten dort einen Schutz?

      • ich bil­de mir nicht ein einen Schutz zu haben, ich den­ke dass der Herr uns genau­so schutz­los in der Welt sein lässt, und den reli­giö­sen, selbst­ge­nüg­sa­men und sich einen Dreck um Gott küm­mern­den Füh­rern der wah­ren Reli­gi­on aus­ge­lie­fert, wie er es mit sei­nem Sohn getan hat.
        Wenn er es sei­nem Sohn nicht erspart hat, von den Leu­ten, die Er, Gott, über Jahr­tau­sen­de geformt hat, ver­wor­fen, ver­folgt und schluss­end­lich in der Ver­brü­de­rung mit der Welt (Hero­des, Römer, Sad­du­zä­er) ans Kreuz gebracht zu haben, war­um nur soll es uns bes­ser gehen?
        Ich fin­de ja auch die Situa­ti­on unbe­frie­di­gend, aber der Traum von einer Kir­che, die sozu­sa­gen Schutz­raum vor der bösen Welt Hort der Guten, Klu­gen, Wei­sen und Kul­tur­trä­ger ist, der ist zwar irgend­wie immer da, und teil­wei­se kam die Kir­che dem auch nahe, aber nichts­desdo­trot­zi­ist es eine idea­li­sier­te Vorstellung.
        Oder den­ken Sie, dass die, die frü­her ihren eige­nen Club auf­ge­macht haben, nicht ernst­haf­te Grün­de dafür gehabt haben.
        Es hat Gott gefal­len, sei­ne Kir­che der Zer­stö­rung anheim­zu­ge­ben, war­um? dar­über kann spe­ku­liert wer­den, aber es gibt kei­ne ande­re Kirche!

      • Irgend­wie ver­ste­hen Sie mich nicht…hach…

        Mir geht es nicht um Schutz­räu­me — das war Ihre For­mu­lie­rung, auf die ich einging…

        Mir geht es ein­zig um das, was ich auch schrieb: das Mess­op­fer in gemein­schaft mit dem, der das Mess­op­fer hasst — das geht nicht. Ent­we­der oder.
        Und den Herrn mit dem has­sen, der da Papst spielt und das Mess­op­fer zur Muse­ums­ko­mö­die macht oder sogar ganz erstickt — tut mir leid — aber das hie­ße ja, den Herrn töten, den auf­er­stan­de­nen herrn töten wollen…nein, das kann doch kein Gläu­bi­ger, der IHN liebt, guten Gewis­sens mitmachen…

        Für den Schutz, mei­ne Güte, für den schutz gibt es Schutz­en­gel, die Got­tes­mut­ter, alle, die Gott dazu ein­setzt… das kann es doch nicht sein, wor­um es geht.

        Und die ver­wor­fe­nen San­he­drin-Mit­glie­der, die sind unter­ge­gan­gen, weil sie fal­sche Hohe­rat-Leu­te waren.
        So wird es auch hier sein.
        Dabei haben die damals nicht das kras­se Gegen­teil zur Tho­ra erklärt…
        es ist heu­te wirk­lich noch viel viel schlim­mer und die­se Hier­ar­chie ist per­fi­der als es die jüdi­sche Hier­ar­chie damals war. Denn wir haben erfah­ren, wie freund­lich und leben­spen­dend, wie erlö­send und hei­lend der Herr ist, wie ER sich als Opfer gege­ben hat — das wuss­ten die damals nicht nicht so vollständig.

        Nichts ist schlim­mer als die Api­st­asie derer, die um den Reich­tum im herrn ein­mal wussten..

