Ursachen des Klimawandels

Wider die Panikmache

Klimaoptimum: Im Hochmittelalter waren die Weinanbaugebiete in Mitteleuropa weit umfangreicher als heute.
Klimaoptimum: Im Hochmittelalter waren die Weinanbaugebiete in Mitteleuropa weit umfangreicher als heute.

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker.

Seit dem Auf­schwung der Indu­stria­li­sie­rung in der Mit­te des 19. Jahr­hun­derts sind die glo­ba­len Durch­schnitts­tem­pe­ra­tu­ren um etwa 1 Grad gestie­gen. Die sta­ti­sti­sche Kor­re­la­ti­on zwi­schen den bei­den Grö­ßen ist kaum bestreit­bar. Aber ist damit auch ein ursäch­li­cher Zusam­men­hang gege­ben? Ist der Tem­pe­ra­tur­an­stieg wirk­lich allein „men­schen­ge­macht“ durch Emis­sio­nen von ver­schie­de­nen Gasen? Oder ist die der­zei­ti­ge Warm­zeit Teil einer lang­fri­sti­gen Kli­ma-Kon­junk­tur mit natür­li­chen Schwan­kun­gen?

Aus historischer Perspektive haben sich in den vergangenen 2000 Jahren zwei Warmzeiten mit zwei Kälteepochen abgewechselt.

Auf­stieg und Blü­te­zeit des Römi­schen Rei­ches wur­den von einer Warm­zeit wie heu­te begün­stigt. In dem anti­ken Kli­ma­op­ti­mum waren die Alpen­päs­se von Schnee und Glet­scher­eis befreit. Das erleich­ter­te den Römern die Erobe­rung Gal­li­ens und Ger­ma­ni­ens. Ver­mut­lich konn­te auch Han­ni­bals Hee­res­zug über das Alpen­ge­bir­ge nur unter den Warm­zeit-Bedin­gun­gen gelin­gen.

Doch in der Spät­an­ti­ke war eine deut­li­che Kli­ma­ver­schlech­te­rung fest­zu­stel­len. Die Epo­che vom 4. Jahr­hun­dert n. Chr. bis zum Ende des Früh­mit­tel­al­ters gilt als euro­päi­sche Kalt­zeit. Die dama­li­ge Kli­ma- und Ern­te­ver­schlech­te­rung dürf­te der Aus­lö­ser der Völ­ker­wan­de­rung gewe­sen sein, bei der die Goten, Lan­go­bar­den und ande­re ger­ma­ni­sche Nord­völ­ker in den war­men Süden streb­ten. Ende Dezem­ber des Jah­res 406 konn­ten die Ger­ma­nen­stäm­me der Van­da­len und Sue­ben mit zig­tau­sen­den Men­schen samt Pfer­den und Fuhr­wer­ken den Rhein nur des­halb über­win­den und in Gal­li­en ein­fal­len, weil der Fluss mit hoher Wahr­schein­lich­keit  zuge­fro­ren war.

Seit dem 8. / 9. Jahr­hun­dert zeig­ten stei­gen­de Tem­pe­ra­tu­ren einen erneu­ten Kli­ma­wan­del an in Rich­tung der mit­tel­al­ter­li­chen Warm­zeit. Damals began­nen die Wikin­ger Island und Grön­land zu besie­deln. Die Nord­män­ner betrie­ben auf der Insel Grün­land Vieh­wirt­schaft, auf Island konn­ten sie im Hoch­mit­tel­al­ter Wei­zen, Rog­gen und Ger­ste anbau­en, womit erst heut­zu­ta­ge wie­der ansatz­wei­se begon­nen wird. Die unwirt­li­che Insel war vor­mals als Eis­land bekannt, das im Früh­mit­tel­al­ter von unzäh­li­gen Glet­schern bedeckt war. Mit der Warm­zeit ging eine Glet­scher­schmel­ze ein­her. Im Spät­mit­tel­al­ter ver­schlech­ter­te sich das Kli­ma wie­der, so dass sich im 15. Jahr­hun­dert zahl­rei­che neue Glet­scher bil­de­ten z. B. der Okjö­kull Glet­scher im Westen Islands. Er wuchs in der fol­gen­den Klei­nen Eis­zeit der Neu­zeit zu einem rie­si­gen Glet­scher­feld her­an. Sein erneu­tes Schrump­fen seit 150 Jah­ren führ­te kürz­lich zu sei­nem „Tode“. Wahr­schein­lich war der Glet­scher aber schon ein­mal abge­schmol­zen – zu Beginn der Warm­zeit­epo­che vor 1000 Jah­ren …

Für die höhe­ren Durch­schnitts­tem­pe­ra­tu­ren der mit­tel­al­ter­li­chen Warm­zeit gibt es wei­te­re Bele­ge: Hoch­was­ser­über­flu­tun­gen – typisch für Hoch­tem­pe­ra­tur­zei­ten – waren im Mit­tel­al­ter häu­fi­ger und höher als heu­te. Das lässt sich in vie­len mit­tel­eu­ro­päi­schen Städ­ten an den ange­zeich­ne­ten Pegel­stän­den für das Mag­da­le­nen-Hoch­was­ser vom Juli 1342 able­sen. Der Mee­res­spie­gel stieg wegen der abge­schmol­ze­nen Eis­mas­sen der ark­ti­schen Regi­on. Die Nord­see über­flu­te­te damals etwa 100 Hal­li­ge und zer­stör­te Küsten­re­gio­nen. Die Mar­cel­lus-Sturm­flut von 1362 ließ die Insel Rung­hold und sie­ben ande­re Insel­ge­mein­den im Meer ver­sin­ken.

