Vatikan-Agentur in Kommunismus, Abtreibung und Götzenanbetung verstrickt

Nach dem Brückenschlag durch Franziskus folgt die institutionelle Verschränkung

Papst Franziskus zeigt nicht nur Sympathien für das linksradikale Weltsozialforum. Eine Vatikan-Agentur soll sogar in dessen Leitungsgremium sitzen.
Papst Franziskus zeigt nicht nur Sympathien für das linksradikale Weltsozialforum. Eine Vatikan-Agentur soll sogar in dessen Leitungsgremium sitzen.

(Rom) Cari­tas Inter­na­tio­na­lis, der Dach­ver­band aller natio­na­len Cari­tas-Ver­bän­de der Kir­che und größ­te Wohl­tä­tig­keits­or­ga­ni­sa­ti­on des Vati­kans, ist Mit­glied im Lei­tungs­gre­mi­um des links­ra­di­ka­len World Social Forum (Welt­so­zi­al­fo­rum, WSF). Das Nahe­ver­hält­nis, das Papst Fran­zis­kus gegen­über die­sem Akti­ons­bünd­nis an den Tag leg­te, sorgt bereits seit eini­gen Jah­ren für Unbe­ha­gen und Kri­tik. Ein Sitz im Lei­tungs­gre­mi­um, dem Inter­na­tio­na­len Rat des WSF, bedeu­tet eine ganz neue Qua­li­tät für die­se Nähe.

Das Lepan­to Insti­tu­te in den USA ver­öf­fent­lich­te einen umfang­rei­chen Bericht, gestützt auf Dut­zen­de von Pri­mär­quel­len, die bele­gen, daß die Cari­tas Inter­na­tio­na­lis sich nicht nur im Sym­pa­thi­san­ten­feld bewegt, son­dern „Mit­glied im Lei­tungs­gre­mi­um einer kom­mu­ni­sti­schen Orga­ni­sa­ti­on ist, die Abtrei­bung, LGBT-Akti­vis­mus und die Pach­a­ma­ma-Ver­eh­rung för­dert“.

Das Welt­so­zi­al­fo­rum (WSF) war 2001 von loka­len und inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­tio­nen des links­ra­di­ka­len Spek­trums, dar­un­ter zahl­rei­che kom­mu­ni­sti­sche, in Por­to Alegre in Bra­si­li­en gegrün­det wor­den. Das Lepan­to Insti­tu­te schreibt heu­te, am 450. Jah­res­tag der See­schlacht von Lepanto:

„Im Jahr 2017 war Cari­tas Inter­na­tio­na­lis maß­geb­lich an der Neu­ge­stal­tung des Inter­na­tio­na­len Rates betei­ligt und erhielt mehr Ent­schei­dungs­be­fug­nis und Mit­spra­che­recht bei der Fra­ge, was auf den WSF-Ver­an­stal­tun­gen geför­dert wird und wel­che Orga­ni­sa­tio­nen Prä­sen­ta­tio­nen hal­ten dür­fen.“

Was ist damit gemeint?

„Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den mit Erlaub­nis und Unter­stüt­zung des Inter­na­tio­na­len Rates meh­re­re Video­prä­sen­ta­tio­nen auf dem Welt­so­zi­al­fo­rum gezeigt, in denen die Lega­li­sie­rung der Abtrei­bung in Argen­ti­ni­en gefei­ert und Plä­ne skiz­ziert wur­den, sich für die Ent­kri­mi­na­li­sie­rung der Abtrei­bung in ande­ren katho­li­schen Län­dern ein­zu­set­zen“, so Micha­el Hich­born, Lei­ter des Lepan­to-Insti­tuts. „Wir fan­den auch eine Viel­zahl von Social-Media-Posts des Inter­na­tio­na­len Rates des WSF, in denen Abtrei­bung, LGBT-Akti­vis­mus und Mar­xis­mus offen geför­dert werden.“

Das „viel­leicht Beun­ru­hi­gend­ste, was wir gefun­den haben, waren heid­ni­sche Ritua­le zur Ver­eh­rung der Pach­a­ma­ma“, so Hich­born. Bei die­sen sei auf­ge­ru­fen wor­den, „die Bemü­hun­gen der Femi­ni­stin­nen zu seg­nen, die für die Abtrei­bung kämpfen“.

