Als Bergoglio als „brillant, aber verrückt“ ins „Exil“ geschickt wurde

Aquel Francisco - Dieser Franziskus - Neues Buch, wenig "Licht"
Aquel Fran­cis­co — Die­ser Fran­zis­kus — Neu­es Buch, wenig „Licht“

(Bue­nos Aires) „Aquel Fran­cis­co“ (Die­ser Fran­zis­kus) ist ein ver­gan­ge­ne Woche in Argen­ti­ni­en im Ver­lag Raiz de Dos von Cor­do­ba erschie­ne­nes Buch, das sich dem Leben Jor­ge Mario Ber­go­gli­os wid­met, beson­ders sei­nem „Exil“ in der argen­ti­ni­schen Pro­vinz Cor­do­ba. Es will neu­es „Licht in die Zeit“ brin­gen, in der Pater Jor­ge Mario Ber­go­glio inner­halb des Jesui­ten­or­dens in „Ungna­de gefal­len und exi­liert“ wor­den war. Der Prie­ster sei damals als „ver­rückt und fast unzu­rech­nungs­fä­hig“ bezeich­net wor­den. Ein Vor­fall, der nicht nur die Obe­ren der Jesui­ten Argen­ti­ni­ens, son­dern auch in ande­ren latein­ame­ri­ka­ni­schen Län­dern und auch das Gene­ral­haus des Ordens in Rom betrof­fen habe. Eine „Rei­he von Ver­leum­dun­gen unter denen der Papst vor mehr als 20 Jah­ren zu lei­den hat­te“, wie die Autoren des Buches schrei­ben.

Vier Jahre Cordoba

In den ins­ge­samt vier Jah­ren in Cor­do­ba habe Papst Fran­zis­kus zwei Schlüs­sel­mo­men­te sei­nes Ordens­le­bens gehabt. Von 1958–1960 besuch­te er in Cor­do­ba das Novi­zi­at des Jesui­ten­or­dens und 1990–1992 ver­brach­te er dort ein „Exil“, zu dem ihn sei­ne Ordens­brü­der „ver­ur­teilt“ hat­ten.

Die wich­tig­ste Quel­le für das Buch stellt Papst Fran­zis­kus selbst dar, mit dem die bei­den Jour­na­li­sten aus Cor­do­ba, Javier Cáma­ra und Seba­stián Pfaf­fen meh­re­re Tele­fon­ge­sprä­che füh­ren konn­ten. Erz­bi­schof Car­los Nañez von Cor­do­ba hat­te den Papst über das Buch­pro­jekt infor­miert, so ent­stand der Kon­takt zum Autoren­duo.

Am 26. Sep­tem­ber über­reich­ten die Autoren per­sön­lich Papst Fran­zis­kus in San­ta Mar­ta ein Exem­plar des Buches, das am 9. Okto­ber in Cor­do­ba öffent­lich vor­ge­stellt wird.

Um ihn bildeten sich immer und überall „Bergoglianer“ und „Antibergoglianer“

Die Autoren mit ihren Ehefrauen auf dem Petersplatz
Die Autoren mit ihren Ehe­frau­en auf dem Peters­platz

Cáma­ra und Pfaf­fen suchen nach Ant­wor­ten, war­um Ber­go­glio zum Weih­bi­schof von Bue­nos Aires ernannt wur­de. Eine Ernen­nung, die zum Initial­ereig­nis eines kirch­li­chen Auf­stiegs wur­de, die bis zur Wahl zum Papst führ­te. Eben­so gehen sie der Fra­ge nach, war­um sich über­all, wo der heu­ti­ge Papst auf­trat, um ihn her­um immer Grup­pen von „Ber­go­glia­nern“ und „Anti­ber­go­glia­nern“ bil­de­ten: „Ob es sein Ver­hält­nis zum Orden, zum argen­ti­ni­schen Staat, zum Pero­nis­mus, zum Mar­xis­mus, zu Dom­in­go und Eva Peron betrifft“.

Ange­spro­chen auf sein „Exil“ in Cor­do­ba, möch­te der heu­ti­ge Papst für sich nicht von einer „Noche oscu­ra“, einer dunk­len Nacht, spre­chen, das sei „etwas für Hei­li­ge“. Er sei „nur ein armer Kerl“. Für ihn sei es mehr „eine Zeit der inne­ren Rei­ni­gung“ gewe­sen.

Kometenhafter Aufstieg, kurzer Fall, noch höherer Aufstieg

Es sei­en ein­sa­me Jah­re gewe­sen, nach­denk­lich und hart für den künf­ti­gen Papst, schrei­ben die Autoren. Ber­go­glio habe zunächst eine „kome­ten­haf­te Kar­rie­re“ erlebt. Er wur­de kaum zum Prie­ster geweiht bereits zum Novi­ze­n­mei­ster der Ordens­pro­vinz ernannt. Im Alter von erst 36 Jah­ren war er bereits Pro­vin­zi­al der Gesell­schaft Jesu für Argen­ti­ni­en und Rek­tor der Ordens­hoch­schu­le von San Miguel.

