Am 23. April 2026, einen Tag vor seiner Weiterreise nach Österreich, gab Msgr. Athanasius Schneider vor den Schülern der Szkoły św. Tomasza z Akwinu (Schule St. Thomas von Aquin)1 in Józefów bei Warschau in Polen, ein persönliches Zeugnis. Der Weihbischof von Astana sprach über seine Kindheit unter dem Kommunismus, über den im Untergrund gelebten Glauben sowie über das heroische Beispiel seiner Familie und rief die Jugendlichen dazu auf, den Schatz des katholischen Glaubens unversehrt zu bewahren. Hier die Ausführung von Bischof Schneider. Im Anschluß findet sich das dazugehörige Video:
Die Kindheit unter dem Sowjetregime und die kommunistische Verfolgung
Gelobt sei Jesus Christus.
In Ewigkeit. Amen.
Leider spreche ich kein Polnisch, deshalb werde ich auf Englisch sprechen, und P. Karl Stehlin wird für euch übersetzen.
Ich danke dem Herrn Direktor herzlich für seine Einladung. Ich freue mich sehr, unter euch in eurer Schule zu sein. Ich möchte einfach einige Erfahrungen aus meinem Leben mit euch teilen.
Zunächst einmal: Ich wurde in der Sowjetunion geboren. Ihr seid noch relativ jung und habt deshalb das kommunistische Sowjetregime nicht selbst erlebt. Wahrscheinlich erinnern sich jedoch eure Eltern und auch einige eurer Lehrer noch an die kommunistische Zeit hier in Polen. Das war eine ideologische Diktatur.
Der Kommunismus hatte das Ziel, Gott vollständig aus der Gesellschaft zu entfernen. Man wollte eine völlig gottlose Gesellschaft errichten. Das nannte man Materialismus: Nur die materielle und zeitliche Wirklichkeit zählte. Es gab nichts Ewiges, nichts Übernatürliches.
Und die größte Gefahr für die Kommunisten war die Kirche, denn der katholische Glaube und das katholische Leben stellten den radikalsten Gegensatz zur kommunistischen Ideologie dar.
In diesem System bin ich aufgewachsen.
Meine Eltern waren Deutsche, deren Vorfahren in das Russische Reich gezogen waren. Wir hatten Dörfer: In dem einen lebten deutschsprachige Katholiken, im anderen Protestanten. Bis zur Zeit Stalins lebten sie in diesen Dörfern nahe dem Schwarzen Meer.
Ihr wißt, daß Stalin einer der größten kommunistischen Diktatoren war. In den Jahren 1936/1937 beschloß er, das durchzuführen, was er eine „Säuberung“ der Gesellschaft nannte. Es waren zwei Jahre des Terrors. Während dieser zwei Jahre wurden Millionen Unschuldiger in der Sowjetunion ermordet.
Er bezeichnete diese Opfer als „potentielle Feinde des Kommunismus“. Und wer waren diese potentiellen Feinde? Zunächst die Priester, dann die Intellektuellen und schließlich diejenigen, die Eigentum besaßen. So galten praktisch alle Katholiken und alle Gläubigen als gefährlich für den Kommunismus. Ebenso wurden Menschen, die selbständig denken und verstehen konnten, was in der Gesellschaft geschah, als Feinde betrachtet.
Der Kommunismus behauptete, es dürfe kein Privateigentum geben.
Eines der Opfer dieser Säuberung war mein Großvater Sebastian Schneider. Er wurde ermordet, weil er katholisch, deutsch und Besitzer einiger Güter war. Er war erst siebenundzwanzig Jahre alt. Er hatte gerade geheiratet. Meine Großmutter wurde mit fünfundzwanzig Jahren Witwe, und mein Vater war noch ein kleines Kind.
