Refecti vitalibus alimentis, quæsumus Domine Deus noster

Gründonnerstag – Die Einsetzung des heiligsten Altarsakraments

Der Grün­don­ners­tag ist der Gedächt­nis­tag der Ein­set­zung des hei­lig­sten Altarsa­kra­ments durch Jesus Chri­stus beim Letz­ten Abend­mahl. Erst­mals wie­der, seit Beginn der Fasten­zeit, stimmt der Prie­ster das Glo­ria an. Das gan­ze Volk mit Orgel, Glocken­ge­läut und Schel­len stimmt in den Ruf ein. So soll­te es zumin­dest sein. Im zwei­ten Jahr hin­ter­ein­an­der wür­gen die Bischö­fe den freu­di­gen Jubel­ruf zum Dank für die Ein­set­zung des hei­lig­sten Altarsa­kra­ments ab aus Angst vor einem Virus, des­sen Bedro­hung maß­los über­schätzt wird.

Refec­ti vita­li­bus ali­men­tis,
quæ­su­mus Domi­ne Deus noster:
ut quod tem­po­re nostræ mor­ta­li­ta­tis exse­qui­mur,
immor­ta­li­ta­tis tuæ mune­re con­se­qua­mur.
Per Domi­num nostrum.

Gestärkt mit der Lebens­spei­se
bit­ten wir Dich, Herr, unser Gott:
Was wir in der Zeit unse­rer Sterb­lich­keit fei­ern,
mögen wir durch die Gabe der Unsterb­lich­keit errei­chen.
Durch unse­ren Herrn.

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1 Kommentar

  1. Eine Oster­nacht, ohne das freu­dig gesun­ge­ne Jesus lebt ist eine Zumu­tung, die uns die vor einem Jahr ein­ge­brockt haben. Die Schwa­chen rei­ßen nieder.

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