Dann erfolg­te eine radi­ka­le Zäsur. Ber­go­glio wur­de 1990 aller Ämter und Auf­ga­ben ent­bun­den und in das 700 Kilo­me­ter von Bue­nos Aires ent­fern­te Cor­do­ba ver­setzt. Dort erhielt er für zwei Jah­re ein Zim­mer in der Ordens­nie­der­las­sung, aber „kei­ne Auf­ga­be“. Er wur­de nicht ein­mal regel­mä­ßig für die Meß­ze­le­bra­ti­on in der Kir­che des Ordens ein­ge­teilt, aller­dings für die Beicht­zei­ten.

Die Autoren schrei­ben, daß Pater Ber­go­glio von der neu­en Pro­vin­zi­al­lei­tung nach Cor­do­ba „straf­ver­setzt“ wur­de. Für die Exi­lie­rung sei der neue Pro­vin­zi­al Pater Vic­tor Zor­zin ver­ant­wort­lich gewe­sen. Er sei unter Ber­go­glio bereits Vize-Pro­vin­zi­al gewe­sen und sei nicht ein­ver­stan­den gewe­sen mit „vie­len Ent­schei­dun­gen die Pater Jor­ge getrof­fen hat, sowohl pasto­ra­le als auch in der Lei­tung“ (Sei­te 176).

„Verleumdungskampagne“ bis in das Generalhaus in Rom

Pater Vic­tor Zor­zin war von 1986–1991 Pro­vin­zi­al. Ihm folg­te von 1991–1997 Pater Ignacio Garcà¬a‑Mata. Die Autoren schrei­ben, daß es wäh­rend der Amts­zei­ten von Zor­zin und Garcà­a‑Mata „eine Ver­leum­dungs­kam­pa­gne“ gegen Ber­go­glio gege­ben habe, die „die Gren­zen der argen­ti­ni­schen Ordens­pro­vinz über­schritt und auf die Jesui­ten­lei­tun­gen ande­rer Län­der Süd­ame­ri­kas und sogar das Gene­ra­lat in Rom“ über­griff. Dies las­se sich aus einer Rei­he von Gesprä­chen mit Ordens­an­ge­hö­ri­gen rekon­stru­ie­ren.

In einem Inter­view mit Radio Maria Argen­ti­ni­en sag­te Pfaf­fen, daß bereits beim ein­fa­chen Prie­ster Ber­go­glio sein „beson­de­rer pasto­ra­ler Stil“ erkenn­bar gewor­den sei.

„Schade, daß er verrückt ist!“

Aquel Francisco, neues Buch über Papst Franziskus aus Argentinien
Aquel Fran­cis­co, neu­es Buch über Papst Fran­zis­kus aus Argen­ti­ni­en

Die Autoren erzäh­len eine Anek­do­te von Pater àngel Ros­si, einem geist­li­chen Sohn Ber­go­gli­os, der schil­dert, wie sehr der heu­ti­ge Papst dar­un­ter gelit­ten habe: „Dem Orden nahe­ste­hen­de Per­so­nen, sorg­ten für die Ver­brei­tung des Gerüchts, das aus jesui­ti­schen Quel­len stamm­te, daß jener Mann, der Ordens­pro­vin­zi­al war, der so jung und so bril­lant war, sich in Cor­do­ba zurück­ge­zo­gen hat­te, weil er krank war, weil er ver­rückt war. Als mei­ne Mut­ter starb, trat ein Laie, der der Ordens­nie­der­las­sung sehr nahe­stand, an mich her­an und zeig­te auf Ber­go­glio, der am Sarg knie­te und bete­te: ‚Scha­de, daß er ver­rückt ist!‘ Ich schaut ihn an und sag­te: ‚Wenn die­ser Mann ver­rückt ist, was bin dann ich?‘“

Dann schla­gen die Autoren einen gro­ßen Bogen bis in die Jetzt­zeit: Ber­go­glio habe auch als Erz­bi­schof den Ein­druck gehabt, daß in eini­gen römi­schen Dikaste­ri­en noch immer, wenn auch mit „gerin­ger Inten­si­tät“ gegen ihn ein Krieg geführt wor­den sei. Einer von ihnen, so Cáma­ra und Pfaf­fen sei „zwei­fel­los“ der Prä­fekt der Kle­rus­kon­gre­ga­ti­on, Kar­di­nal Mau­ro Pia­cen­za gewe­sen. Des­halb sei er einer der ersten gewe­sen, die in die­sem Pon­ti­fi­kat aus ihrem Amt ent­fernt wur­den. Doch Papst Fran­zis­kus habe ihnen einen „wür­di­gen Abgang“ gewährt. Kar­di­nal Pia­cen­za wur­de zum Groß­pö­ni­ten­ti­ar „beför­dert“. An sei­ner Stel­le ernann­te der Papst sei­nen Ver­trau­ten Benia­mi­no Stel­la, den er dann auch zum Kar­di­nal erhob.