Als mein Großvater hingerichtet worden war, kam die Polizei, um das Haus meiner Großmutter zu durchsuchen. Sie hatte viele Heiligenbilder an den Wänden hängen. Die Polizisten sagten zu ihr:
„Das ist verboten. Wir leben in einem atheistischen Staat. All das muß entfernt werden.“
Sie befahlen meiner Großmutter, selbst die Bilder vor ihren Augen abzunehmen. Doch sie weigerte sich:
„Das werde ich nicht tun.“
Daraufhin ging ein Polizist zur Wand, um sie selbst herunterzunehmen. Meine Großmutter schrie ihn an:
„Du hast diese Bilder nicht an die Wand gehängt! Also hast du auch kein Recht, sie herunterzunehmen!“
Der Polizist war so schockiert, daß er nichts anrührte und schweigend das Haus verließ.
Für mich, dem dies erzählt wurde, war das immer ein außergewöhnliches Ereignis, beinahe ein Wunder, denn wir wissen, daß Gott Witwen und Waisen in besonderer Weise schützt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden meine Eltern in den Ural deportiert, um dort in den Minen und Wäldern zu arbeiten. Die Bedingungen waren schrecklich: Im Winter gab es minus vierzig Grad, sehr wenig zu essen und extrem harte Arbeit. Viele starben an Erschöpfung oder erfroren in den Wäldern.
Jeden Morgen wußten sie nicht, ob sie am Abend noch am Leben sein würden.
Alle diese Deportierten waren Deutsche: manche katholisch, andere protestantisch. Und wenn sie morgens zur Arbeit in die Wälder geführt wurden, beteten die Katholiken laut den Rosenkranz. Nach einiger Zeit schlossen sich auch die Protestanten an und begannen ebenfalls, den Rosenkranz zu beten.
Angesichts des Todes riefen sogar die Protestanten die heilige Jungfrau Maria an.
In diesem deutschen Ghetto gelang es ihnen, ein echtes kirchliches Untergrundleben aufzubauen. Meine Eltern gehörten zu den Hauptträgern dieser Untergrundkirche.
Der Glaube im Untergrund und die Entstehung der Berufung
Eines Tages rettete meine Mutter einen Priester, der von der Polizei verfolgt wurde. Er hieß Pater Alexis Tsikiewicz, ein ukrainischer griechisch-katholischer Priester, der auch die lateinische Messe zelebrierte. Später starb er als Märtyrer in Kasachstan und wurde von der Kirche seliggesprochen.
Das war im Jahr 1958. In diesem deutschen Ghetto feierte Pater Alexis heimlich die heilige Messe. Meine Mutter war dabei. Während der Messe warnten einige Gläubige:
„Die Polizei wird kommen!“
Pater Alexis wußte nicht mehr, was er tun sollte. Meine Mutter sagte zu ihm:
„Kommen Sie mit mir. Ich werde Sie verstecken.“
Sie führte ihn aus dem Ghetto hinaus in ein Viertel, das ausschließlich von Russen bewohnt war, die sie kannte. Dort versteckte sie ihn in einem kleinen Raum.
Sie bot ihm Essen und Trinken an, denn seit zwei Tagen hatte er nichts mehr zu sich genommen: Er hatte seine ganze Zeit damit verbracht, den Gläubigen die Beichte abzunehmen. Es gab ungefähr tausend Katholiken, von denen manche seit zehn Jahren nicht mehr gebeichtet hatten.
Als es Abend wurde und dunkel war, führten meine Mutter und meine Tante den Priester durch den verschneiten Wald zu einem anderen Bahnhof, der zwölf Kilometer entfernt lag, weil der Hauptbahnhof von der Polizei überwacht wurde.
Die Gefahr war groß. Als internierte Deutsche durfte meine Mutter das Ghetto nicht verlassen. Wenn die Polizei sie festgenommen hätte, wären die Folgen schwerwiegend gewesen. Und dennoch hatte sie ihre beiden kleinen Kinder zu Hause zurückgelassen: meinen Bruder und meine Schwester.
Schließlich erreichten sie den Bahnhof. Meine Mutter kaufte dem Priester eine Fahrkarte. Sie setzten sich in den Wartesaal.
Plötzlich öffnete sich die Tür: Die Polizei kam herein.
