Päpstlicher Segen für den Globalen Migrationspakt

Der Vatikan in Marrakesch: Migration ein absolutes Recht












Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin erteilt in Marrakesch im Namen von Papst Franziskus dem Globalen Migrationspakt den Segen.
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin erteilt in Marrakesch im Namen von Papst Franziskus dem Globalen Migrationspakt den Segen.

Der Global Compact for Migration ist unterzeichnet. Er trägt vor allem die zahlreichen Unterschriften von Vertretern aus Herkunftsländern. Deutlich geringer sind die Unterschriften von Vertretern der Zielländer. In manchen Staatskanzleien ist man noch imstande, die einfache Frage nach dem Cui bono zu stellen. Der Heilige Stuhl war in Marrakesch mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin vertreten und erteilte dem Pakt den Segen von Papst Franziskus.

Papst Franziskus erteilte im September 2015 als einziger Religionsvertreter und somit als anerkannte höchste, moralische Autorität im New Yorker Glaspalast der Vereinten Nationen den UNO-Zielen für nachhaltige Entwicklung (deutsch offiziell: Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung) seinen Segen. Abtreibung hin oder her. Am vergangenen Dienstag tat der Kardinalstaatssekretär in Marrakesch beim Globalen Migrationspakt das Gleiche.

Die Migrations-Kompaktaten stellen einen weiteren Schritt zur Globalisierung und damit zur Beschneidung der staatlichen Souveränität dar. Beschönigungen hin oder her. Was sie genau bedeuten, muß sich erst zeigen, und das nicht etwa nur deshalb, weil sie erst in die Tat umgesetzt werden müssen. Vielmehr deshalb, weil darin Begriffe unscharf formuliert und daher fließend sind. Das ist Absicht. Seit 2015 wurde dieses Vorgehen im großen Stil vorexerziert mit der fließenden Synonymisierung von Flüchtling und Migrant. Der Vertragstext scheint bewußt als work in progress konzipiert zu sein. Er ist schwammig, sodaß seine konkrete Umsetzung jenen einen weiten Spielraum läßt, ihn auszubauen, die ihn tonangebend gestalten können. Das sind jene, die den Pakt wollten. Sie haben sich selbst ein bemerkenswertes Instrument in die Hand gegeben.

Vatikan verkündet neue Gebote und neue Sünden

Auch der Vatikan erteilte Anfang der Woche dem Global Compact for Migration im Auftrag von Papst Franziskus grünes Licht. Konkret ist damit die Verabsolutierung der Migration als Recht gemeint. Anders ausgedrückt: Für den Heiligen Stuhl unter Franziskus ist Migration unter allen Umständen und immer etwas Gutes und die Aufnahme der Migranten durch die Zielländer unter allen Umständen und immer eine Pflicht.

Religionshistorisch und theologisch betrachtet wurde die 2015 über Nacht postulierte „Willkommenskultur“ vom Heiligen Stuhl in den Rang der Gebote und ein Verstoß dagegen in den Status einer Sünde gehoben.

Der nächste Schritt steht in wenigen Tagen, am 19. Dezember, bevor und wird sich wieder im Glaspalast in New York abspielen. Dort wird die UNO-Vollversammlung den Migrationspakt formal beschließen. Das Ergebnis der Abstimmung steht bereits fest.

Der Vatikan ist nicht Mitglied der UNO, weshalb der Kardinalstaatssekretär mit dem Status eines Ständigen Beobachters in der marokkanischen Millionenmetropole anwesend war. Als solcher kann er nicht nur an den UNO-Konferenzen teilnehmen, sondern auch das Wort ergreifen.

Was sagte Kardinal Parolin in Marrakesch?

Er kündigte an, bereits „den Prozeß eingeleitet“ zu haben, „um die effizientesten Formen zu finden, mit denen die Einrichtungen der katholischen Kirche und die katholischen Organisationen der ganzen Welt“, den globalen Pakt nützen können. Was das genau heißen soll, ist angesichts des in der Substanz wenig greifbaren Vertragstextes mehr als unklar. Entscheidender scheint also die Absichtserklärung, und die ist ein bedingungsloses Bekenntnis zur Migrationsagenda der UNO.

In der Tat gehört Papst Franziskus seit mehr als fünf Jahren zu den aktivsten unter den führenden Stichwortgebern der Migrationsagenda, wenngleich er nicht deren Erfinder ist.