In den Alpen konn­ten im 13. Jahr­hun­dert Sied­lun­gen in hoch­ge­le­ge­nen Alm-Regio­nen gegrün­det wer­den, die im 17. Jahr­hun­dert wegen der län­ge­ren und käl­te­ren Win­ter wie­der auf­ge­ge­ben wer­den muss­ten.

Ein Gar­ten­buch von 1546, das die spät­mit­tel­al­ter­li­che Gar­ten­pra­xis wider­spie­gelt, emp­fiehlt für den Monat Febru­ar: In die­sem Monat soll man Boh­nen, Erb­sen, Wicken und Kicher­erb­sen säen sowie „aller­ley Kue­chen­kreu­ter als Enis, Dil­len, Peter­si­li­en, Kolk­raut, Kap­pis, Zwi­bel, Basi­li­en, Fen­chel, Lat­tich, Zwi­bel­lauch, Paste­ney­en, Magsa­men“ (Mag­gi­kraut). „Im Mer­zen sind für­nehm­lich zu seh­wen die frembden und hie­len­di­schen Kürbs­frücht, Melu­nen, Citrul­len und ande­re schö­ne Wel­sche erd­äpf­fel“, damals die Bezeich­nung für medi­ter­ra­ne Früch­te. Im Spät­mit­tel­al­ter wur­de also schon für die Win­ter­mo­na­te an Aus­saat emp­foh­len, was heu­te erst ab Ende April bis nach den Eis­hei­li­gen im Frei­en aus­ge­sät wer­den soll­te, ins­be­son­de­re die käl­te­emp­find­li­chen Kür­bis­früch­te, Melo­nen und Zitrul­len eben­so wie Anis, Basi­li­kum oder Pasti­na­ken.

Im Lau­fe des 16. Jahr­hun­derts war wie­der­um ein Kli­ma­wan­del fest­zu­stel­len. Ab 1570 mach­ten sich die Fol­gen der Kli­ma­ver­schlech­te­rung in Miss­ern­ten bemerk­bar. Die soge­nann­te „Klei­ne Eis­zeit“ dau­er­te in Euro­pa vom 16. bis 19. Jahr­hun­dert. Damals waren in bit­ter­kal­ten Win­tern Tei­le der Ost­see ver­eist. In Hol­land fro­ren die Tei­che und Kanä­le zu, was die flä­mi­schen Maler ins Bild setz­ten. Die­se Käl­te­pe­ri­ode ist heu­te Geschich­te. Nur die gele­gent­li­chen Nacht­frö­ste von Ende März bis Mit­te Mai sind noch als  die letz­ten Aus­wir­kun­gen der neu­zeit­li­chen Kalt­zeit anzu­se­hen. Wir sind in der gegen­wär­ti­gen Warm­zeit noch längst nicht auf dem Tem­pe­ra­tur­ni­veau des Mit­tel­al­ters ange­kom­men.

Die Klei­ne Eis­zeit war ein glo­ba­les Phä­no­men, aller­dings zeit­ver­setzt: Nach einer Schwei­zer Stu­die erreich­te sie im Bereich des Pazi­fi­schen Oze­ans schon im 15. Jahr­hun­dert ihren Höhe­punkt, im Süd­osten der USA und im Nord­we­sten Euro­pas im 17., in den mei­sten ande­ren Regio­nen der Welt dage­gen erst Mit­te des 19. Jahr­hun­derts. Auch die Warm­zeit des euro­päi­schen Mit­tel­al­ters war in Nord- und Mit­tel­ame­ri­ka zu beob­ach­ten, dort eben­falls in zeit­ver­setz­ten Pha­sen und mit regio­na­len Ver­schie­bun­gen.

