Weltbund katholischer Ärzte „besorgt“ über Ernennung von Mariana Mazzucato

Papst Franziskus und die Soros-finanzierte Abtreibungsbefürworterin

Katholische Ärzte sind besorgt über die Ernennung der atheistischen Abtreibungsbefürworterin und Soros-finanzierten Ökonomin Mariana Mazzucato zum Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben.
Katholische Ärzte sind besorgt über die Ernennung der atheistischen Abtreibungsbefürworterin und Soros-finanzierten Ökonomin Mariana Mazzucato zum Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben.

(Rom) Die Inter­na­tio­na­le Föde­ra­ti­on katho­li­scher Ärz­te­ver­ei­ni­gun­gen (FIAMC) gab eine Erklä­rung ab, in der sie ihre „Besorg­nis“ über die Ernen­nung der Wirt­schafts­wis­sen­schaft­le­rin Maria­na Maz­zu­ca­to zum Mit­glied der Päpst­li­chen Aka­de­mie für das Leben zum Aus­druck bringt. Die FIAMC ist eine 1966 gegrün­de­te inter­na­tio­na­le katho­li­sche Ver­ei­ni­gung von Gläu­bi­gen päpst­li­chen Rechts, mit Mit­glieds­ver­ei­ni­gun­gen aus rund 70 Staa­ten der Welt, die ihren Haupt­sitz im Palaz­zo San Cal­li­sto in Rom, einem exter­ri­to­ria­len Besitz des Hei­li­gen Stuhls, hat.

Erklärung zur jüngsten Ernennung in die Päpstliche Akademie für das Leben

Die Inter­na­tio­na­le Föde­ra­ti­on katho­li­scher Ärz­te­ver­ei­ni­gun­gen (FIAMC) bringt ihre Besorg­nis über die kürz­lich erfolg­te Ernen­nung der ita­lie­nisch-ame­ri­ka­ni­schen Wirt­schafts­wis­sen­schaft­le­rin am Uni­ver­si­ty Col­le­ge Lon­don, Maria­na Maz­zu­ca­to, für eine fünf­jäh­ri­ge Amts­zeit in der Päpst­li­chen Aka­de­mie für das Leben zum Aus­druck. Bedau­er­li­cher­wei­se hat Pro­fes­sor Maz­zu­ca­to in den (sozia­len) Medi­en offen ihre Ansich­ten zugun­sten der Abtrei­bung geäußert.

Die Inter­na­tio­na­le Föde­ra­ti­on katho­li­scher Ärz­te­ver­ei­ni­gun­gen erkennt an, daß nach den neu­en Sta­tu­ten der Aka­de­mie von 2016 „die Aka­de­mi­ker ohne Rück­sicht auf ihre Reli­gi­on“ auf der Grund­la­ge ihrer „aka­de­mi­schen Qua­li­fi­ka­tio­nen, ihrer erwie­se­nen beruf­li­chen Inte­gri­tät, ihrer fach­li­chen Kom­pe­tenz und ihres treu­en Dien­stes bei der Ver­tei­di­gung und För­de­rung des Rechts auf Leben eines jeden Men­schen“ aus­ge­wählt werden.

Die Inter­na­tio­na­le Föde­ra­ti­on erin­nert auch dar­an, daß die neu­en Sta­tu­ten der Aka­de­mie von den Mit­glie­dern ver­lan­gen, daß sie mit der kirch­li­chen Leh­re über­ein­stim­men: Mit­glie­der der Aka­de­mie soll­ten „die Prin­zi­pi­en bezüg­lich des Wer­tes des Lebens und der Wür­de der mensch­li­chen Per­son för­dern und ver­tei­di­gen, inter­pre­tiert in einer Wei­se, die mit dem Lehr­amt der Kir­che über­ein­stimmt.“ Einem Aka­de­mi­ker kann die Mit­glied­schaft ent­zo­gen wer­den, „wenn er öffent­lich und vor­sätz­lich eine Hand­lung oder eine Äuße­rung tätigt, die offen­kun­dig gegen die genann­ten Grund­sät­ze ver­stößt oder die Wür­de und Glaub­wür­dig­keit der katho­li­schen Kir­che und der Aka­de­mie selbst ernst­haft verletzt“.

Prof. Dr. Ber­nard Ars
Prä­si­dent der Inter­na­tio­na­len Föde­ra­ti­on katho­li­scher Ärz­te­ver­ei­ni­gun­gen (FIAMC).

Prof. Dr. John Lane
Vize­prä­si­dent

Prof. Dr. José Dio­go Fer­rei­ra Mar­tins
Gene­ral­se­kre­tär

Dr. Niklaus Wal­dis
Schatz­mei­ster

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: FIAMC (Screen­shot)

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