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Konziliare Selbstanpassung der Kirche an Welt und Zeitgeist

Für moder­ni­sti­sche Theo­lo­gen sind die schwam­mi­gen For­mu­lie­run­gen der Pasto­ral­kon­sti­tu­ti­on des Kon­zils ein idea­ler Ansatz, um Kir­che und kirch­li­che Leh­re „in der Welt von heu­te“ auf­zu­he­ben.  Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker. Der 50. Jah­res­tag der Ver­ab­schie­dung des letz­ten Kon­zils­tex­tes „Gau­di­um und spes“ am 6. Dezem­ber 1965 wirft sei­ne Schat­ten vor­aus. In Bischofs­kon­fe­ren­zen und Aka­­de­­mie-Vor­­trä­­gen ver­sucht man
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Käufliche Journalisten manipulieren die öffentliche Meinung

Der Titel des Buches „Gekauf­te Jour­na­li­sten“ ist für die Pres­se­ver­tre­ter an sich schon eine Pro­vo­ka­ti­on, der Autor Udo Ulfkot­te als gelern­ter Jour­na­list gilt als ein Nest­be­schmut­zer. Eine Buch­be­spre­chung von Hubert Hecker Das Buch stand bis vor kur­zem ein Drei­vier­tel Jahr lang auf den vor­de­ren Plät­zen der Ver­kaufs­li­sten des Buch­han­dels. Die­ses außer­or­dent­li­che Publi­kums­in­ter­es­se bei einem mit­tel­mä­ßi­gen
Enthüllende Biographie über Kardinal Danneels
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Welche Rolle spielte geheimes Netzwerk „Sankt Gallen“ bei Rücktritt Benedikts XVI. und der Wahl Bergoglios?

(Brüs­sel) Bel­gi­ens ehe­ma­li­ger Pri­mas und Erz­bi­schof von Mecheln-Brüs­­sel, God­fried Kar­di­nal Dan­neels stand auf der Mit­tel­log­gia der präch­ti­gen Fas­sa­de des Peters­doms, als am Abend des 13. März 2013 Fran­zis­kus der Welt als neu­er Papst vor­ge­stellt wur­de. Wie kam er zu die­sem Ehren­platz? Die Fra­ge ist nicht neu, son­dern gab bereits in jenem histo­ri­schen Moment Rät­sel auf.
Franz Werfel 1890-1945
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Franz Werfels prophetisches Erbe – eine Würdigung zum 70. Todestag

von Wolf­ram Schrems* Anläß­lich sei­nes 70. Todes­ta­ges am 26. August sei hier ein ehren­des Wort zu Franz Wer­fel gesagt. Es soll hier aber nicht all­ge­mein um Leben und Werk gehen, der Schwer­punkt ist ein ande­rer. An die­ser Stel­le sol­len Dank und Aner­ken­nung Wer­fel hier für den Musa Dagh aus­ge­spro­chen wer­den. Noch mehr für Das Lied
Für Thron und Altar – Der Aufstand in der Vendée
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Für Thron und Altar – Der Aufstand in der Vendée

von Wolf­ram Schrems* Es ist ein schwie­ri­ges Unter­fan­gen, die flä­chen­decken­de Aus­brei­tung der vie­len der­zeit zir­ku­lie­ren­den Geschichts­lü­gen rück­gän­gig zu machen. Spe­zi­ell die Ver­leum­dung der Katho­li­schen Kir­che und die Glo­ri­fi­zie­rung diver­ser Revo­lu­tio­nen hat sich tief in das deka­den­te kol­lek­ti­ve Bewußt­sein ein­ge­fres­sen. In Anbe­tracht einer prä­ze­denz­lo­sen Chri­sten­ver­fol­gung im isla­mi­schen Raum und einer feind­se­li­gen Mar­gi­na­li­sie­rung von Chri­sten­tum und Chri­sten
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Der Fluch der bösen Tat. Die verfehlte Politik des Westens im Mittleren Osten