Die natürlichen Ursachen für die weltweiten Klimakonjunkturen seit 2000 Jahren

Offen­sicht­lich wur­den die histo­ri­schen Kli­ma­ver­än­de­run­gen durch natür­li­che Fak­to­ren her­vor­ge­ru­fen. Die For­scher neh­men als Haupt­fak­to­ren die Schwan­kun­gen der Son­nen­ein­strah­lung sowie Vul­ka­nis­mus an. Die Son­nen­strah­lung weist wäh­rend der letz­ten 1000 Jah­re zwei Maxi­ma auf, das eine wäh­rend des Mit­tel­al­ters, das ande­re im 20. Jahr­hun­dert, wäh­rend sie in der Klei­nen Eis­zeit rela­tiv nied­rig war. Damit dürf­te die erhöh­te Son­nen­ak­ti­vi­tät der Haupt­fak­tor für die Warm­zei­ten der letz­ten 2000 Jah­re sein – ein­schließ­lich der anti­ken und der heu­ti­gen Warm­zeit. Mit die­sen Daten kor­re­spon­diert der Kli­ma­ein­fluss des Vul­ka­nis­mus: Ist der Anteil von Vul­kan­staub in der Atmo­sphä­re nied­rig, kann mehr Son­nen­licht die Erde errei­chen und es wird wär­mer. Bei star­ker Ver­schmut­zung der Atmo­sphä­re durch Vul­kan­asche gelangt weni­ger Son­nen­licht auf die Erde und es wird käl­ter. Mög­li­cher­wei­se zog die rie­si­ge Vul­ka­nerup­ti­on auf der indo­ne­si­schen Insel Lom­bok im Jah­re 1257 welt­wei­te Kli­ma­wir­kun­gen nach sich. Deren Sul­fat-Emis­sio­nen in die Stra­to­sphä­re sol­len acht­mal höher als beim Aus­bruch des Kra­ka­tau (1883) gewe­sen sein. Mit die­ser glo­ba­len Emis­si­on wür­de erklär­bar, dass die Klei­ne Eis­zeit sich zunächst im 15. Jahr­hun­dert im pazi­fi­schen Raum aus­brei­te­te und erst spä­ter in den west­li­chen Welt­re­gio­nen auf­trat.

Die bei­den Erklä­rungs­fak­to­ren Vul­ka­nis­mus und Son­nen­ein­strah­lung müs­sen in ihrer Wir­kung ten­den­zi­ell für den gesam­ten Glo­bus ange­nom­men wer­den. In Wirk­lich­keit sind aber bei den glo­ba­len Kalt- und Warm­zei­ten gro­ße regio­na­le Unter­schie­de fest­zu­stel­len. Daher müs­sen noch ande­re Wirk­fak­to­ren in Betracht gezo­gen wer­den – etwa die Ver­än­de­run­gen der atmo­sphä­ri­schen Zir­ku­la­ti­on. So könn­te die ver­stärk­te Son­nen­ein­strah­lung im Mit­tel­al­ter zu ver­än­der­ten  nord­at­lan­ti­schen Wind­be­we­gun­gen geführt haben, die vor allem im Nord­we­sten Euro­pas für mil­de und feuch­te Win­ter sorg­ten, wäh­rend in Süd­eu­ro­pa eher Trocken­heit herrsch­te. Zu Beginn der Klei­nen Eis­zeit hät­ten dann die mari­ti­men West­win­de deut­lich abge­nom­men. Die kom­ple­xen Wech­sel­wir­kun­gen und Rück­kopp­lungs­ef­fek­te zwi­schen Son­nen­ak­ti­vi­tät und atmo­sphä­ri­schen Ver­än­de­run­gen sind aber bei wei­tem noch nicht aus­rei­chend erforscht.

Was folgt aus diesen Ergebnissen vom mehrfachen Klimawandel in den letzten 2000 Jahren für die aktuelle Klimadebatte?

Zunächst ist der Kli­ma­wan­del seit 1850 in Form der stei­gen­den Durch­schnitts­tem­pe­ra­tur als Beginn einer Warm­zeit anzu­se­hen, wie sie schon in der Römer­zeit und im Mit­tel­al­ter auf­trat. Die histo­ri­sche Per­spek­ti­ve legt nahe, für die aktu­el­le Erwär­mungs­epo­che die glei­chen natür­li­chen Ursa­chen­fak­to­ren anzu­neh­men wie für die frü­he­ren Warm­zei­ten: Neben den bis­her erkann­ten Bedin­gun­gen wie gerin­ge Anrei­che­rung von Vul­kan­staub in der Atmo­sphä­re, ver­stärk­te Son­nen­ein­strah­lung sowie deren Poten­zie­rung durch atmo­sphä­ri­sche Rück­kopp­lun­gen könn­te die For­schung wei­te­re Trieb­kräf­te fin­den. Es ist jeden­falls histo­risch und logisch ziem­lich unsin­nig zu behaup­ten: 2000 Jah­re ereig­ne­te sich ein mehr­fa­cher Wech­sel von Warm- und Kalt­zei­ten auf­grund natür­li­cher Ursa­chen, aber seit der Mit­te des 19. Jahr­hun­derts wür­den die­se Fak­to­ren für den Kli­ma­wan­del, kon­kret für die aktu­el­le Warm­zeit, kei­ne Rol­le mehr spie­len. Seit 1850 wür­den aus­schließ­lich von Men­schen erzeug­te Emis­sio­nen das Kli­ma beein­flus­sen.