Der Priester war wie erstarrt. Nicht wegen sich selbst – er war bereits mehrfach im Gefängnis gewesen –, sondern wegen meiner Mutter, die mit ihren zwei kleinen Kindern ein enormes Risiko einging.
Der Polizist fragte:
„Wohin fahren Sie?“
Der Priester, vor Angst gelähmt, antwortete nicht.
Da sagte meine Mutter ruhig:
„Das ist unser Freund. Wir begleiten ihn. Hier ist seine Fahrkarte.“
Der Polizist sah sich die Fahrkarte an und sagte dann zum Priester:
„Steigen Sie nicht in den letzten Waggon ein, denn der wird an der nächsten Station abgekoppelt und fährt nicht weiter. Ich wünsche Ihnen eine gute Reise.“
Dann ging er fort.
Darauf sagte Pater Alexis zu meiner Mutter:
„Gott hat uns einen Engel geschickt.“
Es war nämlich so, daß dieser Polizist ihm geholfen hatte, vor der Polizei zu fliehen.
Der Priester fügte hinzu:
„Ich werde niemals vergessen, was Sie für mich getan haben. In jeder Messe werde ich für Sie und Ihre Kinder beten. Und wenn Gott es erlaubt, werde ich eines Tages zurückkommen, um Sie wiederzusehen.“
Später wurde Pater Alexis in Karaganda in Kasachstan interniert.
Inzwischen waren meine Eltern aus dem Ural nach Kirgisistan gezogen, wo ich geboren wurde. Pater Alexis erfuhr von unserem Umzug und kam uns von Kasachstan aus besuchen. Er feierte heimlich die heilige Messe in unserem Haus.
Damals war ich ein einjähriges Baby. Neben dem improvisierten Altar stand meine Wiege. Manchmal scherze ich und sage, daß ich schon mit einem Jahr ministriert habe.
Er segnete unser Haus, meine Brüder, meine Schwestern und mich. Dann kehrte er nach Karaganda zurück, wo er vom KGB verhaftet und in das berüchtigte Konzentrationslager Karlag gebracht wurde. Nach weiteren anderthalb Jahren des Leidens starb er dort 1963. Deshalb wurde er als Märtyrer seliggesprochen.
Auch in Kirgisistan organisierten meine Eltern heimliche Messen. Wir hatten nur sehr wenige Priester; viele saßen im Gefängnis. Manchmal erschien plötzlich heimlich ein Priester. Für uns war das ein stilles und verborgenes Fest, denn man mußte sich ständig vor dem KGB in Acht nehmen.
Zur Zeit als ich geboren wurde, gab es in Kirgisistan keinen einzigen Priester. Meine Mutter wußte nicht, wann der nächste kommen würde: vielleicht in sechs Monaten, vielleicht in einem Jahr. Sie wollte nicht, daß ich so lange ungetauft blieb.
Sie kannte ihren Katechismus gut: Im Notfall kann auch ein Laie taufen.
Eine Woche nach meiner Geburt beschloß sie daher im Beisein meines Vaters, mich selbst zu taufen. Sie nahm den Katechismus und befolgte sorgfältig alle Anweisungen. Nach der Taufe fragte sie meinen Vater:
„Habe ich alles richtig gemacht?“
Mein Vater antwortete:
„Ich weiß nicht …“
Also taufte sie mich noch einmal, weil sie ganz sicher sein wollte.
Einige Monate später kam heimlich ein Jesuitenpater aus Litauen. Er bat darum, daß man ihm alle Kinder bringe, die von ihren Eltern getauft worden waren, denn er konnte nicht überprüfen, ob die Taufen gültig gewesen waren.
Meine Mutter brachte mich also zu ihm. Und er taufte mich noch einmal.
So wurde ich dreimal getauft!
Deshalb habe ich heute absolut keinen Zweifel an der Gültigkeit meiner Taufe.