Eine Buch­be­spre­chung zu Peter Scholl-Latours letz­tem Werk: Der Fluch der bösen Tat. Das Schei­tern des Westens im Ori­ent, Ber­lin 2014. Von Hubert Hecker Kurz vor sei­nem Tode im August 2014 konn­te der bekann­te Jour­na­list Peter Scholl-Latour das ange­ge­be­ne Buch fer­tig­stel­len. So wur­de es Abschluss und Ver­mächt­nis sei­nes 65jährigen Jour­na­li­sten­le­bens. Es ist für den Leser von gro­ßem
"Im Schatten des Gracchus", der Roman über die Freimaurerei, der mehr ist als ein Roman
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Im Schatten des Gracchus – Historischer Roman mit theologischer Tiefe

Buch­be­spre­chung von Wolf­ram Schrems* Es ist mir eine beson­de­re Freu­de, in die­sem Forum eine äußerst ori­gi­nel­le öster­rei­chi­sche Neu­erschei­nung vor­zu­stel­len. Ganz bestimmt wer­den damit kei­ne Eulen nach Athen getra­gen. Es geht um das aktu­el­le Werk eines (unter Pseud­onym schrei­ben­den) Autors, der tief im frei­heit­li­chen Lager ver­wur­zelt und dem Ver­neh­men nach ein aus­ge­zeich­ne­ter Jurist ist. Wor­um geht es?
Heiliger Vinzenz von Lérins, Kirchenvater
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Vinzenz von Lérins, Mahnschrift – Eine spätantike Schrift höchst aktuell

von Wolf­ram Schrems* Seit eini­gen Jahr­zehn­ten betrach­tet man eine pro­fun­de Ver­wir­rung im Den­ken. Sie hängt mit der aus dem Dar­wi­nis­mus stam­men­den Vor­stel­lung von der „Trans­for­ma­ti­on“ zusam­men. Es han­delt sich um ein mitt­ler­wei­le typi­sches New-Age-Ideo­­lo­­gem, wonach sich eine Sache in eine ande­re „ent­wickeln“ kön­ne. Aus­ge­hend vom Dar­wi­nis­mus, nach dem man mein­te, „aus“ den Amphi­bi­en wür­den sich
Abtreibung verstehen - Eine Buchbesprechung
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Abtreibung verstehen – Eine Buchbesprechung

von Wolf­ram Schrems* Da der Kul­tur­kampf gegen das unge­bo­re­ne Men­schen­le­ben zwi­schen Poli­tik, Medi­en und Abtrei­bungs­in­du­strie der­zeit in Öster­reich wie­der mas­siv for­ciert wird, ist es dring­lich, eine Stim­me der Ver­nunft in die Öffent­lich­keit zu brin­gen. Ste­phen Diet­rich Schwarz (*1932), eme­ri­tier­ter Pro­fes­sor für Phi­lo­so­phie an der Uni­ver­si­tät von Rho­de Island, Sohn des deut­schen Phi­lo­so­phen und NS-Geg­­ners Bal­du­in
Erzbischof Marcel Lefebvre mit Papst Pius XII.
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Marcel Lefebvre – Angeklagter oder Richter? Eine Buchrezension

von Wolf­ram Schrems* Das knap­pe Vier­tel­jahr­hun­dert, das nach dem Tod von Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re mitt­ler­wei­le ver­gan­gen ist, ermög­licht einen histo­risch-distan­­zier­ten Blick auf sein Schaf­fen und des­sen blei­ben­de Wir­kun­gen. Gleich­zei­tig erfor­dern die fünf­zig Jah­re nach Abschluß des Kon­zils eine rück­halt- und aus­flucht­lo­se Aus­wer­tung von des­sen Fol­gen. Als jemand, der ein­schlä­gi­ge inner­kirch­li­che Erfah­rung besitzt, gleich­zei­tig aber zu