Es ist jedoch der Ein­wand zu erör­tern, dass im aktu­el­len Kli­ma­wan­del zwei Beson­der­hei­ten vor­lä­gen: Nach Anga­ben von For­schern stieg die Durch­schnitts­tem­pe­ra­tur in den letz­ten 150 Jah­ren deut­lich schnel­ler als in frü­he­ren Warm­zei­ten. Die­se The­se ist aller­dings schwer zu veri­fi­zie­ren, weil der zeit­li­che Rah­men des Tem­pe­ra­tur­an­stiegs in der römi­schen oder mit­tel­al­ter­li­chen Warm­zeit als Ver­gleichs­maß­stab nur sehr vage zu bestim­men ist. Des Wei­te­ren sei die der­zei­ti­ge Erwär­mung gleich­mä­ßi­ger über den gesam­ten Glo­bus fest­zu­stel­len, wäh­rend frü­he­re Warm­zei­ten nur in bestimm­ten Groß­re­gio­nen auf­ge­tre­ten sei­en. Letz­te­re The­se stimmt so nicht. Die mit­tel­al­ter­li­che Warm­zeit etwa ist neben Euro­pa auch in Nord­ame­ri­ka nach­weis­bar, als sich im Mis­sisip­pi-Gebiet eine india­ni­sche Hoch­kul­tur aus­brei­te­te. Wie oben gezeigt, wirk­ten die bei­den Haupt­fak­to­ren für den Kli­ma­wan­del, varia­ble Son­nen­ein­strah­lung und Vul­ka­nis­mus immer schon ten­den­zi­ell welt­weit, auch wenn atmo­sphä­ri­sche Zir­ku­la­tio­nen die­se glo­ba­len Ten­den­zen für Groß­re­gio­nen abschwäch­ten oder ver­stärk­ten. Dar­aus folgt, dass der behaup­te­te Gegen­satz zwi­schen gleich­mä­ßig-glo­ba­ler Erwär­mung heu­te und frü­he­ren groß­re­gio­na­len Warm­zei­ten nicht dazu geeig­net ist, die natür­li­chen Erklä­rungs­fak­to­ren für den aktu­el­len Kli­ma­wan­del aus­zu­schlie­ßen.

Wie oben logisch ent­wickelt und nach Okhams Spar­sam­keits­prin­zip für Theo­rien gefor­dert, müss­te die Wis­sen­schaft prio­ri­tär zu den natür­li­chen Erklä­rungs­fak­to­ren für die der­zei­ti­ge Kli­ma­er­wär­mung for­schen. Das tut sie aber nicht. Außer­dem wer­den Ergeb­nis­se tot­ge­schwie­gen, wenn sie der herr­schen­den Mei­nung vom men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­del wider­spre­chen – wie etwa fol­gen­de Fak­ten: Die Aus­wer­tung von Eis­bohr­ker­nen ergab, dass erd­ge­schicht­li­chen Tem­pe­ra­tur­er­hö­hun­gen stets ein erhöh­ter CO2-Gehalt in der Atmo­sphä­re folg­te. Die­se Gesetz­mä­ßig­keit spricht eher für die The­se vom Tem­pe­ra­tur­an­stieg als Ursa­che denn als Fol­ge der erhöh­ten CO2-Wer­te (FAZ-Leser­brief vom 18. 9. 19). Dass ein Tem­pe­ra­tur­an­stieg gro­ße Men­gen von gebun­ker­tem CO2 aus Eis­mas­sen und Per­ma­frost lösen kann, ist auch in der der­zei­ti­gen Warm­zeit nach­weis­bar. .

Die mei­sten heu­ti­gen Wis­sen­schaft­ler haben sich auf die For­schungs­hy­po­the­se ver­steift, die der­zei­ti­ge Erwär­mungs­ten­denz sei aus­schließ­lich durch mensch­lich pro­du­zier­te Emis­sio­nen ver­ur­sacht. Dazu ent­wickel­ten sie die Theo­rie des Treib­haus­ef­fek­tes durch ver­schie­de­ne Gase, was nicht durch Expe­ri­men­te, son­dern nur mit kom­ple­xen Modell­rech­nun­gen erhär­tet wer­den kann. Aus die­sem Grund bleibt Skep­sis ange­sagt, auch wenn angeb­lich 99 Pro­zent aller Wis­sen­schaft­ler von dem Green­hou­se-Kon­zept über­zeugt ist. Außer­dem kön­nen wis­sen­schaft­li­che Ergeb­nis­se nur dann als gesi­chert gel­ten, wenn sie einer ernst­haf­ten Fal­si­fi­zie­rungs­for­schung aus­ge­setzt wer­den. Das ist aber bei der heu­ti­gen Kli­ma­for­schung nicht erkenn­bar. Ver­mut­lich gibt es eine Rei­he Wis­sen­schaft­ler mit die­sem Anspruch. Doch sol­che Posi­tio­nen wer­den in der media­len Öffent­lich­keit sach­lich und mora­lisch dele­gi­ti­miert. Ange­sichts der mas­si­ven Unklar­hei­ten über die Ursa­chen der aktu­el­len Warm­zeit wäre eine Ver­stär­kung der unvor­ein­ge­nom­me­nen For­schung not­wen­dig. Nur bei einem offe­nen Wis­sen­schafts­dis­kurs kann eine rea­li­sti­sche Per­spek­ti­ve ent­wickelt wer­den, was mensch­li­che Akti­vi­tä­ten bewir­ken kön­nen und wor­auf sie sich kon­zen­trie­ren soll­ten. Doch statt For­schung sine ira et stu­dio und sach­ori­en­tier­tem Dis­kurs ver­brei­ten Kli­ma-Zelo­ten eine apo­ka­lyp­ti­sche Panik­ma­che. Die ist von Poli­ti­kern wie Al Gore ange­facht wor­den, wird von den links-libe­ra­len Medi­en hoch­ge­kocht und neu­er­dings von min­der­jäh­ri­gen Hitz­köp­fen mit wut­ver­zerr­ten Brand­re­den  zum Sie­de­punkt gebracht.