„Eiserne Loyalität“

Die Ent­fer­nung von Kar­di­nal Pia­cen­za sei in kei­ner Wei­se ein „Affront“ gegen Bene­dikt XVI. gewe­sen, nichts sei „wei­ter von der Rea­li­tät ent­fernt als das“. Papst Fran­zis­kus habe sei­ne Grün­de gehabt. Die Kon­gre­ga­ti­on habe inner­halb eines Jah­res völ­lig das Gesicht gewech­selt. Mehr als die Hälf­te aller Mit­ar­bei­ter sei in ihre Diö­ze­sen zurück­ge­schickt und durch ande­re Prie­ster ersetzt wor­den. Offen­sicht­lich, so die Autoren, hät­ten die mei­sten von ihnen nicht das Ver­trau­en Stel­las genos­sen, der eine von Pia­cen­za „sehr ver­schie­de­ne Art“ habe. Stel­la for­de­re „eiser­ne Loya­li­tät“.

Die Idee für den radi­ka­len struk­tu­rel­len Ein­griff in der Kle­rus­kon­gre­ga­ti­on sei noch von Papst Bene­dikt XVI. ent­wickelt, aber eben erst unter Fran­zis­kus umge­setzt wor­den. Papst Fran­zis­kus aber habe die „Unzu­frie­den­heit“ der Ver­setz­ten abbe­kom­men, denn die Mehr­zahl der Abge­setz­ten, so die Autoren, sei „natür­lich“ damit nicht zufrie­den gewe­sen.

Das Buch stellt wich­ti­ge Fra­gen und bie­tet inter­es­san­te Ansät­ze. Ihrem selbst­ge­steck­ten Anspruch, „Licht“ in eini­ge Zusam­men­hän­ge zu brin­gen, wer­den die bei­den Autoren aller­dings nicht gerecht. Die erklär­te Absicht, das Buch dem Papst zu wid­men, mach­te dies bereits von vor­ne­her­ein unmög­lich. Das Autoren­duo lie­fert inter­es­san­te Details, aber kei­ne zusam­men­hän­gen­de und vor allem schlüs­si­ge Ana­ly­se, die für das Ver­ständ­nis die­ses Pon­ti­fi­kats von beson­de­rer Bedeu­tung wäre. Die Tei­le zu Kon­kla­ve und Pon­ti­fi­kat blei­ben auf der Ebe­ne der Hof­be­richt­erstat­tung. Es erstaunt, daß sich die Publi­ka­tio­nen über den Papst gera­de aus Argen­ti­ni­en kaum von jenen in Euro­pa unter­schei­den, wo bis zum Abend des 13. März 2013 kaum jemand etwas über Jor­ge Mario Ber­go­glio wuß­te.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Sacro&Profano/Radio Maria Argen­ti­na (Screen­shots)

33 Kommentare

  1. Ledig­lich die eine Aus­sa­ge, dass man ihn für ver­rückt gehal­ten hat, ist ganz inter­es­sant. So man­ches in sei­nem Ver­hal­ten, ist ja wirk­lich kaum mehr logisch erklär­bar. Mal eine Fra­ge an die Theo­lo­gen hier: Ist jemand, der zum Papst gewählt wur­de und wo sich im Nach­hin­ein her­aus­stellt, dass er nicht Herr sei­ner Sin­ne ist über­haupt gül­tig gewählt?

  2. Bril­lant, ich lach mich tot! Was für Idio­ten müs­sen das gewe­sen sein, die die­sen Mann „bril­li­ant“ fan­den? Wohl Pro­gram­mie­rer in den Frei­mau­rer­lo­gen!

    • Bril­li­ant?
      Mög­li­cher­wei­se gibt es meh­re­re Vari­an­ten von Bril­li­anz. Die Bril­li­anz einer rosen­kranz­be­ten­de alten Frau dürft eine ande­re sein als die eines durch­ge­knall­ten Kon­zils­kar­di­nals.
      „Denn es steht geschrie­ben: „Ich will zunich­te machen die Weis­heit der Wei­sen, und den Ver­stand der Ver­stän­di­gen will ich ver­wer­fen.“
      Per Mari­am ad Chri­stum.

    • Sie auch! So wie dies auf jeden Men­schen zutrifft.
      Ob J.M. Ber­go­glio auch als Kir­chen­ober­haupt ein Geschenk für die Kir­che ist, kann ich nicht erken­nen.

    • „Der Mann ist ein Geschenk Got­tes!!“
      Hm. Ich bin mir noch nicht ganz sicher wer den uns geschenkt hat. Ich den­ke wei­ter dar­über nach. Hof­fent­lich stimmt das nicht was ich den­ke.
      Per Mari­am ad Chri­stum.

    • Car­men Fink: Ob der „Mann“ ein Geschenk Got­tes ist,. Momen­tan sieht es aber lei­der eher so aus, dass der Mann eine Stra­fe Got­tes ist .…..