Merkels Marrakesch-Botschaft

Neben ihm steht auf politischer Ebene gleich Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ihre Botschaft in Marrakesch bestand aus drei zentralen Punkten:

  • Massenmigration ist ein „normales Phänomen“;
  • wenn sie legal erfolgt, „ist sie eine positive Sache“;
  • die Handhabung eines „globalen Phänomens“ kann „nicht den einzelnen Staaten anvertraut“ werden, sondern „nur der internationalen Gemeinschaft“.

Migration ist insofern ein globales Phänomen, als es in zahlreichen Ländern weltweit auftritt. Es handelt sich aber nicht im konkreten Fall um ein globales Phänomen, weil keine Migrationsbewegung global erfolgt. Jede Situation in den einzelnen Herkunftsländern ist anders, anders sind die Migrations-, Schleuser- und Schlepperwege, anders sind die Zielländer und anders ist die Situation und sind die Motive eines jeden einzelnen Migranten.

Damit ist auch schon die Behauptung widerlegt, die einzelnen Länder könnten die Migration nicht handhaben. Wer sonst?

In Wirklichkeit redete Merkel der Entmachtung und Entrechtung der souveränen Staaten das Wort, die in einer zentralen Frage schlechthin, den Menschenbewegungen, eines nicht mehr wären, nämlich souverän. Der Migrationspakt stellt sich unter diesem Gesichtspunkt als ein gigantischer Versuch heraus, die globale Personenfreizügigkeit durchzusetzen, was der erste Schritt zum Ende der heutigen Staaten wäre.

Hat das jemand so gefordert? Hat das jemand so beschlossen, beispielsweise der Deutsche Bundestag? Nein. Durch die Hintertür sollen an den demokratisch legitimierten Gesetzgebungsorganen vorbei und vor allem entgegen den verfassungsmäßigen Pflichten vollendete Tatsachen geschaffen werden. Souveränität und Demokratie war in den Köpfen mancher Regierenden offenbar gestern.

Der Pakt ist daher keineswegs irrelevant, wie manche Kommentatoren zu beschwichtigen versuchen, nur weil er keine konkreten Maßnahmen enthält und mehr einer Absichtserklärung ähnelt. Die Bedeutung liegt genau in dieser Absichtserklärung. Sie spiegelt wider, was die wirklich Mächtigen anstreben, und das ist alarmierend.

„Widrige Umstände“

Kardinalstaatssekretär Parolin begründete seine Anwesenheit in Marrakesch mit dem Hinweis, daß „immer mehr Menschen gezwungen sind, wegen widriger Faktoren, ihre Häuser zu verlassen“. Die Formulierung war erstaunlich allgemein gehalten. Der politische Arm von Papst Franziskus, Kurienbischof Marcelo Sanchez Sorondo, bezeichnete bereits den „Klimawandel“ als anzuerkennenden Migrationsgrund. Nimmt man die Katastrophenmacherei der UNO-Unglückspropheten beim Weltklimagipfel in Kattowitz beim Wort, etwa den sozialistischen UNO-Generalsekretär Antonio Gutierres, dann seien „ganze Länder“ vom Klimawandel so bedroht, daß sie in naher Zukunft unbewohnbar würden. Vorsichtshalber nannte er allerdings kein konkretes Beispiel für seine gewagte Behauptung. Der Nachweis dafür dürfte ihm schwerfallen, erst recht, daß dafür laut UNO-Klimadoktrin der Mensch „schuld“ ist.

Der Hinweis kündigt aber bereits an, mit welchen Argumenten kommende Migrationswellen gerechtfertigt werden könnten – ganz ohne Nachweis.

Kardinal Parolin

Parolin sekundierte in Marrakesch den Verfechtern der Migrations-Agenda, indem er Migration kategorisch zur „unfreiwilligen Reise“ erklärte, die „Migranten und ihre Familien in verletzbare Situationen bringe“. Der häufigste Migrationsgrund, die Wirtschaftsmigration wird verschwiegen und fein säuberlich aus allen Erörterungen ausgeklammert.

Geht es also nach Papst Franziskus, habe jeder ein Recht hinzugehen, wohin er wolle. Die Zielländer aber haben keine Rechte, denn sie haben aufzunehmen und den Mund zu halten. Wer es nicht tut, macht sich schuldig. Das ist die neue Moral der neuen globalistischen Zeit.