Text: Hubert Hecker
Bild: Wiki­com­mons

11 Kommentare

  1. Die­sen Text in jeder Schul­klas­se an die Tafel tackern und dis­ku­tie­ren.

    Lan­ge schon, nicht mehr so viel geschei­tes, zu die­sem The­ma gele­sen. Bra­vo

  2. In den zumeist links-libe­ra­li­stisch-grün domi­nier­ten Mas­sen­me­di­en wir häu­fig sug­ge­riert, es gäbe auf der einen Sei­te die (angeb­lich) wis­sen­schafts­ori­en­tier­ten men­schen­ver­ur­sach­ten Kli­ma­wan­del-Fest­stel­ler, auf der ande­ren Sei­te die tum­ben Kli­ma­wan­del-Leug­ner. Doch auch die tum­ben angeb­li­chen „Leug­ner“ wis­sen ziem­lich gut, dass es den Kli­ma­wan­del gibt. Er ist sozu­sa­gen der Puls unse­res Pla­ne­ten. Hubert Hecker legt dies am Bei­spiel der ver­gan­ge­nen 2000 Jah­re plau­si­bel und all­ge­mein­ver­ständ­lich dar. Wenn seit Beginn der Indu­stria­li­sie­rung seit etwa 1850 die Durch­schnitts­tem­pe­ra­tur um 1 Grad gestie­gen ist, so deu­tet das eher auf einen natür­li­chen Kli­ma­wan­del hin. Auch vor die­ser Zeit gab es Kli­ma­wan­del­pe­ri­oden mit welt­wei­ten Aus­wir­kun­gen, auch wenn eine angeb­li­che Mehr­heit von Kli­ma­for­schern das nicht so recht wahr­ha­ben möch­te (oder leug­net).

    Man soll­te ein­mal der Fra­ge nach­ge­hen, wer die Pro­fi­teu­re der der­zei­ti­gen Kli­ma­hy­ste­rie sind. Nicht nur die Grü­nen. Viel­leicht auch eine Macht in Fern­ost, die unter den Kli­ma­wan­del-Ver­ur­sa­chern an erster Stel­le steht. Kurz­fri­stig erhofft man sich Vor­tei­le für die eige­ne Wirt­schaft, und mit­tel­fri­stig wird sich das Pro­blem eh von selbst erle­di­gen. Spä­te­stens dann, wenn die Ener­gie erzeu­gen­den ter­re­stri­schen Vor­rä­te erschöpft sein wer­den – viel­leicht in 70 oder 100 Jah­ren?

    • Sor­ry. Der drit­te Satz im zwei­ten Absatz mei­nes Kom­men­tars muss kor­rek­ter­wei­se lau­ten: „Viel­leicht auch eine Macht in Fern­ost, die unter den angeb­li­chen Kli­ma­wan­del-Ver­ur­sa­chern folg­lich dann an erster Stel­le ste­hen wür­de?“ Die­se Kor­rek­tur scheint mir nötig, weil ich mir sonst ja selbst wider­spre­chen wür­de.

  3. Es gibt kei­ne end­li­chen Res­sour­cen. Auch wer­den Sie das nicht mehr erle­ben, in 70 oder 100 Jah­ren, nicht wahr?

    Die­sen Betrug erkennt man auch dar­an, dass er nicht markt­ge­trie­ben ver­läuft, son­dern von lin­ken, gott­lo­sen Regie­run­gen, die gleich­zei­tig jeg­li­ches christ­li­che Den­ken und Wer­te ver­fol­gen und ver­folg­te Chri­sten welt­weit im Stich las­sen will, ange­scho­ben. Oder?

  4. Die ange­spro­che­nen 99 % der Wis­sen­schaft­ler, wel­che die The­se des men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­delts tei­len, sind in Wahr­heit eine Grup­pe von etwa 33 % unter den Wis­sen­schaft­lern. 66 % leh­nen die The­se vom men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­deln ab oder hal­ten ihn für mar­gi­nal bis unbe­wie­sen.

    Nun nimmt man das eine Drit­tel, betrach­tet nur es und tut so, als gäbe es die ande­ren 66% nicht.

    Man geht also vor wie beim Fäl­schen von Sta­ti­sti­ken.

    So wer­den leicht aus 33% — 66 %.

