Diktatorpapst
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Wie krank muss die katholische Kirche noch werden?

Ende November 2017 erschien das brisanteste Buch dieses Pontifikats, in italienischer Erstausgabe, unter einem Pseudonym und wie eine Samisdat-Veröffentlichung. Wenige Tage später folgte auf demselben Wege eine englische Ausgabe. Seit März 2018 wird das Buch, eine offene und schonungslose Kritik am Pontifikat von Papst Franziskus, regulär in Verlagen herausgegeben. Zugleich wurde die Identität des Autors,

Joseph de Maistre
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Ein göttliches Eingreifen für die katholische Religion

Sein Aphorismus „Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient“ wird gern und oft zitiert, er selbst weckt in Abständen immer neu das Interesse von Essayisten und Wissenschaftlern: Joseph de Maistre. 2010 legte Marc Froidefont 2010 den Band Théologie de Joseph de Maistre vor, erschienen in den prestigeträchtigen Classiques Garnier in Paris. Tatsächlich scheint noch

Merkels Maske
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Merkels Maske

Von Wolfram Schrems((Diese Buchbesprechung ist die überarbeitete und korrigierte Version eines Gastkommentars, der zunächst am 30.07.18 auf der Netzseite von Dr. Andreas Unterberger erschien. Dort stieß der Text auf großes Interesse, wofür die überdurchschnittliche Anzahl an Leserkommentaren zeugt. Offenbar artikulierte Rohbohm ein auch in Österreich weitverbreitetes Unbehagen über Angela Merkel.)) Es ist ein Erfahrungswert der

Demokratie und Homokratismus
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Was läuft falsch?

Buchbesprechung von Friedrich Romig* Umfassende, tiefgründige, logisch und argumentativ überzeugende Fundamentalkritik am politischen Leben ist selten geworden in unseren Tagen. Dem in Genf 1973 geborenen, einer berühmten Tiroler Politikerfamilie entstammenden, zweisprachig aufgewachsenen Schweizer Jan Mahnert ist sie gelungen.

Humanae vitae und Paul VI. Ein neues Buch erzählt die Entstehungsgeschichte neu.
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Humanae vitae: „Geheimkommission“ legt Ergebnisse vor

(Rom) Papst Franziskus setzte vor einem Jahr eine geheimnisvolle Kommission ein, die sich der bedeutendsten und umstrittensten Enzyklika von Papst Paul VI. annehmen sollte. Humanae vitae wird von Lebensschützern und glaubenstreuen Katholiken als „prophetische“ Enzyklika gesehen, während sie von progressiven Kirchenkreise offen abgelehnt wird – und das seit dem Tag ihres Erscheinens 1968. Bedenken und

Joseph Ratzinger: Einführung in das Christentum
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Einführung ins Christentum

von Pater Matthias Gaudron FSSPX Der Text wurde zunächst als Leserbrief für die Deutsche Tagespost eingereicht, aber dort leider nicht veröffentlicht. In der Deutschen Tagespost vom 29.3.2018 hat Michael Karger an die Erstveröffentlichung von Joseph Ratzingers „Einführung in das Christentum“ erinnert. Zweifellos enthält dieses Buch interessante Denkanstöße und ist der Versuch zu würdigen, den katholischen

Erzbischof Luigi Negri wirft mit seinem neuen Buch "Die Herausforderungen" (Le sfide) der „halben katholischen Welt“ den Fehdehandschuh hin von Kasper bis zum Jesuitengeneral (und auch dem regierenden Papst).
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Erzbischof Negris neues Buch in einem „Klima der Vergeltung“

(Rom) Erzbischof Luigi Negri gehört zu den markantesten Bischofsgestalten der heutigen Kirche. Manche sind überzeugt, daß er deshalb – obwohl bei bester Gesundheit – von Papst Franziskus mit Vollendung des 75. Lebensjahres sofort als Erzbischof von Ferrara-Comacchio emeritiert wurde. Erzbischof Negri, den Benedikt XVI. besonders schätzte, stammt aus der Gemeinschaft Communione e Liberazione (CL), zu

Im Herzen die Freiheit von Nikolai A. Berdiajew.
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Im Herzen die Freiheit

Von Tom Hemerken „Die Fundamente des Lebens sind ins Schwanken geraten.“ Handelt es sich dabei „um eine Krise der außer- und antichristlichen Welt“ oder um eine „Krise des Christentums“ selbst? Diese ganz aktuell erscheinenden Begriffe wurden bereits in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts notiert, als Nikolai A. Berdiajew in Luzern sein Buch „Von der Würde

Iwan Iljin: Von der Notwendigkeit des gewaltsamen Widerstandes gegen das Böse. Eine Buchbesprechung.
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Über die Notwendigkeit des gewaltsamen Widerstandes gegen das Böse

Von Friedrich Romig* „Alles, was das Böse braucht, um zu triumphieren, ist, dass die Guten nichts tun.“ (angeblich Edmund Burke) Immer wieder durch Putin zitiert, findet Iwan Iljin (1883–1954) nun auch vermehrte Beachtung in den westlichen Leitmedien. Man will wissen, wie Putin „tickt“. Kaum besser kann diese Frage für uns Deutsche beantwortet werden als durch