Ein Salesianer und Missionar zieht seine Bilanz der Amazonassynode und formuliert dabei Mängel, Schwächen und Gefahren.
Nachrichten

Die Amazonassynode im Urteil eines Missionars

Der Salesianer und Missionar, Pater Martin Lasarte, gab nach den offiziellen Abstimmungen vom vergangenen Samstag seine eigenen Voten zur Amazonassynode ab. Der Uruguayer verließ seine Heimat in jungen Jahren, um als Missionar nach Afrika zu gehen. 25 Jahre wirkte er in Angola. Als Priester und als Missionar, der aus einem Nachbarland zu Brasilien stammt, das

John Henry Newman, Denkmal im Londoner Stadtteil Brompton.
Buchbesprechungen

John Henry Newman, ein neuer Schutzheiliger der Rubriken

Von Clemens Victor Oldendorf. Seine Kanonisierung am vergangenen 13. Oktober 2019 hat das Interesse an Person, Leben und Werk des britischen Konvertiten und Kardinals John Henry Newman (1801–1890) neu belebt und regt auch zahlreiche Publikationen an. Seien dies Nachdrucke und Neuauflagen seiner eigenen Veröffentlichungen, seien es Lebensbilder oder Monographien zu gezielt herausgegriffenen Aspekten seiner Gedankenwelt

Assisi in Umbrien, wo gestern gewählt wurde und auch die politisierenden Franziskaner eine Niederlage erlitten.
Hintergrund

Von der streitenden zur politisierenden Kirche

(Rom) Papst Franziskus hat die Kirche von einer streitenden Kirche – ein Terminus, den die nachkonziliare Kirche nicht mehr mag – zu einer politisierenden Kirche gemacht. Diesen Eindruck gewinnen Beobachter, wenn sie die Stellungnahmen der Bischofskonferenzen lesen, ob in Berlin oder Rom. Als Vorsitzenden der Italienischen Bischofskonferenz setzte Franziskus Msgr. Gualtiero Bassetti ein, den Erzbischof

„Was die katholische Kirche derzeit anbietet, ist das, was die Anglikaner vor 20 Jahren angeboten haben... bevor sie zusammengebrochen sind“
Forum

Die jesuitische List

Analyse zur Amazonassynode von Marco Tosatti. Er hat es wieder getan. Dieses Mal aber mit noch größerer Arroganz als das vorige Mal. Auf den Punkt gebracht: Er organisierte eine lokale Synode, die vor Ort hätte durchgeführt werden müssen, um vor Ort eventuelle Probleme einer Situation zu überprüfen, von der wenige der weltweit 1,3 Milliarden Katholiken

Paulo Suess mit Papst Franziskus
Nachrichten

Der unehrliche Umgang des Vatikans mit dem Pachamama-Kult

(Rom) Die gestern zu Ende gegangene Amazonassynode war vom pantheistischen Heidentum überschattet. Die Folgen werden die Kirche, wie es aussieht, noch lange beschäftigen und leiden lassen, vor allem auf der Südhalbkugel, die unter Papst Franziskus eigentlich aufgewertet werden sollte. Zu den „Besonderheiten“ der Synode gehört auch die Zensur, die dazu geübt wurde.

Die Amazoanssynode wurde gestern abgeschlossen, nachdem beschlossen worden war, was zuvor schon geplant war.
Hintergrund

Die Amazonassynode hat beschlossen – was geplant war

Eine Analyse von Giuseppe Nardi. (Rom) Das zentrale Resümee nach drei Wochen Amazonassynode läßt sich knapp vielleicht so zusammenfassen: Es wurde alles beschlossen, was geplant war. Eine erste Analyse des Schlußdokuments, die von hinten aufgerollt wird und sich auf die Bereiche konzentriert, die für die Kirche relevant sind. Das Schlußdokument liegt vorerst nur in spanischer

Pachamama im Vatikan: Papst Franziskus entschuldigte sich „bei allen“ sich sich durch die Pachamama-Entsorgung in den Tiber „beleidigt“ fühlen.
Nachrichten

Franziskus verteidigt Pachamama-Figuren – und entschuldigt sich bei den Falschen

(Rom) Die Amazonassynode liegt in den Schlußzügen und es tut sich einiges. Was nach außen dringt, folgt der bekannten, wenig erbaulichen Linie. Bekannt wurde zwar, daß die Synodenväter 600 Änderungsvorschläge zum Entwurf für das Schlußdokuments eingebracht haben. Bekannt wurde aber auch, daß Papst Franziskus gestern die Synodalen, Auditoren, Experten und Spezialgäste „beruhigte“, daß die in

Pachamama im Vatikan - Das Schlußdokument der Amazonassynode ist bereits geschrieben.
Nachrichten

Wann erscheint das nachsynodale Schreiben zur Amazonassynode?

(Rom) Die Amazonassyonde neigt sich ihrem Ende zu, weshalb die Frage auftritt, wann das nachsynodale Schreiben von Papst Franziskus folgen wird. Ob es bereits in Teilen ausformuliert ist, dazu liegen derzeit keine Hinweise vor. Anders sieht es mit dem möglichen Zeitpunkt für die Veröffentlichung aus. Einen ersten Hinweis könnten die monatlichen Gebetsmeinungen des Papstes für