    • Oh, ich den­ke schon, dass mitt­ler­wei­le wenig­stens 70 — 80% der Wis­sen­schaft­ler von der The­se des men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­dels „über­zeugt“ sind.
      Wäre ich Wis­sen­schaft­ler, so wäre auch ich 100% „über­zeugt“, dass der Kli­ma­wan­del men­schen­ge­macht ist.
      Ist nur logisch, denn mei­nen Arbeits­platz wür­de ich nicht ris­kie­ren. Wir wer­den auch noch über 90% Wis­sen­schaft­ler sehen, wel­che den der­zei­ti­gen Main­stream bestä­ti­gen wer­den. Aus gewis­sen Grün­den ist das ein­fach „not­wen­dig“!
      Lei­der Got­tes sind wir heu­te schon soweit.

      Glück­li­cher­wei­se bin ich kein Kli­ma­wis­sen­schaft­ler, son­dern ein ganz unwich­ti­ger Arbei­ter in einem grö­ße­ren Unter­neh­men und kann des­we­gen mei­ne Mei­nung noch frei äußern.
      Zuneh­mend wer­de ich aber von immer mehr Kol­le­gen, Freun­den usw. belä­chelt.
      Das habe ich schon län­ger so kom­men sehen und des­we­gen macht es mir auch gar nichts mehr aus.
      Dis­ku­tie­ren ist zweck­los. Bleibt ein­fach noch, mich auf die­sem Gebiet als Dumm­chen hin­stel­len zu las­sen.
      Das Dumm­chen kann sein Geld aller­dings rich­tig gut zusam­men­hal­ten, wäh­rend die etwas „Geschei­te­ren“ recht viel
      Geld im Namen des Umwelt­schut­zes aus­ge­ben.
      Und genau dar­um geht es ja. Inner­lich beläch­le ich mei­ne Kol­le­gen und Freun­de — ja das Leben macht Spass.

      Viel­leicht wer­de auch ich noch zum Kli­maf­a­na­ti­ker wer­den.
      Nähm­lich dann, wenn ich leich­ter lebe, wenn ich die Main­streamm­ei­nun­gen tei­le.
      Aller­dings nur ver­bal. Tun (mein Geld für die­ses „Pro­gramm“ aus­ge­ben) wer­de ich aber sicher nichts!

      • Eben die­se Erfah­rung habe ich auch gemacht.

        Oben muss es im letz­ten Satz nicht 66, son­dern 99 % hei­ßen.

        Ein sehr gute Wider­le­gung der The­se vom men­schen­ge­mach­ten Kli­ma­wan­del ist zu fin­den in der Schwei­zer Express­zei­tung vom 27. Juli 2019.

        Das sel­be Blatt hat sich in der letz­ten Aus­ga­be mit der Kriegs­schuld­fra­ge Deutsch­lands (1. und 2. WK) befasst. Ich habe eini­ge Exem­pla­re an Bekann­te ver­teilt. Die Reso­nanz geht von Empö­rung über eine Null­re­so­nanz eines Feed­backs, bis hin zu Sprü­chen wie „Wer es glau­ben will …“.

        Die ersten zwei Exem­pla­re habe ich schon zurück­be­kom­men. Spruch: „Das kann nicht stim­men. Die Schuld­fra­ge ist geklärt. Das steht doch alles sogar in Schul­bü­chern.“

        Man weiß nicht mehr, wo man anset­zen soll.

        Ich habe das Gefühl, ich lebe als Deut­scher unter Ame­ri­ka­nern.

        Die Umer­zie­hung der Ali­ier­ten hat wirk­lich per­fekt geklappt.

        Wei­te­re Reso­nan­zen: „Gut dass wir Mer­kel noch haben.“ — „Ich glau­be nur noch, was in der Tages­schau gesagt wird. Das ist seri­ös.“

        Wer an der Wahr­heit inter­es­siert ist, hat es oft nicht leicht.

        Sel­bi­ges sag­te mir kürz­lich ein Kir­chen­be­su­cher: „Ich kann mich gera­de in mei­nem Fami­li­en­kreis kaum mehr ver­ständ­lich machen.“

        Ange­sichts die­ser Tat­sa­che rückt das Ver­las­sen­sein Jesu mehr und mehr in den Fokus des Christ­seins.

        Nach Ein­schät­zung eines Autors hin­sicht­lich der Grün­de für das Nicht­ver­ste­hen der Ama­zo­nas­be­woh­ner gegen­über dem Prie­ster­z­ö­li­bat wur­de dort „zwar sakra­men­ta­li­siert, aber nicht evan­ge­li­siert“, getauft, aber nicht im Glau­ben unter­wie­sen.

        Ähn­lich­kei­ten sehe ich in der poli­ti­schen Bil­dung unse­res Lan­des: es wer­den ver­fälsch­te und aus der Luft gegrif­fe­ne ein­sei­ti­ge Geschichts­dar­stel­lun­gen dar­ge­stellt, aber nicht hin­ter­fragt.