  3. Papst Fran­zis­kus stammt aus dem geho­be­nen Bür­ger­tum. Das heißt: er wuchs sehr behü­tet auf; es ging ihm immer „gut“. Das Leben war schön. Alles klapp­te, alles ging ein­fach von der Hand. Kämp­fen muß­te er offen­kun­dig nie in die­ser Prä­ge­zeit von Kind­heit und Jugend. Arzt war irgend­wann sein Berufs­wunsch: das paß­te.
    Was hat­te er in den ersten 20 Jah­ren sei­nes Lebens erlebt? Was, wer form­te ihn?- Durch­aus sei­ne aus Ita­li­en (vor dem Faschis­mus) geflüch­te­te Groß­mutter: es waren poli­ti­sche Grün­de, kei­ne reli­giö­sen, für die­se Flucht- und womög­lich wirt­schaft­li­che.

    Dann kam die fast töd­li­che Krank­heit und Jor­ge Mario woll­te nun unbe­dingt Prie­ster wer­den. Durch­aus nach­voll­zieh­bar. Aber die Krank­heit konn­te nicht das Leben von vor­dem aus­lö­schen. So ein­fach wie sich die Din­ge im Wohl­stand dar­stel­len, so ein­fach, nun ja, kann man sich dann auch das Prie­ster­sein ein­rich­ten. Man kann doch die Lasten, die die Kir­che schein­bar (und auch öfters tat­säch­lich) auf­bür­det, den Men­schen doch erspa­ren. „Freut Euch alle im Herrn, hal­le­lu­ja“.

    Mit die­ser Ein­stel­lung war der Prie­ster Ber­go­glio gewiß eine Aus­nah­me, ein Para­dies­vo­gel, in der katho­li­schen Kir­che. Sei­ne lädier­te Stim­me trug dazu bei, ihn als „smar­ten“ Geist­li­chen zu betrach­ten. Dann kam das 2. Vati­ka­ni­sche Kon­zil: bes­ser konn­te es für den jun­gen Ber­go­glio nicht kom­men. Sei­ne Art zu spre­chen und zu pre­di­gen (in Wort und Tat) war plötz­lich die gemä­ße neue Wei­se.
    Es muß­te also mit ihm berg­auf gehen, denn wo er war, waren ande­re noch lan­ge nicht.
    Kein „Chri­sten­tum light“, aber ein Chri­sten­tum, in dem es den Men­schen leicht gemacht wird. Denn wenn alle das Gute wol­len und tun (nach sei­ner, Ber­go­gli­os Art), wo ist dann noch Platz für Pro­ble­me? Was soll da noch das Dog­ma? — Das ist dann zwar vor­han­den, nimmt aber nur noch einen hin­te­ren Zuschau­er­platz ein. Das ist wah­rer „Evan­ge­li­ka­nis­mus“. Als Aus­gleich für die Defi­zi­te die „gro­ße Demut“, auch die ech­ten und ernst zu neh­men­den Demuts­ge­sten.

    Nun ist er Papst. „Wo sind eigent­lich die Pro­ble­me?“- mag er sich fra­gen. Ja, es gibt sie noch, aber alles kann man lösen. Es gibt auch noch Beden­ken­trä­ger. In der Tat. Man kann sie (v)ersetzen, wenn sie nicht zur Erkennt­nis gelan­gen.
    Die Ehe­pro­ble­me: ja die mei­sten Ehen sind eigent­lich ungül­tig; usw.

    Hof­fent­lich täu­sche ich mich.

    • Ver­ste­he ich Sie rich­tig, dass Sie bei Ber­go­glio so etwas wie „bür­ger­li­che Spiel­chen“ wahr­neh­men — das, was vie­le auch hier­zu­lan­de der lin­ken Bewe­gung vor­war­fen?

    • Was wis­sen sie eigent­lich wirk­lich von Papst Fran­zis­kus außer von hören­sa­gen? Mag sein das er behü­tet auf­ge­wach­sen ist, na und sind dass nich vie­le?! Waren sie schon mal in eine Fave­la haben sie wäh­rend der Mili­tär­di­ka­tur Men­schen­le­ben geret­tet, sicher nicht. Papst Fran­zis­kus sehr wohl! Ich kann es nicht ertra­gen wie auf die­sem Por­tal gegen Fran­zis­kus der lege­time Nach­fol­ger Petri her­ge­zo­gen wird. Wie ist das mit dem Bal­ken im Auge da soll­ten sich alle mal dran hal­ten hier im Blog!!

      • @Carmen Fink
        „Was wis­sen sie eigent­lich wirk­lich von Papst Fran­zis­kus außer von hören­sa­gen?“
        Vom Hören­sa­gen?
        Er ist die Leut­se­lig­keit in Per­son. Jede Kame­ra und jedes Mikro­phon was er sieht wird von ihm umge­rannt. Aber ich muß geste­hen dass ich ihm gehor­che.
        Er hat vor Scal­fa­ri das Gewis­sen über Chri­stus gestellt und seit­dem hat mein Gewis­sen die Macht über mich genom­men. Es ist auto­nom und bestimmt über alles was ich den­ke und schrei­be. Also han­delt mein Gewis­sen ganz ein­deu­tig Papst­kon­form. Ich bin es in Wahr­heit nicht der hier schrei­ben tut. Wer es ver­ste­hen will ver­steht es.
        Per Mari­am ad Chri­stum.

