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Hintergrund

Papst-Telefonat mit Eugenio Scalfari: „Alle Geschiedenen, die wollen, werden zur Kommunion zugelassen“

(Rom) Euge­nio Scal­fa­ri, beken­nen­der Athe­ist aus alter Frei­mau­r­er­fa­mi­lie, ist trotz sei­ner 91 Jah­re zurück und dies erneut als bevor­zug­ter Gesprächs­part­ner von Papst Fran­zis­kus. Gestern, in der La Repubbli­­ca-Aus­­­ga­­be zu Aller­hei­li­gen, berich­te­te Scal­fa­ri von einem Tele­fon­an­ruf des Pap­stes, der ihm exklu­siv mit­ge­teilt habe, daß „alle Geschie­de­nen, die es wol­len“ zu den Sakra­men­ten „zuge­las­sen werden“.
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Forum

Ettore Gotti-Tedeschi: Brief an eine Enkelin – nach der Familiensynode

(Rom) Der inter­na­tio­nal bekann­te Ban­kier und Finanz­ethi­ker Etto­re Got­ti Tede­schi, von 2009–2012 Prä­si­dent der Vatik­an­bank IOR, ver­faß­te eini­ge Tage nach dem Ende der Bischofs­syn­ode über die Fami­lie einen Brief an sei­ne soeben zur Welt gekom­me­ne Enke­lin. In die­sem Brief drückt er sein Unbe­ha­gen über die aktu­el­le Situa­ti­on aus, über die gei­sti­ge Ver­faßt­heit der sich glo­ba­li­sie­ren­den
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Hintergrund

Piero Marini und die illegalen „Latinisierungen“ der orientalischen Riten

(Rom) “Vor zwei Tagen, am 27. Okto­ber, prä­sen­tier­te Kuri­en­erz­bi­schof Pie­ro Mari­ni, in sei­ner Funk­ti­on als Vor­sit­zen­der des Päpst­li­chen Komi­tees für die Eucha­ri­sti­schen Kon­gres­se, den näch­sten Eucha­ri­sti­schen Kon­greß, der vom 24.–31. Janu­ar 2016 in Cebu auf den Phil­ip­pi­nen statt­fin­den wird“, so San­dro Magi­ster über die jüng­ste Initia­ti­ve des ehe­ma­li­gen Zere­mo­nien­mei­sters von Papst Johan­nes Paul II. Mari­ni,
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Findet interreligiöses Assisi 4 statt? – Staatssekretär Parolin: Wäre im Jahr der Barmherzigkeit „wichtig“

(Rom) Papst Fran­zis­kus sag­te gestern bei der ersten „inter­re­li­giö­sen“ Gene­ral­au­di­enz der Kir­chen­ge­schich­te, die Reli­gio­nen sol­len nicht den Fun­da­men­ta­lis­men fol­gen, son­dern für die Armen zusam­men­ar­bei­ten. Deut­li­cher wur­de Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin, der bei der Tagung  zu 50 Jah­ren Kon­zils­er­klä­rung Nost­ra Aet­a­te an der Päpst­li­chen Uni­ver­si­tät Gre­go­ria­na von 400 Ver­tre­tern der Welt­re­li­gio­nen ein Tref­fen Assi­si 4 vorschlug.
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Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Ausdruck eines Kompromisses zwischen zutiefst unterschiedlichen Positionen“ – Bischof Bernard Fellay (FSSPX) zum Schlußbericht der Synode

Der Gene­ral­obe­re der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X., Bischof Ber­nard Fel­lay, gab eine Erklä­rung zur Rela­tio fina­lis, dem Schluß­be­richt der Bischofs­syn­ode über die Fami­lie ab: Der Schluß­be­richt der zwei­ten Sit­zung der Syn­ode über die Fami­lie, der am 24.10.2015 ver­öf­fent­licht wor­den ist, ist weit davon ent­fernt, eine Über­ein­stim­mung der Syn­oden­vä­ter erken­nen zu las­sen; er ist viel­mehr der Aus­druck
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Forum

Relatio finalis zwischen Fehler und gefährlichen Zweideutigkeiten – Beispiel: Paragraph 63

(Rom) Die Rela­tio fina­lis, der Schluß­be­richt der Bischofs­syn­ode über die Fami­lie, ent­hält „Feh­ler und gefähr­li­che Zwei­deu­tig­kei­ten“. Zu die­sem Schluß kommt Cor­ri­spon­den­za Roma­na (CR) in ihrer ersten Text­ana­ly­se. Das erstaunt nicht, ange­sichts der Umstän­de und des Zeit­drucks, unter denen das Doku­ment im letz­ten Augen­blick zustan­de kam, mit dem Ziel, eine in Wirk­lich­keit ganz und gar nicht
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Generalaudienz/ Katechese

„Interreligiöse“ Generalaudienz von Papst Franziskus – Die Subtilität zwischen Identitätsverlust und Identitätsverzicht

(Rom) Die Gene­ral­au­di­en­zen der Päp­ste haben einen bestimm­ten Ablauf, das galt bis­her auch unter Papst Fran­zis­kus so. Sie begin­nen mit dem Kreuz­zei­chen, gefolgt von einer Lesung aus der Hei­li­gen Schrift, die in ver­schie­de­nen Spra­chen vor­ge­tra­gen wird. Dar­auf folgt als Mit­tel­punkt der Gene­ral­au­di­enz eine Kate­che­se des Pap­stes, die Fran­zis­kus mit dem Wor­ten „Lie­be Brü­der, Guten Tag“
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Genderideologie

Wird es ein nachsynodales Schreiben geben? Offenbar schon

(Rom) Die Fra­ge, ob es nach der am ver­gan­ge­nen Sonn­tag nach zwei Jah­ren abge­schlos­se­nen Fami­li­en­syn­ode ein nachs­y­on­da­les Schrei­ben des Pap­stes geben wer­de, bleibt wei­ter­hin unbe­ant­wor­tet. Ein sol­ches Schrei­ben wur­de bis zum Beginn der Syn­ode 2015 als selbst­ver­ständ­lich vor­aus­ge­setzt. Seit sich jedoch gleich am ersten Tag der Syn­oden­ar­bei­ten, am 5. Okto­ber, durch ein Beschwer­de­schrei­ben von drei­zehn