        So han­delt es sich im Grun­de um emo­ti­no­nal ver­mit­tel­te Glau­bens­ät­ze, die einem Gut-Böse-Sche­ma unter­lie­gen und einer Bereit­schaft zum objek­ti­ven For­schen gera­de­zu im Wege ste­hen.

        Erst wenn die­se Glau­bens­sät­ze hin­ter­fragt und auf­ge­bro­chen wer­den, weil sie z.B. nicht mit den Tat­sa­chen und Fak­ten über­ein­stim­men, son­dern auf Ver­fäl­schun­gen und Lügen beru­hen, kann das eigen­ver­ant­wort­li­che For­schen nach der Wahr­heit begin­nen.

        Im Reli­giö­sen gehen wir klar in Rich­tung Eine-Welt-Reli­gi­on und Neu­hei­den­tum.
        Im damit kor­re­spon­die­ren­den Pli­tik­feld bewe­gen wir uns auf die Neue Weltor­dung mit Skla­ve­rei und Gulags für poli­ti­sche Dis­si­den­ten zu.

  5. „Viel­leicht wer­de auch ich noch zum Kli­maf­a­na­ti­ker wer­den.
    Nähm­lich dann, wenn ich leich­ter lebe, wenn ich die Main­streamm­ei­nun­gen tei­le.
    Aller­dings nur ver­bal. Tun (mein Geld für die­ses ‚Pro­gramm‘ aus­ge­ben) wer­de ich aber sicher nichts!“

    Ich spie­le auch schon damit.

    So etwa auf einer christ­li­chen Ver­an­stal­tung mit vor­her­ge­hen­dem Früh­stücks­bü­fett: Es wur­de Tisch­wei­se zum Essen­ho­len auf­ge­for­dert. Wir saßen rechts.

    Der Ord­ner: „Die rech­te Sei­te fängt an.“

    Ich mit gespiel­ter Empö­rung: „Ich bin aber nicht rechts.“

    Alle lach­ten über die „dum­men“ und bösen ‚Rech­ten‘.

    Ich lach­te über die Gut­men­schen, die nur noch ein Feind­bild ken­nen: Das Recht und die Wah­reheit.

    Sie hal­ten die Lüge für Wahr­heit und die Wahr­heit ver­fol­gen sie aus Unwis­sen­heit.

  6. Anzu­mer­ken sind viel­leicht noch eini­ge Punk­te:

    1.) Die atmo­sphä­ri­schen Luft­schich­ten sind bereist so gut wie gesät­tigt. Wenn in einem Treib­haus statt einer ein­fa­chen Glas­schei­be 10 m dickes Pan­zer­glas ein­ge­baut wird, heizt sich das Glas­haus den­noch nur unwe­sent­lich mehr auf.

    2.) Selbst wenn das frei­schwim­men­de Eis der gesam­ten Ark­tis schmel­zen wür­de, wür­de der Mee­res­spie­gel eher sin­ken als stei­gen. Denn das Mas­se­vo­lu­men und die spe­zi­fi­sche Dich­te des Was­sers bzw. Eises neh­men ab.

    3.) Seit 50.000 Jah­ren steigt der Mee­res­spie­gel kon­stant an, bis­her um etwa 120 Meter. Die­ser Trend ist noch nicht abge­schlos­sen.

    4.) Die angeb­lich vom Ver­sin­ken bedroh­ten Insel­grup­pen legen in mehr als 90 Pro­zent sogar an Land­mas­se zu.

    5.) Wäh­rend Glet­scher zu Bei­spiel in den Alpen schmel­zen, wach­sen sie andern­orts, z.B. in Nor­we­gen oder Neu­see­land. Auch das Eis der Ark­tis nimmt zu.

    6.) Die Eis­bä­ren­po­pu­la­ti­on wächst bestän­dig. Es ist ein Mär­chen, dass Eis­bä­ren von abge­bro­che­nen Eis­schol­len aus jagen …

    7.) Die angeb­lich glo­bal erhal­te­ne, ins Feld geführ­te Eis­kern­boh­run­gen sind mani­pu­liert und nicht veri­fi­ziert. Gegen­tei­li­ge Boh­run­gen erge­ben genau das Gegen­teil. Warm­pha­sen gehen sehr oft mit CO2-Nied­rig­zeit­räu­men ein­her. Kalt­zei­ten wei­sen gro­ße CO2-Volu­mi­na auf.

    8.) Kli­ma­theo­re­ti­sche Sta­ti­sti­ken lie­gen Com­pu­ter­mo­del­le zugrun­de, die in kei­nem Fall im Labor veri­fi­ziert wer­den konn­ten.

    9.) Die auf­ste­hen­de Tem­pe­ra­tur­speer­spit­ze ist Pro­pa­gan­da, da wir uns ten­den­zi­ell in einer Kalt­zeit befun­den haben und das Kli­ma­op­ti­mum noch nicht wie­der erreicht wur­de. Gerech­net wird in seriö­sen Stu­di­en über län­ge­re Zeit­räu­me als 2.000 Jah­re.