Was in Marrakesch (ab)gesegnet wurde

Kardinalstaatssekretär Parolin hat der wirklichen Funktion der Marrakesch-Konferenz seinen Segen erteilt. Die Ziele, die mit dem Pakt erstmals in einem offiziellen Dokument faßbar werden, lassen sich knapp zusammenfassen:

  • Reduzierung der Souveränität der Staaten;
  • „Überzeugung“ der öffentlichen Meinung weltweit, daß Migration ein absolutes Recht und immer ein positives Phänomen ist;
  • definitive Beseitigung jeder Unterscheidung zwischen Flüchtlingen und Wirtschaftsmigranten und zwischen illegaler und regulärer Migration;
  • Zwang zur Aufnahme von Migranten.

In diesem Sinne erklärte Kardinalstaatssekretär Parolin in Marrakesch Migration zu einem Mittel der „menschlichen Entwicklung“.

Wie sagte doch Sanchez Sorondo, der politische Berater von Papst Franziskus, bereits im Juli 2017:

„Die Menschheit erlebt einen magischen Moment: Erstmals stimmen das Lehramt des Papstes und das Lehramt der UNO überein.“

Text: Andreas Becker
Bild: Nuova Bussola Quotidiana


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9 Kommentare

  1. Die Vernunft müsste einem doch sagen, dass der Grund für diese abnorme Schwemme an Wirtschaftsmigranten im Syrien-Krieg liegt. Bald ist man dazu übergegangen, die Armut Afrikas zu beklagen und so die Schwemme zu rechtfertigen. Dass es jetzt gegen den Rechtstaat, Grundfesten der Staatsverfassung und eben jede Vernunft geht, ist offenkundig.
    Es ist meiner Meinung nach wie bei den Spenden – wenn man nicht weiß wohin das Geld geht, dann zählt die gute Absicht um das gute Werk zu vollbringen. Weiß man aber, wie im Fall der Wirtschaftsmigranten, dass es ebensolche sind, ist das abzulehnen. Wenn 10% der Migranten von 2015 Syrer sind, und kaum Kriegsflüchtlinge dabei waren, ist die Sache klar.
    Man muss rückblickend wissen, dass man in Europa nur Asyl bekommt, wenn man verfolgt ist oder in der Heimat Krieg herrscht. Und dieses Asyl wird nur „auf Zeit“, also zeitlich begrenzt gewährt.
    Und dass man nicht einen ganzen Kontinent, Afrika hat 1 Mrd Einwohner, aufnehmen kann, sollte doch auch die Vernunft sagen.
    Und dass verfolgte Kriegsflüchtlinge nie im Leben jemand vergewaltigen würden, sollte auch klar sein. Wenn die Menschen sich mehr und mehr für die Sünde entscheiden, durch Abtreibungen und gotteslästerliche Gesetze, lässt Gott sie in die Irre gehen und das erleben wir heute anhand dieser Migrantenflut.
    Eine Führung im Vatikan, die sich permanent politisch einmischt und die Gebote Gottes aufweicht und preisgibt, zählt für mich nur zu den Folgen des Irregehens der Menschheit, die Gott zulässt. Und zwar solange zulässt, bis die Ankunft des Herrn Jesus Christus da ist.

  2. Wie kann ein Papst den Segen für die neue Christenverfolgung geben?

    Die Meinungsfreiheiten werden eingeschränkt…..

    Die Botschaften von La Salette werden immer deutlicher.

  3. „Die Menschheit erlebt einen magischen Moment: Erstmals stimmen das Lehramt des Papstes und das Lehramt der UNO überein.“
    Die Wahrheit ist, dass die Menschheit einen wahrhaft satanischen Moment erlebt. Wenn das Lehramt des Papstes mit dem Lehramt der UNO übereinstimmt, ist das Lehramt des Papstes freimaurerisch, satanisch und ein unglaublicher Angriff auf die Menschheit.

    • Die Welt ist schon seit längerer Zeit freimaurerisch (d.h. satanisch).
      Nur wird es jetzt immer sichtbarer. Die Masse merkt es aber nicht mehr, weil man sich schon daran gewöhnt hat.