Ich erinnere mich auch sehr gut an die Weihnachtsnächte in Kirgisistan. Dort war Weihnachten ein ganz gewöhnlicher Arbeits- und Schultag. Man konnte nur heimlich nachts feiern. Die Regierung verbot Gebetsversammlungen streng.
Jedes Jahr organisierten meine Eltern für die katholischen Deutschen der Region eine ganze Nacht des Gebets. Diese Treffen fanden in unserem Haus statt.
Direkt gegenüber von uns wohnte jedoch der Polizeichef der Stadt. Er hieß Anatoli. Er war Kommunist, allerdings eher ein Kommunist der Fassade nach, und er war mit unserer Familie befreundet.
Am Vorabend von Weihnachten ging mein Vater zu ihm:
„Du weißt, morgen ist Weihnachten. Wir Katholiken müssen die ganze Nacht beten und singen.“
Der Polizist antwortete:
„Das ist verboten … aber ich verspreche dir, daß in dieser Nacht kein Polizist kommen wird. Betet und singt.“
So schützte er uns heimlich.
Später zogen wir nach Estland. Das erste, was meine Eltern taten, war die Suche nach einer katholischen Kirche. Schließlich fanden sie eine … hundert Kilometer von unserem Zuhause entfernt.
Meine Eltern riefen voller Freude:
„Kinder, welche Gnade! Eine Kirche so nah – nur hundert Kilometer! In Kasachstan und Kirgisistan mußte man manchmal tausend Kilometer zurücklegen!“
So fuhren wir jeden Sonntag zweihundert Kilometer mit dem Zug, um die heilige Messe zu besuchen.
Um Polizeikontrollen zu vermeiden, fuhren wir immer nachts los und kamen mit dem letzten Zug gegen Mitternacht zurück.
Diese Kirche befand sich in Tartu in Estland. Dort lebte ein heiliger lettischer Kapuzinerpriester, der ebenfalls viele Jahre im Lager Karlag verbracht hatte.
Alle Messen wurden dort im überlieferten Ritus gefeiert, so wie hier bei euch. Dort machte ich meine Erstkommunion und empfing die Firmung.
Da wir die Familie waren, die am weitesten von der Kirche entfernt wohnte, schlug uns der Priester vor, die Sonntagnachmittage während des Wartens auf den Zug in einem Zimmer seines Pfarrhauses zu verbringen.
Eines Tages – eine der prägendsten Erinnerungen meiner Kindheit – fragte ich meine Mutter nach der Messe, als wir gemeinsam zum Pfarrhaus gingen, ganz einfach aus Neugier:
„Mama, wie wird man Priester?“
Der Priester beeindruckte mich sehr, aber ich dachte damals nicht ernsthaft daran, selbst Priester zu werden. Ich wollte es nur verstehen.
Meine Mutter antwortete:
„Um Priester zu werden, ist das Wichtigste, daß Gott den Ruf dazu gibt.“
Ich verstand nicht, was sie meinte. Ich glaubte, ein Ruf Gottes bedeute eine Stimme vom Himmel!
Von diesem Augenblick an fragte ich nie wieder, wie man Priester wird. Und dennoch wurde ich Priester … und sogar Bischof.
Dieses kurze Gespräch mit meiner Mutter blieb mir mein ganzes Leben lang im Gedächtnis.
Viele Jahre später kehrte ich an diesen Ort in Estland zurück. Ich kniete genau an der Stelle nieder, an der dieses Gespräch stattgefunden hatte, und dankte Gott für meine Priesterberufung.
Der Schatz des katholischen Glaubens
Dann erhielten wir die Gnade, die Sowjetunion verlassen und nach Deutschland ausreisen zu dürfen.
Als wir in einer kleinen katholischen Stadt in Deutschland ankamen, gingen wir sofort in die Kirche. Und dort erlebten wir einen gewaltigen Schock: Zum ersten Mal in unserem Leben sahen wir Menschen die Kommunion in die Hand empfangen.
Das war für uns unvorstellbar.