    10.) Für Pflan­zen ist eine Ver­dop­pe­lung, ja Ver­drei­fa­chung des CO2 eher gün­stig. Gegen­wär­tig sind Pflan­zen und Früch­te eher unter­ver­sorgt und klein­wüch­sig.

    8.) Die auf­stei­gen­de Speer­spit­ze anstei­gen­der Tem­pe­ra­tur ist Fake. Sie sug­ge­riert ein wei­te­res Anstei­gen bei gleich­zei­ti­ger atmo­sphä­ri­scher CO2-Sät­ti­gung.

    9.) Son­nen­flecken beein­flus­sen das Magnet­feld der Erde und die Wol­ken­bil­dung. Vie­le Flecken bedeu­ten weni­ge Wol­ken und mehr Hit­ze.

    10.) Die Mar­gi­na­li­sie­rung des Son­nen­ein­flus­ses auf die Erd­tem­pe­ra­tur ist falsch. Es wird ver­sucht die feh­len­de Zunah­me der Son­nen­ak­ti­vi­tät der letz­ten 150 Jah­re in Bezug zu set­zen zur anstei­gen­den Tem­pe­ra­tur. Es soll gezeigt wer­den, dass kein Zusam­men­hang besteht. Ver­schwie­gen wird, dass in den 1840 er Jah­ren die Son­nen­ak­ti­vi­tät um 100 % zuge­nom­men hat­te und sich auf einem gleich hohen Lang­zeit­ni­veau ein­ge­pen­delt hat. Wie­der ein­mal wer­den Sta­ti­sti­ken ein­sei­tig betrach­tet, indem beschränk­te Zeit­fen­ster iso­liert aus einer Gesamt­ent­wick­lung her­aus­ge­grif­fen wer­den.

    11.) Die Kli­ma­theo­rie ist unbe­wie­sen. Sie kann zu 100 % weder bewie­sen noch fal­si­fi­ziert wer­den; denn einen rela­tiv atmo­sphä­ri­schen Treib­haus­ef­fekt gibt es.

    12.) Ehe­ma­li­ge IPCC-Mit­ar­bei­ter und Gre­an­peace-Mit­be­grün­der reden von einem poli­ti­schen Fake.

    13.) Elek­tro­au­tos sind nicht CO2-Kli­ma­freund­lich, schon gar nicht Wind­rä­der.

    14.) Die gesam­te Umwelt­po­li­tik ist nicht nach­hal­tig.

    15.) Die The­se von der Zunah­me der Wald­brän­de im Ama­zo­nas­re­gen­wald ist Pro­pa­gan­da. Die Feu­er sind unter unter dem sozia­li­sti­schen Prä­si­den­ten Luna viel höher gewe­sen. Der 10jahresrückblick ergibt eine rela­ti­ve Erhö­hung der Feu­er um 7%.

    16.) Es ist falsch den Ama­zo­nas­re­gen­wald als grü­ne Lun­ge des Pla­ne­ten zu bezeich­nen. Der Regen­wald ist sauer­stoff­neu­tral. Er pro­du­ziert in etwa die glei­che Men­ge an Sauer­stoff, wie er ver­braucht.

    17.) Durch die Öko­be­we­gung geför­der­te Mono­kul­tu­ren rie­si­ger Palm­öl­plan­ta­gen ist nicht nach­hal­tig. Frü­her wur­den Flä­chen kom­plett gero­det. Nun ste­hen gelas­se­ne Bäu­me (Vor­ga­be der Ökos) wir­ken als Brand­schnei­den.

    Man könn­te die Liste fast belie­big fort­set­zen.

  7. Dan­ke für die­sen Bei­trag, Hr. Hecker!
    Sehr vie­les haben Sie in kur­zen, ver­ständ­li­chen Wor­ten zusam­men­ge­fasst.
    Weil es immer schwe­rer wird, sich umfas­send und neu­tral zu infor­mie­ren — oder zumin­dest von der ande­ren Sei­te mal etwas zu lesen — hier ein Link zu einer Inter­net­sei­te, die sich mehr auf wis­sen­schaft­li­che Tat­sa­chen als auf Gret­chen­fra­gen spe­zia­li­siert hat:

    https://www.eike-klima-energie.eu/

    Man beach­te bit­te auch den Blick auf die Son­ne, der dort täg­lich aktua­li­siert und dar­ge­stellt wird: schon seit Mona­ten haben wir kei­ne Son­nen­flecken mehr; ein Hin­weis auf eine sehr gerin­ge Son­nen­ak­ti­vi­tät. Nähern wir uns viel­leicht eher einer neu­en Eis­zeit als einer Warm­zeit?

    • Ich möch­te Ihnen eine Ant­wort auf Ihren letz­ten Satz geben:
      Genau dar­um hat man ja das Wort „Kli­ma­wan­del“ erfun­den.
      Frü­her hieß es immer „Kli­ma­er­wär­mung“.
      Das Wort „Kli­ma­wan­del“ ist eben uni­ver­sell ein­setz­bar (zum Bei­spiel auch, wenn es wie­der käl­ter wird)

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