Das Fronleichnamsfest, wie es Rom durch die Jahrhunderte gekannt hatte. 2017 fand sie zum letzten Mal statt. Seither gibt es jedes Jahr einen Vorwand, das Fest zu tilgen.
Nachrichten

Päpstliches Fronleichnamsfest offiziell abgesagt

(Rom) Das Fron­leich­nams­fest fehlt die­ses Jahr im Kalen­der der lit­ur­gi­schen Fei­ern des Pap­stes, wor­auf bereits hin­ge­wie­sen wur­de. Wer gehofft hat­te, Fran­zis­kus wür­de doch noch irgend­wo, viel­leicht zumin­dest an einem „sozia­len Brenn­punkt“, das Fron­leich­nams­fest zele­brie­ren, weiß es nun bes­ser. Heu­te gab der Hei­li­ge Stuhl bekannt, daß Fran­zis­kus dem öffent­li­chen Fron­leich­nams­fest nicht bei­woh­nen wird und die tra­di­tio­nel­le

Abgestumpften Bischöfen fehlt sogar die Sensibilität, den Skandal beim Kommunionempfang wahrzunehmen.
Forum

Katholischer Ausverkauf

von einer Katho­li­kin Kri­ti­ker des Reform­pro­zes­ses Syn­oda­ler Weg sei­en her­vor­ra­gend ver­netzt und laut­stark. Daher soll­ten sei­ne Unter­stüt­zer deut­lich ihre Mei­nung kund­tun, damit nicht der Ein­druck ent­ste­he, der syn­oda­le Weg habe kei­nen Rück­halt unter den Katho­li­ken. So Bischof Bät­zing beim Katho­li­ken­tag. Bei der Laut­stär­ke schließt er offen­sicht­lich von sich und sei­nen syn­oda­len Weg­ge­fähr­ten auf andere. 

Beim Katholikentag 2022 in Stuttgart setzte sich die Richtung des Synodalen Weges fort und zeigte sich eine Protestantisierung des Eucharistieverständnisses.
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Der ZdK-Katholikentag zeigt die faulen Früchte des synodalen Irrwegs

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker Auf dem Syn­oda­len Weg for­ciert die Mehr­heit der Syn­oda­len die Abschaf­fung der sakra­men­ta­len Iden­ti­tät der katho­li­schen Kir­che. Der syn­oda­le Ori­en­tie­rungs­text bestrei­tet das Erlö­sungs­werk des Gott­men­schen Jesus Chri­stus und sei­nen Cha­rak­ter als Ursa­kra­ment. Damit steht auch Chri­sti Fort­wir­ken in der Kir­che als Grundsa­kra­ment in Zwei­fel. Die Syn­odal­ver­samm­lung betreibt mit sozio­lo­gi­schen Struk­tur­re­for­men

Seit 2014 blieb Papst Franziskus der römischen Fronleichnamsprozession fern. Seit 2019 ist das Hochfest ganz aus dem päpstlichen Kalender verschwunden.
Liturgie & Tradition

Auch Fronleichnam verschwindet aus dem päpstlichen Kalender

(Rom) Der Kalen­der für die lit­ur­gi­schen Fei­ern des Pap­stes wird lau­fend aktua­li­siert. Es gibt jedoch zwei Ter­mi­ne, die dabei im wahr­sten Sin­ne des Wor­tes aus dem Rah­men fal­len. Um bei­de macht San­ta Mar­ta einen syste­ma­ti­schen Bogen: um den Grün­don­ners­tag und um Fron­leich­nam. Die Grün­don­ners­tags­lit­ur­gie schien zuletzt 2012 im päpst­li­chen Kalen­der auf, als noch Bene­dikt XVI.

Das Dokument über die heilige Kommunion, die Abtreibungspolitiker ermahnen sollte, wurde zum Bumerang gegen die US-Bischofskonferenz – Bergoglio lo vult.
Lebensrecht

Cum Biden et sub Biden

(Washing­ton) Es kam, wie es abseh­bar war: Die Bischofs­kon­fe­renz der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka ver­ab­schie­de­te ein Doku­ment über die „eucha­ri­sti­sche Kom­mu­ni­on“, ohne die Abtrei­bungs­po­li­ti­ker zu erwäh­nen, die wei­ter­hin die Kom­mu­ni­on emp­fan­gen wol­len und sich selbst als „from­me Katho­li­ken“ bezeich­nen. Ber­go­glio lo vult.