Vor unserer Abreise aus Estland hatte uns Pater Janis Pawlowskis gewarnt:
„Wenn ihr in Deutschland Kirchen findet, in denen die Kommunion in die Hand ausgeteilt wird, dann geht nicht dorthin.“
Das hatten wir ihm versprochen.
Die Reaktion meiner Mutter kam sofort:
„Was für eine schreckliche Sache! In diese Kirche werden wir nie wieder gehen.“
Doch in der nächsten Kirche war es genauso. Und dann wieder genauso anderswo.
Eines Abends, nachdem wir mehrere Kirchen besucht hatten, versammelte meine Mutter uns Kinder und begann zu weinen:
„Meine Kinder, ich verstehe nicht, wie man unseren Herrn Jesus Christus auf diese Weise behandeln kann …“
Die Tränen meiner Mutter gehörten zu den ersten Dingen, die später das Buch inspirierten, das ich gegen die stehende Handkommunion geschrieben habe.
Damals begann ich auch, als Ministrant zu dienen, denn unter dem Sowjetregime war das Kindern verboten gewesen.
Und gerade beim Ministrieren entstand in meinem Herzen die Priesterberufung. Ich war überzeugt: Ich mußte Priester werden.
Erst da verstand ich, was meine Mutter gemeint hatte, als sie vom „Ruf Gottes“ sprach.
Was ist das größte Geschenk, das ich in meinem Leben erhalten habe? Eine der größten Gnaden, die Gott mir geschenkt hat, besteht darin, den wahren katholischen Glauben gleichsam mit der Muttermilch empfangen zu haben.
Das ist der größte Schatz.
Und dieses Geschenk des katholischen Glaubens ist in meinen Augen sogar noch größer als das Priestertum oder das Bischofsamt.
Der unverkürzte katholische Glaube ist der kostbarste Schatz, den wir besitzen.
Und genau das wünsche ich euch, liebe Schüler: Nehmt diesen Schatz an und bewahrt ihn. Dieser Schatz ist unbezahlbar. Niemand darf ihn euch rauben können.
Er ist weit mehr wert als alle Titel oder beruflichen Erfolge, die ihr in eurem Leben erreichen könnt.
Vielleicht wird eines Tages ein Junge unter euch sagen:
„Mein Gott, wenn es dein Wille ist, möchte ich Priester werden.“
Und vielleicht wird ein Mädchen so beten:
„Mein Gott, wenn du es willst, schenke eines Tages einem meiner zukünftigen Söhne die Berufung.“
Und ihr alle, die ihr zur Ehe und zur Gründung einer Familie berufen seid, denkt daran, daß eure erste Pflicht darin bestehen wird, euren Kindern diesen Schatz des katholischen Glaubens weiterzugeben.
Ich möchte mit einer kleinen Geschichte schließen.
Mein ehemaliger Erzbischof von Karaganda, Bischof Lenga, der heute in Polen lebt, nahm einmal an einer Synode in Rom teil. Ein Kardinal kam auf ihn zu, um ihn zu begrüßen, und fragte:
„Wer sind Sie?“
Bischof Lenga antwortete:
„Ich bin Bischof in Kasachstan. Und Sie?“
Da begann der Kardinal, alle seine Titel aufzuzählen:
„Ich bin Kardinal, Präfekt dieser Kongregation, Präsident hiervon, Mitglied davon …“
Als er seine lange Liste von Titeln beendet hatte, sah Bischof Lenga ihn an und fragte:
„Eminenz … sind Sie katholisch?“
Denn dieser Kardinal hatte das Wichtigste vergessen: zu sagen, daß er katholisch war.
Und genau das ist das Entscheidende.
Ich danke euch herzlich für eure Aufmerksamkeit. Ich wünsche euch viel Erfolg in euren Studien.
Aber der größte Erfolg eures Lebens wird darin bestehen, euren katholischen Glauben bis zum letzten Atemzug zu lieben, zu verteidigen und zu leben.
Vielen Dank.
Gelobt sei Jesus Christus.
Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: Youtube (Screenshot)
- Die Schule wird von der Priesterbruderschaft St. Pius X. geführt. ↩︎