      • dann blei­ben Sie halt auf kath.net oder ande­ren Beweih­räu­che­rungs­por­ta­len! Hier wird man zumin­dest nicht stän­dig zen­siert.

        Bei allem Respekt vor dem gül­tig gewähl­ten Papst (ich bein kein Sedis­va­kan­tist!), aber für Pla­ti­tüt­den zu Wirt­schaft oder Fuss­ball oder Poli­tik gilt das Unfehl­bar­keits­dog­ma nun mal nicht und ich erlau­be mir hier, eine von ihm abwei­chen­de Mei­nung zu haben und ich erlau­be mir auch zu bemer­ken, wenn er wider­sprüch­li­che Äuße­run­gen tätigt oder wenn sei­ne „Per­len“ irgend­wo zwi­schen dem Niveau von Kaf­fee­kränz­chen und Dalai Lama Rat­schlä­gen zum Glück­lich­sein lie­gen (1. Rat: Nicht unglück­lich sein). Wenn die­se Per­len irgend­wem was geben, dann bit­te sehr, kein Pro­blem. Und es gibt kein Gebot, das Unwohl­sein ver­bie­tet, wenn sich der Stell­ver­tre­ter Chri­sti außer- und anti­kirch­li­chen Medi­en der­art an den Hals wirft usw usw

        Also wenn Sie’s nicht ver­tra­gen hier, dann müs­sen Sie ja nicht hier­her kom­men (und glau­ben Sie nicht, dass ich alle Extrem­po­si­tio­nen hier tei­le, aber immer noch inter­es­san­ter, die­se Extrem­po­si­tio­nen ken­nen­zu­ler­nen und dar­über zu dis­ku­tie­ren, mei­net­we­gen auch strei­ten, als das „Alles Supi in Rom“ auf ande­ren Por­ta­len, die sich ihre Zuschüs­se von amts­kirch­li­cher Sei­te nicht gefähr­den wol­len!)

      • @ car­men Fink

        Ver­zei­hen Sie mir, Ihr State­ment ist sen­ti­men­tal. Es ist zwar rich­tig, dass hier gele­gent­lich auch unsach­li­che, irra­tio­na­le und dümm­li­che Kri­tik an Ber­go­glio geübt wird.
        Aber sehr vie­le Poster befas­sen sich ein­ge­hend mit dem, was Ber­go­glio täg­lich von sich gibt.
        Was wis­sen wir also von „Papst Fran­zis­kus“?
        Ich hab es nicht so mit Geheim­nis­krä­me­rei, Ver­schwö­rungs­hy­ste­rie und ande­ren Marot­ten der Tra­dis — ich kann aber lesen und ver­ste­hen und bin täg­lich aufs Neue ent­setzt über das, was Ber­go­glio sagt. Ergo: kann also begrün­den, war­um ich ihn kri­ti­sie­re und nicht für den Papst hal­te. Er mag gül­tig gewählt sein, aber was er sagt, stellt ihn außer­halb der Com­mu­nio — was soll ich von einem sol­chen Kle­ri­ker hal­ten? Eben!
        Woher wis­sen Sie übri­gens, dass er Leu­te „geret­tet“ hat? Da hört man ja auch dies oder das…da bin nun ich auch vor­sich­tig, denn Gerüch­te sind nie­mals etwas, wor­an man sich ori­en­tie­ren soll­te.
        Aller­dings hat­te ich aber schon früh von ver­schie­de­nen argen­ti­ni­schen Autoren ver­nom­men, dass Ber­go­glio ein popu­li­stisch agie­ren­der Mann ist.
        Lei­der muss ich das nach andert­halb Jah­ren voll und ganz bestä­ti­gen.
        Und das ist nicht alles: am schlimm­sten ist die­se ver­wor­re­ne Theo­lo­gie, die eines Pap­stes nicht wür­dig ist!

      • @ zeit­schnur das Schlim­me an der Ber­go­glioi­schen Theo­lo­gie ist, dass er kei­ne hat!
        Er ist mal so und mal so, das was er uns ser­viert ist kein Gulasch, son­dern eine Mix­tur aus allem mög­li­chen, ohne Rück­sicht, auf ver­bin­den­de Ele­men­te

      • Dann fra­ge ich mich, war­um Sie Sich auf so einem schlim­men Por­tal rum­trei­ben. gehen Sie schön brav zu kath.net und him­meln Sie dort Ber­go­glio an. Am besten über­le­gen Sie sich auch schon mal gleich, was für Bei­trä­ge Sie zu des­sen Hei­lig­spre­chung hät­ten. Und anson­sten ren­nen Sie mit Ber­go­glio ins Unglück, aber hören Sie auf, ande­re mit hin­ein­zu­rei­ßen oder gar die mora­li­sche Keu­le zu schwin­gen. Sel­bi­ge trifft näm­lich beim Barm­her­zig­keits­pre­di­ger aus Rom zur Zeit vie­le unschul­di­ge treue Katho­li­ken.

