Bischof Schneider: „Um der Wahrheit willen sich nicht impfen lassen“

"Ich ermutige Sie alle, an Ihrer Überzeugung und Treue zu Christus festzuhalten"

Msgr. Athanasius Schneider "ermutigt" alle Katholiken und Gutwilligen, sich nicht mit einem unethischen Impfpräparat impfen zu lassen.
Msgr. Athanasius Schneider "ermutigt" alle Katholiken und Gutwilligen, sich nicht mit einem unethischen Impfpräparat impfen zu lassen.

Es liegt ein beson­de­rer Ernst in den Wor­ten von Msgr. Atha­na­si­us Schnei­der, Weih­bi­schof von Asta­na: „Ich möch­te mich an all jene Arbeit­neh­mer wen­den, die der­zeit vor der Wahl ste­hen, ent­we­der ihren Arbeits­platz zu behal­ten und sich gegen Covid-19 imp­fen zu las­sen oder ent­las­sen zu wer­den, weil sie sich nicht geimpft haben.“

Der kur­ze eng­li­sche Text von Msgr. Schnei­der rich­tet sich an die Katho­li­ken der gan­zen Welt und alle Men­schen guten Willens.

„Mit die­sem kur­zen Brief möch­te ich Sie in Ihren Prü­fun­gen ermu­ti­gen. Eini­ge von Ihnen haben bereits den Preis für die Wahr­heit über den Covid-19-Impf­stoff und sei­nen kau­sa­len Zusam­men­hang mit Abtrei­bun­gen bezahlt. Das Zeug­nis einer Frau aus den USA berührt mich zutiefst:
‚Heu­te war der letz­te Tag, an dem ich mei­ne rest­li­chen Sachen gepackt habe. Weil ich mich nicht imp­fen las­sen woll­te, wur­de mir gesagt, ich wer­de ent­las­sen. Sie rie­fen mich an und for­der­ten mich auf, mei­nen Schreib­tisch zu räu­men, und sag­ten, es sei mein letz­ter Arbeits­tag. Mein Chef hofft, daß ich nach­ge­be, mich imp­fen las­se und zurück­kom­me. Ich bin sehr trau­rig.‘
Das Zeug­nis die­ser Frau hat mich sehr bewegt. Ich möch­te ihr sagen:
‚Heu­te packst du dei­ne Kof­fer von dei­nem Arbeits­platz, und wäh­rend du packst, wird dein Schatz in den Raum gebracht, den Jesus bereits für dich im Him­mel­reich vor­be­rei­tet hat. Es gibt Tau­sen­de und Aber­tau­sen­de von Katho­li­ken wie Sie, die den Mut haben, sich für Chri­stus zu ent­schei­den, und die wie die ersten Katho­li­ken der Anti­ke nicht ein Körn­chen Weih­rauch für den Kai­ser verbrennen.“

Alle vier Impf­prä­pa­ra­te, die von der EMA in der EU pro­vi­so­risch zuge­las­sen wur­den (Pfizer/Biontech, Moder­na, Astra­Ze­ne­ca und Johnson&Johnson), sind durch Ver­wen­dung von Zellini­en abge­trie­be­ner Kin­der zustan­de­ge­kom­men. Ein­zig für das in Ungarn ver­impf­te chi­ne­si­sche Prä­pa­rat Sino­pharm gilt das nicht. Sino­pharm wird jedoch von den ande­ren EU-Staa­ten nicht aner­kannt. Weih­bi­schof Schnei­der bezeich­ne­te die vier von der EMA zuge­las­se­nen Impf­prä­pa­ra­te als „unethisch“. Ende August sag­te der Bischof gegen­über LifeSiteNews:

„Ich sage nicht, daß dies [die Coro­na-Imp­fung mit einem unethi­schen Impf­prä­pa­rat] ein direk­tes Mal­zei­chen des Tie­res ist, aber es kann teil­wei­se eine Vor­ah­nung des Mal­zei­chens sein.“

Er beton­te damals, daß die der­zeit teil­wei­se ver­häng­te Impf­pflicht den Staat zum „Besit­zer“ des mensch­li­chen Kör­pers machen, was in der Geschich­te der Zivi­li­sa­ti­on bei­spiel­los ist. Der Kör­per gehört dem ein­zel­nen Men­schen, nicht dem Staat, so der Bischof:

„Wenn die Regie­rung die abso­lu­te Macht hat, Sie zu zwin­gen und zu sagen, wie Ihr Kör­per behan­delt wer­den soll, dann haben Sie Ihre letz­te Form der Pri­vat­sphä­re verloren.“

Der ruß­land­deut­sche Weih­bi­schof ermu­tigt die Katho­li­ken und alle Men­schen guten Wil­lens, nicht die Wahr­heit preis­zu­ge­ben, um den Cäsa­ren und Göt­zen zu opfern.

„Ich ermu­ti­ge Sie alle, an Ihrer Über­zeu­gung und Treue zu Chri­stus fest­zu­hal­ten. Die Lei­den und Ver­lu­ste, die Sie ertra­gen müs­sen, sind gering­fü­gig im Ver­gleich zu den Beloh­nun­gen, die Gott für Sie im Him­mel vor­be­rei­tet hat. Ich for­de­re Sie auf, den von Ihnen ein­ge­schla­ge­nen Weg fort­zu­set­zen, um die Wahr­heit zu bezeu­gen, daß unge­bo­re­nes Leben hei­lig ist und daß der Han­del mit föta­len Kör­per­tei­len eine bös­ar­ti­ge Indu­strie ist, die nach dem Gericht des all­mäch­ti­gen Got­tes ruft! Jesus und Maria wer­den Euch neue Mög­lich­kei­ten eröff­nen, für eure Fami­li­en zu sor­gen. Ich for­de­re und ermu­ti­ge auch die Lai­en, die über die nöti­gen Mit­tel ver­fü­gen, ihren katho­li­schen Brü­dern zu hel­fen, eine sinn­vol­le neue Arbeit zu finden.“

Weih­bi­schof Schnei­der schließt sei­nen Text mit den Worten:

„Mei­ne lie­ben Brü­der und Schwe­stern, das ist der Preis, von dem wir wuß­ten, daß wir ihn immer für unse­re Treue zu Jesus Chri­stus zah­len müs­sen. Und jetzt, in die­ser Stun­de, wird ‚Bezah­lung‘ ver­langt, und so müs­sen wir beten, um die Prü­fung zu bestehen und dem Herrn Jesus treu zu sein. Ich gebe Ihnen allen den rei­chen Segen Gottes.“

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: New Lit­ur­gi­cal Move­ment (Screen­shot)

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