Das Lepan­to Insti­tu­te sieht dar­in kei­nen Zufall, dass „die Ver­wei­se auf die­se heid­ni­sche Gott­heit von einer Orga­ni­sa­ti­on stam­men, in deren Lei­tungs­gre­mi­um der Vati­kan ver­tre­ten ist, der­sel­be Vati­kan, der noch im Jahr zuvor die Pach­a­ma­ma in den Vati­ka­ni­schen Gär­ten und auf dem Altar des Peters­doms inthro­ni­siert hat“.

Das 2014 gegrün­de­te Lepan­to Insti­tu­te, eine For­schungs- und Bil­dungs­or­ga­ni­sa­ti­on, ist dem Mot­to „Omnia instaur­a­re in Chri­sto“ ver­pflich­tet. Sei­ne Auf­ga­be ist die Ver­tei­di­gung der katho­li­schen Kir­che gegen Angrif­fe von außen und innen.

Der der­zei­ti­ge Vor­sit­zen­de der Cari­tas Inter­na­tio­na­lis ist Kar­di­nal Luis Tag­le, den Papst Fran­zis­kus im Herbst 2019 als Prä­fek­ten der Kon­gre­ga­ti­on für die Evan­ge­li­sie­rung der Völ­ker in den Vati­kan beru­fen hat­te. Die Cari­tas Inter­na­tio­na­lis ist eine vati­ka­ni­sche Orga­ni­sa­ti­on, die Papst Fran­zis­kus beson­ders wich­tig ist und ihm ent­spre­chend nahe­steht. Kar­di­nal Tag­le gilt als einer der Kron­prin­zen von Fran­zis­kus und als aus­sichts­rei­cher Kan­di­dat für des­sen Nach­fol­ge.

Neben Cari­tas Inter­na­tio­na­lis ist noch eine wei­te­re katho­li­sche Orga­ni­sa­ti­on namens CIDSE im Inter­na­tio­na­len Rat des WSF, das ein links­ra­di­ka­les Pen­dant zum Welt­wirt­schafts­fo­rum (WEF) des Klaus Schwab dar­stellt.

Das Lepan­to Insti­tu­te stellt den voll­stän­di­gen Bericht über die Ver­strickun­gen der Cari­tas Inter­na­tio­na­lis mit dem WSF im Inter­net zur Verfügung.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Lepan­to Institute

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3 Kommentare

  1. Seit dem Kon­zil ist die Frei­mau­re­rei fest und tief in der Kir­che ver­an­kert worden.
    Nur so kann sie die Kon­trol­le behal­ten über ihren ehe­mals wich­tig­sten und mäch­tig­sten Feind.
    Die Frei­mau­re­rei ist streng kom­mu­ni­stisch, eini­ge Weni­ge herr­schen und die gro­ße Mas­se hat athe­istisch zu gehor­chen oder wird ver­nich­tet. Das hat im Osten und Asi­en und Süd­ame­ri­ka gut funk­tio­niert und wird seit den 90er Jah­ren in den ehe­mals katho­li­schen Län­dern wei­ter­ver­folgt, weil der Glau­be nahe­zu aus­ge­rot­tet wurde.
    Das die­se Glau­bens­ver­nich­tung durch Män­ner der Kir­che mit­ver­ant­wor­tet wur­de, ist die teuf­li­sche Zynik Satans.
    Aber trotz sei­nes Welt­sie­ges hat er nicht das letz­te Wort, weil er schon gerich­tet ist.
    Deo Gratias.

  2. Cari­tas inter­na­tio­na­lis oder natio­na­lis – von mir schon lan­ge kei­nen Cent mehr, LGBT, Pach­a­ma­ma, Kar­di­nal Tag­le passt doch. Ver­däch­tig ruhig ist es auch um Kar­di­nal Czer­ny, der mit Papst Fran­zis­kus zusam­men 20 Punk­te zum Glo­bal Com­pact of Migra­ti­on der anti­christ­li­chen UN zuge­ar­bei­tet hat – ein Anti-Lepan­to­pro­gramm, zwangs­fi­nan­ziert von us.

    • Apro­pos Lepan­to: Ich glau­be Papst Paul VI. der den Tür­ken die Fah­ne des Sie­ges von Lepan­to zurück­ge­ge­ben hat, ein Zei­chen der Unter­wer­fung, ähn­lich des Koran­kus­ses von Joh.Paul II.
      Eine ekel­haft Ver­höh­nung der christ­li­chen Mär­ty­rer und natür­lich eine Got­tes­lä­ste­rung gegen das 1.Gebot.

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