      • @ besorg­ter christ

        Eigent­lich ist Ber­go­glio ein voll­kom­men inkon­si­sten­ter Mann. Er ist unbe­re­chen­bar, nicht ver­läss­lich und hält sich nicht an Recht und Gesetz. Man muss bei ihm auf alles gefasst sein.

        Ich habe es letz­tes Jahr sofort gese­hen und konn­te mir doch nicht aus­ma­len, dass es so schlimm kom­men wür­de.

        Inkon­si­sten­te Cha­rak­te­re sind eigent­lich Fäl­le für eine Behand­lung, man ver­zei­he mir, aber die Psychologie/Psychiatrie hat dafür eigens Sym­ptom­ka­ta­lo­ge erstellt — das sind Per­sön­lich­keits­stö­run­gen oder auch Bor­der­li­ner. Bei Ber­go­glio wird man immer wie­der bei Null ankom­men, egal, was man mit ihm ver­ein­bart. Ich wür­de anstel­le der FSSPX nicht mit die­sem Mann ver­han­deln. Und die tage Kard. Mül­lers sind gezählt — es sei denn, er weicht sich eben­so auf wie Acker­mann, Over­beck & Co.

        Ber­go­glio hat schon mehr­fach zu erken­nen gege­ben, dass er sich nicht nor­mal ver­hält. Zum Bei­spiel die­se Art, das Inter­view Scal­fa­ris Blan­ko­scheck-mäßig abzu­seg­nen, die­ses Phä­no­men, einen ande­ren als eige­ne Funk­ti­on zu betrach­ten (denn genau das will er uns damit ja sagen!) offen­bart dass nicht Ber­go­glio, son­dern Scal­fa­ri von Berg­glio instru­men­ta­li­siert wur­de… oder die­se merk­wür­di­ge Aus­sa­ge im Inter­view mit Spa­daro: „Er sagt mir: Als ihm das Risi­ko, gewählt zu wer­den, am Mitt­woch, dem 13. März, beim Mit­tag­essen bewusst gewor­den sei, habe er einen tie­fen und uner­klär­li­chen Frie­den und einen inne­ren Trost gespürt — zugleich mit einer völ­li­gen Dun­kel­heit, einer tie­fen Fin­ster­nis.“ Oder das „Ich will ein Durch­ein­an­der!“ auf dem WJT in Rio…Die Dun­kel­heit hät­te ich noch hin­ge­nom­men, aber die „tie­fe Fin­ster­nis“? natür­lich — in einem ande­ren Lebens­kon­text läse man das mil­der. Aber es sum­mie­ren sich die­se Din­ge und ver­voll­stän­di­gen ein schlim­mes Bild.

        Wenn ich das Tem­po der ber­go­lio­ni­schen Destruk­ti­on betrach­te, schät­ze ich, dass in noch mal andert­halb Jah­ren die Kir­che end­gül­tig und unwi­der­ruf­lich umge­polt ist. wahr­schein­lich sind wir dann zusam­men mit der Mafia alle exkom­mu­ni­ziert.

    • Es hat was für sich, was Sie schrei­ben.
      Damit wäre der Papst Franz ein­fach so ein Typ aus gut­bür­ger­li­chem Haus der einen auf Soli­da­ri­tät mit dem letz­ten Proll oder Punk macht und dabei sicher sein kann, dass Mama und Papa ihm sein Appar­te­ment mit Nass­zel­le schon frei hal­ten und ihm, so er denn irgend­wann ein­mal wie­der zu sich kommt, egal was für eine pri­va­te Schu­le oder Hoch­schu­le bezah­len kön­nen.
      Der erwähn­te Typ kommt sich zwar so vor,. als ver­stün­de er was von dem Lei­den der Rand­grup­pen weil er es geteilt hat, aber kapiert den grund­le­gen­den Unter­schied nicht.
      Der besteht näm­lich dar­in, dass der Proll da blei­ben muss wo er ist.
      Im Grun­de sind die Scha­ren aus­stei­gen­der gut­bür­ger­li­cher Jugend­li­cher, damals sowas wie Urlau­ber gewe­sen die mei­ne, weil sie mal auf einer grie­chi­schen Insel waren wirk­lich was vom Leben der Schwamm­tau­cher ver­stün­den u.ä..

      So dürf­te es auch mit Papst Fran­zis­kus sein, er meint es sicher gut, hat aber kei­ne Ahnung!

    • Eine Per­son, die ihm die Lei­ter zum Bischof von Rom auf­ge­stellt hat, ken­ne ich schon. Ich glau­be, es war Bene­dikt XVI. Macht aber nichts, das Spiel läuft par­ral­lel mit die­ser Welt.
      Per Mari­am ad Chri­stum.