  4. Zu wenig ist im Zusammenhang mit dem UN-Migrationspakt das Augenmerk auf das eigentliche Problem für das noch nationalstaatlich organisierte, auf antik-christlich-jüdischen Grundlagen aufgebaute Europa gerichtet worden, dessen politische und kulturelle Existenz durch eine zu erwartende regelmäßige Einwanderung von vornehmlich Moslems aus Nahost und Afrika bis in die Wurzeln gefährdet. Nachdem der UN-Migrationspakt in Marrakesch in Kraft gesetzt worden ist,muss auf diese Sondergefahr, die von der globalen Religions- und Weltherrschaftsideologie des Islam ausgeht, verstärkt hingewiesen werden – auch im Hinblick auf die Haltung von Papst Franziskus, den deutschen Bischöfen und dem ZdK, die sich öffentlich positiv Haltung zu einem Pakt,geäußert haben, der im Vorfeld von Marrakesch im Deutschen Bundestags im Namen des Deutschen Volkes mehrheitlich verabschiedet worden ist, ohne dass dieses Volk rechtzeitig über dessen Inhalte informiert oder gar um seine Meinung gefragt worden wäre. Damit wurde der deutschen Bundesregierung ein Freibrief zur Unterzeichnung des Paktes am 11. 12. 2018 in Marrakesch ausgestellt, obwohl man davon ausgehen muss, dass diese Regierung offensichtlich nicht in Gänze wusste, was Sie tat – wohl aber die Globalisten in ihr, an der Spitze Frau BK Merkel, die den Pakt unterschrieben und ihre Unterschrift in einer Rede unterstrichen und als Globalistin geoutet hat.
    Was sie weiß, sollte man auch im Vatikan wissen!
    Der UN-Migrationspakt ist gegen das historisch gewachsene, aus der indogermanischen Völkerverteilung hervorgegangene europäische Nationalstaatensystem gerichtet, mit dem Ziel, dieses System durch Majorisierung mit mehrheitlich moslemischen Migranten zu zerstören und die islamistische, auf Weltherrschaft ausgerichtete Gottestaatsidee in ihren eigenen, politischen Globalismus zu integrieren: ein Weltstaat, eine Weltführerschaft, eine Weltwirtschaft, eine genverbesserte Weltrasse, eine Weltsprache und eine Weltreligion.
    Aber alle Nationalstaaten Ostmitteleuropas, die aus den Vielvökerstaaten zur nationalen Freiheit gelangt sind, wie sie schon Herder in seinen „Stimmen der Völker im Lied“ als unausweichlich für den Weltfrieden gefordert hat, aben die Unterschrift verweigert.Und das hat Folgen für Deutschland!

    Je mehr nämlich EU-Staaten ihre Unterschrift unter den UN-Migrationspakt verweigern, der im englischen Original lautet: GLOBAL COMPACT FOR SAFE, ORDERLY AND REGULAR MIGRATION“, umso kritischer wird sich die Situation für Deutschland und auch für dessen Katholiken entwickeln. Auf Deutschland und sein Sozialsystem werden sich Migranten aus aller Welt, vor allem Moslems aus den islamischen Staaten Afrikas und des Nahen Ostens konzentrieren, denn endlich wird es wieder möglich sein, ohne „Feuer und Schwert“ die globalen Herrschaftspläne Allahs zu verfolgen und weiterhin zu verwirklichen.

    Die gegenwärtige Eroberungsstrategie des Islam hat das Nahziel, über Masseneinwanderung, den Bau von exterritorialen Moscheen und Imampropaganda, durch Polygamie, ungehemmte Fertilisation und Organisation in Großfamilien das liberal-demokratische Europa völlig zu unterwandern, dabei jegliche Integration in die „Gastländer“ zu verweigern und in ihnen demokratische Mehrheiten zu gewinnen, die Macht zu übernehmen, die bisherige Staatsordnung dem Gesetz der Scharia zu unterwerfen, die Privatvermögen umzuverteilen und endlich das längst geplante Kalifat Eurabien zu errichten.