Forum

Herabstufung des sakramentalen Herrenmahls zu einem symbolträchtigen Gemeinschaftsessen

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker Der Frank­fur­ter Jesui­ten­pa­ter Ans­gar Wucher­pfen­nig, Pro­fes­sor für Bibel­wis­sen­schaft in St. Geor­gen, hat ein neu­es Buch geschrie­ben über die Eucha­ri­stie­fei­er. Dar­in lau­tet die Kern­the­se, Jesus habe in der Nacht vor sei­ner Aus­lie­fe­rung mit sei­nen Jün­gern ein ganz all­täg­li­ches Mahl gehal­ten. Des­halb hät­ten „die frü­hen Chri­sten die Eucha­ri­stie nicht nur mit Wein

Man muss illusionslos feststellen, dass es sich bei der strategischen Matrix von Papst Franziskus um eine Form der psychologischen Kriegsführung handelt.
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Traditionis custodes – Nicht nur eine 2000 Jahre alte Tradition, eine Glaubenswahrheit wird angegriffen: die Gegenwart Christi in der Eucharistie

Von Prof. Dr. med. Eber­hard Gross Wer das Wir­ken Ber­go­gli­os auf der Kathe­dra Petri auf­merk­sam beob­ach­tet hat, kann eigent­lich nicht über­rascht sein von dem Todes­ur­teil, das er mit dem aktu­el­len Motu Pro­prio Tra­di­tio­nis Custo­des über den Vetus Ordo gespro­chen hat. Das Urteil war zu erwar­ten. Es ging nicht um das „ob“, son­dern nur um das „wann“.

Erteilte Papst Franziskus dem von ihm Ende Mai ernannten neuen Sekretär der Gottesdienstkongregation einen Geheimauftrag?
Hintergrund

Erteilte Papst Franziskus dem Bugnini-Ringträger einen Geheimauftrag?

(Rom) Papst Fran­zis­kus ist ein Getrie­be­ner in eige­ner Sache: Sei­ne Agen­da eines Umbaus der Kir­che ist zu umfas­send, um sich Ruhe zu gön­nen. Den Auf­trag dazu hat­te Kar­di­nal Car­lo Maria Mar­ti­ni SJ (1927–2012) weni­ge Tage vor sei­nem Tod im August 2012 for­mu­liert. Folgt auf die Kriegs­er­klä­rung von Papst Fran­zis­kus gegen den über­lie­fer­ten Ritus nun eine

50 Jahre Handkommunion in der katholischen Kirche
Hintergrund

50 Jahre Handkommunion – eine verheerende Bilanz

(Rom) Vor 50 Jah­ren wur­de die Pra­xis der Hand­kom­mu­ni­on in der katho­li­schen Kir­che offi­zi­ell erlaubt. Zum Jah­res­schluß ein Rück­blick auf eine Pra­xis mit ver­hee­ren­der Wir­kung. Ein­ge­führt wur­de sie ohne Not, obwohl der Papst, der sie gewähr­te, selbst Beden­ken äußer­te, die sich auf schwer­wie­gen­de­re Wei­se bestä­tig­ten, als er es sich aus­ma­len konn­te. War­um dem so war,

Bistum Rottenburg-Stuttgart: Probleme mit dem Eucharistieverständnis
Forum

Bischof Fürst: Nein zur Ravensburger Erklärung – Ja zur Eucharistie für protestantische Ehepartner

Von einer Katho­li­kin  Am ver­gan­ge­nen Mon­tag leg­te Geb­hard Fürst, Bischof der Diö­ze­se Rot­­ten­­burg-Stut­t­­gart, in Ravens­burg vor über 400 Zuhö­rern dar, war­um die im Okto­ber 2017 von Katho­li­ken und Pro­te­stan­ten unter­zeich­ne­te sog. „Ravens­bur­ger Erklä­rung“ zur wech­sel­sei­ti­gen Ein­la­dung zu Kom­mu­ni­on und Abend­mahl der­zeit noch nicht mög­lich ist.