  4. Ich weiß nicht genau, was Sie mit „bür­ger­li­che Spiel­chen“ mei­nen @zeitschnur.
    Und ich schrieb ja auch im letz­ten Satz, daß ich mich viel­leicht täu­sche.
    Aber Papst Fran­zis­kus ist ein Kind des geho­be­nen Bür­ger­tums in Bue­nos Aires. Und das ist auch in Ord­nung. Aber für einen Prie­ster soll­te die Her­kunft nicht mehr im Vor­der­grund ste­hen, son­dern ein­zig und allein Chri­stus. Und ich habe den Ein­druck (täu­sche mich aber ger­ne), daß Papst Ber­go­glio irgend­wie ver­sucht, tat­säch­lich ein guter Prie­ster zu sein. Aber es scheint mir so gewollt, so krampf­haft das Gan­ze bei ihm.

    Er will gar nicht zu sei­nen Wur­zeln ste­hen- und das ist sein Haupt­feh­ler, falls ich mich nicht täu­sche. Und als Papst kann er nicht Franz von Assi­si sein. Das ist unmög­lich.
    Das Geschirr von Villeroy&Boch woll­te er nicht anneh­men. Er hät­te das Geschenk wei­ter­ver­schen­ken kön­nen. Das ist nur ein klei­nes Bei­spiel für sei­nen krampf­haf­ten und lächer­li­chen- wie ich fin­de- Ver­such, nicht zu sei­ner Her­kunft zu ste­hen. Er ver­sucht der zu sein, der er nicht ist. Und das ist ver­mut­lich sein Haupt­pro­blem, die Unehr­lich­keit gegen sich selbst.
    Dann sag­te er mal, daß Chri­sten immer fröh­lich sein müß­ten; er will kei­ne Men­schen, die auch mal trau­rig sind. Da stimmt doch was nicht bei ihm.

    Ja, er ist offen­bar eine Art „Aus­stei­ger“ @ein besorg­ter Christ und das hat er mög­li­cher­wei­se nicht abge­legt, die­se Hal­tung wie es aus­sieht. Aber wer da nicht wächst, macht dann alle und alles für sein „Unglück“ ver­ant­wort­lich: Gesell­schaft, Staat usw.
    Da denkt man, wie etwa Kar­di­nal Kas­per, Par­don, man müß­te die Sakra­men­te und Leh­ren Chri­sti auf­wei­chen. Das ist, Par­don, ein Zei­chen von Unrei­fe.

  5. Zur Ergän­zung und auch eini­ge Kor­rek­tu­ren:
    ich schrieb wei­ter oben, daß J.M. Ber­go­glio als jun­ger Mensch Arzt wer­den woll­te. Das war nicht kor­rekt. Er hat­te laut des auf­schluß­rei­chen Buches von Micha­el Hese­mann „Papst Fran­zis­kus“ (Sei­te 225ff.) mit knapp 17 ein Bekeh­rungs­er­leb­nis. Das wirk­te sich zunächst aber nicht aus, denn er „tanz­te Tan­go mit den Mäd­chen“ und las „kom­mu­ni­sti­sche Schrif­ten.“ Hese­mann fand bei­des erwäh­nens­wert.
    Mit knapp 20 aber über­rasch­te er sei­ne Mut­ter mit der Äuße­rung, Prie­ster wer­den zu wol­len. Die Lun­gen­ent­zün­dung war spä­ter als er bereits mit dem Theo­lo­gie­stu­di­um begon­nen hat­te. Mei­nen Satz von oben möch­te ich hier­mit eben­falls berich­ti­gen.

    Papst Fran­zis­kus scheint so hin- und her­ge­ris­sen zu sein- bis­lang jeden­falls. Einer­seits spricht er wah­re christ­li­che Gedan­ken, ande­rer­seits aber straft er sich selbst wie­der ein Stück weit Lügen, wie es aus­sieht.
    Er kommt mit Linken/Marxisten/auch Frei­mau­rern offen­bar gut zurecht, sucht sogar den Kon­takt mit ihnen und hat da offen­bar kei­ne Scheu: Stich­wort „kom­mu­ni­sti­sche Schrif­ten“ in der Jugend. Aber er revi­diert die Anschau­un­gen die­ser Per­so­nen nicht, son­dern paßt sich doch bewußt wohl an. Was will er damit sagen? Wel­che Bot­schaft ver­mit­telt er?
    Er will offen­bar die christ­li­che Heils­bot­schaft (wie er sie ver­steht) mit Mar­xis­mus und Libe­ra­lis­mus (den bei­den Gesich­tern der Einen Frei­mau­re­rei) ver­bin­den, ver­knüp­fen.

    Es stellt sich dabei im Anschluß die Fra­ge: kam die Beru­fung zum Prie­ster­tum von Gott oder war es sei­ne eige­ne Beru­fung? War sie von Gott oder hat­te er sich das selbst so ein­ge­bil­det? Ich mei­ne, wenn man jung ist, kann einem man­ches in den Sinn kom­men. Aber jetzt ist er Papst und von all­ge­mei­nem Inter­es­se. Ich möch­te Papst Fran­zis­kus dahin­ge­hend nichts unter­stel­len.