    Die Islamisierungsgefahr für Europa erhellt ein Zitat des Greifswalder Althistorikers Egon Flaig aus dem Programm des Gründers der Muslim-Brüderschaft Hassan Al Banna, der über die islamischen Aneignungsziele am 15.09.2006 folgende Sätze ins Netz gestellt hat:
    „Dann wollen wir, daß die Fahne des Islam wieder über diesen Landschaften weht, die das Glück hatten, eine Zeitlang unter der Herrschaft des Islam zu sein und den Ruf des Muezzins Gott preisen zu hören. Dann starb das Licht des Islam aus und sie kehrten zum Unglauben zurück. Andalusien, Sizilien, der Balkan, Süditalien und die griechischen Inseln sind alle islamische Kolonien, die in den Schoß des Islam zurückkehren müssen. Das Mittelmeer und das Rote Meer müssen wieder islamische Binnenmeere wie früher werden.“ Seit BK Merkels ausgelöste und tolerierte Mosleminvasion von 2015/2016 werden die Pläne konkreter, wie der UN-Migationspakt erweist, an dem auch die Bundesregierung mitgewirkt und dem Volk zu verschleiern versucht hat. Es lag offenbar im persönlichen, globalistischen Interesse von BK Merkel, den sog. „Globalen Pakt“ in Marrakesch am 11./12. Dezember 2018 zu unterzeichnen – mit allen Ungenauigkeiten, Doppeldeutigkeiten und vorhersehbaren Folgen!

    Da zum Beispiel in diesem Pakt die Wörter verpflichten/Verpflichtung auf 32 Seiten 87x vorkommen, wird eine Übersetzungsbesonderheit aus dem Englischen ins Deutsche relevant. Die Mehrzahl der Medien übersetzen den englischen Titel wie folgt: „Globaler Pakt für sichere, geordnete und reguläre Migration“. Das klingt harmlos! Da allerdings im Wirtschaftsenglisch das Wort „regular“ die Bedeutung von „regelmäßig“ hat, lautet die richtige Übersetzung: „Globaler Pakt für sichere, geordnete und regelmäßige Migration“.
    Damit ändert sich die Zielsetzung des Paktes gegenüber einem bevorzugten Zielland wie Deutschland erheblich. Denn Deutschland wird die Verpflichtung abverlangt, einem regelmäßigen und damit unbegrenzten Zustrom von Migranten freien Zugang, rechtliche Gleichstellung, Religionsfreiheit, ärztliche Versorgung und Lebensunterhalt auf den veranschlagten Niveaus zu gewähren.
    Dieser Bringpflicht könnte sich Deutschland auch mit einem restriktiven Einwanderungsgesetz, das auf Arbeitsverhältnisse ausgerichtet ist, nicht entziehen, da der Koran den Moslems jedwede Integration durch ernsthafte Erwerbstätigkeit unter „Ungläubigen“, also in einem „Haus des Krieges“, verbietet – nicht aber die Entgegennahme von Sozialleistungen jedweder Art. Denn Allahs Wille hat nur ein Ziel: die Unterwerfung der Ungläubigen in aller Welt. Wenn es auf deren eigenen Kosten geschieht: Umso besser!

    Es wäre notwendig, dass sich der Vatikan und die deutsche und europäische Bischofskonferenz, sowie das ZdK, wenn sie die Stimmen der Katholiken in Deutschland und Europa nach außen hin vertreten wollen, an der Position von Innenminister Seehofer orientieren, die er in seiner Grundsatzrede zur Eröffnung der Islamkonferenz 2018 eingenommen hat. Was er da gesagt hat, muss wiederum im Zusammenhang mit den anwesenden überwiegend konservativen Moslems gehört werden. Er hat bewusst den Satz „Der Islam gehört zu Deutschland“ oder dessen Negierung vermieden und sehr differenziert von einem „Islam ‚in, aus und für Deutschland’“ gesprochen.
    Damit hat Innenminister Seehofer nach wie vor zwischen dem Islam als Religion und den einzelnen Moslems unterschieden hat. Der Islam als Religionsgemeinschaft gehört für ihn nicht zu Deutschland, wohl aber Deutsche islamischen Glaubens, wenn sie bereit sind, sich in die Ordnungen des deutschen Staates zu integrieren. Dass passdeutsche, konservative Moslems diesen Unterschied nicht machen, sondern sich nach wie vor in Deutschland als Moslems fühlen und verhalten, hängt mit der Koranforderung zusammen, dass sich Moslems unter der Herrschaft von „Ungläubigen“ im sog. „Haus des Krieges“ befinden und gemäß den Suren für dieses Haus zu verhalten haben. Das hat Integrationsverweigerung zur Folge und schließt im täglichen Umgang mit Ungläubigen nach Allahs Willen den Einsatz von Lüge, Betrug oder Täuschung und dergleichen mit ein, bis das „Haus des Krieges“ durch Machtübernahme in ein „Haus des Friedens“ unter der Herrschaft der Scharia ersetzt wird, in dem dann nach Unterwerfung der Ungläubigen die Suren des Friedens zu gelten haben.