      • Ich ver­steh Sie wirk­lich nicht, weil ich ihr Lamen­to gegen die Cha­ris­ma­ti­ker mit ihrer Idee von einer Kir­che „gelei­tet durch den Hei­li­gen Geist hims­elf, frei nach der (irri­gen) Idee eines Joa­chim von Fio­re“ noch im Ohr habe.
        Und jetzt erklä­ren Sie den Stuhl Petri für vakant, erklä­ren, dass kei­ne Hoff­nung besteht, dass wenn die Moder­nis­mus genann­te Krank­heit sich aus­ge­tobt hat, es wie­der zu einer Rück­be­sin­nung kom­men kann, und sind somit sel­ber der Ansicht, dass die Kir­che eben nur noch außer­halb der Hier­ar­chie und Ämter existiert.
        Irgend­wann haben Sie geschrie­ben, auf nach­fra­ge, dass sie der Ansicht sind, es han­de­le sich bei unse­rer Zeit um die abso­lu­te End­zeit, wo laut Dani­el, dem­nächst die Eucha­ri­stie abge­schafft wird.
        Mag sein, aber soweit sind wir noch nicht.

  23. @ein besorg­ter Christ
    „.…wo laut Dani­el, dem­nächst die Eucha­ri­stie abge­schafft wird.
    Mag sein, aber soweit sind wir noch nicht.“
    Aber knapp davor!!!

  24. Ita est —> Obli­vi­sci­mi­ni Bergoglionem !

    Offb.13,
    1Und ich trat an den Sand des Mee­res und sah ein Tier aus dem Meer stei­gen, das hat­te sie­ben Häup­ter und zehn Hör­ner und auf sei­nen Hör­nern zehn Kro­nen und auf sei­nen Häup­tern Namen der Lästerung.

    3Und ich sah sei­ner Häup­ter eines, als wäre es töd­lich wund; und sei­ne töd­li­che Wun­de ward heil. Und der gan­ze Erd­bo­den ver­wun­der­te sich des Tieres

    17 … daß nie­mand kau­fen oder ver­kau­fen kann, er habe denn das Mal­zei­chen, näm­lich den Namen des Tiers oder die Zahl sei­nes Namens.
    18 Hier ist Weis­heit! Wer Ver­stand hat, der über­le­ge die Zahl des Tiers; denn es ist eines Men­schen Zahl, und sei­ne Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.

    ASCII-CODE:
    http://www.tcp-ip-info.de/tcp_ip_und_internet/ascii.gif

    ALT 66 = B
    ALT 69 = E
    ALT 82 = R
    ALT 71 = G
    ALT 79 = O
    ALT 71 = G
    ALT 76 = L
    ALT 73 = I
    ALT 79 = O

    (Man öff­ne ein belie­bi­ges Doku­ment am PC,
    bei gehal­te­ner die ALT-Taste drücke die Zahl –> z.B.: 66
    ent­la­ste die ALT-Taste und es kommt –> z.B.: B)

    Die Sum­me der Zah­len des Namens=BERGOGLIO ergibt:
    66+69+82+71+79+71+76+73+79 == 666 (sechs­hun­dert­sechs­und­sech­zig)

    Quae est ista * quae progréditur qua­si auró­ra con­súr­gens, pulch­ra ut luna,
    elécta ut sol, terríbilis ut castrórum áci­es ordináta?

    Magní + ficat * áni­ma mea Dóminum:
    Et exsul­tá­vit spíritus meus * in Deo salu­tá­ri meo.
    Quia respéxit humi­li­tá­tem ancíllae suae; * ecce enim ex hoc beá­tam me dicent omnes
    generátiones.
    Quia fecit mihi magna qui potens est * et sanc­tum nomen eius.
    Et mise­ricór­dia eius a progénie in progénies * timéntibus eum.
    Fecit poténtiam in brá­chio suo: * dispérsit supérbos men­te cor­dis sui.
    Depó­su­it poténtes de sede, * et exal­tá­vit húmiles.
    Esuriéntes implévit bonis: * et dívites dimísit inánes.
    Suscépit Israël púer­um suum, * recor­dá­tus mise­ricór­diae suae.
    Sicut locú­tus est ad patres nostros, * Abra­ham, et sémini eius in sǽcula.
    Gló­ria Patri et Fílio, * et Spírituí Sanc­to.

    Quae est ista * quae progréditur qua­si auró­ra con­súr­gens, pulch­ra ut luna,
    elécta ut sol, terríbilis ut castrórum áci­es ordináta? 

    V María sine labe concépta.
    R. Pro nobis ad te recurréntibus ora. 

    Maria, mater Dei, ora pro nobis!

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