    • Mit „bür­ger­li­chen Spiel­chen“ mei­ne ich, dass wohl­si­tu­ier­te Per­so­nen Armut und Schutz der Armen spie­len. Es war immer eine Grat­wan­de­rung, wenn rei­che Damen Wohl­tä­tig­keits­kränz­chen machen. Aber im 20. Jh eska­lier­te die­se altru­isti­sche Selbst­be­frie­di­gung und pro­du­zier­te eisen­har­te Mora­li­sten, die mit dem dicken Bank­kon­to des Herrn Papa im Rücken drau­ßen Dik­ta­tur des Pro­le­ta­ri­ats spiel­ten.

      Zu Ihren son­sti­gen Ein­drücken: Inkon­si­stenz!
      Das ist nicht Unrei­fe, son­dern an sich ein patho­lo­gi­scher Zustand — auch bei jun­gen Leu­ten.
      Ber­go­glio ist heu­te so, mor­gen anders, viel­fach gebro­chen, wie ein Kla­bau­ter­mann, Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Ob er in der Jugend ger­ne das Tanz­bein geschwun­gen hat und auch kom­mu­ni­sti­sche Schrif­ten las — na und? Schät­ze mal, das haben wir alle so oder ähn­lich gemacht — das gehört zur 68er-Roman­tik.
      Irgend­wie die­se Genera­ti­on, die die­sen Che Gue­va­ra-Kopf überm Bett hän­gen hat und die­se zot­te­li­gen Jacken aus schlech­tem Leder trug…und mor­gens Flug­blät­ter vor der Schu­le ver­teil­te mit schlau­en sozi­al­kri­ti­schen Plattitüden…Zum Gäh­nen lang­wei­lig…

      Aber wie auch immer: die INKONSISTENZ ist kein Zei­chen von Unrei­fe, son­dern von einer Stö­rung.
      Und genau das ist beäng­sti­gend. Vor einem sol­chen Men­schen muss man immer auf der Hut sein. Es ist der Cha­rak­ter eines Des­po­ten.

      • die bür­ger­li­chen Spiel­chen hei­ssen in der Schweiz „Cüp­pi-Sozia­lis­mus“, Cüp­pi ist ein Glas Sekt oder Pro­sec­co… damit kann man dann auch sei­nem Che-Poster zupro­sten…

  6. Eigent­lich ist Bego­gli­os Vor­ge­schich­te in dem Augen­blick irrele­vant gewor­den, als er (wenns denn so war) zum Papst gewählt wur­de. Wäre er ein treu­er Sohn der Kir­che, dann hät­te er in die­sem Moment alles able­gen müs­sen, was nicht im Ein­klang mit dem Petrus­amt steht und sei­ne gan­ze Per­son demü­tig dem Amte unter­ord­nen müs­sen. Statt­des­sen ursu­piert er mit einer Arro­ganz son­ders­glei­chen und unter bru­ta­lem Ein­satz der Macht das Petrus­amt und rühmt sich auch noch des­sen. Ber­go­glio ist weder aus­ge­gli­chen, noch bril­li­ant. Er ist ein Schau­spie­ler, der mit bil­li­gen Taschen­spie­ler­tricks die gei­fern­de Jubel­meu­te befrie­di­gen kann, aber nicht den gering­sten theo­lo­gi­schen und mensch­li­chen Tief­gang besitzt, der not­we­nig wäre. Das zeigt er uns täg­lich neu. Unbe­re­chen­bar, unka­tho­lisch und auf bil­lig­ste Effekt­ha­sche­rei aus. Die Tar­nung mit dem Barm­her­zig­keits­ge­nu­schel am Anfang ist mitt­ler­wei­le völ­lig der abso­lu­ten Macht­aus­übung gewi­chen. Das Schlim­me ist aber nicht die­ses Fak­tum an sich- denn das konn­te bis­lang jeder Papst tun- son­dern die Tat­sa­che, dass es sich gegen die treu­sten Söh­ne und Töch­ter der Kir­che wen­det. Die Schä­big­keit eines sol­chen Ver­hal­tens lässt sich in Wor­ten nicht beschrei­ben- ein guter Vater wür­de das nie­mals tun. Und genau das muss man immer und immer wie­der Ber­go­glio und sei­nen krei­schen­den Jub­lern ins Stamm­buch schrei­ben. Je grö­ßer der katho­li­scher Wider­stand wird, umso mehr wer­den viel­leicht mehr und mehr Bischö­fe und Kar­di­nä­le die Selbst­zer­stö­rung der Kir­che nicht mehr devot abnicken, son­dern sich bewußt machen, dass die Macht Ber­go­gli­os eng begrenzt ist. Gott wird ein­mal rich­ten- nicht Ber­go­glio.

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