    Was Seehofer gesagt hat, war keine Werbung für den konservativen Islam der Hijra-Doktrin, sondern eine ernste Warnung vor eben diesem, verbunden mit der gleichzeitigen Absage an eine widerstandslose Hinnahme einer Machtübernahme durch Majorisierung, durch Terror und offenen Bürgerkrieg im Rahmen des Dschihad. Ein Islam „in, aus und für Deutschland“ bedeutet grundsätzlich Nichteinführung des Schariarechts, vielmehr alleinige Gültigkeit des Grundgesetzes und aller daraus resultierenden Gestzesvorschriften, Bekenntnis zum deutschen Nationalstaat, seiner demokratisch-pluralen Gesellschaftsordnung und seiner Geschichte. Die Kurzformulierung Seehofers bedeutet auch Abkehr von der islamischen Aufteilung der Welt in ein „Haus des Friedens“ und ein „Haus des Krieges“ und damit die ersatzlose Streichung der Suren des Krieges. Moslems müssten im Falle einer demokratisch erreichten Majorität im deutschen Staat ihre Macht nach den bestehenden Gesetzen ausüben und unter der Regierungsgewalt von Nichtmoslems Solidarität und Toleranz üben und die Vorzüge friedlichen Zusammenlebens schätzen lernen. Innenminister Seehofer hat damit den anwesenden Moslems, deren islamische Hijra-Doktrin des Koran und deren Zielsetzungen eine Abfuhr erteilt, auf dem Weg zur Weltherrschaft mittels Migration nicht-muslimische Gesellschaften zu unterwandern, zu unterwerfen und zu islamisieren.
    Vielleicht sollte man auch einmal in kirchlichen Kreisen einschließlich des Vatikan die Koransuren des Krieges zur Kenntnis nehmen, die im Zweifelsfall für Moslems immer relevanter sind, als die Suren des Friedens, bevor man weiterhin im Namen von Europas Katholiken den UN-Migrationspakt begrüßt, dessen absehbare Folgen für Europa das Ende der Katholischen Kirche und ihres Glaubens bedeuten würden!
    Das scheinen aber nicht alle erkennen zu wollen – auch nicht in offiziellen kirchlich-katholischen Kreisen bis hinauf in Peter Sutherlands (+2017) Einflussbereich in einem globalistisch inspirierten Vatikan!

  5. Allein im Oktober kamen wieder über 60 000 Menschen in die EU. Das heißt im Resultat früher oder später nach „Deutschland“.

    Solange sich die Deutschen das gefallen lassen, wird es so weiter gehen.

    • Der Irrtum der Deutschen, angefangen von Luther über Hitler bis Merkel heute, der ist offenkundig. Wenn sogar die Grünen Stimmenzulauf bekommen und die AfD als einzige Warnerpartei verteufelt wird, die Medien eine Hetzjagd betreiben gegen alles das den Rechtsstaat und die Ordnung einfordert, weiß man die Deutschen sind wieder einmal auf einen Betrug hereingefallen.
      Und wenn der Oberhirte der deutschen Bischöfe Freitags in der Fastenzeit Rotwein trinkt und Kalbsschnitzel isst, statt wie Jesus 40 Tage zu fasten und unter allen Konfessionen ausgerechnet den Protestanten die Hand reicht und geradezu vor sie hinkniet, ist der Irrtum nicht überseh- sondern höchstens überlesbar.

      Was haben sich die Deutschen nicht alles gefallen und angedeihen lassen. Als hätten sie nie wirklich den Glauben an Christus gehabt – erst die Spaltung in die Luthersekte(nicht Kirche!) – dann fallen sie auf Hitler herein – und letztlich nachdem Rechts verteufelt ist, der Linksruck. Es gibt scheinbar kein Fettnäpfchen das das deutsche, laut Goethe „tragische“ Volk, ausgelassen hätte.

      Und immer wieder die Charakterisierung als fleißig, herdentreu und letztlich konformistisch oder gar psychologisch gesprochen „anankastisch“, also anpassungssüchtig. Das sind sie die Deutschen, ihre Irrtümer erstrecken sich über die CO²-Theorie, die Flüchtlingslüge, 9/11 und und und. Es gibt nichts, wo sie nicht betrogen worden wären.

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